Hochbegabte fördern

Hochbegabte fördern

Welche Bedeutung hat vorschulische Förderung?

Erfahrungen und Lernen in den ersten Lebensjahren haben eine besondere Bedeutung. Auf Grund der besonders hohen Plastizität des Gehirns lernen wir im späteren Leben nie wieder so schnell und leicht. Aus dieser Erkenntnis heraus hat auch die Bedeutung vorschulischer Institutionen als bildungsvermittelnde Einrichtungen in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.

Häufig entwickeln besonders begabte Kinder früher und tiefgreifendere Lernansprüche, welche sie teilweise sehr hartnäckig einfordern. In einigen Städten gibt es bereits spezielle Kindergärten mit meist integrativer Hochbegabtenförderung, um den besonderen Bedürfnissen begabter Kinder entgegenzukommen. Im Zentrum steht jedoch immer die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes. Es geht also sowohl darum, die Kinder in ihren Stärken herauszufordern, als auch ihnen Hilfestellungen für schwächere Bereiche zu geben.

Wenn sich das Kind früh mit Lerninhalten des Schulanfangs beschäftigt, so stellt sich auch die Frage einer vorzeitigen Einschulung. Hier sind es häufig eher die Kinder als die Eltern, die darauf drängen, bald in die Schule zu dürfen. Ein weiteres Jahr im Kindergarten kann für manche Kinder quälende Langeweile und ein Ausbremsen ihrer Lernfreude bedeuten. Für eine frühere Einschulung ist jedoch nicht nur der intellektuelle Entwicklungsstand des Kindes ausschlaggebend, sondern eine ganzheitliche Betrachtung der Schulfähigkeit des Kindes. Die Erzieherinnen im Kindergarten ebenso wie die Lehrkräfte der Grundschule und die schulischen Beratungsdienste sind hierfür kompetente Ansprechpartner. Steht eine vorzeitige Einschulung an, so kann es ratsam sein, das Kind baldmöglichst in die Vorschulgruppe des Kindergartens aufzunehmen.

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