Schlagwort-Archiv: Vorurteile

17. Dezember 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Adventskalender, Tag 17: 24 Gedanken und Wünsche für Hochbegabte

Guten Morgen allerseits! Schön, dass Sie auch heute wieder dabei sind, um mit mir einen Blick hinter das nunmehr 17. Türchen des Adventskalenders zu werfen. Schauen wir doch gleich mal nach …
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17. Juni 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Wie stellen sich hochbegabte türkische Jugendliche eine/n Wissenschaftler/in vor?

Heute ist das letzte Vorrundenspiel der Türkei – die Gelegenheit, der Hochbegabtenforschung in diesem Land einen Besuch abzustatten! Zu diesem Thema gibt es durchaus zahlreiche Studien; insbesondere die Förderung Hochbegabter scheint eine zunehmend wichtige Rolle zu spielen. Eine Untersuchung fand ich aber besonders originell: Was passiert, wenn man Hochbegabten die Aufgabe gibt, Wissenschaftler zu malen? Die Ergebnisse will ich der geschätzten Leserschaft natürlich nicht vorenthalten.
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15. Mai 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Intelligenz: das unsympathische Merkmal

Hohe Intelligenz ist das zentrale Merkmal Hochbegabter. Intelligenz ist wichtig für die Leistungsentwicklung. Und gut messen können wir sie obendrein. Dennoch trifft sie in unserem Bildungssystem vielfach auf Misstrauen und Antipathie. Warum eigentlich?
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5. April 2016 | Tanja Gabriele Baudson

Was man in Deutschland über Hochbegabte denkt

“Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit” – dieses Aristoteles zugeschriebene Zitat war in der Antike vermutlich auch schon nicht richtiger als heute. Inzwischen wissen wir aus empirischen Studien, dass Hochbegabte insgesamt sich hauptsächlich – wenig überraschend – in ihrer hohen Intelligenz und damit direkt assoziierten Merkmalen wie Leistungsstärke, schulischem Selbstkonzept o. ä. unterscheiden, sozial und emotional aber eigentlich recht unauffällig sind (und wenn, dann sogar eher im positiven Sinne). Dennoch halten sich Klischees wie das “verrückte Genie” oder die “schwierigen Hochbegabten” hartnäckig. Eine aktuelle Studie, die ich in Zusammenarbeit mit dem Hochbegabtenverein Mensa in Deutschland e. V. durchgeführt habe, untersucht erstmals auf Basis einer repräsentativen Stichprobe, welche Hochbegabtenstereotype die Deutschen eigentlich haben.

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31. Dezember 2015 | Götz Müller

Was war und (hoffentlich) so bleiben wird

Das Konzept der Hochbegabung war und ist keineswegs präzise gefasst: Allgemein mag Hochbegabung zwar als Fähigkeit zu außerordentlich hohen Leistungen verstanden werden, doch ist der Gebrauch des Begriffes Hochbegabung sehr uneinheitlich. Verschiedene Bedeutungen erschweren den eindeutigen Umgang: Neben der Unterscheidung von angeborener und entfalteter Begabung (statisch vs. dynamisch) sowie Aufteilung in intellektuelle und nicht-intellektuelle Begabung (z.B. Theorie der multiplen Intelligenzen) taucht der Begriff der Hochbegabung auch im Atemzuge mit Kreativität und Leistung auf.

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13. September 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Pussys Privilegien

Er sei ein armer Student, so schrieb er bei Twitter. Die Flüchtlinge bekämen alles auf dem Silbertablettchen serviert – er wolle von dem Kuchen auch etwas abhaben. Eine derart vereinfachende Äußerung von jemandem, von dem ich aufgrund seiner Bildung doch etwas mehr an Reflexionsfähigkeit erwarten würde, machte mich doch neugierig darauf, was im Kopf dieses Menschen vorgeht.

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16. Juni 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Begabtenförderung ist keine Elitenförderung

Vom "Unsinn der Elitenförderung" schrieb Bernd Kramer letzten Freitag im Spiegel Online. Dem Wunsch, die Kommentarsektion unter strittigen Artikeln im SpOn zu lesen, sollte man ja dadurch begegnen, dass man nach Quokkas, Eulen oder auch niedlichen Kätzchen googelt; in diesem Fall lohnt sich die Lektüre der Anmerkungen jedoch, denn der Autor bekommt für seine wenig differenzierte Darstellung reichlich Gegenwind.
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13. Juni 2015 | Tanja Gabriele Baudson

Nicht die Emotion ist unprofessionell, sondern die Welt, in der sie existiert

Diejenigen von Ihnen, die wie ich bei Twitter unterwegs sind, haben den #distractinglysexy-Shitstorm möglicherweise mitbekommen. Wenn Sie damit nichts anzufangen wissen, hier die Information in aller Kürze: Der britische Biochemiker und Nobelpreisträger Sir Richard Timothy Hunt hatte bei der World Conference of Science Journalists in Seoul für geschlechtergetrennte Labore plädiert – mit der Begründung, die "Mädchen" würden im Labor von der wichtigen Arbeit – der Suche nach der "Wahrheit" – nur ablenken. Denn drei Dinge geschähen im Labor, wenn sie da wären: Entweder, man verliebe sich in sie oder sie verliebten sich in einen, und wenn man sie kritisiere, würden sie weinen.
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7. März 2013 | Tanja Gabriele Baudson

Warum es so schwer ist zu sagen, wie Hochbegabte sind

"Hochbegabte sind so und so" – oder vielleicht doch ganz anders? Wenn man den Medien glauben darf, sind Hochbegabte tendenziell eher männlich, tragen nerdige Brillen und sind bei der Partnersuche nur bedingt erfolgreich. Oder in jeder Hinsicht die totalen Überflieger. Stimmt natürlich alles nicht. Oder doch. Naja, vielleicht für einige. Warum ist es eigentlich so schwer, genaue Aussagen über Hochbegabte zu treffen?
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hto

In dieser illusionären Welt- und "Werteordnung" gibt es die irre Vorstellung von "gut & böse"!? ...

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Martin Schmidt

Hochbegabung und/oder Intelligenz sollte im eigenen Sinne gefördert und genutzt werden um die Wahrsc ...

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Dr. Hilmar Alquiros

ALLE Begabungen zählen, alle Richtungen und Höhen sind zu fördern und zu genießen! ...

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