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Blogarchiv zur Hochbegabung

Der Blog Hochbegabung informiert rund um das Thema Hochbegabung sowie zu Themen der Begabungs- und Begabtenförderung.

Der hier archivierte Blog war bis 2018 eine gemeinsame Unternehmung von Karg-Stiftung und der Zeitschrift "Gehirn und Geist" (Verlag Spektrum der Wissenschaft).

 

Archiv-Jahr 2009

Dezember 2009

Alte Schinken

Aufräumen zwischen den Jahren bringt so manches hervor und nun auch diesen Beitrag. Zwei „alte Schinken“ sind mir in einem Karton begegnet, die sich mit der „Prädiktion akademischen Erfolges“ und „Erwartungswidrigen Schulleistungen“ beschäftigen. In Bälde trennen uns 45 und 35 Jahre von den alten Schriftstücken ...

von Götz Müller

Dezember 2009

Früh und erfolgreich unterwegs auf akademischen Pfaden

Überschrieben ist dieser Gastbeitrag von Herrn Dr. Christian Hoppe, bekannter Wirklichkeits-Brainlog-Blogger der mit "junger" Unterstützung ein Projekt gestaltet hat, welches die Brücke zwischen schulischer und hochschulischer Begabungsförderung schlägt und Lust auf mehr macht. Begabung und deren Förderung macht es erforderlich, nicht nur manche geistige Grenzen zu durchbrechen, sondern gelegentlich auch einmal die räumlichen Grenzen zwischen Bildungsinstitutionen zu überwinden.

von Götz Müller

November 2009

Was Hänschen nicht lernt ...

Elementarpädagogik ist im Fluss – und das auch in Sachen der Begabtenförderung. Forscher in Windeln, Mini-Einsteins, Smart-Kids und Klubs der kleinen Denker kennzeichnen dabei verschiedene Strömungen in der Pädagogik des Kindergartens. In einem kurzen Interview äußert sich Ina Schenker, Diplom-Sozialpädagogin und Doktorandin an der Evangelischen Hochschule Dresden, zu der Förderung von hoch begabten Kindern im Kita-Alter.

von Götz Müller

Oktober 2009

Lernen im Vorübergehen

Keinem sollte das Lernen so leicht fallen wie einem hochbegabten Menschen. Mit Einschränkungen, wird sich der ein oder andere denken. Vielleicht macht es einen Unterschied, wie oder in welchem Bereich gelernt wird, ob fremd- oder selbstbestimmt. In diesem Beitrag zitiere ich die Worte eines angehenden Abiturienten, der hochbegabt ist und zum Ende seiner Schulzeit feststellt, dass er - leichtfüßig, beliebt und selbstbewusst - durch die Schule marschiert ist, aber nun seinen gewünschten NC nicht schafft. Wirklich kein Problemfall! Aber lesen Sie selbst.

von Götz Müller

Oktober 2009

Neuro-Enhancement: Schul-Doping für Kinder?

Ethik hin, Ethik her: Medikation ist indiziert im Falle einer psychischen Erkrankung. Und in diesem Bereich zeichnet sich auch durch die Effekte ab, was gewünscht ist: nämlich die Besserung des Leidens. Ich möchte einen „artverwandten“ Themenkreis ansprechen, der speziell die schulische Leistungsfähigkeit betrifft: die allzeit bereite Diskussion um Methylphenidat, welches bei Kindern und Jugendlichen mit ADS/ADHS häufig verschrieben wird.

von Götz Müller

August 2009

Produktivität im Kindergarten

Bedingt fällt dieser Beitrag in die reine Hochbegabungsthematik, aber für den Umgang im Sinne von Konzepten in der Begabten- und Begabungspädagogik findet sich sicherlich ein Zugang. Versetzen Sie sich bitte in die Lage einer Kindergartenmutter, deren Kindes Nachbarsgruppe jeden Tag enorme Mengen von „Produkten“ mit nach Hause bringt. Ihr eigenes Kind aber nicht.

von Götz Müller

Juli 2009

Underachiever

Die heiße Zeit ist dran: Nicht nur der Sommer, sondern auch die Zeugnisse setzen dem ein oder anderen hoch begabten Schüler derzeit zu. Sicherlich sind es nicht alle Hochbegabte, aber für einen Teil der Hochbegabten, die Schule ohnehin als notwendiges Übel erachten, wird die Zeit der Zeugnisse zum wirklichen Problem. Was sind das für Kinder, die ja eigentlich aufgrund ihrer Fähigkeiten das Potenzial per se für akademische Leistungen mitbringen, sie aber nicht erreichen?

von Götz Müller

Juni 2009

Tests – ein paar Worte dazu

Jeder, der was auf sich hält, weiß auch was übers Testen. Zum Testen von Intelligenz oder intellektuellem Entwicklungsstand (was bei Kindern sicherlich die bessere Bezeichnung ist). Aktuell habe ich zwei Gespräche mit Eltern geführt, die mich zweifeln lassen, ob die Zunft der Testpsychologen wirklich einen guten Job macht. Eltern stecken einfach in einer schwierigen Lage: Dem Kind geht es nicht gut, der Druck wächst – und dann kommt der Test.

von Götz Müller

April 2009

Huste häufig!

Huste häufig und du bist hoch begabt! Dies könnte die – zugegeben verkürzte – Interpretation bestimmter Checklisten sein, die im Dunstkreis von Beratung rund um Hochbegabung existieren. In einem Artikel mit der interessanten Überschrift „Husten Hochbegabte häufiger?“ des Journals des österreichischen Begabtenzentrums (ÖZBF) schreiben Perleth, Preckel et al. über Verwendung und Nutzen von so genannten Checklisten zur Identifikation von Hochbegabung.

von Götz Müller

April 2009

Merkmale für Hochbegabung

Die Meinungen, was denn nun eine Hochbegabung ausmache, gehen erstaunlicherweise sehr weit auseinander. An sich ähnelt es der Diskussion über die Faktorenstruktur der Intelligenz, nur dass es manche gibt, die sich bei Hochbegabten auch von der intellektuellen Seite lösen wollen. Strittiger Punkt ist bspw. die soziale Kompetenz, die den Hochbegabten fehlen soll.

von Götz Müller

März 2009

Gut gesprungen?

Die letzte Woche hatte es in sich: Daniel, ein hoch begabter 3.Klässler, war auf Anraten der Klassenlehrerin zum Sprung in die 4.Klasse vorgeschlagen worden. Daher tagte die Klassenkonferenz. Daniel ist kein unproblematischer Schüler, da er impulsiv veranlagt ist und so seine guten Gedanken gerne in unangekündigte Beiträge umwandelt. Auch - so der Wortlaut der Lehrerin - sei er ein "Systemkritiker".

von Götz Müller

Februar 2009

Typisch hoch begabt?

Was ist denn schon typisch hoch begabt? Aktuell bin ich über einige Aussagen einer Mutter gestolpert, die nahezu alle Verhaltensweisen (jeder Güte) mit der Hochbegabung ihres Sohnes erklärt. Das sei eben typisch für Hochbegabte. Da könnte ja was dran sein, denn so etwas höre ich recht häufig. Nicht nur beim Merken von Dingen oder gut formulierten Sätzen, sondern auch beim Nicht-Verlieren-Können oder Einschlafen tritt der Gedanke an die Hochbegabung auf. Florian bspw. steigert sich abends häufig in Gedanken hinein, nicht mehr aufwachen zu können. Woher - so der 5-jährige - wisse er denn, dass der Schlaf nicht in den Tod übergehe?

von Götz Müller

Januar 2009

Halbjahreszeugnis und Hochbegabte

Es ist soweit: Die Halbjahreszeugnisse kommen und für den hoch begabten Till, der die 7.Klasse eines Gymnasiums besucht, wird es einige 4er und auch die ein oder andere 5 geben. „Till kann nicht hoch begabt sein, denn er kommt bei mir in Mathematik nicht über eine 4 hinaus.“ So die Worte seines Lehrers beim letzten Gespräch im vergangenen Dezember.

von Götz Müller

Januar 2009

Schnell, schneller, am schnellsten – Entwicklungsvorsprung

Was ist eigentlich ein Entwicklungsvorsprung? Bei einem Kind, das deutlich früher als seine Altersgenossen zu sprechen beginnt, früher motorische Meilensteine wie das Krabbeln, Laufen oder den Pinzettengriff erreicht oder auch früher Aufmerksamkeit auf Tätigkeiten richten und länger halten kann, spricht man gerne von einem Entwicklungsvorsprung. So nennt es dann meist die Erzieherin im Kindergarten.

von Götz Müller

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Blog zur Hochbegabung

2022 legen wir den Schwerpunkt im Blog auf das Thema „Underachievement“. Ältere Blog-Beiträge sind mittlerweile archiviert.

2021 befasste sich der Bloganlässlich des 150. Geburtstags von William Stern mit den von ihm verfassten Schriften und Thesen, die auch heute noch hohen Aktualitätswert haben. 2022 legen wir den Schwerpunkt auf das Thema „Underachievement“.

Hier den William-Stern-Blog (2021) lesen Link

Hier den Underachievement-Blog (2022) lesen Link