Blog Hochbegabung

Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis

18. September 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Interview: Dr. Jakob Pietschnig und der Flynn-Effekt

Es ist ja immer schön, wenn man Leute findet, die zu einem speziellen Thema so richtig Ahnung haben. Über den Flynn-Effekt habe ich selbst auf der ISIR-Konferenz in St. Petersburg einiges Neues gelernt; um so mehr freue ich mich, dass Dr. Jakob Pietschnig von der Universität Wien, der dort einen der interessanten Vorträge gehalten hat, sich bereit erklärt hat, dazu auch der geschätzten Leserschaft dieses Blogs etwas zu diesem faszinierenden Phänomen zu erzählen!
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1. September 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Frontiers for Young Minds: eine echte wissenschaftliche Zeitschrift für Kinder und Jugendliche

Als Wissenschaftler/in will man seine Befunde ja gern unter die Leute bringen. In der Praxis heißt "Publizieren" jedoch leider häufig, dass der Verlag den Artikel hinter einer sogenannten "Paywall" versteckt – vor dem Lesen muss man also erst mal löhnen, so man denn keinen Zugang über seine Universität hat. Open-Access-Journals dagegen verfolgen das Ziel, dass Forschungsergebnisse frei zugänglich sein sollen. Die Idee finde ich grundsätzlich gut, und so begab ich mich auf die Suche nach entsprechenden Zeitschriften. Und machte dabei eine Entdeckung, die möglicherweise für wissenschaftlich interessierte Kinder und Jugendliche mit Englischkenntnissen sehr interessant ist!

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26. Juli 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Intelligenzforschung in St. Petersburg

Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, seit ich aus Russland zurück bin – die letzten Tage sind mit dem Semesterabschluss, letzten Lehrveranstaltungen und allerlei Organisatorischem wie im Fluge vergangen! Der Besuch in St. Petersburg war beruflicher Natur, hat jedoch auch irgendwie mit diesem Blog zu tun: Denn dort trafen sich die Vertreter und Vertreterinnen der internationalen Intelligenzforschung zur Konferenz der International Society for Intelligence Research.
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26. Juni 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Die Intelligenz hat versagt, oder: Warum Dummheit allein den Brexit nicht erklären kann

Mehr als die Hälfte der Briten hat sich am letzten Donnerstag dafür ausgesprochen, die EU zu verlassen; das schlug bei Twitter natürlich Wellen. Glücklicherweise ist Humor auch dort ein Mittel, um mit dem Schock klarzukommen, und so ließ der Spott über die Dummheit der Brexit-Befürworter natürlich nicht lange auf sich warten. Aber reicht Dummheit als Erklärung für ein so frappierendes Ergebnis aus? Vielleicht teilweise; eine wichtige Rolle spielt meines Erachtens aber auch das Versagen der europäischen Intelligenz. Und dieses Versagen ist wiederum zu einem guten Teil systembedingt.

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17. Juni 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Wie stellen sich hochbegabte türkische Jugendliche eine/n Wissenschaftler/in vor?

Heute ist das letzte Vorrundenspiel der Türkei – die Gelegenheit, der Hochbegabtenforschung in diesem Land einen Besuch abzustatten! Zu diesem Thema gibt es durchaus zahlreiche Studien; insbesondere die Förderung Hochbegabter scheint eine zunehmend wichtige Rolle zu spielen. Eine Untersuchung fand ich aber besonders originell: Was passiert, wenn man Hochbegabten die Aufgabe gibt, Wissenschaftler zu malen? Die Ergebnisse will ich der geschätzten Leserschaft natürlich nicht vorenthalten.
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15. Mai 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Intelligenz: das unsympathische Merkmal

Hohe Intelligenz ist das zentrale Merkmal Hochbegabter. Intelligenz ist wichtig für die Leistungsentwicklung. Und gut messen können wir sie obendrein. Dennoch trifft sie in unserem Bildungssystem vielfach auf Misstrauen und Antipathie. Warum eigentlich?
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4. Mai 2016 | Gastautorin: Gesche Schifferdecker

Ausgezeichnet! Tanja Gabriele Baudson erhält den Scilogs-Preis 2016

Die besten Blogartikel auf den SciLogs schrieb im vergangenen Jahr Tanja Gabriele Baudson! Ende April erkannten ihr ihre Bloggerkollegen per Abstimmung den SciLogs-Preis 2016 zu für ihren Hochbegabungsblog, den der Spektrum Verlag in Kooperation mit der Karg-Stiftung betreibt.

Nominiert hat sie die Politikwissenschaftlerin und Historikerin Gesche Schifferdecker, Pressereferentin bei der Max Weber Stiftung (Max meets Lisa, Blog Trafo). Die nachfolgende Laudatio hat sie anlässlich der Verleihung des Scilogs-Preises 2016 gehalten …

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5. April 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Was man in Deutschland über Hochbegabte denkt

“Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit” – dieses Aristoteles zugeschriebene Zitat war in der Antike vermutlich auch schon nicht richtiger als heute. Inzwischen wissen wir aus empirischen Studien, dass Hochbegabte insgesamt sich hauptsächlich – wenig überraschend – in ihrer hohen Intelligenz und damit direkt assoziierten Merkmalen wie Leistungsstärke, schulischem Selbstkonzept o. ä. unterscheiden, sozial und emotional aber eigentlich recht unauffällig sind (und wenn, dann sogar eher im positiven Sinne). Dennoch halten sich Klischees wie das “verrückte Genie” oder die “schwierigen Hochbegabten” hartnäckig. Eine aktuelle Studie, die ich in Zusammenarbeit mit dem Hochbegabtenverein Mensa in Deutschland e. V. durchgeführt habe, untersucht erstmals auf Basis einer repräsentativen Stichprobe, welche Hochbegabtenstereotype die Deutschen eigentlich haben.

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21. Februar 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Von der Intelligenz des Abschreibens

Das Semester neigt sich dem Ende zu, und damit ist auch wieder Klausurzeit. In den Erstsemestervorlesungen schreiben in der Regel mehrere hundert Leute mit, aber im Grunde läuft eine Uni-Klausur auch nicht großartig anders ab als in der Schule. Perfekt vorbereitet ist man selten, und das Gefühl des "Oh, nee jetzt …", das einen bei mancher Klausurfrage beschleicht, kennen wir deshalb auch vermutlich alle. Wie geht man damit um?
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31. Dezember 2015 | Götz Müller

Was war und (hoffentlich) so bleiben wird

Das Konzept der Hochbegabung war und ist keineswegs präzise gefasst: Allgemein mag Hochbegabung zwar als Fähigkeit zu außerordentlich hohen Leistungen verstanden werden, doch ist der Gebrauch des Begriffes Hochbegabung sehr uneinheitlich. Verschiedene Bedeutungen erschweren den eindeutigen Umgang: Neben der Unterscheidung von angeborener und entfalteter Begabung (statisch vs. dynamisch) sowie Aufteilung in intellektuelle und nicht-intellektuelle Begabung (z.B. Theorie der multiplen Intelligenzen) taucht der Begriff der Hochbegabung auch im Atemzuge mit Kreativität und Leistung auf.

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