Schlagwort-Archiv: Soziale Fähigkeiten

10. Dezember 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Adventskalender, Tag 10: 24 Gedanken und Wünsche für Hochbegabte

Da wartet man den halben Tag auf die Lieferung des Inhaltes für das heutige Adventskalendertürchen … doch das Christkind lässt auf sich warten! Man wartet also, isst zwischendrin ein Stück Stollen oder vielleicht auch zwei, zündet dann, als langsam die Dämmerung kommt, ein paar Kerzen an, aber irgendwann fragt man sich doch, was denn heute los ist. Möglicherweise ist es auf dem Weihnachtsmarkt hängen geblieben? Und genau da fand ich es dann auch Arm in Arm mit dem Nikolaus, fröhlich Weihnachtslieder singend! Naja, ist ja schließlich Wochenende heute.
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3. Dezember 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Adventskalender, Tag 3: 24 Gedanken und Wünsche für Hochbegabte

Eigentlich sollte ja heute ein anderer Gedanke kommen, aber nachdem ich den, wie ich finde, sehr schönen Kommentar von Name beim ersten Türchen gelesen habe, wollte ich daran anknüpfen. (Wir haben ja auch noch ein paar Tage vor uns, da kommt wohl noch einiges zusammen.)
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5. April 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Was man in Deutschland über Hochbegabte denkt

“Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit” – dieses Aristoteles zugeschriebene Zitat war in der Antike vermutlich auch schon nicht richtiger als heute. Inzwischen wissen wir aus empirischen Studien, dass Hochbegabte insgesamt sich hauptsächlich – wenig überraschend – in ihrer hohen Intelligenz und damit direkt assoziierten Merkmalen wie Leistungsstärke, schulischem Selbstkonzept o. ä. unterscheiden, sozial und emotional aber eigentlich recht unauffällig sind (und wenn, dann sogar eher im positiven Sinne). Dennoch halten sich Klischees wie das “verrückte Genie” oder die “schwierigen Hochbegabten” hartnäckig. Eine aktuelle Studie, die ich in Zusammenarbeit mit dem Hochbegabtenverein Mensa in Deutschland e. V. durchgeführt habe, untersucht erstmals auf Basis einer repräsentativen Stichprobe, welche Hochbegabtenstereotype die Deutschen eigentlich haben.

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27. Juni 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Warum die Bundesjugendspiele nicht das Problem sind

Die Bundesjugendspiele sollen abgeschafft werden – das verlangt eine Mutter in einer Online-Petition, die "nicht verstehen [kann], warum es heute noch für gut befunden wird, Kinder zu zwingen, sich in eine sportliche Wettbewerbssituation zu bringen, die mit Demütigung und Ohnmachtsgefühlen vor der Peer Group verbunden ist". Kinder und Jugendliche würden zur Teilnahme an diesem Wettkampf gezwungen – mit Freude an der Bewegung habe dieser Anachronismus nichts zu tun. Und dass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler so vielleicht auch einmal ein Erfolgserlebnis hätten, rechtfertige auch nicht die Demütigung der sportlich weniger Begabten. Ich persönlich denke ja, der Sportunterricht, so wie er aktuell ist, ist generell der falsche Ansatz, um überhaupt irgendeine Art Freude an der Bewegung zu vermitteln – und wenn das anders wäre, würde so ein Sportfest vermutlich auch gar nicht mehr so ins Gewicht fallen.

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13. Juni 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Nicht die Emotion ist unprofessionell, sondern die Welt, in der sie existiert

Diejenigen von Ihnen, die wie ich bei Twitter unterwegs sind, haben den #distractinglysexy-Shitstorm möglicherweise mitbekommen. Wenn Sie damit nichts anzufangen wissen, hier die Information in aller Kürze: Der britische Biochemiker und Nobelpreisträger Sir Richard Timothy Hunt hatte bei der World Conference of Science Journalists in Seoul für geschlechtergetrennte Labore plädiert – mit der Begründung, die "Mädchen" würden im Labor von der wichtigen Arbeit – der Suche nach der "Wahrheit" – nur ablenken. Denn drei Dinge geschähen im Labor, wenn sie da wären: Entweder, man verliebe sich in sie oder sie verliebten sich in einen, und wenn man sie kritisiere, würden sie weinen.
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5. Februar 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Für den wissenschaftlich interessierten Nachwuchs: Was ist Hochbegabung?

Hochbegabung – über das Thema forsche und blogge ich. Vielleicht habt Ihr das Wort schon mal gehört; vielleicht hat Euch auch schon mal jemand "hochbegabt" genannt, oder Ihr kennt jemanden, auf den oder die diese Bezeichnung zutrifft. Wenn man Leute auf der Straße fragt, was das eigentlich bedeutet, denken viele als erstes an Klischees …
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1. Februar 2013 | Götz Müller

Nils springt

Zwar nicht in die Dusche, aber ein wenig ins kalte Wasser: Zum Halbjahreszeugnis ist bei Nils die Frage von Seiten der Schule gestellt worden, ob er nicht ins nächsthöhere Schuljahr springen solle. Seine Leistungen im 3.Schuljahr sind durchgängig als sehr gut eingestuft, seine Lese- und Rechtschreibfertigkeiten entsprechem dem Niveau von 4.Klässlern, was auch für das Rechnen gilt. Nun möchte die Schule den Weg der Akzeleration einschlagen. Weiterlesen

30. November 2012 | Götz Müller

Blöde Petze

„Das ist Petzen; das macht man nicht!“ entgegnet die Klassenlehrerin auf den Hinweis der 7-jährigen Paula, die beanstandet, dass ihr Tischnachbar Tom die zu bearbeitende Aufgabe nicht fertig gestellt hat. Die Lehrerin habe alle beauftragt, die Aufgaben fertig zu machen, da am Nachmittag ja einen Ausflug mit den Eltern geplant sei. Paula ist dafür bekannt, dass sie anscheinend recht treffsicher benennen kann, was aus dem normierten Rahmen herausfällt.

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