Rheinland-Pfalz

  • 1. Allgemeine Rahmenbedingungen

    • 1.1 Allgemeine Angaben zum Schulsystem

      • Schulstufenbezogene Orientierungsfunktion beim Übertritt von der Grundschule in die Sekundarstufe (z. B. Orientierungsstufe, Förderstufe)



        SchulGesetz § 9 (6)
      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Weiterführende Schulformen

        Gymnasium
      • Weitere Schulformen

        Realschule Plus

        Die Realschule Plus beinhaltet die Bildungsgänge von Hauptschule und Realschule. Sie existiert in integrativer oder kooperativer Form.
        Unter Gesamtschule wird die Form der Integrierten Gesamtschule verstanden.
      • Schulzeit bis zum Abitur in Jahren (nach Schulform)

        Gymnasium: 9 Jahre

        Gesamtschule: 9 Jahre
      • Zentralabitur

        unbeantwortet

        An derzeit 18 Gymnasien wird das Abitur nach 8 Jahren abgelegt (G8GTS). In den Integrierten Gesamtschulen überall nach 9 Jahren.
        In anderen allgemeinbildenden Schulformen wird kein Abitur erworben.
    • 1.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • 1.2.1 Gesetzliche Regelungen

        • Aussagen zur Förderung besonders begabter Kinder in der Kita-Gesetzgebung
          Keine Angaben
      • 1.2.2 Bildungs- und Erziehungsplan oder Orientierungsplan

        • Aussagen zum Erkennen / zur Förderung besonders begabter Kinder im Bildungs- und Erziehungsplan
          Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz, einsehbar unter:
          www.kita.rlp.de/fileadmin/dateiablage/Bildungsempfehlungen/BEE/[...]

          Kapitel 5 "Teilhabe an Bildungsprozessen" impliziert den Themenbereich; keine expliziten Aussagen.
    • 1.3 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Schulbereich

      • 1.3.1 Allgemeine gesetzliche Regelungen

        • Regelungen zur Förderung besonders begabter Kinder im Schulgesetz
          § 1 Abs. 1: „Der Auftrag der Schule bestimmt sich aus dem Recht des jungen Menschen auf Förderung und Erweiterung seiner Fähigkeiten…“

          § 10 Abs. 1: „Jede Schulart und jede Schule ist der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.“

          § 10 Abs. 4 S. 3: „Für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler kann durch Zusammenfassung und Förderung im Klassenverband ein verkürzter Weg durch die Sekundarstufe I ermöglich werden.“

          § 59 Abs. 2: „Eine Schule der Sekundarstufe II kann frühestens nach neun Schuljahren besucht werden. Bei besonders begabten Schülerinnen und Schülern kann diese Frist angemessen verkürzt werden.“
      • 1.3.2 Regelungen zur frühen Ein­schu­lung und zur flexiblen Schuleingangsphase

        • Mindestalter zur frühen (vorgezogenen) Einschulung
          Keine Angaben
        • Stichtagsregelung zur frühen (vorgezogenen) Einschulung
          Keine Angaben
        • Flexible Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Mindestalter zur Einschulung in die flexible Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Sonstige Regelungen zur frühen Einschulung oder flexiblen Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Informationsquellen zur frühen Einschulung und zur flexiblen Schuleingangsphase
          Die Informationen zur frühen Einschulung sind in der Grundschulordnung zu finden:
          grundschule.bildung-rp.de/grundschulordnung.html
      • 1.3.3 Regelungen zum Überspringen

        • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen


          Klassenstufen: Kl.10 Realschule Plus; Jgst. 10/2 in G8GTS; Qualifikationsphase der gymn. Oberstufe
        • Begrenzungen beim Überspringen: Häufigkeit
          Keine Angaben
        • Begrenzungen beim Überspringen: Klassenstufen


          Es kann grundsätzlich nur eine Klassenstufe übersprungen werden.
          Klassenstufe 4 kann mit Genehmigung der Schulbehörde übersprungen werden.
        • Verfahrensweisen bzw. pädagogische Konzepte zum Überspringen
          Überspringen können besonders begabte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, die in ihren Leistungen deutlich über ihre Klasse hinausragen und von denen zu erwarten ist, dass sie erfolgreich in der neuen Klassenstufe mitarbeiten können.

          Verfahren:
          Antrag der Eltern oder der Klassenkonferenz in gegenseitigem Einvernehmen und Entscheidung der Schulleitung (Sek I) bzw. Antrag der Eltern oder der Klassenleitung im Einvernehmen mit den Eltern und Entscheidung der Klassenkonferenz (Grundschule).

          Pädagogische Konzepte:
          vorherige Beratung; Förderung in der aufnehmenden Klasse, dass sich die mit dem Übergang verbundenen Schwierigkeiten möglichst verringern; Nachholfrist bei der Leistungsbewertung von bis zu 1/2 Jahr ist einzuräumen.
        • Regelungen zur Teilnahme am Unterricht höherer Klassen


          Sofern organisatorisch möglich und die Leistungsfeststellung in der regulären Klasse gesichert ist.
        • Statistiken zum Überspringen


          Im Jahr 2010 insg. 435 Fälle an allen allgemein bildenden Schulen.
          Haüfigstes Überspringen in der Grundschule (76) und im Gymnasium (331), darin eingeschlossen die BEGYS-Klassen, wo die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband die Klasse 9 überspringen (304).
        • Nutzung jahrgangsübergreifender Konzepte als Element der Begabtenförderung
          Keine Angaben
  • 2. Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Ministerium / Senatsbehörde mit Zuständigkeit für Kindertagesstätten / Kindertagesbetreuung

        Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen
      • Für Hochbegabtenförderung zuständiges Referat

        keine spezielle Zuständigkeit
      • Ansprechpartner und Kontaktdaten

        Keine Angaben
    • 2.2 Angebote und Programme für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • Angebote bzw. Programme zur Begabtenförderung im Elementar- und Vorschulbereich (in Verantwortung des Landes)



        Im Zusammenhang mit Projekt "Entdeckertag"

        grundschule.bildung-rp.de/projekte/fruehe-hochbegabtenfoerderung/[...]

        S. auch unter: Übergeordnete Aspekte der schulischen Begabtenförderung
      • Netzwerke von Konsultationseinrichtungen / Kompetenzzentren mit Schwerpunkt Begabtenförderung (in Verantwortung des Landes)



        Netzwerke zur Begabtenförderung im Elementarbereich im engeren Sinne existieren nicht.
        Das Themenfeld wird vom Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ) für den Kita-Bereich aufgegriffen. Es gibt keine explizite Zusammenarbeit mit gegebenen Interessengruppen. Es gibt die Möglichkeit der Fortbildungsförderung über das Landesfortbildungsprogramm, siehe unter:
        www.kita.rlp.de/Qualifizierung.150.0.html
      • Sonstige Netzwerke/Kooperationen zur Begabtenförderung

        Keine Angaben
  • 3. Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Übergeordnetes Referat mit Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung

        Michael Emrich
        Referat 9421 C
        Tel.: 06131-162904
        E-mail: Michael.Emrich@mbwwk.rlp.de
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Grundschule

        Waltraud Bank
        Referat 9413 B
        Tel.: 06131-164551
        E-mail: Waltraud.Bank@mbwwk.rlp.de
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Sekundarstufe

        Michael Emrich
        Referat 9421 C
        Tel.: 06131-162904
        E-mail: Michael.Emrich@mbwwk.rlp.de
    • 3.2 Übergeordnete Aspekte der schulischen Begabtenförderung

      • 3.2.1 Rahmenkonzept und übergeordnete Programme oder Projekte

        • Rahmenkonzept / Gesamtdarstellung zur Hochbegabtenförderung


          Informationen auf dem Bildungsserver zur Begabtenförderung:
          foerderung.bildung-rp.de/begabtenfoerderung.html

          Informationen auf dem Bildungsserver zur frühen Hochbegabtenförderung:
          grundschule.bildung-rp.de/projekte/[...]

          Informationen auf dem Bildungsserver zur Begabtenförderung an Gymnasien:
          gymnasium.bildung-rp.de/unterrichtprofil/begabtenfoerderung.html

          Broschüre "Begabtenförderung in Rheinland-Pfalz":
          gymnasium.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/[...]
        • Schulnetzwerke oder besondere Projekte / Programme für die schulische Begabtenförderung


          1. Projekt Entdeckertag im Grundschulbereich
          Das Projekt "Entdecken und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule" realisiert sich an 16 Grundschulstandorten. An diesen Grundschulen sind so genannte "Entdeckertage" eingerichtet. Diese Entdeckertage finden regelmäßig in jeder Unterrichtswoche statt und sind darauf ausgerichtet, mit geeigneten Maßnahmen die besonderen Potenziale hochbegabter Kinder zu fördern und weiterzuentwickeln. Entdeckertage wurden seit dem Jahre 2004 schrittweise an dafür besonderes geeigneten und im Zuge eines Bewerbungsverfahrens ausgewählten Grundschulen im Rahmen eines Implementierungsverfahrens eingerichtet. In einer Broschüre sind die Spezifika dieses Projekts detailliert beschrieben.
          Die Entdeckertagsgrundschulen kooperieren in regionalen Netzwerken miteinander mit dem Ziel, die Qualität der frühen Hochbegabtenförderung kontinuierlich weiterzuentwickeln.
          grundschule.bildung-rp.de/projekte/fruehe-hochbegabtenfoerderung/[...]

          2. Schulen für Hochbegabtenförderung/Internationale Schulen (Sek I und II) an vier Gymnasien in RLP (Kaiserslautern, Mainz, Trier, Koblenz)
          gymnasium.bildung-rp.de/unterrichtprofil/begabtenfoerderung.html
      • 3.2.2 Übergänge

        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Elementarbereich - Grundschule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)
          unbeantwortet

          Angebote oder Programme für den Übergang vom Elementarbereich in die Grundschule, die in besonderer Weise auf die Bedürfnisse besonders begabter Kinder eingehen, existieren nicht. Das Projekt "Entdecken und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule" schließt allerdings explizit auch die Teilnahme von Kindern aus dem Elementarbereich in den Entdeckertag mit ein. Dadurch werden die Bedürfnisse besonders begabter Kinder aus dem Elementarbereich berücksichtigt. Falls in diesem Zusammenhang Finanzierungserfordernisse auftreten, beispielsweise für die Teilnahme von pädagogischem Personal aus den Kindertagesstätten bei Tagungen etc., werden diese vom Land übernommen.
        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Grundschule - weiterführende Schule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)
          Keine Angaben
        • Angebote zum Frühstudium
        • Standorte
          Angebote für Frühstudierende an allen Universitäten (Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Universität Trier, TU Kaiserslautern und der Universität Koblenz-Landau), außerdem an der Fachhochschule Kaiserslautern (noch im Aufbau).
        • Ansprechpartner
          Julia Dennert
          Ref. 9516
          Tel.: 06131-164568
          Julia.Dennert@mbwwk.rlp.de

          Stefan Schmidt (Uni Mainz) Tel. 06131 – 39-24 722,
          www.uni-mainz.de/studium/361_DEU_HTML.php

          Susanne Mensah (Uni Trier) Tel. 0651 – 2661-2733,
          www.uni-trier.de/index.php?id=762

          Bernd Hegen (Uni Koblenz-Landau) Tel. 06131 – 37460-34,
          www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/fruehstudium

          Thomas Jung(TU Kaiserslautern) Tel. 0631 / 205 - 5073
          www.uni-kl.de/wcms/546.html

          Elvira Grub (FH Kaiserslautern) Tel. 0631 – 3724-163
        • Zusätzliche Fi­nan­zie­rung durch Lan­des­mit­tel
        • Zusätzliche Finanzierung des Frühstudiums aus Landesmitteln
          Im Rahmen des Hochschulprogramms "Wissen schafft Zukunft" werden in der Projektlinie "Schnittstelle Schule – Hochschule" zusätzliche Angebote der Hochschulen für Frühstudierende unterstützt. Unter gewissen Bedingungen können die Hochschulen Anträge zur Förderung stellen. Die Förderhöhe bemisst sich aufgrund des konkret begründeten Bedarfs bis zu einer Höchstgrenze von 50.000 Euro pro Hochschule.
        • Kooperationen zwischen Schulen und Universität


          Selbstverständlich existieren im Rahmen des Frühstudierendenkonzepts (wie innerhalb der gesamten Projektlinie Schnittstelle Schule – Hochschule) Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen, da diese Voraussetzung für den Erfolg des Projektes sind. Diese werden im Rahmen der Hochschulautonomie von den Hochschulen und Schulen initiiert und gefördert.
        • Koordination des Frühstudienangebotes
          Da dies in der Hochschulautonomie liegt, entscheiden die Hochschulen individuell über die Koordination des Frühstudiums.
        • Zugangskriterien
          Die Schülerinnen und Schüler müssen nach dem einvernehmlichen Urteil von Schule und Hochschule eine besondere Begabung aufweisen. Am Frühstudium teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die - insbesondere im angestrebten Studienfach - überdurchschnittliche Schulnoten aufweisen. Bei Minderjährigen ist darüber hinaus die Zustimmung der Erziehungsberechtigten notwendig. Über die tatsächliche Teilnahme entscheiden die Hochschulen.

          Um als Hochschule Angebote zum Frühstudium machen zu können, muss die Möglichkeit gegeben sein, einen Schein mit klaren Angaben zum Fachgebiet, Inhalten und Anerkennungsmöglichkeiten zu erwerben, das Prinzip der Nachhaltigkeit und Interdisziplinarität muss gewährleistet sein. Die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt ist ein weiteres Kriterium ebenso wie die Darstellung von eingebrachten Drittmitteln und Eigenmitteln der Hochschule und die bereits erwähnte Kooperation mit Schulen.
        • Begleitung/Betreuung im Frühstudium


          Die Hochschulen gestalten dies unterschiedlich und autonom. Über die unterschiedlichen Formen der Begleitung und Betreuung können die Hochschulen Auskunft geben.
        • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium
          § 67 HochSchG regelt das Verfahren der Einschreibung, in Absatz (4) legt es für die Frühstudierenden das Folgende fest:
          „Schülerinnen und Schüler, die nach dem einvernehmlichen Urteil von Schule und Hochschule eine besondere Begabung aufweisen, können als Frühstudierende außerhalb der Einschreibeordnung eingeschrieben werden. Sie erhalten damit das Recht, an Lehrveranstaltungen und Prüfungen teilzunehmen. Ihre Leistungsnachweise und Prüfungen sind bei einem späteren Studium anzuerkennen.“
        • Sonstige vom Land verantwortete Programme bzw. Projekte für den Übergang Schule - Beruf/Hochschule für besonders begabte Schülerinnen und Schüler


          Im Rahmen der "Kinderuni" können an allen Hochschulen in Rheinland-Pfalz Acht- bis Zwölfjährige Veranstaltungen besuchen. Die "Ferienkurse" schaffen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Gelegenheit, in den Ferien bereits Kurse an der Hochschule zu besuchen. Die "Schnupperkurse" können von Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen besucht werden – die Hochschulen entwickeln entsprechende Angebote. Im Rahmen des Frühstudiums können besonders begabte Schülerinnen und Schüler bereits neben ihrer Schulzeit Scheine erwerben und so einen wichtigen Zeitgewinn für ihr späteres Studium erreichen (s. "Frühstudium").
          Bei allen diesen Veranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler sich zu vielen verschiedenen Themen informieren und so vielleicht auch ihr späteres Studienfach finden.
    • 3.3 Angebotsformen in der schulischen Begabtenförderung

      • Entdeckertagsgrundschulen: Projektschulen für frühe Hochbegabtenförderung

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Grundschüler/innen, Kinder aus dem Kita-Bereich, Ausrichtung auf besondere Fähigkeiten in Mathematik, Sprache, Naturwissenschaften
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Der Teilnahme am Entdeckertag geht ein eigens entwickeltes Feststellungsverfahren voraus. Es schließt über Fragebogen bzw. Gespräche mit Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern und Eltern und ein strukturiertes Interview mit den angemeldeten Kindern unter Einsatz von Indikatoraufgaben ein. Über die Teilnahme am Entdeckertag entscheidet das jeweilige Kompetenzteam der Entdeckertagsgrundschule, an der das Kind angemeldet wurde.
        • Teilnahmezahlen
          In jeder ET-Grundschule sind zwei jahrgangsübergreifende Gruppen eingerichtet. Jede Gruppe wird von durchschnittlich 20 – 22 Kindern besucht. Es besteht die Möglichkeit, dass zu bestimmten Zeitpunkten innerhalb eines Schuljahres Kinder in den Entdeckertag einbezogen werden, falls die Ressourcen an den einzelnen Standorten dies ermöglichen.
        • Beschreibung des Angebots
          Das Projekt ist in der folgenden Broschüre im Detail beschrieben:

          grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/[...]

          In seiner Umsetzung integriert der Entdeckertag Elemente von Grouping, Enrichment und Akzeleration. Die an der Praxisumsetzung des Projekts Beteiligten haben sich in entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen die erforderliche Profession für die frühe Hochbegabtenförderung erworben. Die Weiterentwicklung dieser Profession erfolgt kontinuierlich in unterschiedlicher Weise, z.B. durch Teilnahme an Kongressen, Fachtagungen, interne Schulung etc.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          In jeder ET-Grundschule sind zwei jahrgangsübergreifende Gruppen eingerichtet.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Die an der Praxisumsetzung des Projekts Beteiligten haben sich in entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen die erforderliche Profession für die frühe Hochbegabtenförderung erworben. Die Weiterentwicklung dieser Profession erfolgt kontinuierlich in unterschiedlicher Weise, z.B. durch Teilnahme an Kongressen, Fachtagungen, interne Schulung etc.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Die an der Praxisumsetzung des Projekts Beteiligten haben sich in entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen die erforderliche Profession für die frühe Hochbegabtenförderung erworben. Die Weiterentwicklung dieser Profession erfolgt kontinuierlich in unterschiedlicher Weise, z.B. durch Teilnahme an Kongressen, Fachtagungen, interne Schulung etc.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Die Entdeckertagsgrundschulen werden mit zusätzlichen Lehrerwochenstunden zur Durchführung der frühen Hochbegabtenförderung versorgt. Ferner besteht die Möglichkeit, außerschulische Lehrkräfte bzw. Experten in den Entdeckertag einzubeziehen. Dies erfolgt entweder im Zuge von Abordnungen oder über Honorarverträge. Die erforderlichen Mittel werden vom Land übernommen. Dies trifft auch für die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu. Sachausstattungen werden in unterschiedlicher Ausprägung vom Schulträger übernommen.
        • Kontakte/Infos
          Waltraud Bank, MBWWK,

          Michael Schmidt, Grundschule Breitwiesenschule Zweibrücken,

          www.grundschule.bildung-rp.de
        • Sonstiges
          Der Implementierungsprozess für das Projekt, d.h. die Einrichtung weiterer ET-Grundschulen ist mit dem Schuljahr 2011-2012 abgeschlossen. Es ist nicht vorgesehen, weitere Entdeckertage einzurichten.
      • BEGYS-Klassen (Begabtenförderung an Gymnasien mit Schulzeitverkürzung)

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Eignung wird von Klassenkonferenz in Klassenstufe 6 festgestellt.
        • Teilnahmezahlen
          Zwischen 18 und 25 Schülerinnen und Schüler pro Projektklasse,
          Möglichkeit der Einrichtung an 14 Gymnasien im Land
        • Beschreibung des Angebots
          Die Mittelstufe wird bei gleich bleibenden inhaltlichen Anforderungen um ein Schuljahr verkürzt. Die Schülerinnen und Schüler überspringen im Klassenverband eine Klassenstufe.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Keine Angaben
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Gesonderte Zuweisung von Lehrerwochenstunden
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Schulen für Hochbegabtenförderung/Internationale Schulen an vier Gymnasien

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Gesondertes Aufnahmeverfahren mit Fragebogen für Eltern, Intelligenztest, Aufnahmetag mit Beobachtung der Schülerinnen und Schüler in Unterricht und Freizeitverhalten
        • Teilnahmezahlen
          Maximal 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse
        • Beschreibung des Angebots
          Nach Fächern, Fähigkeiten, Voraussetzungen und Neigungen differenziertes schulisches Angebot für intellektuell hochbegabte Schülerinnen und Schüler sowie für eine internationale Schülerschaft. Neben den fachlich und pädagogisch fortgebildeten Lehrerinnen und Lehrern stehen an den genannten Standorten psychologische Fachkräfte zur Beratung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern zur Verfügung.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot


          Internat am Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern
        • Qualifikation des Personals
          Zahlreiche schulinterne, regionale und überregionale Fortbildungen, regelmäßige Tagungen der im Netzwerk beteiligten Schulen
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Zahlreiche schulinterne, regionale und überregionale Fortbildungen, regelmäßige Tagungen der im Netzwerk beteiligten Schulen
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Gesonderte Zuweisung von Lehrerwochenstunden
        • Kontakte/Infos
          Kontakt:

          Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern:
          www.hhg-kl.de/

          Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier:
          www.avg-trier.de

          Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz:
          www.mvlg.de

          Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim:
          www.hbfis-mainz.de/

          weitere Informationen:
          gymnasium.bildung-rp.de/unterrichtprofil/begabtenfoerderung.html
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Musikgymnasium Montabaur

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Spezielle musikalische Begabung
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Musikalische Eignungsprüfung
        • Teilnahmezahlen
          Ca. 450 Schülerinnen und Schüler
        • Beschreibung des Angebots
          Spezielle musikalische Begabtenförderung
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot
        • Qualifikation des Personals
          Keine Angaben
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Gymnasium in Landesträgerschaft
        • Kontakte/Infos
          Landesmusikgymnasium
          Humboldtstr. 6
          56410 Montabaur
          gymnasium.bildung-rp.de/unterrichtprofil/begabtenfoerderung.html
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Sportgymnasien

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Spezielle sportliche Begabung
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Sportliche Eignungsprüfung
        • Teilnahmezahlen
          Keine Angaben
        • Beschreibung des Angebots
          Spezielle sportliche Förderung
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot


          Internat am Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern
        • Qualifikation des Personals
          Keine Angaben
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Heinrich-Heine-Gymnasium ist Gymnasium in Landesträgerschaft
        • Kontakte/Infos
          Heinrich-Heine-Gymnasium, Kaiserslautern
          www.hhg-kl.de/

          Gymnasium auf der Karthause, Koblenz
          gymkarthause.bildung-rp.de/
        • Sonstiges
          Keine Angaben
  • 4. Außerschulische Angebote, Schülerwettbewerbe

    • 4.1 Akademie-Angebote und Feriencamps

      • Information zu Deutschen Schülerakademien (DSA)

        Information über das Amtsblatt
      • Angebot von Deutschen JuniorAkademien (DJA)

      • Information zu Deutschen JuniorAkademien (DJA)

        Programm der JuniorAkademie Meisenheim geht an die Schulen in RLP
      • Beschreibung des Angebots

        JuniorAkademie Meisenheim
      • Teilnehmerzahlen DJA

        ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote zur Hochbegabtenförderung (in Verantwortung oder mit (Teil-)Finanzierung des Landes)

        Keine Angaben
      • Teilnehmerzahlen

        Keine Angaben
    • 4.2 Weitere außerschulische Angebote

      • Sonstige außerschulische Angebote für Hochbegabte aus öffentlichen Mitteln

        Ja.
        Das Kinder-College Neuwied wird vom Land Rheinland-Pfalz mit jährlich ca. 55.000 Euro gefördert.

        www.kinder-college.de/
    • 4.3 Wettbewerbe

      • Information zu bundesweiten Schülerwettbewerben / Unterstützungsangebote

        1. Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz werden auf das Angebot der bundesweiten Schülerwettbewerbe aufmerksam gemacht:
        - im Amtsblatt des Bildungsministeriums
        - durch Information über den Bildungsserver
        - im Abstand von mehreren Jahren durch die Herausgabe einer Wettbewerbsbroschüre / eines Wettbewerbsplakats
        - in Ausnahmefällen auch durch besondere briefliche oder elektronische Anschreiben an Schulen, ggf. mit Materialversand

        2. Zur Vorbereitung auf die Teilnahme an mathematisch-naturwissenschaftlichen Oberstufenwettbewerben bzw. internationalen Schülerolympiaden werden in der Sekundarstufe I gezielt Vorlaufwettbewerbe bzw. Vorbereitungsseminare an Universitäten angeboten. Außerdem richten zahlreiche Schulen Arbeitsgemeinschaften ein, in denen Schülerinnen und Schüler auf Wettbewerbe vorbereitet werden (z.B. „Jugend forscht“, Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten).
      • Sonstige Wettbewerbe (bundesweit oder international)

        Eine Zusammenstellung sowohl der bundesweiten und internationalen als auch der landesspezifischen Schülerwettbewerbe, an denen Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz teilnehmen und die fast alle für begabte Schülerinnen und Schüler von besonderem Interesse sind, ist auf der Wettbewerbshomepage des rheinland-pfälzischen Bildungsservers abrufbar:

        www.wettbewerbe.bildung-rp.de
      • Sonstige Wettbewerbe (landesspezifisch)

        Ja.
        Die großen Wettbewerbe und diejenigen, die für Rheinland-Pfalz besondere Bedeutung haben, sind auf der Homepage in einem systematischen Teil, nach Aufgabenfeldern geordnet, erfasst. Rund 65 Schülerwettbewerbe können auf diese Weise aufgerufen werden; die entsprechende Rubrik enthält sämtliche Informationen über die Zielsetzung, die Zielgruppen, die Organisationsstrukturen, das Preisniveau und die Ansprechpartner der Wettbewerbe. Die jährlichen Teilnehmerzahlen werden zwar von vielen Veranstaltern mitgeteilt, hier aber nicht systematisch erfasst.

        www.wettbewerbe.bildung-rp.de
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Im Lehrplan für die Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik, ist das Thema "Besondere Begabungen" im Lernmodul "Bildungsprozesse anregen und unterstützen" fest verankert. Angehende Erzieherinnen und Erzieher erwerben Kompetenzen, um besondere Begabungen wahrzunehmen und in ihrer Arbeit besonders zu berücksichtigen.
      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Lehrkräften (Studium oder Referendariat)

        Das Thema Begabtenförderung hat in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung einen besonderen Stellenwert sowohl während des Studiums als auch im Vorbereitungsdienst.

        Studium:
        Die Curricularen Standards für die Studiengänge aller Lehrämter sehen in den Bildungswissenschaften mit dem Themenbereich "Diagnose, Differenzierung, Integration" bzw. in der Grundschulbildung mit dem Bereich "Grundschulpädagogik" diese Thematik als verbindliche Inhalte vor. Die Curricularen Standards sind Bestandteil der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulleistungen in Bachelor- und Masterstudiengängen als Erste Staatsprüfung.
        Somit ist gewährleistet, dass an allen Universitäten des Landes diese Thematik Berücksichtigung findet.

        Vorbereitungsdienst:
        Der Vorbereitungsdienst berücksichtigt schulartspezifisch den Aufgabenbereich Begabtenförderung bereits heute. Im Rahmen der Reform der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung wird der Vorbereitungsdienst, der sich an das Studium curricular anschließt, durch eine Curriculare Struktur gegliedert als Grundlage für die Modularisierung des zweiten Ausbildungsphase. Auch hierin wird in entsprechender curricularer Systematik und Erfassung in der gegenwärtig in der Erarbeitung befindlichen LVO über die zweite Ausbildungsphase gewährleistet, dass die Begabtenförderung in allen Lehrämtern und in allen Studienseminaren entsprechend berücksichtigt wird.

        Fundstellen:

        Zum Studium:
        Bildungswissenschaften, Modul 3 "Diagnostik, Differenzierung, Integration"
        Grundschulbildung, Modul 1 "Grundschulbildung"

        Zum Vorbereitungsdienst:
        Entwurf Curriculare Struktur, Modul 5 "Diagnose, Beratung und Beurteilung"
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Erzieher / Sozialpädagogen (aus öffentlichen Mitteln)

        Fortbildungsförderung über das Landesfortbildungsprogramm, siehe unter:

        www.kita.rlp.de/Qualifizierung.150.0.html
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Lehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        - Schulinterne, regionale und überregionale Angebote des Pädagogischen Landesinstituts, siehe:
        bildung-rp.de/paedagogisches-landesinstitut.html

        Im Rahmen des Pädagogischen Beratungssystems in Rheinland-Pfalz steht den Schulen
        folgende Beratungsgruppe zur Verfügung:
        Expertinnen und Experten für Begabtenförderung und Umgang mit Heterogenität.
        - Zuständigkeitsbereiche: schulartübergreifend, landesweit;
        - Kompetenzbereiche/inhaltliche Schwerpunkte: Erkennen (hoch-)begabter Schülerinnen und Schüler, Unterrichtliche Maßnahmen zur Förderung von (hoch-)begabten Schülerinnen und Schülern und zum Umgang mit Heterogenitat;
        - Schulorganisatorische Maßnahmen (Vorzeitige Einschulung, Kurzbeschreibung Überspringen, Drehtürmodell);
        - Arbeitsweisen: Beratung von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und Schulleitungen, Durchführung von regionalen FortbildungsveranstaItungen/Mitwirkung bei Studientagen.

        Kontakt:
        Monika Jost
        Pädagogisches Landesinstitut
        Röntgenstraße 32
        55543 Bad Kreuznach
        Telefon: 0671 84088-35
        rnail: monika.jost@pl.rlp.de
      • Fortbildungsprogramme zur Begabtenförderung für Beratungslehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        Ausbildung zum Experten/ zur Expertin für Begabtenförderung und im Umgang mit Heterogenität.
        Mehrere Ausbildungsreihen je ca. 30 Teilnehmer

        bildung-rp.de/paedagogisches-landesinstitut.html
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Schulpsychologen (aus öffentlichen Mitteln)

        - Jährliche Fachtagung zum Entdeckertag

        - Finanzielle Unterstützung von individuellen Fortbildungsmaßnahmen durch das MBWWK
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln für weitere Bezugsgruppen

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Hochbegabungsspezifische Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen



        Ja.
        1. Primarbereich

        Entdeckertagsschulen:
        - Aktive Mitarbeit von Frau Monika Boesen in der Steuergruppe unter ministerieller Leitung von Frau Bank;

        - Regionale Unterstützung der Entdeckertagsschulen (Ellenz-Poltersdorf, Brohl,
        Trier-Ruwer, Bitburg-Nord)

        - lnformationsveranstaltungen an den Entdeckertagsschulen: Fortbildungsangebote für die Kompetenzteams, Elternarbeit

        - Einzelfallberatung


        2. Sekundarbereich
        Schulen für Hochbegabtenförderung/Internationale Schulen in Rheinland-Pfalz: Aktive Unterstützung durch Errichtung und Weiterentwicklung (in Kooperation von PL und MBWWK) eines Beratungs- und Kompetenzzentrums für Hochbegabtenförderung an den jeweiligen Schulstandorten (Mainz, Kaiserslautern und Koblenz) durch drei Kolleginnen des PL:
        - Auswahlverfahren
        - Diagnostik und Beratung
        - Fortbildungsangebote für die schulischen Kompetenzteams
        - Elternarbeit
        - Nachfrageorientierte Angebote

        - Schulinterne Studientage zum Thema Hochbegabung: nachfrageorientiert

        - lnstitutionsberatung: nachfrageorientiert
      • Spezifische Qualifikationen der schulpsychologischen Fachkräfte für die Beratung im Themenfeld Hochbegabung

        Dipl. Psychologinnen; individuell organisierte Fort- und Weiterbildung
      • Ausstattung mit Schulpsychologen / Relation Schulpsychologenstellen pro Schüler oder pro Schule

        - 14 Schulpsychologische Beratungszentren (Teams von 2 - 8 Schulpsychologinnen), unter zentraler Leitung eingebunden als Abteilung 3 in das Pädagogische Landesinstitut

        - 53 Planstellen, insgesamt 59 Schulpsychologinnen/en

        - 1,5 Planstellen verteilt auf 3 Kolleginnen (an den Standorten Mainz/Koblenz/Kaiserslautern),die die auf das Thema Hochbegabung spezialisierten dortigen Gymnasien beraten und in der Diagnostik unterstützen.
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen zur Hochbegabung in ministerieller oder behördlicher Trägerschaft



        Kompetenzzentren für Hochbegabtenförderung in den schulpsychologischen Beratungsstellen an den Standorten Kaiserslautern, Mainz und Koblenz.
      • Sonstige Beratungsstellen zur Hochbegabung mit öffentlicher Förderung

        Ja.
        Beratungsstelle in nicht-öffentlicher Trägerschaft:

        Kompetenzzentrum in Trier in Trägerschaft des CJD
        www.cjd-beratungszentrum-trier.de/beratungszentrum-trier
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen mit spezifischer Qualifikation im Themenfeld Hochbegabung

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Be­ra­tungs­stel­len



        Die Kompetenzzentren für Hochbegabtenförderung in den schulpsychologischen Beratungsstellen an den Standorten Kaiserslautern, Mainz und Koblenz sind untereinander vernetzt.
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen

      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für Underachiever (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        Entwicklung eines Unterstützungsprogramms für Underachiever:
        Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus ca. 15 Lehrkräften, die bereits zum Thema
        Begabtenförderung fortgebildet sind, und einigen Schulpsychologinnen, entwickelt ein Konzept für die Unterstützung von Underachievern durch Lehrkräfte. Die beteiligten Lehrkräfte sammeln zunächst selbst Erfahrungen und entwickeln dann Module für ein
        Unterstützungsprogramm, die in Fortbildungsveranstaltungen auch an andere Lehrkräfte
        vermittelt werden sollen.

        Bausteine:
        - Hilfen beim Erkennen von Underachievement/Diagnostik
        - In Zweifelsfällen: IQ-Tests durch schulpsychologischen Dienst
        - Mögliche Ursachen von Underachievement verstehen
        - EOS-Analyse/36OGrad-Scan nach Prof. Kuhl (Ein diagnostisches Verfahren, mit dem
        Stärken und Schwächen in den Lern- und Arbeitskompetenzen erkannt werden
        können)
        - Der entwicklungspsychologische Erklärungsansatz Gordon Neufelds für Lern- und
        Verhaltensprobleme
        - Katalog mit möglichen Unterstützungsangeboten erstellen
        - Lösungsorientierte Programme zum Erlernen von Selbstmanagement an die
        Bedürfnisse von Underachievern anpassen
        - Ich schaffs-Programm von Ben Furman (Literatur und weitere
        Materialien unter:
        www.ichschaffs.de/materialienju.html


        Zürcher Ressourcen Modell. Literatur und weitere Informationen unter: www.zrm.ch/

        Vorgehensweise: In Veranstaltungen werden einzelne Bausteine, auch durch externe Referenten, vorgestellt und bereits gemachte Erfahrungen ausgetauscht.
        Bereits erfolgt:

        1. Arbeitstreffen
        Referentinnen und Themen:
        Dipl. Psych. Marie-Christine Kees (Universität Trier):Teile ihres Trainingsprogramms
        "Selbstmotivierung"
        Monika Jost: (Pädagogisches Landesinstitut, Referat 2.04 Besonderer Förderbedarf,
        Heterogenitat, Migrationspädagogik): Erste Erfahrungen mit dem Ich-schaffs-
        Programm von Ben Furmann
        Monika Boesen (Pädagogisches Landesinstitut, Abteilung 3 Schulpsychologische
        Beratung): Erste Erfahrungen mit der EOS-Diagnostik von Prof. Kuhl

        2. Arbeitstreffen
        Referentin und Thema:
        Dagmar Neubronner, zertifizierte Vertreterin des Neufeld-Instituts, Begabte Minderleister und andere Lern- und Verhaltensprobleme bei Schulkindern aus Sicht der Bindungsforschung
        www.gordonneufeld.de/main/

        3. Arbeitstreffen im Herbst
        Auswertung der Veranstaltung mit Dagmar Neubronner
        Träger: Pädagogisches Landesinstitut
        Finanzierung: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
        Ansprechpartnerin:
        Monika Jost
        Pädagogisches Landesinstitut
        Röntgenstraße 32
        55543 Bad Kreuznach
        Telefon: 0671 84088-35
        Email: monika.jost@pl.rlp.de
      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für weitere spezifische Zielgruppen (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte

    • 8.1 Wissenschaftliche Projekte im Bereich der Begabtenförderung

      • Wissenschaftliche Stellen mit dem Arbeitsbereich Begabtenförderung

        Ja:
        Universität Trier
        FB I - Psychologie
        Prof. Dr. Franzis Preckel
        Hochbegabtenforschung und -förderung
        54286 Trier
      • Vom Land (ko-)finanzierte wissenschaftliche Projekte zur Begabtenförderung

        - Evaluation von Begabtenfördermaßnahmen: Effekte der Fähigkeitsgruppierung hochbegabter Schülerinnen und Schüler in Begabtenklassen in Gymnasien in Rheinland-Pfalz

        -"Entdeckertag"-Projekt - Unterstützung begabungsdiagnostischer Kompetenzen von Grundschullehrkräften
        www.uni-trier.de/index.php?id=7819
      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

        Ja:
        Evaluation von Begabtenfördermaßnahmen: Effekte der Fähigkeitsgruppierung hochbegabter Schülerinnen und Schüler in Begabtenklassen in Gymnasien in Rheinland-Pfalz

        "Entdeckertag"-Projekt - Unterstützung begabungsdiagnostischer Kompetenzen von Grundschullehrkräften
        www.uni-trier.de/index.php?id=7819
      • Evaluationen zur (vor-)schulischen Be­gab­ten­för­de­rung im Auftrag des Landes

        Ja:
        Landesinterne Evaluation der vier Schulen für Hochbegabtenförderung/der Internationalen Schulen
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Allgemeine Informationen im Internet

    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen zum Thema Hochbegabung im Auftrag des Landes

        Broschüren:
        - Begabtenförderung in Rheinland-Pfalz
        gymnasium.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/[...]

        - Hochbegabte Kinder - Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Elementar- und Primarbereich
        - Informationen und Anmeldeunterlagen zur Teilnahme am Entdeckertag für Lehrkräfte,
        - Informationen und Anmeldeunterlagen zur Teilnahme am Entdeckertag für Erzieher/-innen
        - Informationen und Anmeldeunterlagen zur Teilnahme am Entdeckertag für Eltern
        - Modellprojekt Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Primar- und Elementarbereich
        - Informationen für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und Eltern
        - Portfolio zum Entdeckertag
        Siehe unter:
        grundschule.bildung-rp.de/projekte/[...]
    • 9.3 Veranstaltungen und Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        Ja.
        - Verschiedene Veranstaltungen der pädagogischen Serviceeinrichtungen
        - Informationsveranstaltungen zum Thema "Hochbegabung" und "Entdeckertag" für Schulleitungen, Kindertagesstättenleitungen, Lehrer/innen und Erzieher/innen
        Februar/März 2004
        - Gemeinsame Veranstaltungen für Kitas und Schulen mit dem Schwerpunkt Diagnostik
        - Veranstaltung für Erzieher/innen mit den Schwerpunkten "Hochbegabungen erkennen" und "Entdeckertag" 2005
        - Fachtagung mit Prof. Heller von der LMU München zum Thema "Hochbegabung im Grundschulalter erkennen und fördern" März 2006
        - Informationsveranstaltung zur Implementierung weiterer Entdeckertage in rheinland-pfälzischen Grundschulen September 2006
        - Fünfteilige Informationsreihe zum Thema "Hochbegabte Kinder" September 2006 – April 2007
        - Modellprojekt "Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule" Juni 2007
        - Frühe Hochbegabtenförderung im Regelunterricht der Primarstufe - Tagung für Lehrkräfte der Primarstufe Juni 2008
        - Perspektiven zur Weiterentwicklung des Modellprojekts "Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule - Informationen und Anregungen für den Unterricht" Mai 2009
        - Frühe Hochbegabtenförderung in der Primarstufe - Tagungen für Lehrkräfte der Primarstufe Februar und März 2010
        - Symposium zur frühen Hochbegabtenförderung Februar 2011
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

      • Stipendienmöglichkeiten für besonders begabte Kinder und Jugendliche

        Keine Angaben
    • 10.2 Stiftungen

    • 10.3 Sonstige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Begabten­förderung und Beratung im Bundesland