Rheinland-Pfalz

  • 1. Allgemeine Angaben zum Schulsystem

    • 1.1 Dauer der Grundschule

      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 1.2 Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Erläuterungen

        Stichtag ist der 31.08. des Kalenderjahres, in welchem die Einschulung erfolgt.
    • 1.3 Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

      • Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

        Die Klassenstufen 5 und 6 bilden eine einheitliche Orientierungsstufe an allen weiterführenden Schularten von Rheinland-Pfalz. Eine Versetzung zwischen diesen beiden Klassenstufen findet nicht statt. Die Orientierungsstufe dient dazu, die Neigungen und Kompetenzen der Schüler/innen zu beobachten und auf der Grundlage dieser Beobachtung eine realistische Schullaufbahnempfehlung abzugeben.
        Ein Schulwechsel innerhalb der zweijährigen Orientierungsstufe ist nicht vorgesehen, kann aber in Ausnahmefällen gestattet werden.
        Am Ende der Orientierungsstufe schlägt die Klassenkonferenz eine Schullaufbahnempfehlung vor, die aber nur unter eng gefassten Bedingungen bindend ist: Wenn am Gymnasium eine Versetzung nicht ausgesprochen wird und sowohl am Ende von Klasse 5 als auch von Klasse 6 eine Empfehlung zum Wechsel an die Realschule plus ausgesprochen wurde, muss der Wechsel vollzogen werden.
        Auch der Wechsel nach der 6. Klasse von der Realschule plus bzw. der Integrierten Gesamtschule an eine andere Schulart ist vorgesehen. Gemäß der Schulordnung bedarf es hierzu der Empfehlung der Klassenkonferenz, einer Prüfung oder auch eine von den Eltern gewünschte Einstufung.
    • 1.4 Weiterführende Schulformen

      • Weiterführende Schulformen

        - Förderschulen
        - Gymnasium
        - Integrierte Gesamtschule
        - Realschule plus (kooperativ/integrativ)
      • Erläuterungen

        Förderschulen
        Förderschulen sind allgemeinbildende Schulen. Sie sind Lernorte für Schülerinnen und Schüler,
        - bei denen die Schulbehörde sonderpädagogischen Förderbedarf festgestellt hat und
        - deren Eltern diesen Lernort gewählt haben.
        Die Schulart ist nach Förderschulformen gegliedert. Das Unterrichtsangebot und die angebotenen Schulabschlüsse orientieren sich an den verschiedenen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten. Förderschulen sind in der Regel Ganztagsschulen in verpflichtender Form. Im Förderschwerpunkt Lernen sind sie Halbtagsschulen, die ein Ganztagsangebot haben können (Ganztagsschule in Angebotsform).


        Gymnasium
        Das allgemeinbildende Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die zur allgemeinen Hochschulreife führt. Die Gymnasien umfassen die Jahrgangstufen 5 bis 12 bzw. 13. In Rheinland-Pfalz wurde das Abitur nach acht Jahren auf dem Gymnasium nur an den Schulen eingeführt, die dies beantragt haben. Schule, Eltern und Schulträger entscheiden gemeinsam über die Antragstellung. Aktuell bieten in Rheinland-Pfalz 21 Gymnasien von insgesamt 150 den achtjährigen Bildungsgang (G8) an. G8 ist mit einer verpflichtenden Ganztagsschule (GTS) verbunden. Rheinland-Pfalz unterscheidet deshalb zwischen G9 und G8GTS. Ein Schulwechsel zwischen G9 und G8GTS ist weiterhin möglich. Das Konzept der Ganztagsschule berücksichtigt eine angemessene Rhythmisierung mit Phasen der Neuerarbeitung und Übung genauso wie ein gemeinsames Mittagessen, Phasen der Entspannung und der sportlichen oder kreativen Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften. Neue Raumkonzepte und strukturelle bauliche Maßnahmen unterstützen die pädagogischen Konzepte.
        In Rheinland-Pfalz haben mehrere Gymnasien über die übliche Profilbildung hinaus besondere Schwerpunkte in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Sport, Integration und Hochbegabung. Diese Schulen besitzen in der Regel auch ein angegliedertes Internat.

        Integrierte Gesamtschule (IGS)
        In der Integrierten Gesamtschule (IGS) werden die einzelnen Klassen aus Kindern unterschiedlicher Begabung und Neigung gebildet. Dadurch wird gemeinsames Lernen über die Grundschulzeit hinaus bis zur 9. bzw. 10. Klassenstufe möglich. Eine Versetzung findet erstmals von Klassenstufe 9 nach Klassenstufe 10 statt. Ziel der Integrierten Gesamtschule ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, erfolgreich einen der folgenden Abschlüsse, die denen des gegliederten Schulsystems entsprechen, zu erreichen:
        - die Berufsreife (Hauptschulabschluss) nach Klasse 9,
        - den Qualifizierten Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) nach Klasse 10,
        - die Übergangsberechtigung in die Gymnasiale Oberstufe, sofern die entsprechenden Anforderungen gemäß § 30 der Übergreifenden Schulordnung für Rheinland-Pfalz erfüllt sind
        LINK
        - den schulischen Teil der Fachhochschulreife (hinzu kommt ein halb- bzw. ganzjähriges Praktikum in einem Betrieb)
        - die Allgemeine Hochschulreife.
        Die derzeit 55 Integrierten Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz sind überwiegend als vierzügige Schulen mit einer Gymnasialen Oberstufe eingerichtet.

        Realschule plus
        In der Realschule plus führt zum Sekundarabschluss I. In der Orientierungsstufe für die Klassen 5 und 6 gilt dieselbe Stundentafel wie im Gymnasium, um so die Durchlässigkeit zwischen den Schularten und damit die Aufstiegsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Darüber hinaus sind an inzwischen 32 Realschulen plus Fachoberschulen eingerichtet. Hier können die Schülerinnen und Schüler nach der 10. Klasse in einem zweijährigen Bildungsgang die Fachhochschulreife erreichen.
        Um die Zahl der Schulabbrecher/innen weiter zu senken, bieten Realschulen plus neue Maßnahmen wie berufsvorbereitende Projekte und den Ausbau des Wahlpflichtbereiches. Einige Schulen nehmen auch am Modellprojekt „Keine(r) ohne Abschluss“ teil.
        Die Realschule plus ist unterteilt in die Schulformen „Kooperative Realschule“ und „Integrative Realschule“.

        Kooperative Realschule plus
        In der Kooperativen Realschule werden die Jugendlichen nach der gemeinsamen Orientierungsstufe in abschlussbezogenen Klassen (Berufsreife/Sekundarabschluss I) unterrichtet. Dabei achten die Lehrkräfte in jedem Schuljahr darauf, ob die Schülerinnen und Schüler gegebenenfalls von dem Bildungsgang, der zur Berufsreife führt (nach Klasse 9), in den Bildungsgang wechseln können, der zum Sekundarabschluss I (nach Klasse 10) führt - und umgekehrt.

        Integrative Realschule plus
        In der Integrativen Realschule lernen die Jugendlichen auch nach der Orientierungsstufe unabhängig vom Bildungsgang gemeinsam im Klassenverband. Diese Schulform fördert die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Neigungen und Leistungen in Kursen oder Lerngruppen.
    • 1.5 Schulzeit bis zum Abitur

      • Schulzeit bis zum Abitur

        Gymnasium: 4+8/4+9 Jahre
        Integrierte Gesamtschule: 4+6+3 Jahre
        Realschule plus: An Realschulen plus mit Fachoberschule besteht die Möglichkeit des Erwerbs des schulischen und des praktischen Teils der Fachhochschulreife nach 12 Schuljahren.
      • Erläuterungen

        Einführung G8GTS: Schuljahr 2008/09 auf Antrag einzelner Gymnasien
    • 1.6 Zentralabitur

      • Zentralabitur

      • Erläuterungen

        Es wird kein Zentralabitur durchgeführt. Die Kurslehrer reichen mehrere Aufgabenvorschläge ein, die im Ministerium für Bildung geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Die Prüfung durch das Ministerium stellt die Einhaltung der Bildungsstandards, der EPA (Einheitliche Prüfungs-Anforderungen) und der formalen Vorschriften sicher.
        Allerdings werden seit 2017 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch zentrale vom Ministerium zusammengestellte Elemente in die schriftlichen Abiturprüfungen eingebracht.
  • 2. Begabtenförderung im Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit für Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung

        Ministerium für Bildung
        Abteilung 5 — Frühkindliche Bildung
        Regina Käseberg
        Tel.: 06131/16 5790
        Mail: regina.kaeseberg@bm.rlp.de
      • Zuständigkeit für Begabtenförderung

        Ministerium für Bildung
        Abteilung 4B, Referat 9413B — Grundschulen
        Waltraud Bank
        Tel.: 06131/16 4551
        Mail: waltraud.bank@bm.rlp.de
    • 2.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Kita-Gesetz

        Keine Angaben
      • Regelungen im Bildungs- und Erziehungsplan

        Keine Angaben
      • Schwerpunktsetzungen

        Im Projekt „Frühe Hochbegabtenförderung in Rheinland-Pfalz“ besteht für hochbegabte Kinder aus Kindertagesstätten die Möglichkeit, am „Entdeckertag“ an 16 ausgewiesenen Entdeckertagsschulen teilzunehmen. Hierzu ist ein vorausgegangenes Sichtungsverfahren notwendig.
    • 2.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        - Kinder-College Neuwied für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren: Rheinland-Pfalz ist Hauptfördermittelgeber für das Kinder-College.
        LINK
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.4 Netzwerke/Kooperationen/Kompetenzzentren

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.5 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung im Elementarbereich

        Keine Angaben
  • 3. Begabtenförderung in der Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit Begabtenförderung übergeordnet

        Dr. Lothar Oebel
        Ministerium für Bildung
        Tel.: 06131/162904
        Mail: lothar.oebel@bm.rlp.de
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Grundschule

        Waltraud Bank
        Ministerium für Bildung
        Tel.: 06131/6 4551
        Mail: waltraud.bank@bm.rlp.de
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Sekundarstufe

        Dr. Lothar Oebel
        Ministerium für Bildung
        Tel.: 06131/162904
        Mail: lothar.oebel@bm.rlp.de
    • 3.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Schulgesetz

        Die individuelle Förderung ist im Schulgesetz §3, in der Übergreifenden Schulordnung §2 und in der Grundschulordnung §1, §26 und §33 festgeschrieben. Damit ist auch die Begabtenförderung Verpflichtung.
      • Rahmenkonzept/Gesamtdarstellung

      • Erläuterungen

        Die Broschüre „Begabtenförderung“ stellt die Angebote von Rheinland-Pfalz für alle Schularten dar und ist über die Homepage des Ministeriums für Bildung erhältlich:
        LINK
        Die Broschüre „Frühe Hochbegabtenförderung“ bezieht sich auf Schülerinnen und Schüler der Grundschule und ist über folgenden Link erhältlich:
        LINK
      • Schwerpunktsetzungen

      • Erläuterungen

        Die Entdeckertagsgrundschulen an 16 Standorten bieten für besonders begabte und hochbegabte Kinder die Möglichkeit, an einem Tag in der Woche (Ganztag) besonders herausfordernde Aufgaben in den Bereichen Sachunterricht, Deutsch und Mathematik zu bearbeiten.
        Grundschulen und alle weiterführenden Schularten sind bei der Gemeinsamen Initiative des Bundes und der Länder zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler „Leistung macht Schule (LemaS)“ vertreten.
        Darüber hinaus gibt es in Rheinland-Pfalz vier Hochbegabtengymnasien und elf weitere Gymnasien, die für begabte Schülerinnen und Schüler spezielle Klassen und die Verkürzung der Schulzeit um ein Schuljahr anbieten. Diese Schulen richten Klassen nach dem sogenannten BEGYS-Modell (Begabtenförderung am Gymnasium mit Verkürzung der Schulzeit) ein: Besonders begabte Schülerinnen und Schüler überspringen im Klassenverband gemeinsam die Klasse 9 und absolvieren die Sekundarstufe I in fünf statt in sechs Jahren.
    • 3.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Rheinland-Pfalz fördert finanziell jedes Jahr die JuniorAkademie für rheinland-pfälzische Schüler/innen sowie das KinderCollege in Neuwied maßgeblich. Das KinderCollege bietet an Samstagen Kurse für besonders begabte Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren an.
        Darüber hinaus unterstützt Rheinland-Pfalz auch die SchülerAkademie.
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Rheinland-Pfalz ist mit einem LänderSPECIAL auf den Seiten von „Bildung und Begabung“ vertreten. Über die Homepage von „Bildung und Begabung“ sind die Angebote des Landes Rheinland-Pfalz zur Begabtenförderung zusammenfassend dargestellt:
        LINK
        Das Land unterstützt „Bildung und Begabung“ finanziell.
    • 3.4 Akzeleration durch vorzeitige Einschulung / flexible Schuleingangsphase (bzw. ähnlich benannte Konzepte)

      • Regelung zur vorzeitigen Einschulung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Flexible Schuleingangsphase

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Regelungen

        Keine Angaben
      • Informationsquellen

        Keine Angaben
    • 3.5 Akzeleration durch Überspringen

      • Verfahrensweisen/pädagogisches Konzept

        Das Überspringen einer Klasse kann durch einen Antrag der Eltern und der Klassenkonferenz nach §41 der übergreifenden Schulordnung durch die Schulleiterin bzw. den Schulleiter genehmigt werden.
        LINK

        Ein solcher Antrag kann nur auf einer pädagogischen Basis gestellt werden, d.h. die Arbeitsweise und die Leistung der Schülerin / des Schülers, für die/den ein Antrag auf Überspringen einer Klasse gestellt wird, müssen erwarten lassen, dass eine erfolgreiche Mitarbeit in der neuen Klassenstufe möglich ist. Sehr gute schulische Leistungen alleine reichen nicht aus. Besondere Regelung für die Grundschule finden sich in der Grundschulordnung, § 26:
        LINK
      • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Die Klassenstufe 10 der Realschule plus und der Integrierten Gesamtschule sowie das zweite Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 des achtjährigen Bildungsgangs des Gymnasiums können nicht übersprungen werden.

        Alle Klassenstufen der Grundschule können übersprungen werden. Das Überspringen der Klassenstufe 4 bedarf der Genehmigung der Schulbehörde.
      • Begrenzung bzgl. Anzahl an Klassenstufen, die auf einmal übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Es darf immer nur eine Klassenstufe übersprungen werden.
      • Begrenzung hinsichtlich schulformübergreifenden Springens

      • Erläuterungen

        Das Überspringen der Klassenstufe 4 bedarf der Genehmigung der Schulbehörde.
      • Begrenzung hinsichtlich Häufigkeit

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Angebote zum Gruppenspringen

      • Erläuterungen

        In Rheinland-Pfalz gibt es an einigen Gymnasien sogenannte BEGYS-Züge (Begabtenförderung am Gymnasium mit verkürzter Schulzeit). Sie werden ab der 7. Klasse für besonders begabten Schüler/innen eingerichtet, die dann im Klassenverband die Klassenstufe 9 überspringen.
      • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

      • Erläuterungen

        Die Schulen des Landes können sogenannte Drehtürmodelle einrichten. Dann können die Schüler/innen nach Bedarf und organisatorischen Möglichkeiten am Unterricht höherer Klassen teilnehmen.
      • Statistiken zum Überspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.6 Akzeleration durch Frühstudium/Juniorstudium

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Standorte

        Das Angebot besteht an allen Hochschulen und Universitäten des Landes.
      • Ansprechpartner/innen / Koordinator/innen

        Dr. Lothar Oebel
        Ministerium für Bildung
        Tel.: 06131/162904
        Mail: lothar.oebel@bm.rlp.de
      • Zusätzliche Finanzierung aus Landesmitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen

        Besonders begabte Schüler/innen können nach Absprache zwischen Schule und Hochschule an Seminaren und Vorlesungen der Universität/Hochschule teilnehmen. So können teilweise auch bereits während der Schulzeit Studienleistungen erbracht werden.
      • Bewerbungsverfahren/Zugangskriterien

        In Rheinland-Pfalz benötigen die Juniorstudentinnen und -studenten die Erlaubnis der Schule, auch während der Unterrichtszeit akademische Veranstaltungen besuchen zu dürfen. Die Klassen- bzw. Kurskonferenz trifft eine diesbezügliche Entscheidung.
      • Begleitung/Betreuung

        Die Schüler/innen werden von der Schule eng begleitet, damit sichergestellt ist, dass versäumter Unterrichtsstoff nachgeholt wird. Auch die Hochschulen/Universitäten bieten bei Bedarf Beratung und Unterstützung für die Frühstudierenden.
      • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium

      • Erläuterungen

        Es können Leistungsnachweise erbracht werden, die bei einem späteren Studium in Rheinland-Pfalz und ggf. auch an Hochschulen/Universitäten anderer Bundesländer anerkannt werden.
      • Abiturprüfung in einzelnen Fächern vorab

      • Erläuterungen

        In Rheinland-Pfalz finden die Abiturprüfungen an den G9-Gymnasien sowie an Integrierten Gesamtschulen schon im März statt, sodass die rheinland-pfälzischen Schüler/innen im Vergleich zu allen anderen Abiturient/innen bundesweit ohnehin ein Semester früher mit dem Studium beginnen können.
    • 3.7 Angebote/Programme zur Optimierung von Übergängen

      • Übergang Elementarbereich — Grundschule

      • Erläuterungen

        Das KinderCollege in Neuwied bietet u.a. auch Kurse für Kinder im Vorschulalter an. Diese Kurse bereiten auf die Grundschule vor.
        Zudem nehmen die Entdeckertagsgrundschulen nach erfolgter Sichtung auch Kinder aus Kindertagesstätten auf.
      • Übergang Grundschule — weiterführende Schule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang Schule — Beruf/Hochschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang zwischen verschiedenen Schulformen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.8 Netzwerke

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Das Land ist in der Gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler „Leistung macht Schule (LemaS)“ mit mehreren Grundschulen, Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien und einer Berufsbildende Schule vertreten. Dabei wird das Ziel verfolgt, begabte Schüler/innen besser als bislang zu fördern. Von der bundesweiten Initiative erhoffen sich sämtliche Beteiligte auch Synergieeffekte für die weitere Entwicklung der (Hoch-)Begabtenförderung.
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.9 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung in der Schule

        Keine Angaben
    • 3.10 Schulische Begabtenförderung durch innere und äußere Differenzierung

      • Gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler „Leistung macht Schule (LemaS)“

        • Beschreibung des Angebots
          Bei dieser Initiative geht es um die Förderung begabter Schüler/innen, die in ihrer Schullaufbahn bisher zu wenig Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren haben. Hierzu werden Module zur Diagnose von Begabungen sowie Modelle für eine verbesserte Förderung innerhalb und außerhalb des Unterrichts entwickelt. Die Kolleginnen und Kollegen werden durch das Pädagogische Landesinstitut sowie durch eine wissenschaftliche Begleitung des Forschungsverbunds „LemaS“ hierbei unterstützt.
        • Trägerschaft
          Es handelt sich um eine öffentliche Trägerschaft von Bund und Ländern.
        • Schulstufe
          Primar/Sekundarstufe I
        • Schulisches Angebot
          Es wird dabei eine Förderung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Regelunterrichts angestrebt.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Es sollen möglichst vielfältige Begabungen gefördert werden.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Die 17 teilnehmenden Schulen wurden von der Schulaufsicht und vom Ministerium für Bildung ausgewählt.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Keine Angaben
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Das Pädagogische Landesinstitut entwickelt Fortbildungen für die teilnehmenden Lehrkräfte.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          Das Land stellt Personal bereit und bietet Fortbildungen an.
        • Sonstiges
          Keine Angaben
  • 4. Akademien/Wettbewerbe/Kurse

    • 4.1 Deutsche SchülerAkademien (DSA)

      • Informationsangebote

        Sämtliche Schulen werden diesbezüglich regelmäßig angeschrieben.
    • 4.2 DeutscheJuniorAkademien (DJA)

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Informationsangebote

        Sämtliche Schulen werden diesbezüglich regelmäßig angeschrieben.
      • Beschreibung der DJA

        Es gibt eine eigene rheinland-pfälzische JuniorAkademie, die jährlich am Standort Neuerburg stattfindet und ca. 60 Schüler/innen offensteht.
      • Teilnehmerzahlen

        64
    • 4.3 Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 4.4 Wettbewerbe

      • Informationsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

        - Amtsblatt des Bildungsministeriums
        - Teilauftritt „Wettbewerbe“ auf dem Bildungsserver: LINK
        - Veranstaltungen auf Landesebene, z. B. über das Pädagogische Landesinstitut sowie bei Treffen der Schulleitungen
        - Information durch die Landesbeauftragten
      • Unterstützungsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Erläuterungen

        Bundeswettbewerb Fremdsprachen:
        - Landesbeauftragte für moderne Fremdsprachen
        - zwei zusätzliche Regionalbeauftragte für moderne Fremdsprachen
        - Landesbeauftragter für Latein und Altgriechisch
        - Geldpreise für Landessieger
        - turnusgemäß Ausrichtung des Sprachenfestes

        Bundeswettbewerb Mathematik:
        - Landesbeauftragter für bundesweite Schülerwettbewerbe
        - jährliche Einladung der Landesbesten in den MINT-Wettbewerben
      • Sonstige Wettbewerbe: bundesweit oder international

      • Erläuterungen

        Eine Übersicht über wesentliche Wettbewerbe sind unter folgender Adresse: LINK
        Die Teilnehmerstatistiken werden von den jeweiligen Veranstaltern geführt.
    • 4.5 Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Erläuterungen

        KinderCollege Neuwied
        Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren.
        Die Kurse sind kostenpflichtig. Ein Teil der entstehenden Kosten wird durch einen Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz getragen.
        Die Aufnahme am KinderCollge erfolgt je nach Kapazitäten des KinderCollege.
    • 4.6 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Akademien/Wettbewerben/Kursen

        Keine Angaben
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Keine Angaben
      • Ausbildung von Lehrkräften (Studium/Referendariat)

        An allen Studienseminaren spielt die individuelle Förderung der Schüler/innen in der Ausbildung eine zentrale Rolle. Dies umfasst auch die Begabtenförderung.
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Angebote für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen

        Keine Angaben
      • Angebote für Lehrkräfte

        Das Pädagogische Landesinstitut bietet Fortbildungen eigens für die Schulen, die an der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule (LemaS)“ teilnehmen. Darüber hinaus gibt es beim Pädagogischen Landesinstitut Planungen für weitere Fortbildungen zum Thema Begabtenförderung. Das Pädagogische Landesinstitut bietet ferner Fachtagungen für Entdeckertagsgrundschulen an (geöffnet für alle Grundschulen, die an der Thematik Hochbegabung interessiert sind).
        2017 fanden vier eintägige Veranstaltungen mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten statt:
        - „Schulische Konzepte: Hilfreiche schulische Rahmenbedingungen und schulorganisatorische Maßnahmen zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler“,
        - „Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Unterricht: Die Bedürfnisse begabter Schülerinnen und Schüler im Unterricht berücksichtigen, ohne sich selbst zu überfordern“,
        - „Erkennen von (potenziell) leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern: Erkennungsmerkmale, Beobachtungs- und Diagnoseinstrumente“.
        Pro Veranstaltungen nahmen zwischen 11 und 23 Personen teil. Die Finanzierung erfolgte aus den Mitteln des Pädagogischen Landesinstituts.

        Ansprechpartnerin: Monika Jost
        Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
        Tel.: 0671/9701-1635
        Mail: monika.jost@pl.rlp.de
      • Angebote für Beratungslehrkräfte

        Keine Angaben
      • Angebote für Schulpsychologinnen und -psychologen

        Keine Angaben
      • Angebote für weitere Bezugsgruppen

        Keine Angaben
    • 5.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Die Schulpsychologischen Beratungszentren (insgesamt 14) betreuen je nach Zuständigkeit die 16 Entdeckertagsschulen. An den Standorten der Hochbegabtenschulen (Mainz, Kaiserslautern und Koblenz) befinden sich zusätzlich Kompetenzzentren für Hochbegabung.
      • Qualifikation schulpsychologischer Fachkräfte

        Alle Schulpsychologen und -psychologinnen haben ein Diplompsychologiestudium bzw. den Masterstudiengang Psychologie absolviert. Darüber hinaus bilden sich die Kollegen/Kolleginnen individuell und kontinuierlich durch Zusatzausbildungen, Fortbildungen und Kongressteilnahmen weiter.
      • Ausstattung mit Schulpsychologinnen/-psychologen

        - Anzahl der Schüler/innen pro Schulpsychologin/e: 8500
        - Anzahl der Lehrer/innen pro Schulpsychologe/in (alle Schulformen): 660
        - Anzahl der Schupsychologinnen und -psychologen gesamt: 62 Planstellen an 14 Standorten
      • Einbindung Schulpsychologinnen/-psychologen

      • Erläuterungen

        Die Schulpsychologinnen und -psychologen unterstützen die Schulentwicklung und die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen. Hierzu stehen sie auf Anfrage für Gespräche, Fortbildung und Beratung zur Verfügung.
        Lehrerfortbildung und Begleitung von Schulentwicklungsprozessen gehören zu den Kernaufgaben der Schulpsychologischen Tätigkeit in RLP und werden sowohl nachfrageorientiert als auch in Angebotsform beantwortet und bearbeitet und zwar je nach Zuständigkeit des entsprechenden schulpsychologischen Beratungszentrums.
        Darüber hinaus begleiten Schulpsychologinnen und -psychologen die Entdeckertagsgrundschulen eng.
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Sonstige Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Alle vier Schulen mit Hochbegabtenzweig werden von einer Schulpsychologin bzw. einem Schulpsychologen betreut. Diese Psychologen sind regelmäßig an den Schulen vor Ort und stehen für Beratungsanfragen zur Verfügung. Der Stellenumfang beträgt jeweils 50%.
        Die Hochbegabtenzweige werden von Frau Prof. Dr. Preckel von der Universität Trier seit ca. 10 Jahren wissenschaftlich betreut.
        - Ansprechpartner/innen, Adresse, Internetlinks:
        LINK
        LINK
        LINK
        LINK
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        s.o. unter 6.2.2.
      • Keine Angaben
      • Ergänzungen zu Beratung

        Keine Angaben
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Hochbegabte Underachiever

      • Hochbegabte Underachiever

      • Erläuterungen

        Erster Ansprechpartner ist immer der Schulpsychologische Dienst.
    • 7.2 Weitere spezifische Zielgruppen

      • Weitere spezifische Zielgruppen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 7.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Angeboten für bestimmte Zielgruppen

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte im Bereich Begabtenförderung

    • 8.1 Wissenschaftliche Stellen

      • Wissenschaftliche Stellen

      • Erläuterungen

        Universität Trier
        Frau Prof. Dr. Preckel
        Frau Prof. Preckel nimmt die wissenschaftliche Begleitung der Entdeckertagsschulen und der Hochbegabtengymnasien seit ihrer Gründung ab dem Schuljahr 2004/5 wahr.
    • 8.2 Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Erläuterungen

        Frau Dr. Sperber, selbstständige Psychologin, begleitet und unterstützt das Auguste-Viktoria-Gymnasium mit Hochbegabtenzweig in Trier.
    • 8.3 Forschungsarbeiten

      • Forschungsarbeiten

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.4 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.5 Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten

      • Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten im Bereich Begabtenförderung

        Keine Angaben
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Informationen im Internet

      • Informationen im Internet

        Über den Bildungsserver des Ministeriums für Bildung sind Informationen zur Begabtenförderung gebündelt zugänglich:
        LINK
    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen

        Die Broschüre „Hochbegabte Kinder“ bezieht sich auf Schüler/innen der Grundschule, das Heft „Begabtenförderung“ stellt die Angebote für alle Schularten zusammen.
    • 9.3 Veranstaltungen/Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

      • Erläuterungen

        - regelmäßige Tagungen der Hochbegabten- sowie der BEGYS-Gymnasien.
        - Februar 2016: Begabung als Chance nutzen — Expertentagung hochrangiger Vertreter aus zahlreichen Ländern; dabei: Verabschiedung der bundesweit beachteten Mainzer Erklärung:
        LINK
    • 9.4 Ergänzungen

      • Keine Angaben
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Regionale Stiftungen

      • Regionale Stiftungen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 10.2 Sonstige Adressen/Ansprechpartner

      • Sonstige Adressen/Ansprechpartner

        Keine Angaben
    • 10.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Adressen und Kontaktinformationen

        Keine Angaben