Hochbegabte beraten

Hochbegabte beraten

Underachievement bei Hochbegabten: Was ist das und wie erkennt man es?

Hochbegabte Underachiever sind Schülerinnen oder Schüler, die zwar eine hohe Intelligenz aufweisen, aber nur durchschnittliche oder auch unterdurchschnittliche Schulleistungen zeigen. Diese Schülerinnen und Schüler haben in der Regel sehr negative Einstellungen gegenüber der Schule, sie sehen sich selbst eher ungünstig und fallen auch sonst als »Problemkinder« auf. Underachievement kann bereits im Grundschulalter beginnen. Insgesamt sind mehr Jungen als Mädchen betroffen. Die Gründe für Underachievement sind vielfältig und scheinen sich von Person zu Person stark zu unterscheiden. Sie können in der Person selbst, der Familie und/oder der Schule zu finden sein. Um hochbegabte Underachiever zu erkennen, ist in der Regel eine testpsychologische Untersuchung der Intelligenz sowie schulbezogener Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich.Underachievement gibt es natürlich auch bei nicht hochbegabten Schülerinnen und Schülern. Unklar ist derzeit noch, ob Hochbegabte ein erhöhtes Risiko für Underachievement aufweisen. Dieser Punkt wird unter Expertinnen und Experten kontrovers diskutiert, jedoch sprechen etliche und auch groß angelegte Studien eher gegen ein erhöhtes Risiko bei Hoch- und auch Höchstbegabten. Eine angemessene Schätzung über den Anteil an Underachievern unter den Hochbegabten dürfte zwischen 15 und 25 % liegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Broschüre

Fragen und Antworten zum The­ma Hoch­be­ga­bung

Download

Druckversion

Gerne senden wir Ihnen die Druckversion unserer Broschüre per Post.

Bestellen

Weitere Informationen