Niedersachsen

  • 1. Allgemeine Angaben zum Schulsystem

    • 1.1 Dauer der Grundschule

      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 1.2 Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Erläuterungen

        § 64, NSchG
        Beginn der Schulpflicht
        (1) 1 Mit dem Beginn eines Schuljahres werden die Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum folgenden 30. September vollenden werden.
        2 Für Kinder, die das sechste Lebensjahr zwischen dem 1. Juli und dem 30. September vollenden, können die Erziehungsberechtigten den Schulbesuch durch schriftliche Erklärung gegenüber der Schule um ein Jahr hinausschieben; die Erklärung ist vor dem Beginn des in Satz 1 genannten Schuljahres bis zum 1. Mai gegenüber der Schule abzugeben.
        3 Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können Kinder, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht schulpflichtig sind, in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. 4 Diese Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig.
    • 1.3 Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

      • Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

        Keine Angaben
    • 1.4 Weiterführende Schulformen

      • Weiterführende Schulformen

        - Förderschule
        - Gymnasium
        - Hauptschule
        - Integrierte Gesamtschule
        - Kooperative Gesamtschule
        - Oberschule
        - Realschule
      • Erläuterungen

        Förderschulen
        Schülerinnen und Schüler, die wegen einer bestehenden oder drohenden Behinderung auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden gemäß § 4 Abs. 2 S. 2 Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) durch wirksame, individuell angepasste Maßnahmen unterstützt. Eine Behinderung wird dabei als Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen individueller Beeinträchtigung und Einschränkung der gesellschaftlichen Teilhabe durch hemmende Faktoren oder Barrieren aufgefasst.
        Sonderpädagogische Unterstützung findet sowohl an Förderschulen als auch an allgemeinen Schulen statt. Allgemeine Schulen ermöglichen nach § 4 Abs. 1 S. 1 NSchG allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang. Die Eltern von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung haben die Möglichkeit, eine allgemeine Schule oder eine zuständige Förderschule als Ort der Beschulung auszuwählen.
        Das Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs wird durch die Verordnung zum Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung vom 22.1.2013 geregelt.
        Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf kann in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören (Schwerhörige, Gehörlose), Lernen, Sehen (Sehbehinderte, Blinde), Sprache sowie körperliche und motorische Entwicklung festgestellt werden.
        Auftrag der Förderschule, wie auch aller anderen Schulformen, ist Unterricht und Erziehung für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, darüber hinaus Beratung, individuelle Förderplanung und die Zusammenarbeit mit allen an der Förderung der Schülerinnen und Schüler beteiligten Personen und Einrichtungen.
        Förderschulen sind zugleich Förderzentren und unterstützen die allgemeinen Schulen bei der Durchführung von sonderpädagogischer Unterstützung (§ 14 Abs. 3 NSchG). Darüber hinaus gibt es Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI). Die RZI sind u. a. für die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Schulen zu den Themen sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf und Inklusion zuständig.

        Gymnasium
        Im Gymnasium werden Schülerinnen und Schüler der Klassen-/Jahrgangsstufen 5-13 unterrichtet. Es kann aber auch ohne die Jahrgangsstufen 11-13 geführt werden. Das Gymnasium vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Es stärkt selbständiges Lernen und wissenschaftspropädeutisches Arbeiten. Entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen ermöglicht das Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern eine individuelle Schwerpunktbildung und befähigt sie, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg an einer Hochschule oder aber berufsbezogen fortzusetzen.
        Die 11. Klassenstufe bildet die Einführungsphase zur gymnasialen Oberstufe. Die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe umfasst die Jahrgangsstufen 12 und 13. Das Gymnasium setzt für die Qualifikationsphase Schwerpunkte im sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Es können weitere Schwerpunkte im musisch-künstlerischen und im sportlichen Bereich gesetzt werden.
        In der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe wird fächerübergreifendes, vernetztes und selbständiges Denken und Lernen durch persönliche Schwerpunktsetzungen der Schülerinnen und Schüler gefördert. Die Schülerinnen und Schüler nehmen in allen Schulhalbjahren der Qualifikationsphase am Unterricht in den Kernfächern und in den ihrer Schwerpunktbildung entsprechenden Fächern teil. Im Übrigen nehmen sie am Unterricht in Ergänzungsfächern und Wahlfächern teil. In der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in einem Punktesystem bewertet. Die gymnasiale Oberstufe schließt mit der Abiturprüfung ab. Für die schriftliche Prüfung werden grundsätzlich landesweit einheitliche Aufgaben gestellt.
        Die allgemeine Hochschulreife wird durch eine Gesamtqualifikation erworben, die sich zusammensetzt aus den Leistungen in der Abiturprüfung und aus den Vorleistungen der Qualifikationsphase.
        Der Besuch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe dauert höchstens drei Jahre. Ein im Ausland verbrachtes Schuljahr wird nicht auf die Höchstzeit angerechnet. Zur Wiederholung einer nicht bestandenen Abiturprüfung wird von der Schule die Höchstzeit um ein weiteres Jahr verlängert. Die Schule kann in Härtefällen, die nicht von der Schülerin oder dem Schüler zu vertreten sind, eine weitere Verlängerung um ein weiteres Schuljahr zulassen.

        Hauptschule
        In der Hauptschule werden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-9 unterrichtet. An der Hauptschule kann eine 10. Klassenstufe eingerichtet werden, deren Besuch freiwillig ist. Der erfolgreiche Besuch der 10. Klasse vermittelt, abgestuft nach den erbrachten Leistungen, weitere schulische Abschlüsse.
        Am Ende des 9. Schuljahrgangs kann an der Hauptschule der Hauptschulabschluss erworben werden, am Ende des 10. Schuljahrgangs können folgende Abschlüsse erworben werden:
        - Erweiterter Sekundarabschluss I, der zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe des allgemein bildenden Gymnasiums (10. Schuljahrgang) sowie eines beruflichen Gymnasiums (11. Schuljahrgang) berechtigt,
        - Sekundarabschluss I — Realschulabschluss,
        - Sekundarabschluss I — Hauptschulabschluss.
        Die 10. Klassenstufe wird durch besondere pädagogische Angebote begleitet soweit es die organisatorischen, personellen und sachlichen Gegebenheiten der Schule erlauben.
        Die Hauptschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schüler eine grundlegende Allgemeinbildung, die sich an lebensnahen Sachverhalten ausrichtet. Im Unterricht wird ein besonderer Schwerpunkt auf handlungsbezogene Formen des Lernens gelegt. Die Hauptschule stärkt Grundfertigkeiten, Arbeitshaltungen, elementare Kulturtechniken und selbständiges Lernen. In der Hauptschule wird den Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen eine individuelle Berufsorientierung und eine individuelle Schwerpunktbildung im Bereich der beruflichen Bildung ermöglicht. Die Hauptschule arbeitet dabei eng mit den berufsbildenden Schulen zusammen und macht berufsbildende Angebote zum Bestandteil des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Hauptschule befähigt, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg vor allem berufs-, aber auch studienbezogen fortzusetzen.

        Integrierte Gesamtschule
        In der Integrierten Gesamtschule werden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-13 unterrichtet. Sie kann aber auch ohne die Klassenstufen 11-13 geführt werden. Sie vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrem Leistungsstand eine grundlegende, erweiterte oder breite und vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht ihnen eine individuelle Schwerpunktbildung entsprechend ihren Neigungen. Sie stärkt Grundfertigkeiten, selbständiges Lernen, aber auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten und befähigt ihre Schülerinnen und Schüler nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg berufs- oder studienbezogen fortzusetzen.
        An der Integrierten Gesamtschule können dieselben Abschlüsse wie an der Hauptschule, der Realschule sowie dem Gymnasium erworben werden.

        Kooperative Gesamtschule
        In der Kooperativen Gesamtschule (KGS) werden die Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium „unter einem gemeinsamen Dach“ als aufeinander bezogene und miteinander verbundene Schulzweige zusammengeführt. Die Schule kann auch nach Schuljahrgängen gegliedert sein.
        In der KGS werden Schülerinnen und Schüler des 5. bis 13. Schuljahrgangs unterrichtet, die Schule kann aber auch ohne die Schuljahrgänge 11 bis 13 geführt werden.
        An der KGS können die Schülerinnen und Schüler dieselben Abschlüsse erwerben wie an der Hauptschule, der Realschule oder dem Gymnasium. Für den Bildungsgang und die Abschlussbedingungen gelten die jeweiligen Vorschriften der entsprechenden Schulformen.
        Im 5. bis 10. Schuljahrgang der KGS unterrichten Lehrkräfte der verschiedenen Lehrämter, in der gymnasialen Oberstufe unterrichten im Regelfall Lehrkräfte mit dem Lehramt an Gymnasien.
        Für die gymnasiale Oberstufe gelten an der KGS dieselben Bedingungen und fachbezogenen Vorgaben wie am Gymnasium.

        Oberschule
        In der Oberschule werden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10 unterrichtet. Die Oberschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern je nach Leistungsstand eine grundlegende, erweiterte oder vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht ihnen im Sekundarbereich I den Erwerb derselben Abschlüsse wie an den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Sie stärkt Grundfertigkeiten, selbstständiges Lernen, aber auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten und ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen individuelle Schwerpunktbildungen. Die Schwerpunktbildung befähigt sie, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg berufs-, aber auch studienbezogen fortzusetzen. Der Umfang der Schwerpunktbildung richtet sich nach den organisatorischen, personellen und sachlichen Gegebenheiten der einzelnen Schule. Die Oberschule arbeitet eng mit berufsbildenden Schulen zusammen.
        In der Oberschule werden die Hauptschule und die Realschule in der Regel als aufeinander bezogene Schulzweige geführt. Auch die Gliederung nach Schuljahrgängen ist möglich: Die Schule entscheidet dann, in welchen Schuljahrgängen und Fächern der Unterricht jahrgangsbezogen oder schulzweigspezifisch erteilt wird. In der Oberschule soll ab dem 9. Schuljahrgang der schulzweigspezifische Unterricht überwiegen. Ist die Oberschule in Schulzweige gegliedert, so wird der Unterricht überwiegend in schulzweigspezifischen Klassenverbänden erteilt.
        Die Oberschule kann um ein gymnasiales Angebot für die Schuljahrgänge nach § 10 Abs. 1, Satz 1, NschG erweitert werden. Für die Schülerinnen und Schüler des gymnasialen Angebots soll ab dem 7. Schuljahrgang und muss ab dem 9. Schuljahrgang der Unterricht überwiegend in schulzweigspezifischen Klassenverbänden erteilt werden.

        Realschule
        In der Realschule werden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10 unterrichtet.
        Die Realschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine erweiterte Allgemeinbildung, die sich an lebensnahen Sachverhalten ausrichtet sowie zu deren vertieftem Verständnis und zu deren Zusammenschau führt. Sie stärkt selbständiges Lernen. In der Realschule werden den Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen eine Berufsorientierung und eine individuelle Schwerpunktbildung in den Bereichen Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales ermöglicht. Das Angebot zur Schwerpunktbildung richtet sich nach den organisatorischen, personellen und sachlichen Gegebenheiten der einzelnen Schule. Es sind mindestens zwei Schwerpunkte anzubieten. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Realschule befähigt, ihren Bildungsweg nach Maßgabe der Abschlüsse berufs- oder studienbezogen fortzusetzen.
    • 1.5 Schulzeit bis zum Abitur

      • Schulzeit bis zum Abitur

        - Kooperative Gesamtschule: 13 Jahre (an Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe)
        - Integrierte Gesamtschule: 13 Jahre (an Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe)
        - Gymnasium: 13 Jahre
      • Erläuterungen

        Im Schuljahr 2015/16 kehrte Niedersachen flächendeckend zurück zum neunjährigen Gymnasium (G9). 2018 wird der letzte Jahrgang nach acht Jahren mit dem Abitur abschließen.
    • 1.6 Zentralabitur

      • Zentralabitur

      • Erläuterungen

        Die Aufgaben für die schriftliche Abiturprüfung werden mit wenigen Ausnahmen (Fächer mit bilingualem Unterricht) seit 2006 in nahezu allen Fächern zentral gestellt.
        Jede Schülerin oder jeder Schüler absolviert schriftliche Prüfungen in vier Fächern (davon drei in einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau).
        Der gemeinsam von den Ländern jährlich im Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) verfasste Aufgabenpool wird durch die niedersächsischen Fachkommissionen in die schriftlichen Prüfungen für die Fächer Deutsch, Englisch, fortgeführte Fremdsprache Französisch und Mathematik auf erhöhtem und grundlegendem Anforderungsniveau im Haupttermin der Abiturprüfungen miteinbezogen.
  • 2. Begabtenförderung im Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit für Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung

        Niedersächsisches Kultusministerium
        Referat 51 (Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder)
        Schiffgraben 12
        30159 Hannover
        poststelle@mk.niedersachsen.de
      • Zuständigkeit für Begabtenförderung

        s. 2.1.1
    • 2.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Kita-Gesetz

        Gemäß § 3 des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG) in der Fassung vom 7. Februar 2002 hat „[d]ie Tageseinrichtung […] dem Alter und Entwicklungsstand der einzelnen Kinder bei der Gestaltung der Arbeit Rechnung zu tragen.“ Damit stehen die Einrichtungen und Fachkräfte der frühkindlichen Bildung in der Verantwortung, Kinder entsprechend ihrer individuellen Neigungen, Bedürfnisse und Begabungen zu fördern.
      • Regelungen im Bildungs- und Erziehungsplan

        Als trägerübergreifende Selbstverpflichtung bildet der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“ die Grundlage für die Konzepte der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen. Er formuliert Aufgaben und Ziele von Kindertageseinrichtungen in verschiedenen Lernbereichen und Erfahrungsfeldern des pädagogischen Alltags in der Gruppe. Das Erkennen von Entwicklungsrisiken oder von besonderen Begabungen wird als elementare Aufgabe der Fachkräfte im Sinne einer geplanten und überprüfbaren Bildungsbegleitung benannt. Zum gesetzlichen Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen gehört es, die Entwicklung von Kindern entsprechend ihrer individuellen Ressourcen und Bedürfnisse zu fördern. Grundlage für eine fachgerechte Umsetzung des Bildungsauftrags ist die kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation des jeweiligen Kindes und seines Entwicklungsstandes. So können Kinder ihren individuellen Neigungen und Potenzialen entsprechend lernen. Von den Fachkräften werden sie dabei mit entsprechenden Anregungen und Impulsen in den von den Kindern verfolgten Lern- und Entwicklungsprozessen unterstützt. Der Orientierungsplan erläutert zudem, dass der „gezielte Einsatz bestimmter standardisierter Beobachtungsverfahren […] insbesondere dann sinnvoll sein kann, wenn in maßgeblichen Entwicklungsbereichen (Körper- und Handmotorik, Sprachentwicklung, Hör- und Sehvermögen, Hochbegabung usw.) eine deutliche Abweichung von der großen Mehrheit aller gleichaltrigen Kinder erkennbar ist.“
        LINK
      • Schwerpunktsetzungen

        Nachdem mittlerweile in ganz Niedersachsen stufenweise Kooperationsverbünde mit unterschiedlichen Schulformen zur Förderung von Kindern mit besonderer Begabungen eingerichtet worden sind, wird derzeit vermehrt die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen gesucht. Damit besteht ein differenziertes, für besonders begabte Kinder und Jugendliche konzipiertes Bildungsangebot. Die beteiligten Schulen stellen durch verbindlich vereinbarte Kooperation sicher, dass die Förderung frühzeitig, spätestens jedoch in der Grundschule, beginnt und sich in der jeweiligen weiterführenden Schule pädagogisch konsequent fortsetzt.
        Die nachfolgende Liste sämtlicher niedersächsischen Kooperationsverbünde enthält auch die Kooperationsverbünde mit Kindertagesstätten:
        LINK
    • 2.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.4 Netzwerke/Kooperationen/Kompetenzzentren

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Seit 2004 fördert das Land Niedersachsen ausgewählte Tageseinrichtungen für Kinder, die den Bildungsauftrag entsprechend der im niedersächsischen Orientierungsplan beschriebenen Bildungsziele in besonderer Weise umsetzen. Diese Konsultationskindertagesstätten bieten im Auftrag des Kultusministeriums in ihren Einrichtungen vor Ort Beratungs- und Hospitationsangebote zu ausgewählten Themenbereichen an.
        2016 wurde das Angebot um Konsultationsverbünde aus Kita und Grundschule erweitert, die ihre gute Bildungspraxis durchgängiger Bildungsprozessgestaltung im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule vermitteln. Konsultationskindertagesstätten und Konsultationsverbünde werden durch das Kultusministerium für ihre anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert. Die jeweiligen Fortbildungsangebote und Hospitationen werden in der Regel als Tagesveranstaltungen organisiert und über das Fortbildungsprogramm des Niedersächsischen Landesjugendamtes kommuniziert. Das Kultusministerium honoriert diese Veranstaltungen entsprechend.
        Darüber hinaus besteht zudem die Möglichkeit, Konsultationen in Form von Beratung als prozessbegleitendes Verfahren in Anspruch zu nehmen. Kontinuierlich steht dabei auch eine Kindertageseinrichtung für Konsultationen zur Verfügung, die sich als „Zentrum für Frühe Begabung und Förderung“ der inklusiven Begabungsförderung widmet und dabei den Anspruch vertritt, besondere individuelle Begabungen bei Kindern zu entdecken und zu fördern.
        LINK
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Das vom Land Niedersachsen geförderte Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) bietet Fachkräften frühkindlicher Bildung Möglichkeiten des Zugangs zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und entsprechender Expertise u.a. auch zum Thema Hochbegabung. Hilfreiche Fachbeiträge, Downloads und weiterführenden Links stehen den Akteuren/innen frühkindlicher Bildung in Niedersachsen zur Verfügung unter:
        LINK
    • 2.5 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung im Elementarbereich

        Keine Angaben
  • 3. Begabtenförderung in der Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit Begabtenförderung übergeordnet

        Niedersächsisches Kultusministerium
        Referat Inklusion im Bildungswesen, Förderschulen (IB)
        Dr. Ulrike Behrens
        Schiffgraben 12
        30159 Hannover
        ulrike.behrens@mk.niedersachsen.de
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Grundschule

        s. 3.1.1
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Sekundarstufe

        s. 3.1.1
    • 3.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Schulgesetz

        Die Förderung hochbegabter Schüler/innen ist in § 54 Abs.1 Satz 4 NSchG ausdrücklich wie folgt gesetzlich verankert worden:
        „Das Land ist verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten das Schulwesen so zu fördern, dass alle in Niedersachsen wohnenden Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Bildung verwirklichen können. Das Schulwesen soll eine begabungsgerechte individuelle Förderung ermöglichen und eine gesicherte Unterrichtsversorgung bieten. Unterschiede in den Bildungschancen sind nach Möglichkeit durch besondere Förderung der benachteiligten Schülerinnen und Schüler auszugleichen. Auch hochbegabte Schülerinnen und Schüler sollen besonders gefördert werden.“
        Zur Verwirklichung dieses Anspruchs gehören u.a. ausreichend differenzierte, entwicklungsbegünstigende schulische Lern- und Leistungsbedingungen, die sich am Individuum orientieren und der Verantwortung des Einzelnen für den eigenen Bildungsprozess eine besondere Bedeutung zumessen.
        Vgl. hierzu auch Broschüre MK 2011 „Begabungen erkennen und fördern“:
        LINK
      • Rahmenkonzept/Gesamtdarstellung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Schwerpunktsetzungen

      • Erläuterungen

        In ganz Niedersachsen sind stufenweise Kooperationsverbünde zur Förderung besonderer Begabungen eingerichtet worden. Damit besteht ein differenziertes, für besonders begabte Kinder und Jugendliche konzipiertes Bildungsangebot.
        Die derzeit beteiligten 513 Schulen, die sich zu 90 Verbünden zusammengeschlossen haben, stellen durch verbindlich vereinbarte Kooperation sicher, dass die Förderung bereits in der Grundschule beginnt und in weiterführenden Schulen konsequent fortgesetzt wird. Hierzu ist auch die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen erforderlich: Derzeit sind 123 Kindertageseinrichtungen Mitglieder der Kooperationsverbünde „Förderung besonderer Begabungen“.
        Die Förderung von Schüler/innen mit besonderen Begabungen ist eingebettet in die gesamten Maßgaben zur individuellen Förderung (z.B. Anlegen und Fortschreiben einer Lernentwicklungsdokumentation, Förderplanung und -evaluation).
    • 3.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.4 Akzeleration durch vorzeitige Einschulung / flexible Schuleingangsphase (bzw. ähnlich benannte Konzepte)

      • Regelung zur vorzeitigen Einschulung

      • Erläuterungen

        Frühzeitige Einschulung
        § 64, Abs.1, NSchG:
        „1 Mit dem Beginn eines Schuljahres werden die Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum folgenden 30. September vollenden werden. 2 Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können Kinder, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht schulpflichtig sind, in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. 3 Diese Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig.
      • Flexible Schuleingangsphase

      • Erläuterungen

        Das Niedersächsische Schulgesetz ermöglicht es den Grundschulen, seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 die 1. und 2. Klassenstufe als pädagogische Einheit (Eingangsstufe) mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu führen. Diese Schulen verzichten grundsätzlich auf die Möglichkeit der Zurückstellung vom Schulbesuch und haben demnach auch keinen Schulkindergarten.
        Die Schuleingangsstufe schließt in idealer Weise an die Arbeit des Kindergartens an, ist aber auch mit hohen Anforderungen an die Lehrkräfte verbunden. Schüler/innen besuchen die Eingangsstufe in der Regel zwei Jahre. Lernstarke Kinder können aber auch bereits nach einem Jahr in die 3. Klassenstufe wechseln. Kinder, die mehr Zeit zum Lernen brauchen, bleiben drei Jahre in der Eingangsstufe.
        Der Schulversuch zur Neustrukturierung des Schulanfangs und auch die Berichte aus anderen Bundesländern über vergleichbare Schulversuche haben gezeigt, dass die Eingangsstufe gute Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen schaffen kann.
        Durch das neue Bildungschancengesetz wurde das Niedersächsische Schulgesetz zum Schuljahresbeginn 2015/2016 dahingehend geändert, dass einer Grundschule, die eine Eingangsstufe führt, die Möglichkeit eröffnet wird auch die Klassenstufen 3 und 4 als pädagogische Einheit zu führen. Den Grundschulen wird damit eine weitere Form des jahrgangsübergreifenden Unterrichts ermöglicht.
      • Weitere Regelungen

        Keine Angaben
      • Informationsquellen

        Keine Angaben
    • 3.5 Akzeleration durch Überspringen

      • Verfahrensweisen/pädagogisches Konzept

        Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen der allgemein bildenden Schulen (WeSchVO) vom 3. Mai 2016 (Nds. GVBl. S. 82), zuletzt geändert durch Art. 2 der VO vom 01.11.2018 (Nds. GVBl. S. 234):
        § 10: Auf Beschluss der Klassenkonferenz und mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten kann einen Schuljahrgang überspringen, wer nach den gezeigten Leistungen und bei Würdigung der Gesamtpersönlichkeit fähig erscheint, nach einer Übergangszeit in dem künftigen Schuljahrgang erfolgreich mitzuarbeiten.
      • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Begrenzung bzgl. Anzahl an Klassenstufen, die auf einmal übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Es kann jeweils eine Klassenstufe übersprungen werden.
      • Begrenzung hinsichtlich schulformübergreifenden Springens

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Begrenzung hinsichtlich Häufigkeit

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Angebote zum Gruppenspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

      • Erläuterungen

        Die Teilnahme am Unterricht höherer Klassenstufen besteht in einzelnen Fächern bzw. für begrenzte Phasen. DieTeilnahme erfolgt zunächst auf Probe.
      • Statistiken zum Überspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.6 Akzeleration durch Frühstudium/Juniorstudium

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Standorte

        - Technische Universität Braunschweig
        - Technische Universität Clausthal
        - Georg-August-Universität Göttingen
        - Private Hochschule Göttingen (PFH)
        - Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)
        - Leibniz-Universität Hannover
        - HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
        - Leuphana Universität Lüneburg
        - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
        - Hochschule Osnabrück
        - Universität Osnabrück
        - Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften an den Standorten Salzgitter, Suderburg, Wolfenbüttel und Wolfsburg
        - Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth
      • Ansprechpartner/innen / Koordinator/innen

        Die Ansprechpartner sind bei den Universitäten zu erfragen.
      • Zusätzliche Finanzierung aus Landesmitteln

      • Erläuterungen

        Die Koordinierungsstelle für Studieninformation und -beratung in Niedersachsen (kfsn) unterstützt die Zentralen Studienberatungen an den niedersächsischen Hochschulen und bietet auf ihrer Website hochschulübergreifend aktuelle Informationen für Studieninteressierte und Studierende an. Gemeinsam mit den Studienberaterinnen und -beratern organisiert die kfsn zudem einen Gemeinschaftsstand zur Information von Studieninteressierten auf Bildungsmessen.
      • Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen

        Es erfolgt keine zentrale Erfassung, gegebenenfalls bestehen regionale Kooperationen.
      • Bewerbungsverfahren/Zugangskriterien

        Für die Aufnahme eines Frühstudiums ist das Einverständnis der Schule einzuholen. In der Regel verlangt die anbietende Hochschule auch eine Empfehlung oder Eignungsaussage für die/den Schüler/in vonseiten der Schule, da im Niedersächsischen Hochschulgesetz festgeschrieben ist, dass nur "Schülerinnen und Schüler, die von der Schule und der Hochschule einvernehmlich als überdurchschnittlich begabt beurteilt werden," ein Frühstudium aufnehmen können.
      • Begleitung/Betreuung

        In der Schule gibt es (mindestens) eine Lehrkraft als Schnittstelle zwischen Hochschule und Schule sowie Schüler/innen, Lehrkräften und Erziehungsberechtigten. Die Lehrkraft informiert und berät sowohl Schüler/innen und deren Erziehungsberechtigte als auch Kollegen/innen über die Möglichkeiten eines Frühstudiums.
      • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium

      • Erläuterungen

        Der rechtliche Rahmen für ein Frühstudium ist in § 19 Abs. 4 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) i. d. F. v. 26.02.2007 wie folgt gelegt:
        „Schülerinnen und Schüler, die von der Schule und der Hochschule einvernehmlich als überdurchschnittlich begabt beurteilt werden, können vor Aufnahme eines Studiums als Frühstudierende eingeschrieben werden. Frühstudierende sind von der Zahlung der Abgaben und Entgelte nach diesem Gesetz befreit. Sie erhalten mit der Einschreibung das Recht, an Lehrveranstaltungen und Prüfungen teilzunehmen; sie werden abweichend von § 16 Abs. 1 Satz 1 nicht Mitglieder der Hochschule. Erbrachte Leistungsnachweise sind bei einem späteren Studium anzuerkennen.“
      • Abiturprüfung in einzelnen Fächern vorab

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.7 Angebote/Programme zur Optimierung von Übergängen

      • Übergang Elementarbereich — Grundschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang Grundschule — weiterführende Schule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang Schule — Beruf/Hochschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang zwischen verschiedenen Schulformen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.8 Netzwerke

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Derzeit bestehen 90 Kooperationsverbünde mit 513 Schulen sowie 123 Kindertageseinrichtungen. Weitere Informationen unter 3.2.3.
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.9 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung in der Schule

        Keine Angaben
    • 3.10 Schulische Begabtenförderung durch innere und äußere Differenzierung

      • Kooperationsverbünde Förderung besonderer Begabungen

        • Beschreibung des Angebots
          In ganz Niedersachsen sind stufenweise Kooperationsverbünde zur Förderung besonderer Begabungen eingerichtet worden. Damit besteht ein differenziertes, für besonders begabte Kinder und Jugendliche konzipiertes Bildungsangebot.
          Die derzeit beteiligten 513 Schulen, die sich zu 90 Verbünden zusammengeschlossen haben, stellen durch verbindlich vereinbarte Kooperation sicher, dass die Förderung bereits in der Grundschule beginnt und in weiterführenden Schulen konsequent fortgesetzt wird. Hierzu ist auch die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen erforderlich. Die beteiligten 513 Schulen gestalten Vertiefungsangebote, Enrichment, Drehtürmodelle usw. jeweils in eigener Verantwortung.
        • Trägerschaft
          Zu Kooperationsverbünden haben sich öffentliche Schulen zusammengeschlossen. Eine Mitwirkung von Schulen in privater Trägerschaft ist möglich.
        • Schulstufe
          Das Angebot umfasst alle Schulstufen.
        • Schulisches Angebot
          Insgesamt gibt es in Niedersachsen 90 Kooperationsverbünde. Innerhalb dieser werden für besonders begabte Schülerinnen und Schüler sowohl Förderungen innerhalb des Regelunterrichts angeboten als auch Zusatzangebote zum Regelunterricht vorgehalten. Vollzeitangebote ausschließlich für besonders begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler werden ebenso wie Internatsplätze nicht angeboten.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Keine Angaben
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Keine Angaben
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Es bestehen Fort- und Weiterbildungen zu bestimmten Themen der Begabungsförderung, wie z.B. zur pädagogischer Diagnostik, Binnendifferenzierung und Inklusion unter dem Aspekt der Förderung besonderer Begabungen ebenso wie zum Thema Underachievment.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          Jährlich werden ca. 2500 zusätzlichen Lehrerstunden an die in Kooperationsverbünden derzeit 513 zusammengeschlossenen Schulen zugewiesen. Zusätzlich gibt es Anrechnungsstunden für die Fachberatung und Fortbildungsmittel für zentrale und regionale Fortbildungen.
        • Sonstiges
          Keine Angaben
  • 4. Akademien/Wettbewerbe/Kurse

    • 4.1 Deutsche SchülerAkademien (DSA)

      • Informationsangebote

        Veröffentlichung im Niedersächsischen Schulverwaltungsblatt
    • 4.2 DeutscheJuniorAkademien (DJA)

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Informationsangebote

        - Internetauftritt der Akademien
        - Veröffentlichung im Niedersächsischen Schulverwaltungsblatt
        - Niedersächsischer Bildungsserver: LINK
      • Beschreibung der DJA

        1. JuniorAkademie Loccum, Evangelische Heimvolkshochschule, Loccum
        2. JuniorAkademie Goslar, Bildungshaus Zeppelin, Goslar
        3. JuniorAkademie Papenburg, Historisch-Ökologische Bildungsstätte
        Emsland in Papenburg e.V., Papenburg
      • Teilnehmerzahlen

        k.A.
    • 4.3 Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Erläuterungen

        - Schülerakademie der Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim
        - KinderAkademie Kloster Frenswegen
        - Akademie am Meer Wilhelmshaven

        Zur Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilneher liegen keine Angaben vor.
    • 4.4 Wettbewerbe

      • Informationsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

        Ausschreibung im Niedersächsischen Schulverwaltungsblatt:
        LINK
      • Unterstützungsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Erläuterungen

        Für verschiedene Wettbewerbe gibt es Landesbeauftragte, die für ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden erhalten.
      • Sonstige Wettbewerbe: bundesweit oder international

      • Erläuterungen

        1.) Sprachen, Literatur:
        LINK

        2.) Kultur, Musik, Kunst
        LINK

        3.) Gesellschaftswissenschaften, Wirtschaft
        LINK

        4.) Mathematik, Naturwissenschaft, Technik
        LINK

        5.) Sport, Schulschach
        LINK

        6.) Sonstige Wettbewerbe (landesspezifisch)
        LINK
    • 4.5 Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Erläuterungen

        - Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

        In den Regionalabteilungen Braunschweig, Hannover und Lüneburg gibt es im Rahmen der Begabungsförderung seit vielen Jahren Kunstprojekte in Kooperation mit Kunsthochschulen (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim).
    • 4.6 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Akademien/Wettbewerben/Kursen

        Keine Angaben
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Die Vielfalt von Begabungen und die Förderung der Kinder in ihren individuellen Lebenslagen sind Ausbildungsinhalte in der niedersächsischen Ausbildung zum/r Erzieher/in. Die 2016 aktualisierten niedersächsischen Rahmenrichtlinien sind verbindlich für alle Fachschulen für Sozialpädagogik in Niedersachsen. Zusätzlich werden in der Ausbildung zum/r Erzieher/in Ausbildungsschwerpunkte gesetzt, die eine kontinuierliche und reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen erzieherischen Grundhaltung beinhaltet. Diese ist für eine unterstützende und wertschätzende Beziehungsgestaltung zwischen dem Kind und der pädagogische Fachkraft bedeutsam. Eine Konkretisierung erfolgt unter den Modulen „Diversität und Inklusion“ / „Individuelle Lebenslagen“. Hier wird auch der Förderung individueller Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen die angemessene Bedeutung eingeräumt. Die angehenden Erzieher/innen entwickeln ein grundlegendes Verständnis und eine Sensibilität im pädagogischen Umgang mit Lern- und Bildungsprozessen im Hinblick auf Diversität und Heterogenität und den damit verbundenen Entwicklungsaufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe.
      • Ausbildung von Lehrkräften (Studium/Referendariat)

        Im Lehramtsstudium an niedersächsischen Universitäten ist in verschiedenen Kompetenzbereichen zu den Bildungswissenschaften unter anderem die Auseinandersetzung mit übergreifenden und spezifischen psychologischen Lernvoraussetzungen beim Vorliegen besonderer Begabungen sowie die Entwicklung von Förderkonzepten vorgesehen (Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen —(Nds.MasterVO-Lehr) vom 2. Dezember 2015, Nds. GVBl. S. 351).
        Ziel des Vorbereitungsdienstes ist es, dass die Lehrkräfte umfassende Kompetenzen auf der Grundlage des Seminarprogramms und der Seminarlehrpläne in engem Bezug zur Schulpraxis erwerben. Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sollen im Hinblick auf den Bildungsauftrag der Schule nach § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes befähigt werden, Schüler/innen individuell zu fordern und zu fördern. Dies schließt die Förderung besonderer Begabungen im Rahmen der inklusiven Schule ein (Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (APVO-Lehr) vom 13. Juli 2010, Nds. GVBl. S. 288, zuletzt geändert durch die Verordnung vom 02.03.2017, Nds. GVBl. S. 57).
        Lehramtstudien werden an folgenden Hochschulen und Universitäten angeboten:
        - Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
        - Technische Universität Braunschweig,
        - Georg-August-Universität Göttingen,
        - Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,
        - Leibniz Universität Hannover,
        - Universität Hildesheim,
        - Leuphana Universität Lüneburg,
        - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
        - Universität Osnabrück / Hochschule Osnabrück,
        - Universität Vechta.
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Angebote für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen

        Die optimale Förderung von Erziehungs- und Bildungsprozessen im Hinblick auf die Förderung entsprechend der Ressourcen und Begabungen der Kinder erfordert von den Fachkräften der frühkindlichen Bildung entsprechende Fachkompetenzen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Möglichkeiten und Methoden der Beobachtung und Dokumentation als Basis zur Einschätzung des individuellen Entwicklungslandes eines Kindes von besonderer Relevanz. Um Fach- und Leitungskräften der Kindertagesbetreuung in Niedersachsen stetig die Möglichkeit zur Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen im Hinblick auf die individuelle Bildung und Förderung von Kindern zu geben, werden im Rahmen des jährlichen Fortbildungsprogramms des Niedersächsischen Landesjugendamtes regelmäßig Qualifizierungsangebote zu Querschnittsthemen der Begabungsförderung wie Beobachtung und Dokumentation sowie gelingender Entwicklungsbegleitung angeboten: LINK

        Zudem stehen Konsultationseinrichtungen für Hospitationen, Beratungen und Fortbildungen (siehe 2.4.1) sowie Angebote des vom Land Niedersachsen geförderten Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) (siehe 2.4.2) zur Verfügung.
      • Angebote für Lehrkräfte

        Die Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Begabungsförderung wird vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) als zentrale Veranstaltung konzeptioniert und von den zwölf Kompetenzzentren für regionale Lehrkräftefortbildung als regionale Veranstaltungen durchgeführt. Die Kompetenzzentren bieten für allgemeinbildende Schulen in den Landkreisen der Zuständigkeitsbereiche Lehrkräftefortbildungen an. Dies sind zum einen kostenpflichtige Fortbildungsveranstaltungen, zum anderen Lehrkräftefortbildungen, die vom Land Niedersachsen mit bildungspolitischer Priorität versehen und für Schulen kostenfrei sind. Zudem beraten die Kompetenzzentren Schulen auf deren Anfrage hin zu gewünschten schulinternen Fortbildungen (SchiLf).
      • Angebote für Beratungslehrkräfte

        siehe hierzu 5.2.4
      • Angebote für Schulpsychologinnen und -psychologen

        Für die Fachberaterteams wird jährlich eine Fortbildungstagung auf Landesebene angeboten.
      • Angebote für weitere Bezugsgruppen

        Keine Angaben
    • 5.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Schulpsychologische Dezernentinnen und Dezernenten mit der Fachaufgabe „Förderung besonderer Begabungen“
      • Qualifikation schulpsychologischer Fachkräfte

        Keine Angaben
      • Ausstattung mit Schulpsychologinnen/-psychologen

        Keine Angaben
      • Einbindung Schulpsychologinnen/-psychologen

      • Erläuterungen

        Den Beratungsteams „Förderung besonderer Begabungen“ gehört jeweils eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe an.
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Sonstige Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Regionale Fachberatungsteams
        LINK
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Keine Angaben
      • Ergänzungen zu Beratung

        Keine Angaben
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Hochbegabte Underachiever

      • Hochbegabte Underachiever

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 7.2 Weitere spezifische Zielgruppen

      • Weitere spezifische Zielgruppen

      • Erläuterungen

        START-Stipendium:
        LINK
    • 7.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Angeboten für bestimmte Zielgruppen

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte im Bereich Begabtenförderung

    • 8.1 Wissenschaftliche Stellen

      • Wissenschaftliche Stellen

      • Erläuterungen

        Forschungsverbund im Rahmen der Förderinitiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule“ (LemaS)
    • 8.2 Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.3 Forschungsarbeiten

      • Forschungsarbeiten

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.4 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Erläuterungen

        Im Rahmen der Förderinitiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule“ (LemaS) erarbeitet der Forschungsverbund in Niedersachsen in den kommenden Jahren exemplarisch mit Schulen besondere Maßnahmen zur Begabtenförderung.
    • 8.5 Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten

      • Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten im Bereich Begabtenförderung

        Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis wird im Rahmen der Förderinitiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule“ (LemaS) von wesentlicher Bedeutung sein, insbesondere in den fünf Jahren nach der Erprobungsphase (s. 8.4).
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Informationen im Internet

      • Informationen im Internet

    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen

        Begabungen erkennen und fördern - Kooperationsverbünde niedersächsischer Schulen und Kitas. Informationen für Eltern, Kindertageseinrichtungen und Schulen
        Niedersächsisches kukturministerium, 2011 (Broschüre, 36 Seiten)
    • 9.3 Veranstaltungen/Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 9.4 Ergänzungen

      • Keine Angaben
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Regionale Stiftungen

      • Regionale Stiftungen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 10.2 Sonstige Adressen/Ansprechpartner

      • Sonstige Adressen/Ansprechpartner

        Keine Angaben
    • 10.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Adressen und Kontaktinformationen

        Keine Angaben