Schleswig-Holstein

  • 1. Allgemeine Rahmenbedingungen

    • 1.1 Allgemeine Angaben zum Schulsystem

      • Schulstufenbezogene Orientierungsfunktion beim Übertritt von der Grundschule in die Sekundarstufe (z. B. Orientierungsstufe, Förderstufe)



        Die Klassenstufen 5 und 6 bilden an Gymnasien und Regionalschulen eine Orientierungsstufe.
      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        3-5

        Die flexible Eingansphase ermöglicht eine drei bis fünfjährige Grundschulzeit, indem die Klassenstufen 1 und 2 in ein bis drei Jahren durchlaufen werden kann.
      • Weiterführende Schulformen

        Gymnasium
      • Weitere Schulformen

        Regionalschulen

        Gemeinschaftsschulen

        Förderzentren

        An den schleswig-holsteinischen Gymnasien können die Schülerinnen und Schüler nach acht oder nach neun Jahren das Abitur ablegen.
        Die Regionalschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10 und sieht eine gemeinsame Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 und 6) für alle Schülerinnen und Schüler vor. Am Ende der Jahrgangsstufe 6 werden die Kinder den Bildungsgängen zum Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss zugeordnet.
        Die Gemeinschaftsschule umfasst in der Sekundarstufe I die sechs Jahrgangsstufen 5 bis 10. Gegebenenfalls schließt sich eine gymnasiale Oberstufe mit den Jahrgängen 11 bis 13 an. An Gemeinschaftsschulen findet der Unterricht grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt. Über Formen der äußeren Differenzierung entscheiden die Schulen.
        In Förderzentren werden Kinder, Jugendliche und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können.
      • Schulzeit bis zum Abitur in Jahren (nach Schulform)

        Gymnasium: 12-13 Jahre

        Gemeinschaftsschulen: 13 Jahre
      • Zentralabitur



        Die zentralen Prüfungen finden in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache auf erhöhtem Anforderungsniveau statt.
    • 1.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • 1.2.1 Gesetzliche Regelungen

        • Aussagen zur Förderung besonders begabter Kinder in der Kita-Gesetzgebung
          Keine Angaben
      • 1.2.2 Bildungs- und Erziehungsplan oder Orientierungsplan

        • Aussagen zum Erkennen / zur Förderung besonders begabter Kinder im Bildungs- und Erziehungsplan
          In den "Leitlinien zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein" ist das Thema "besondere Begabung" ein Teilaspekt in dem Kapitel 2.4 "Inklusionsorientierung - Berücksichtigung unterschiedlicher Begabungen und Beeinträchtigungen". Hierbei geht es um das Erkennen der individuellen Ressourcen aller Kinder mit und ohne besondere Begabung. Die Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung besteht darin, jedes Kind entsprechend seinem individuellen Entwicklungsstand zu fordern und zu fördern.

          www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Kindertageseinrichtungen/[...]
    • 1.3 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Schulbereich

      • 1.3.1 Allgemeine gesetzliche Regelungen

        • Regelungen zur Förderung besonders begabter Kinder im Schulgesetz
          Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Stand Jan. 2011)
          § 4 Bildungs- und Erziehungsziele
          (1) Der Auftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht des jungen Menschen auf eine seiner Begabung, seinen Fähigkeiten und seiner Neigung entsprechende Erziehung und Ausbildung, …

          Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Schulgesetz - SchulG)
          § 5 Formen des Unterrichts
          (1) Die begabungsgerechte und entwicklungsgemäße Förderung der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers ist durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Schulen.
          (3) Die besonderen Belange hochbegabter Schülerinnen und Schüler sind im Unterricht zu berücksichtigen, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben.
      • 1.3.2 Regelungen zur frühen Ein­schu­lung und zur flexiblen Schuleingangsphase

        • Mindestalter zur frühen (vorgezogenen) Einschulung
          Keine Angaben
        • Stichtagsregelung zur frühen (vorgezogenen) Einschulung
          Keine Angaben
        • Flexible Schuleingangsphase


          flächendeckend
        • Mindestalter zur Einschulung in die flexible Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Sonstige Regelungen zur frühen Einschulung oder flexiblen Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Informationsquellen zur frühen Einschulung und zur flexiblen Schuleingangsphase
      • 1.3.3 Regelungen zum Überspringen

        • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen


          Klassenstufen: Klassenstufe 12, die Qualifikationsphase der Oberstufe
        • Begrenzungen beim Überspringen: Häufigkeit
          Keine Angaben
        • Begrenzungen beim Überspringen: Klassenstufen
          Keine Angaben
        • Verfahrensweisen bzw. pädagogische Konzepte zum Überspringen
          Die Entscheidung zum Überspringen wird von der Klassenkonferenz getroffen. Im Förderkonzept als Teil des Schulprogramms der jeweiligen Schule werden i.d.R. die schulspezifischen Maßnahmen zur Förderung/Begleitung von Schülerinnen und Schülern, die Klassen überspringen, festgehalten. Im Rahmen der Stärkung der schulischen Eigenverantwortung ermöglicht das Land die Entwicklung von Konzepten, welche die spezifische Situation der Schule sowie des Schülers/der Schülerin berücksichtigen, um individuelle Lösungen zu entwickeln.
        • Regelungen zur Teilnahme am Unterricht höherer Klassen


          Die Klassenkonferenz entscheidet ob und in welchem Fach/welchen Fächern ein Schüler/eine Schülerin am Unterricht einer höheren Klassenstufe teilnehmen darf.
        • Statistiken zum Überspringen
        • Nutzung jahrgangsübergreifender Konzepte als Element der Begabtenförderung


          An einigen Grundschulen werden z.T. in Kooperation mit weiterführenden Schulen 4+1 Modelle praktiziert.
  • 2. Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Ministerium / Senatsbehörde mit Zuständigkeit für Kindertagesstätten / Kindertagesbetreuung

        Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
        Adolf-Westphal-Str. 4
        24143 Kiel
      • Für Hochbegabtenförderung zuständiges Referat

        Keine aktuellen Angaben
      • Ansprechpartner und Kontaktdaten

        Keine aktuellen Angaben
    • 2.2 Angebote und Programme für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • Angebote bzw. Programme zur Begabtenförderung im Elementar- und Vorschulbereich (in Verantwortung des Landes)



        Im Schuljahr 2010/11 haben sechs Kindertagesstätten (KiTa) und Grundschulen (GS) an einer eineinhalbjährigen Qualifizierungsmaßnahme zur Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen und zur Gestaltung des Überganges KiTa/GS teilgenommen. Ziel des Projektes ist es, ein transferfähiges Konzept zur Begabtenförderung und Übergangsgestaltung in den KiTa/GS zu implementieren und die Einrichtungen als Kompetenzzentren auszuweisen. Die Qualifizierungsmaßnahme des MBW erfolgt in Kooperation mit der Karg–Stiftung.
      • Netzwerke von Konsultationseinrichtungen / Kompetenzzentren mit Schwerpunkt Begabtenförderung (in Verantwortung des Landes)



        ab März 2012: Kompetenzzentren

        siehe unter

        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
      • Sonstige Netzwerke/Kooperationen zur Begabtenförderung

        Ja.
        Beratungslehrkräfte des MBW: Siehe
        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
        Ansprechpartnerinnen: Frau K. Großmann/Frau R. Jansen

        Beratungsstelle MIND der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Psychologie:
        Ansprechpartnerin:
        Frau Dr. E. Burchardt
        Tel. 0431 880 1280
        mind@psychologie.uni-kiel.de

        Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK):
        Ansprechpartnerin:
        Frau S. Thon
        Tel. 0431 686372
        thon@dghk-sh.info
  • 3. Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Übergeordnetes Referat mit Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung

        Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein
        Brunswiker Straße 16-22
        24105 Kiel

        Dirk Gronkowski
        Tel.: 0431 988-2409
        E-Mail: dirk.gronkowski@bimi.landsh.de
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Grundschule

        Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
        Schreberweg 5
        24119 Kronshagen

        Koordinatorin Begabten- und Begabungsförderung: Maren Stolte
        Tel.. 0431 5403-136
        E-Mail: maren.stolte@iqsh.de
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Sekundarstufe

        Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
        Schreberweg 5
        24119 Kronshagen

        Koordinatorin Begabten- und Begabungsförderung: Maren Stolte
        Tel.. 0431 5403-136
        E-Mail: maren.stolte@iqsh.de
    • 3.2 Übergeordnete Aspekte der schulischen Begabtenförderung

      • 3.2.1 Rahmenkonzept und übergeordnete Programme oder Projekte

        • Rahmenkonzept / Gesamtdarstellung zur Hochbegabtenförderung


          Siehe:
          www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Service/Broschueren/Bildung/[...]

          Der Flyer zur Begabtenförderung bietet einen Überblick über das Rahmenkonzept des Landes SH. Es werden die Handlungsfelder und die zuständigen Akteure in der Übersicht dargestellt. Das Konzept wird als Grundlage eines dynamischen Prozesses verstanden. In wechselseitiger Beratung der Akteure wird ein Ausbau der Angebote angestrebt.
        • Schulnetzwerke oder besondere Projekte / Programme für die schulische Begabtenförderung


          Schulnetzwerke entstehen durch die Kompetenzzentren. Hier finden halbjährliche Netzwerktreffen statt. Die Netzwerke erweitern sich durch die Schulen, die am Projekt "SH i B - Schule inklusive Begabtenförderung" ab 12.09.2011 teilnehmen.
          Siehe dazu auch:
          www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]

          Die Verbünde im Enrichment-Programm sind ebenfalls als Netzwerke tätig.
          Siehe dazu auch:
          www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/910382/[...]
      • 3.2.2 Übergänge

        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Elementarbereich - Grundschule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)


          Einrichtung von landesweit fünf Kompetenzzentren Begabtenförderung bestehend aus jeweils einer Grundschule und einer Kindertageseinrichtung.
        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Grundschule - weiterführende Schule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)


          Die bereits zertifizierten elf Kompetenzzentren Sek. I/II nehmen ab Februar 2012 an einem Projekt zur Gestaltung des Überganges von der Grundschule zur weiterführenden Schule teil.
        • Angebote zum Frühstudium
        • Standorte
          CAU Kiel
          Uni Lübeck
          Oncampus GmbH (E-Learning-Firma der Fachhochschule Lübeck)
        • Ansprechpartner
          s. Homepage der Universitäten
        • Zusätzliche Fi­nan­zie­rung durch Lan­des­mit­tel
          Keine Angaben
        • Zusätzliche Finanzierung des Frühstudiums aus Landesmitteln
          Keine Angaben
        • Kooperationen zwischen Schulen und Universität
          Keine Angaben
        • Koordination des Frühstudienangebotes
          Bei den Universitäten
        • Zugangskriterien
          Empfehlung durch die Schule
        • Begleitung/Betreuung im Frühstudium
          Keine Angaben
        • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium
          Die Anrechnung von Leistungsnachweisen ist entsprechend dem Hochschulgesetz möglich.
        • Sonstige vom Land verantwortete Programme bzw. Projekte für den Übergang Schule - Beruf/Hochschule für besonders begabte Schülerinnen und Schüler


          Die Universitäten des Landes bieten auf Basis des Hochschulgesetzes und des Schulgesetzes Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und auf ein späteres Studium anrechenbare Leistungen zu erbringen.
          Einzelne Institute führen regelmäßig Sommercamps, Schnupperstudientage und Schülervorlesungen („Kinder-Uni“) durch. Insbesondere die „Schülerakademie der Universität Lübeck“ ermöglicht es interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern, ihr Interesse für Naturwissenschaften und Technik nachhaltig zu entwickeln.
          Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bietet hochbegabten Schülerinnen und Schülern darüber hinaus individuelle Praktikumsplätze an. Hier können Schülerinnen und Schüler an kleinen Forschungsprojekten beteilgt werden.
          Die oncampus GmbH, eine E-Learning-Firma der Fachhochschule Lübeck, bietet Schülerinnen und Schülern regelmäßig zum Selbstkostenpreis die Teilnahme an Online-Kursen im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an. Auch die hier erbrachten Leistungen können im Studium eingebracht werden.
    • 3.3 Angebotsformen in der schulischen Begabtenförderung

      • Kompetenzzentrum Begabtenförderung - Sekundarstufe I/II

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Für die Schülerinnen und Schüler besteht kein gesondertes Aufnahmeverfahren, da es sich um reguläre allgemeinbildende Schulen handelt.

          Schulen, die die Aufgabe eines Kompetenzzentrums übernehmen wollten, haben ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Die bereits erworbene Erfahrung im Bereich der Begabtenförderung, die regionale Lage sowie die dargestellte Motivation waren zentrale Kriterien.
        • Teilnahmezahlen
          Elf Schulen (neun Gymnasien und zwei Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe) wurden als Kompetenzzentren nach Ablauf der Qualifizierungs- und Erprobungsphase vom MBW zertifiziert. Am Schülerpatenprojekt (s. "Schülerpaten-Modell") nahmen 33 Schülerinnen und Schüler teil. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die von den Maßnahmen der Schulen zur Begabungs- und Begabtenförderung profitieren, sind nicht exakt zu beziffern.
        • Beschreibung des Angebots
          Zum Schulhalbjahr 2009/10 konnten sich allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I/II für ein eineinhalbjähriges Projekt des MBW zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen bewerben. Ziel des Projektes war es, transferfähige Konzepte zur Begabtenförderung in das Schulprogramm und die Unterrichtspraxis der beteiligten Schulen zu integrieren. Ab Februar 2010 wurden die Schulen ein halbes Jahr bei der Entwicklung des Konzeptes zur Begabtenförderung unterstützt. Im Schuljahr 2010/11 wurden die Konzeptideen in der Unterrichtspraxis erprobt und ausgewertet. Die halbjährige Konzeptentwicklungsphase wurde begleitet durch zwei Qualifizierungsangebote:

          1. Fünf ganztägige Module für jeweils zwei Lehrkräfte eines Kollegiums, in denen Kompetenzen zu relevanten Themenschwerpunkten erworben werden können (1: Besondere Begabungen im Unterricht erkennen/2: Fördermaßnahmen - Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis/3: Verschiedenheit nutzen - Lernstrategien für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen an Fachbeispielen erproben/4: Individuelle Förderstrategien für minderleistende Schülerinnen und Schüler/5: Beratungsgespräche mit Schülerinnen, Schülern, Eltern und Kollegen führen - Konfliktsituationen konstruktiv lösen).

          2. Vier halbtägige Module für mindestens zwei Schülerinnen und Schüler der Schule ab Klasse 9, die eine Qualifizierung als Schülerpate erhalten (Modul 1: Hochbegabt sein - Lust oder Last?/Modul 2: Lernstrategien für schnelle Denker/Modul 3: Konflikte mit Mitschülern schlichten/Modul 4: Gespräche mit Lehrkräften führen).

          Die Betreuung der Schülerpaten erfolgte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK, Regionalverein Schleswig-Holstein).
          Teilnehmende Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler erhielten Literatur und Material zu den Themenschwerpunkten vom MBW. Das schulinterne Konzept zur Begabtenförderung wurde von den teilnehmenden Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie einer schulinternen Projektleitung, die dem Schulleitungsteam angehört, gemeinsam entwickelt und am Ende des ersten Halbjahres (also am Ende des Schuljahres 2009/10) durch einen Beschluss der Schulkonferenz verankert. Die ab Schuljahresbeginn 2010/11 folgende einjährige Praxisphase wurde unterstützt durch zwei Netzwerktreffen pro Halbjahr für die Lehrkräfte und zwei Netzwerktreffen für die Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus trafen sich halbjährlich die Projekt- und Schulleitungen zum inhaltlichen Austausch. Zwei zusätzliche Fortbildungsangebote für das gesamte Kollegium haben dazu beitragen, das schuleigene Konzept zur Begabtenförderung in der Unterrichtspraxis zu verankern. Themenschwerpunkte waren: Besondere Begabungen erkennen/Umgang mit Heterogenität - Verschiedenheit nutzen/Differenzierende Aufgaben entwickeln - unterschiedliche Verstehenswege anlegen/Arbeitsformen differenzieren - kooperatives Lernen anleiten. Darüber hinaus wurden schulspezifische Unterstützungsangebote in Absprache mit der schulischen Projektleitung und dem MBW getroffen. Schulen, die ausgewählt wurden, erhielten neben den Qualifizierungsangeboten finanzielle Mittel, die gezielt im Rahmen der Begabtenförderung investiert wurden. Durch das MBW wurde zudem eine "Schatzkiste – Begabtenförderung" mit Literatur und Unterrichtsmaterialien bereitgestellt, diese enthielt Literatur und Unterrichtsmaterialen. Für die Teilnahme an den Modulen erhielten die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler eine Bescheinigung des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. Die Unterstützung (weitere finanzielle Mittel und die Gewährung von Ausgleichsstunden für Lehrkräfte) nach Abschluss der Maßnahme durch das MBW geschah auf der Grundlage der im schulinternen Konzept ausgewiesenen Aufgaben für die Multiplikatorentätigkeiten. Die Konzepte werden in Form von Hospitationsangeboten an "SH i B Schulen" sowie interessierte Schulen transportiert.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          Einige Konzepte enthalten jahrgangsübergreifende AG-Angebote, jahrgangsübergreifende, thematische Projektgruppen und Formen des Teilspringens.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Die teilnehmenden Lehrkräfte haben im Umfang von 35 Zeitstunden an Qualifizierungsmodulen teilgenommen. Hinzu kamen Expertentagungen. Z.T. brachten die Lehrkräfte bereits vertiefte Kenntnisse zum Thema Begabtenförderung mit (ECHA-Diplom) oder sie verfügten über Erfahrung im Enrichment-Programm des Landes SH.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Die teilnehmenden Lehrkräfte haben im Umfang von 35 Zeitstunden an Qualifizierungsmodulen teilgenommen. Hinzu kamen Expertentagungen. Z.T. brachten die Lehrkräfte bereits vertiefte Kenntnisse zum Thema Begabtenförderung mit (ECHA-Diplom) oder sie verfügten über Erfahrung im Enrichment-Programm des Landes SH.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Die Kompetenzzentren erhalten jährliche finanzielle Mittel sowie Ausgleichsstunden für Lehrkräfte.
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Das Schülerpaten-Modell hat sich als Maßnahme zur Schulentwicklung bewährt.
      • "Schülerpaten-Modell" Schleswig-Holstein

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Die Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wird von den Kompetenzzentren Sek. I/II bzw. von den Projektleitungen der „SH i B“- Schulen vorgenommen.
        • Teilnahmezahlen
          Pro Schule nehmen bis zu drei Schülerinnen und Schülern an den Treffen teil. Insgesamt wurden bislang 33 Schülerinnen und Schüler zu Schülerpaten für (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler qualifiziert. Zum Schuljahr 2011/12 sind 66 Schülerinnen und Schüler als TeilnehmerInnen zugelassen.
        • Beschreibung des Angebots
          Schülerpaten für (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5/6/7:
          Schülerpaten sind Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 (mind. 14 Jahre) mit einer hohen Affinität zum Thema (Hoch-)Begabung, die ihre eigenen Erfahrungen und Strategien zur erfolgreichen Bewältigung der schulischen Anforderungen an jüngere MitschülerInnen weitergeben möchten.

          Aufgaben der Schülerpaten:
          1. Ansprechpartner sein für (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5/6/7.
          2. Mitarbeit am schulischen Konzept zur (Hoch-)Begabtenförderung während der Projektzeit.

          Qualifizierung der Schülerpaten:
          - Schülerpaten sind bereits als Streitschlichter aktiv, besitzen einen Gruppenleiterschein oder erhalten die Möglichkeit, diesen zu erwerben (wünschenswert, aber keine Voraussetzung).
          - Schülerpaten besuchen die von der DGhK (Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind) angebotenen dreistündigen Module zu den Themen:
          1. Hochbegabt sein - Lust oder Last?
          2. Lernstrategien für schnelle Denker
          3. Kontakte knüpfen
          4. Konflikte mit MitschülerInnen schlichten
          5. Gespräche mit Lehrkräften führen

          Zu den Themengebieten der Module erhalten die TeilnehmerInnen Unterlagen und Literatur. Die Teilnahme der Schülerpaten an der Qualifizierung wird mit einer Teilnahmebestätigung der DGhK und des MBW zertifiziert.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          Die Module werden von Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 (Mindestalter 14) bis Jahrgang 13 besucht.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Qualifikation der Schülerpaten:
          Bereits in die Planung und Durchführung der Module wurden (hoch-)begabte Schüler und Schülerinnen, die zuvor TeilnehmerInnen des Enrichment-Programms oder der JuniorAkademie waren, einbezogen. Eine Gruppe aus sechs Jugendlichen und drei Erwachsenen (eine Vertreterin des MBW und zwei ehrenamtliche Kräfte der DGhK) bereitete die Module gemeinsam vor. Die Leitung der Module wurde jeweils von einem Tandem aus Jugendlichen übernommen. Inzwischen hat sich eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften der Kompetenzzentren, Vertreterinnen der DGhK, zertifizierten Schülerpaten und bisherigen jugendlichen Modulanbietern sowie der Referentin MBW gegründet, die ein Netzwerk im Süden und ein Netzwerk im Norden von SH begleiten werden.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Das Land stellt die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung. Eine "Organisationsplattform" im Bildungsportal regelt das Anmeldeverfahren. Darüber hinaus erhalten die Modulanbieter ein Honorar und eine Reisekostenerstattung. Den Lehrkräften stehen Stunden im Rahmen ihrer Arbeit als Kompetenzzentrum zur Verfügung.
        • Kontakte/Infos
          Projektleitungen DGhK RV SH:
          Silke Thon
          Hamburger Chaussee 213
          24113 Kiel
          Tel.: 0431 686372
          Fax: 0431 6409011
          Mail: thon@dghk-sh.info

          Maike Schröder-Jans
          Mail: Schroeder-jans@dghk-sh.info

          schuelerpaten-modell.schleswig-holstein.de/
        • Sonstiges
          Das im Schülerpatenmodell gelebte Prinzip "peer to peer" unterscheidet sich wesentlich von den bisher üblichen Angeboten für (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler, bei denen in der Regel Lehrkräfte oder andere Erwachsene Angebote für (Hoch-)Begabte konzipieren. Das MBW und die Ehrenamtlichen der DGhK sorgen in diesem Projekt lediglich für die Rahmensetzung. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den beteiligten (hoch-)begabten Jugendlichen der Vorbereitungsgruppe und den Teilnehmern der Schulen ermöglichen Schülerpatenmodelle, die tatsächlich die Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler und die Umsetzungsmöglichkeiten an den Schulen berücksichtigen. Darüber hinaus vermittelt den Teilnehmern der gemeinsame Erfahrungsaustausch auch eine ganz persönliche positive Rückmeldung zu ihren Stärken und Potentialen.
      • Kompetenzzentren Begabtenförderung - Kindertagesstätten/Grundschulen

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Für die Kinder und Jugendlichen besteht kein gesondertes Aufnahmeverfahren, da es sich um reguläre Kita- und Schulangebote handelt.

          Tandems, die die Aufgabe eines Kompetenzzentrums übernehmen wollten, haben ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Die bereits erworbene Erfahrung im Bereich der Begabtenförderung, die regionale Lage sowie die dargestellt Motivation waren zentrale Kriterien. Bei der Auswahl der Tandems wurde das MBW durch die Karg-Stiftung beraten.
        • Teilnahmezahlen
          Es sind fünf Tandems aus jeweils einer Kita und einer Grundschule als Kompetenzzentren Begabtenförderung eingerichtet worden.
        • Beschreibung des Angebots
          Zum Schuljahr 2010/11 konnten sich Kindertagesstätten (KiTa) und Grundschulen (GS) für eine eineinhalbjährige Qualifizierungsmaßnahme zur Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen und zur Gestaltung des Überganges KiTa/GS als Tandem bewerben. Ziel des Projektes ist es, ein transferfähiges Konzept zur Begabtenförderung und Übergangsgestaltung in den KiTa/GS zu entwickeln und die Einrichtungen nach Abschluss der Maßnahme als Kompetenzzentren auszuweisen. Die Qualifizierungsmaßnahme ist ein gemeinschaftliches Projekt von MBW und Karg-Stiftung und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem IQSH. Die Konzeptentwicklungsphase wird begleitet durch neun zweitägige Qualifizierungsmodule für je zwei Teilnehmer/innen jeder Einrichtung. Pro Einrichtung muss eine Person über eine Leitungsfunktion verfügen. Die Träger der Kindertagesstätten sowie die Schulämter müssen die Maßnahme schriftlich befürworten und eine Freistellung der teilnehmenden Erzieherinnen/Lehrkräfte für die Fortbildungstage gewährleisten. Der Aufbau der ganztägigen Modulangebote beinhaltet neben Phasen der Qualifizierung durch Referenten auch Phasen der Erarbeitung konkreter Maßnahmen für eine begabungsfördernde Praxis vor Ort. Transferaufgaben und die Auswertung der Erfahrungen im Entwicklungsprozess der KiTa/GS stehen im Vordergrund. Die Einrichtungen werden für diese Aufgaben während des gesamten Prozesses fachlich begleitet. Auf der Grundlage einer ressourcenorientierten Stärkenanalyse der Einrichtungen werden die jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedingungen der KiTa/GS-Tandems herausgearbeitet, so dass individuelle Konzepte für jedes Kompetenzzentrum entwickelt werden können. Bestandteile der Qualifizierungsmaßnahmen sind zudem:
          - Drei bis vier Einrichtungs–Entwicklungstage für die teilnehmenden KiTa/GS,
          - Fortbildungs- und Vertiefungsangebote nach standortspezifischem und personenspezifischem Bedarf.

          Die Zertifizierung erfolgt durch das MBW, das sich bei seiner Entscheidung durch die Karg-Stiftung beraten lässt. KiTa und GS müssen sich als Kooperationspartner gemeinsam beim MBW bewerben. Ein Projektvertrag mit dem MBW sowie ein Kooperationsvertrag zwischen der KiTa/GS bildet den verbindlichen Rahmen.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          Die Qualifizierungsmodule enthalten für die ProjektteilnehmerInnen vielseitige Informationen, wie jahrgangsübergreifende Angebote gerade in der Zusammenarbeit zwischen KiTa und Grundschule gestaltet werden können.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Die Konzeptentwicklungsphase wird begleitet durch Qualifizierungsmodule für je zwei Teilnehmer/innen jeder Einrichtung.
          Pro Einrichtung muss eine Person über eine Leitungsfunktion verfügen.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Neun zweitägige Qualifizierungsmodule für je zwei Teilnehmer/innen jeder Einrichtung. Der Aufbau der ganztägigen Modulangebote beinhaltet neben Phasen der Qualifizierung durch Referenten auch Phasen der Erarbeitung konkreter Maßnahmen für eine begabungsfördernde Praxis vor Ort. Transferaufgaben und die Auswertung der Erfahrungen im Entwicklungsprozess der KiTa/GS stehen im Vordergrund.
          Bestandteile der Qualifizierungsmaßnahmen sind zudem:
          - Drei bis vier Einrichtungs–Entwicklungstage für die teilnehmenden KiTa/GS,
          - Fortbildungs- und Vertiefungsangebote nach standortspezifischem und personenspezifischem Bedarf.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Die Tandems aus KiTa und GS erhalten während der Konzeptentwicklungsphase neben den Qualifizierungsmaßnahmen finanzielle Mittel (bis zu 5.000 Euro), die gezielt im Rahmen der Entwicklung zu einem gemeinsamen Kompetenzzentrum KiTa/GS investiert werden müssen. Bereitgestellt wird zudem eine "Schatzkiste – Begabtenförderung" mit Literatur und (Unterrichts-) Materialien. Die Unterstützung (finanzielle Mittel und/oder die Gewährung von zwei Ausgleichstunden für Lehrkräfte) an den Kompetenzzentren nach Abschluss der Maßnahme geschieht auf der Grundlage der im Konzept ausgewiesenen Aufgaben an den jeweiligen Standorten. Hinzu kommen die Mittel, die der Kooperationspartner (Karg-Stiftung) zum Projekt beisteuert.
        • Kontakte/Infos
          Bildungsportal Schleswig-Holstein:
          www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]

          S.a. Internetportal der Karg-Stiftung:
          www.karg-stiftung.de/content.php?nav_id=406
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Projekt: "SH i B - Schule inklusive Begabtenförderung"

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Schulen, die am Projekt teilnehmen wollten, haben ein Bewerbungsverfahren durchlaufen (s. Bewerbungsfragebogen im Bildungsportal SH:
          www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/983638/[...])

          Die bereits erworbene Erfahrung im Bereich der Begabtenförderung, die regionale Lage sowie die dargestellt Motivation waren zentrale Kriterien.
        • Teilnahmezahlen
          Elf Schulen (neun Gymnasien/eine Gemeinschaftsschule/ein Förderzentrum) wurden zum Schuljahr 2011/12 aufgenommen. Insgesamt können 30 weiterführende Schulen des Landes an dem Projekt teilnehmen. Zum Schuljahr 2012/13 können sich 20 Grundschulen bewerben.
        • Beschreibung des Angebots
          Ziel des Projektes ist es, ein Prädikat an die Schulen zu verleihen, die Begabte mit ihren Stärken und ggf. (Lern-)Schwierigkeiten im Unterricht erkennen, die Schülerinnen und Schüler ermutigen, ihre Begabungspotentiale zu entfalten und ggf. (Lern-)Schwierigkeiten zu überwinden und die Schülerinnen und Schülern eine ihren Stärken und ihrem Potential angemessene Lernbiografie ermöglichen.
          Das Prädikat ("SH i B – Schule inklusive Begabtenförderung") wird verliehen, wenn die teilnehmende Schule innerhalb von zwei oder drei Jahren nach Projektstart darlegen kann, dass:
          - eine schulische Projektgruppe aus einem Mitglied der Schulleitung (Projektleitung), mind. zwei Lehrkräften, mind. zwei Schülerinnen und Schülern (ab Klasse 9) sowie einem Elternvertreter an der Entwicklung und Umsetzung eines schulischen Konzeptes zur Begabtenförderung gearbeitet hat.
          - Eine Zielvereinbarung mit dem MBW geschlossen wurde, die auch die Dauer der Projektphase von max. drei Jahren ausweist.
          - Mindestens zwei Mitglieder der Projektgruppe an den Expertentagungen des MBW teilnehmen.
          - Mindestens zwei Lehrkräfte der Schule das Zertifikat "schulische Beratungslehrkraft Begabtenförderung" erworben haben.
          - Mindestens zwei Hospitationsangebote der Kompetenzzentren Begabtenförderung – Sek. I/II wahrgenommen wurden.
          - Mindestens zwei Schülerinnen oder Schüler an den Kursen "Schülerpaten für (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler" teilgenommen haben.
          - Das Kollegium der Schule sich mindestens an einem Schulentwicklungstag mit dem Schwerpunkt "(Hoch-)Begabte erkennen und fördern" beschäftigt hat.
          - Ein Dokumentations-Portfolio zum Projektzeitraum erstellt wurde.
          - Das erarbeitete Begabtenförderkonzept im Schulprogramm und in der schulischen Praxis verankert wurde.
          Die Schulen werden durch umfangreiche Qualifizierungsangebote und eine bedarfsge-rechte Begleitung vor Ort unterstützt.

          Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:
          - Beschluss der Lehrerkonferenz, Beschluss des Elternbeirates und den Beschluss der Schülervertretung mit der Zustimmung zur Projektteilnahme bzw. den Beschluss der Schulkonferenz,
          - die ausgefüllte Bewerbungstabelle.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          Die Module für Schülerpaten finden in jahrgangsgemischten Gruppen statt. Innerhalb der Schulen können Konzepte entwickelt werden, die ebenfalls eine Jahrgangsmischung ermöglichen.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Mindestens zwei Lehrkräfte der am Projekt beteiligten Schulen müssen das SH- Zertifikat "Schulische Beratungslehrkraft Begabtenförderung" erwerben.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          - Expertentagungen des MBW
          - Zertifikat "schulische Beratungslehrkraft Begabtenförderung"
          - Hospitationen der Kompetenzzentren Begabtenförderung KiTa - GS – Sek. I/II
          - Schulentwicklungstag mit dem Schwerpunkt „(Hoch-)Begabte erkennen und fördern“
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Für den Projektzeitraum von zwei Jahren erhalten die Schulen finanzielle Mittel im Schuljahr 2011/12 und im Schuljahr 2012/13 sowie eine "Schatzkiste Begabtenförderung".
        • Kontakte/Infos
          Weitere Informationen finden sich im Bildungsportal Schleswig-Holstein unter:

          www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Enrichment-Programm Schleswig-Holstein

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften der teilnehmenden Verbünde für die freiwillige Teilnahme aufgrund pädagogischer Kriterien nominiert.
        • Teilnahmezahlen
          Im Schuljahr 2010/11 haben in neun Verbünden im Land - allerdings nicht flächendeckend - insgesamt 62 Stützpunktschulen ein Kursangebot erstellt: Es wurden 222 Kurse angeboten, von denen 175 mit einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 11,3 zustande gekommen sind. Insgesamt haben 1978 Schülerinnen und Schüler am Enrichment-Programm teilgenommen, davon 56 % Jungen.
        • Beschreibung des Angebots
          Schulen einer Region - unabhängig von Verwaltungsgrenzen und Schulform - schließen sich zu Verbünden zusammen und erstellen ein Kursprogramm. Sowohl diese Stützpunktschulen als auch weitere Schulen des Verbundes nominieren die Schülerinnen und Schüler, die das Angebot über die Web-Anwendung
          www.enrichment.schleswig-holstein.de
          erhalten. Etwa 35% aller Nominierten nehmen das Angebot jährlich wahr. Die i.d.R. 40-stündigen Kurse, die sowohl an den Schulen als auch an anderen Institutionen wie Museen, Hochschule etc. stattfinden, sollen inhaltlich wie methodisch den Ansprüchen besonders Begabter gerecht werden. Kursleiter sind sowohl Lehrkräfte als auch Mitarbeiter anderer Institutionen und freie Dozenten.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          Die Enrichment-Kurse stehen grundsätzlich mindestens zwei, gelegentlich auch sehr viel mehr Jahrgängen offen. Dadurch kommen sowohl klassen- als auch schul(art)-übergreifende Kurse zustande.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Sowohl Lehrerfahrung als auch Erfahrung im Umgang mit hochbegabten Schülerinnen und Schülern wird vorausgesetzt und die Qualifikation wird durch die Schulleitungen der Stützpunktschulen gewährleistet. Zusätzlich werden über das IQSH einschlägige Fortbildungen angeboten.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Für die Organisation des Enrichment-Programms sowie die Kursarbeit durch Lehrkräfte stehen aktuell ca. 80 LWS zur Verfügung. Zusätzlich können im Einzelfall Honorare für Dozenten übernommen werden. Kosten für Fortbildungen der Enrichment-Kursleiter werden ebenfalls übernommen. Zusätzlich fließen Sponsorenmittel in das Enrichment-Programm.
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Das Enrichment-Programm wird von Sponsoren unterstützt, insbesondere von der Stiftung der Sparkasse Südholstein.
  • 4. Außerschulische Angebote, Schülerwettbewerbe

    • 4.1 Akademie-Angebote und Feriencamps

      • Information zu Deutschen Schülerakademien (DSA)

        Die Ausschreibung erfolgt über das Nachrichtenblatt des Landes SH, wird im Bildungsportal veröffentlicht und geht per Post an alle Schulen mit Oberstufe.
      • Angebot von Deutschen JuniorAkademien (DJA)

      • Information zu Deutschen JuniorAkademien (DJA)

        - Nachrichtenblatt des MBW
        - Bildungsportal Schleswig-Holstein: www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
        - Direktes Anschreiben der Schulen
      • Beschreibung des Angebots

        8 Kurse für je 12 TN der Jahrgangsstufen 8-10 gemäß den Qualitätsstandards der BuB gGmbH, Kooperation mit HH, insges. 96 TN (davon 60 aus SH)

        4 Kurse für je 14 TN der Jahrgangsstufen 6 und 7 gemäß den Qualitätsstandards der BuB gGmbH, also 56 TN p.a.
      • Teilnehmerzahlen DJA

        seit 2006 je 60 TN aus Schleswig-Holstein
      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote zur Hochbegabtenförderung (in Verantwortung oder mit (Teil-)Finanzierung des Landes)

      • Teilnehmerzahlen

        Im Rahmen des Jahres der Naturwissenschaften bot das Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von
        15 bis 16 Jahren ein Sommercamp zu zwei Themen an:
        - "Guten Appetit? – Wie werden unsere Lebensmittel heute erzeugt?"
        - "Mein iPod läuft mit Kuhmist! - Wie funktionieren erneuerbare Energien?".

        Vom 1. bis 5. August 2011, in der Umwelt-Jugendherberge Tönning, Badallee 28, 25832 Tönning.
    • 4.2 Weitere außerschulische Angebote

    • 4.3 Wettbewerbe

      • Information zu bundesweiten Schülerwettbewerben / Unterstützungsangebote

        Bundesweite Wettbewerbe werden, soweit diese mit dem schleswig-holsteinischen Schulgesetz, insbesondere dem bestehenden Werbeverbot an Schulen gem. §29 Schulgesetz vereinbar sind, beispielsweise über die Internetseite des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums, über eine entsprechende Ausschreibung im Nachrichtenblatt und/oder durch direkte Versendung des Informationsmaterials an die Schulen per E-Mail oder per Post bekannt gemacht. Für einige Wettbewerbe, wie beispielsweise "Jugend forscht" oder den "Bundeswettbewerb Fremdsprachen" sind Lehrkräfte für die Landeskoordination eingesetzt.
      • Sonstige Wettbewerbe (bundesweit oder international)

        Keine Angaben
      • Sonstige Wettbewerbe (landesspezifisch)

        Ja.
        Jährlich bietet das Institut für Informatik der Universität Kiel den "Software-Challenge" an: Gegenstand der Software-Challenge ist ein Programmierwettbewerb, der während des gesamten Schuljahrs läuft, und der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, mit kompetenter Begleitung in die Welt der Informatik einzusteigen. Als Preise winken neben zahlreichen Sachpreisen auch von der Industrie ausgelobte Stipendien für die besten Schülerinnen und Schüler.

        Im Rahmen des Jahres der Naturwissenschaften bietet das schleswig-holsteinische Bildungsministerium Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler an. Der 2010 ausgerichtete landesweite Flug- und Ballistikwettbewerb "Punktlandung" richtete sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten, die mit weiteren Partnern ein Team bilden, um gemeinsam die gestellte naturwissenschaftlich-technische Aufgabe zu lösen.

        Sprachenwettbewerbe:
        1. Französisch
        - Vorlesewettbewerb Französisch für die weiterführenden Schulen
        Veranstalter: Deutsch-Französische Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. - Sitz Kiel
        www.dfg-kiel.de
        Teilnehmerzahlen: seit ca. 10 Jahren etwa 50-70 pro Jahr

        2. Friesisch
        - Vorlese- und Musikwettbewerb der Nis-Albrecht-Johannsen-Schlule, Grund- und Hauptschule Risum-Lindholm
        - Musik- und Lesewettbwerb der Grundschule Föhr Land

        3. Latein
        - Certamen Cimbricum des Deutschen Altphilologenverbandes Landesverband Schleswig-Holstein für die Oberstufe - Latein
        ca. 300-400 Teilnehmer/innen
        findet alle 2 Jahre statt

        4. Griechisch
        - Certamen Cimbricum des Deutschen Altphilologenverbandes Landesverband Schleswig-Holstein für die Oberstufe - Griechisch
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Lehrkräften (Studium oder Referendariat)

        - Als Wahlseminar in Phase 1 der Lehrerausbildung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).
        - Als Wahlmodule in Phase 2 der Lehrerausbildung durch das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH).
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Erzieher / Sozialpädagogen (aus öffentlichen Mitteln)

        Das IQSH bietet in Kooperation mit dem MBW ein Zertifikat "(Schulische) Beratungs(lehr)kraft für Begabtenförderung" für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte an. Das Zertifikat erfordert einen Fortbildungsumfang von 35 Zeitstunden zu den Themenfeldern "Erkennen/Fördern/Beraten" sowie den Nachweis praktischer Erfahrungen. Alle Angebote des IQSH können auch unabhängig vom Erwerb des Zertifikates wahrgenommen werden.
        - Anbieter: IQSH
        - Umfang: 35 Zeitstunden
        - Inhalte: Fortbildungsangebote/Landesthementage/Expertentagungen zu drei Themenfeldern
        - ggf. Abschlüsse: Zertifikat
        - Kontaktinformationen/weitere Informationsquellen:

        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]

        www.iqsh.schleswig-holstein.de
        --> Fortbildungsangebote im Themenfeld BFF Begabtenförderung. Hier werden auch die Hospitationsangebote der Kompetenzzentren veröffentlicht.
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Lehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        Das IQSH bietet in Kooperation mit dem MBW ein Zertifikat "(Schulische) Beratungs(lehr)kraft für Begabtenförderung" für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte an. Das Zertifikat erfordert einen Fortbildungsumfang von 35 Zeitstunden zu den Themenfeldern "Erkennen/Fördern/Beraten" sowie den Nachweis praktischer Erfahrungen. Alle Angebote des IQSH können auch unabhängig vom Erwerb des Zertifikates wahrgenommen werden.
        - Anbieter: IQSH
        - Umfang: 35 Zeitstunden
        - Inhalte: Fortbildungsangebote/Landesthementage Expertentagungen zu drei Themenfeldern
        - ggf. Abschlüsse: Zertifikat
        - Kontaktinformationen/weitere Informationsquellen:

        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]

        www.iqsh.schleswig-holstein.de
        --> Fortbildungsangebote im Themenfeld BFF Begabtenförderung. Hier werden auch die Hospitationsangebote der Kompetenzzentren veröffentlicht
      • Fortbildungsprogramme zur Begabtenförderung für Beratungslehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        - Anbieter: MBW
        - Nutzung (Teilnehmerzahlen): vier Beratungslehrkräfte des MBW plus bislang ca. 15 zertifizierte Beratungslehrkräfte
        - Umfang: ein Treffen pro Schuljahr
        - Inhalte: Die Inhalte werden dem Bedarf der Teilnehmer angepasst. Wesentlicher Bestandteil der Arbeitstreffen ist der Erfahrungsaustausch untereinander.
        - Kontaktinformationen/weitere Informationsquellen:
        MBW
        Andrea Schönberg
        Tel.: 0431 988 2503
        E-Mail: andrea.schoenberg@mbw.landsh.de
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Schulpsychologen (aus öffentlichen Mitteln)

        Keine Angaben
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln für weitere Bezugsgruppen

        Die Landesthementage zur Begabtenförderung sind ein Informationsangebot für alle Interessierten.

        Durch Vorträge bei Tagungen relevanter Gruppen (Studienleiter/Fachberaterinnen KiTa/Schulräte/Schulleitungen …) wird der Informationsfluss über Projekte und Fortbildungsangebote des MBW und des IQSH unterstützt.
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Hochbegabungsspezifische Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen



        Anfrage bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle, Hilfe im Einzelfall
      • Spezifische Qualifikationen der schulpsychologischen Fachkräfte für die Beratung im Themenfeld Hochbegabung

        Psychologen
      • Ausstattung mit Schulpsychologen / Relation Schulpsychologenstellen pro Schüler oder pro Schule

        Es gibt 17 Planstellen für Schulpsychologen in SH. Relation der Schulpsychologenstellen:
        1:18500 Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler
        1:1400 Lehrkräfte
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen zur Hochbegabung in ministerieller oder behördlicher Trägerschaft



        - Es gibt vier Beratungslehrkräfte, die erste Beratungslehrkraft nahm im Jahr 1999 ihre Tätigkeit auf.
        - Personalausstattung, Stundenkontingent: 17 Lehrerwochenstunden für vier Beratungslehrkräfte
        - Konzept, Zielgruppe: Einzelfallberatung für Lehrkräfte/Eltern sowie Schülerinnen und Schüler ab der Kindertagesstätte bis zur Sekundarstufe II
        - Kooperation mit Schulen: Schulen können die Beratungslehrkräfte zu Schulentwicklungstagen einladen oder eine Unterstützung im Einzelfall anfordern.
        - Angaben zur Nachfrage nach Beratung: Im Schuljahr 2010/11 fanden ca. 620 telefonische Beratungen statt. Die Kindertagesstätten/Schulen wurden durch 19 Schulentwicklungstage von Beratungslehrkräften des MBW unterstützt.
        - Adresse, Internetadresse:
        Die Namen und Sprechzeiten der Beratungslehrkräfte sind über das Bildungsportal des MBW einsehbar:
        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
      • Sonstige Beratungsstellen zur Hochbegabung mit öffentlicher Förderung

        Ja.
        Beratungsstelle MIND der CAU Kiel
        - Konzept: Beratung, die auf fundierter Diagnostik basiert
        - Zielgruppe: Schulkinder mit Problemen, die evtl. mit Hochbegabung zusammenhängen
        - Träger: Christian-Albrechts-Universität Kiel
        - Finanzierung neben der öffentlichen Förderung: Es werden Gebühren erhoben, allgemeine telefonische Beratung ist kostenfrei
        - Personalausstattung: 1 Leiterin (stundenweise Freistellung von Lehre), 2 nebenamtliche Honorarkräfte
        - Kooperation mit Schulen auf Anfrage
        - Nachfrage nach Beratung: pro Jahr ca. 100 Telefonberatungen, ca. 35 x ausführliche Diagnostik mit Beratung, ca. 20 x Kurztestung der Intelligenz (z.B. wg. Kursteilnahme), ca. 10 x ausführliche Beratung ohne Diagnostik (z.B. bei vorhandener Diagnose)
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen mit spezifischer Qualifikation im Themenfeld Hochbegabung

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Be­ra­tungs­stel­len



        Jährlich findet seit 2009 auf Initiative des MBW ein "Runder Tisch" zur Begabtenförderung in SH statt. Dort nehmen auch die Beratungslehrkräfte und Vertreter der Beratungsstelle MIND teil.

        MBW, Andrea Schönberg
      • Liste von Beratungsstellen Hochbegabung in Schleswig-Holstein

        Im Modul Beratung des Karg Fachportals Hochbegabung sind Beratungsstellen in Schleswig-Holstein aufgeführt, die sich auf das Thema Hochbegabung spezialisiert haben und die über strukturelle Voraussetzungen professioneller Beratung verfügen.
        www.fachportal-hochbegabung.de/beratungsstellen/sh/
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen

      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für Underachiever (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        - Konzept: Im Rahmen der Arbeit der Kompetenzzentren wurden schulspezifische Maßnahmen erprobt. Diese Erfahrungen werden durch die Hospitationsangebote der Kompetenzzentren, die hier einen Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen, an Interessierte weitergegeben. Die Arbeit der Schülerpaten an den Kompetenzzentren bietet eine wertvolle Ergänzung (s. Schülerpatenprojekt).
        - Finanzierung: Die Schulen erhalten eine finanzielle Unterstützung durch das MBW und können für individuelle Maßnahmen Lehrerwochenstunden für die Betreuung von Underachievern beantragen.
        - Links zu weiterführenden Informationen:

        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]

        www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Schwerpunkte/[...]
      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für weitere spezifische Zielgruppen (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        - Für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund gibt es das START - Projekt.

        - Konzept: START ist ein Stipendienprogramm für begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und unterstützt diese durch materielle und ideelle Förderung auf ihrem Weg zum Abitur.
        - Trägerschaft : START gGmbH/MBW
        - Finanzierung: START gGmbH/MBW und weitere Stiftungen
        - Umfang und Annahme des Angebots: 35 Stipendiaten werden gefördert.
        - Ansprechpartner: Jochen Frese, MBW
        - Link zu weiterführenden Informationen:
        www.start-stiftung.de
  • 8. Wissenschaftliche Projekte

    • 8.1 Wissenschaftliche Projekte im Bereich der Begabtenförderung

      • Wissenschaftliche Stellen mit dem Arbeitsbereich Begabtenförderung

        Ja.
        Frau Prof. Dr. Parchmann
        IPN
        Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
        Olshausenstraße 62
        24118 Kiel
        Tel.: 0431-880-3494
        E.Mail: parchmann@ipn.uni-kiel.de
      • Vom Land (ko-)finanzierte wissenschaftliche Projekte zur Begabtenförderung

        Keine Angaben
      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

        Keine Angaben
      • Evaluationen zur (vor-)schulischen Be­gab­ten­för­de­rung im Auftrag des Landes

        Ja.
        Evaluation zum Enrichment-Programm von Frau Dr. Wasmann-Frahm. Die Berichte sind hier als pdf zu finden:
        www.enrichment.schleswig-holstein.de/content/[...]
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Allgemeine Informationen im Internet

    • 9.2 Publikationen

    • 9.3 Veranstaltungen und Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        Ja.
        - Landesthementag für Begabtenförderung „Kinder mit besonderen Begabungen erkennen, beraten und individuell fördern" im Nov. 2007

        - Informationsveranstaltung zur Vorstellung neuer und bewährter Angebote zur Begabtenförderung in Schleswig-Holstein im Jan. 2010

        - Expertentagung für die Kompetenzzentren mit Prof. Dr. F. Preckel im März 2010

        - Landesthementag Begabtenförderung "Stärken entdecken und entfalten" im Nov. 2010 mit externen Experten, u.a. Prof. Dr. A. Neubauer
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

      • Stipendienmöglichkeiten für besonders begabte Kinder und Jugendliche

        Keine Angaben
    • 10.2 Stiftungen

      • Regionale Stiftungen mit Projekten oder Programmen für besonders begabte Kinder und Jugendliche

        Ja.
        Die Sparkassenstiftung Südholstein fördert und trägt in Kooperation mit dem MBW das Enrichment-Programm in den Kreisen Pinneberg, Segeberg und der Stadt Neumünster.
    • 10.3 Sonstige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Begabten­förderung und Beratung im Bundesland

      • Sonstige Ansprechpartner

        Fo(e)rder-Zentrum der VHS Kaltenkirchen-Südholstein
        Ansprechpartnerin: Nadja Hahn
        Am Kretelmoor 40
        24568 Kaltenkirchen