Saarland

  • 1. Allgemeine Angaben zum Schulsystem

    • 1.1 Dauer der Grundschule

      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 1.2 Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Erläuterungen

        §2, Abs. 1 (Schulpflichtgesetz): „Für alle Kinder, die bis zum 30. Juni eines Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden, beginnt die Schulpflicht mit dem Anfang des Schuljahres in diesem Kalenderjahr.“
    • 1.3 Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

      • Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

        § 3a (3) Schulordnungsgesetz:
        „In der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium dienen die Klassenstufen 5 und 6 im Hinblick auf den weiteren Bildungsweg der Schülerin oder des Schülers einer besonderen Beobachtung, Förderung und Orientierung. Diese Klassenstufen sind durch ein besonderes Maß an Durchlässigkeit gekennzeichnet. Vor einer Einstufung am Ende der Klassenstufe 6 oder einem möglichen Wechsel zu einer Schule einer anderen Schulform erfolgt eine Beratung der Erziehungsberechtigten.“
    • 1.4 Weiterführende Schulformen

      • Weiterführende Schulformen

        - Förderschule
        - Gemeinschaftsschule
        - Gymnasium

        Berufliche Schulen:
        - Berufsschule (mit den Sonderformen BVJ, BGJ und BGS)
        - Berufsfachschule
        - Fachschule
        - Fachoberschule
        - Gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogener Fachrichtung
        - Höhere Berufsfachschule
      • Erläuterungen

        Förderschule
        Die Ein- oder Umschulung in eine Förderschule erfolgt grundsätzlich ausschließlich auf Antrag der Erziehungsberechtigten. Erscheint der jeweiligen Schule der Besuch einer Förderschule in begründeten Einzelfällen zum Schutz des Kindeswohls (Eigen- oder Fremdgefährdung) erforderlich (§5 Abs. 4, Satz 2 des Schulpflichtgesetzes), entscheidet die Schulaufsichtsbehörde nach Durchführung eines Anerkennungsverfahrens (§20 Abs. 1) über den entsprechenden Antrag der Schule zum Besuch der Förderschule.
        Förderschulen sollen gegliedert nach Förderschwerpunkten geführt werden (§4 Abs. 2). In einer Förderschule können Schülerinnen und Schüler nach der Anerkennung des Vorliegens der Voraussetzungen für eine sonderpädagogische Unterstützung – auch in unterschiedlichen Förderschwerpunkten gemeinsam – unterrichtet werden, insbesondere, wenn dadurch eine bessere Förderung zu erwarten ist.
        An Förderschulen erfolgt eine Versetzungsentscheidung erstmals am Ende der Klassenstufe 8. Die Förderschulen sollen:
        1. die Behinderung beheben oder deren Folgen mildern und dabei eine allgemeine Bildung vermitteln und auf die berufliche Bildung vorbereiten,
        2. auf die Eingliederung der Schülerinnen und Schüler in die Schulen der Regelform hinwirken sowie
        3. Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern, bei denen die Voraussetzungen für eine sonderpädagogische Unterstützung vorliegen, beraten.
        Die Förderschulen können nach Maßgabe ihres jeweiligen Unterrichts- und Erziehungsauftrags zu den in den Schulen der Regelform vorgesehenen Abschlüssen führen. Wenn die Anerkennung für eine sonderpädagogische Unterstützung aufgehoben wird, ist die Schülerin oder der Schüler in eine Schule der Regelform einzugliedern.


        Gemeinschaftsschule
        Die Gemeinschaftsschule vermittelt eine erweiterte und vertiefte allgemeine Bildung, die zugleich Grundlage einer Berufsausbildung oder weiterführender berufsbezogener oder studienbezogener Bildungsgänge ist. Sie bildet eine pädagogische und organisatorische Einheit, an der mit dem erfolgreichen Abschluss der Klassenstufe 9 der Hauptschulabschluss, nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 10 der mittlere Bildungsabschluss und bei entsprechender Qualifikation die Berechtigung zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe sowie bei deren erfolgreichem Abschluss die allgemeine Hochschulreife erworben wird, die zum Studium an einer Hochschule berechtigt; die Abschlüsse berechtigen auch zum Eintritt in berufsbezogene Bildungsgänge. Die Schülerinnen und Schüler, die den Hauptschulabschluss anstreben, schließen die Klassenstufe 9, die Schülerinnen und Schüler, die den mittleren Bildungsabschluss anstreben, schließen die Klassenstufe 10 mit einer Abschlussprüfung ab, es sei denn, sie gehen in die Oberstufe über.
        Der Unterricht findet im Klassenverband und in Kursgruppen statt. Die Kursgruppen werden nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler gebildet. Über Beginn und Umfang der äußeren Fachleistungsdifferenzierung ab der Klassenstufe 7 entscheidet die Schulkonferenz auf Vorschlag der Gesamtkonferenz im Rahmen ihres pädagogischen Konzepts und der personellen und sächlichen Gegebenheiten auf der Grundlage der geltenden schulrechtlichen Regelungen.
        Die Gemeinschaftsschule verfügt über eine eigene gymnasiale Oberstufe am Standort oder kooperiert in Oberstufenverbünden insbesondere mit anderen Gemeinschaftsschulen oder mit grundständigen Gymnasien, Oberstufengymnasien und gymnasialen Oberstufen mit berufsbezogenen Fachrichtungen an öffentlichen Berufsbildungszentren. Sie bietet so selbst die Berechtigungen der Sekundarstufe II und nach Klassenstufe 13 die allgemeine Hochschulreife an.
        Die gymnasiale Oberstufe der Gemeinschaftsschule umfasst eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Hauptphase.


        Gymnasium
        Das Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 12. Es vermittelt eine erweiterte und vertiefte allgemeine Bildung. Der erfolgreiche Abschluss des Gymnasiums vermittelt die allgemeine Hochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Hochschule; er berechtigt auch zum Eintritt in berufsbezogene Bildungsgänge.
        Die Dauer des Besuchs der Oberstufe des Gymnasiums beträgt für die einzelne Schülerin / den einzelnen Schüler mindestens zweieinhalb und höchstens vier Jahre, die in Schulhalbjahre aufgegliedert werden; die Möglichkeit, eine nicht bestandene Abiturprüfung nach weiterem Schulbesuch zu wiederholen, bleibt unberührt. In Ausnahmefällen, insbesondere bei längerem Unterrichtsversäumnis infolge Krankheit oder anderer nicht zu vertretender Umstände, kann die Dauer des Besuchs der Oberstufe des Gymnasiums angemessen verlängert werden.
        In der Oberstufe des Gymnasiums werden die Schülerinnen und Schüler nach einer einjährigen Einführungszeit zwei Jahre in einem Kurssystem unterrichtet, in dem sie nach ihrer Neigung, Begabung und Leistungsbereitschaft in Kursen des Pflicht- und Wahlbereichs im Rahmen der zulässigen Fächerkombinationen und des schulischen Angebots Schwerpunkte in ihrer schulischen Bildung setzen. Neben studienbezogenen Bildungsinhalten können auch berufsbezogene Bildungsinhalte vermittelt werden.

        Berufliche Schulen
        Berufliche Schulen sind in der Regel unter einer Leitung und mit übergreifendem Lehrkräfteeinsatz in Form eines Berufsbildungszentrums zusammengefasst.
        Berufsfachschule
        Die zweijährigen Berufsfachschulen haben das Ziel, Schülern und Schülerinnen Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit zu vermitteln und zu vertiefen, ihnen berufliche Grundqualifikationen für einen oder mehrere anerkannte Ausbildungsberufe zu vermitteln oder sie zu einem Berufsausbildungsabschluss in einem Beruf zu führen. Sie erweitern die vorher erworbene allgemeine Bildung und können einen darüber hinausgehenden Schulabschluss vermitteln. Die Berufsfachschule schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

        Berufsschule
        Die Berufsschule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern den Erwerb berufsbezogener und berufsübergreifender Kompetenzen unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Berufsausbildung zu ermöglichen. Sie befähigt zur Ausübung eines Berufes und zur Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, ökonomischer und ökologischer Verantwortung. Der Unterricht der Berufsschule wird grundsätzlich in Fachklassen eines Ausbildungsberufs oder affiner Ausbildungsberufe (Berufsgruppen) erteilt. Der Unterricht in der Berufsschule erfolgt als Teilzeitunterricht, der auch als Blockunterricht erteilt werden kann. Die Dauer des Bildungsgangs der Berufsschule entspricht in der dualen Berufsausbildung der Regelausbildungsdauer des jeweiligen Ausbildungsberufs.Die Berufsschule schließt mit einem Abschlussverfahren ab (Berufsschulabschluss).
        Daneben können – je nach Voraussetzungen – die Berechtigungen des Hauptschulabschlusses und des mittleren Bildungsabschlusses sowie die Fachhochschulreife erworben werden.

        Fachschule
        Die Fachschule führt zu qualifizierten Abschlüssen der beruflichen Weiterbildung und hat zum Ziel, Fachkräfte mit in der Regel beruflicher Erfahrung zu befähigen, Führungsaufgaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen zu übernehmen und/oder selbstständig verantwortungsvolle Tätigkeiten auszuführen. Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen, mit der die in der Ausbildung erworbene Gesamtqualifikation festgestellt wird. Die Fachschulen leisten einen Beitrag zur Vorbereitung auf die unternehmerische Selbstständigkeit. An Fachschulen können darüber hinaus die Fachhochschulreife sowie weitere Abschlüsse und Zertifikate erworben werden.
        Höhere Berufsfachschule
        Höhere Berufsfachschulen bieten Jugendlichen mit Fachhochschulreife oder Abitur eine attraktive Alternative zum Studium. Sie werden in unterschiedlichen Fachbereichen angeboten und vermitteln eine berufliche Qualifikation, die zur Übernahme von Führungsaufgaben in mittleren und gehobenen Positionen in allen Wirtschaftsbereichen befähigt.

        Fachoberschule
        Die Ausbildung an Fachoberschulen baut auf einem mittleren Bildungsabschluss auf, vermittelt eine allgemeine sowie eine berufsbezogene (fachtheoretische und fachpraktische) Bildung und führt zur Fachhochschulreife. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Wer die Abschlussprüfung bestanden hat, erhält das Zeugnis der Fachhochschulreife, das zum Studium an einer Fachhochschule in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt. Die Ausbildung an Fachoberschulen erfolgt in den Klassenstufen 11 und 12 über die Dauer von zwei Schuljahren. Die Klassenstufe 11 umfasst allgemeinen und fachtheoretischen Unterricht von in der Regel mindestens 12 Wochenstunden sowie eine fachpraktische Ausbildung, die sich in der Regel auf mindestens drei Tage in der Woche erstreckt. In der Klassenstufe 12 findet allgemeiner und fachtheoretischer Vollzeitunterricht statt. Fachoberschulen werden in den Fachbereichen Wirtschaft, Ingenieurwesen, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Gesundheit und Soziales geführt.

        Gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogener Fachrichtung
        Das Berufliche Oberstufengymnasium ist ein attraktives Angebot für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss. Es ist an mehreren Berufsbildungszentren eingerichtet und führt als gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogenen Fachrichtungen zur Allgemeinen Hochschulreife.
        Am Ende des Bildungsgangs nehmen die Schülerinnen und Schüler an der zentralen Abiturprüfung der Gymnasien teil. Sie erwerben die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), die zum uneingeschränkten Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen in Deutschland berechtigt. Berufliche Oberstufengymnasien vereinigen den Unterricht in den traditionellen gymnasialen Fächern mit dem Unterricht in den berufsbezogenen Fächern. Sie stehen als Teil der Berufsbildungszentren in direktem Kontakt zur Berufs- und Arbeitswelt.
    • 1.5 Schulzeit bis zum Abitur

      • Schulzeit bis zum Abitur

        Förderschule: 4+6+3 (bei inklusiver Beschulung)
        Gemeinschaftsschule: 4+6+3
        Gymnasium: 4+6+2

        Berufliche Schulen: 4+6+3 oder 4+5+2+3 oder 4+5+3+3
      • Erläuterungen

        Einführung G8: Schuljahr 2001/2002
        Doppelter Abiturjahrgang: 2009
        Rückkehr zu G9: derzeit nicht geplant
    • 1.6 Zentralabitur

      • Zentralabitur

      • Erläuterungen

        Das Zentralabitur gilt für alle Fächer.
  • 2. Begabtenförderung im Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit für Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung

        Eva Hammes-Di Bernardo
        Abteilung Berufliche Schulen, frühkindliche Bildung, Weiterbildung und Sport
        Referat D 5 – Frühkindliche Bildung und Betreuung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7302
        Mail: e.hammes-di_bernardo@bildung.saarland.de
      • Zuständigkeit für Begabtenförderung

        Die Zuständigkeit ist nicht explizit ausgewiesen.
    • 2.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Kita-Gesetz

        In Saarland gibt es keine speziellen gesetzlichen Regelungen für (Hoch-)Begabte. Im Rahmen der allgemeinen Inklusion greift das Saarländische Ausführungsgesetz nach § 26 des Achten Buches Sozialgesetzbuch sowie Ausführungsverordnung zum Saarländischen Kinderbetreuungs- und Kinderbildungsgesetz (SKBBG).
        LINK
      • Regelungen im Bildungs- und Erziehungsplan

        Es bestehen keine speziellen Regelungen. Im Rahmen der allgemeinen Inklusion gibt es jedoch im überarbeiteten und ergänzten Bildungsprogramm mit Hndreichungen für saarländische Kindergärten und Krippen Hinweise, die auch für (Hoch-)Begabte gelten: LINK
      • Schwerpunktsetzungen

        Keine Angaben
    • 2.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Die Akademie (Hoch-) Begabung bietet im Rahmen ihres Studientagprogramms Studientage an, die sich an Kinder im letzten Kindergartenjahr wenden.
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.4 Netzwerke/Kooperationen/Kompetenzzentren

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.5 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung im Elementarbereich

        Die Akademie (Hoch)Begabung bietet im Rahmen ihres Studientagprogramms Studientage an, die sich an Kinder im letzten Kindergartenjahr wenden.
  • 3. Begabtenförderung in der Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit Begabtenförderung übergeordnet

        Sandra Behrend
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten
        Referat B1
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten, Begabungsförderung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7255
        Mail: s.behrend@bildung.saarland.de
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Grundschule

        Sandra Behrend
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten
        Referat B1
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten, Begabungsförderung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7255
        Mail: s.behrend@bildung.saarland.de

        Rudolf Detzler
        Referat C1
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7918
        Mail: r.detzler@bildung.saarland.de
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Sekundarstufe

        Sandra Behrend
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten
        Referat B1
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten, Begabungsförderung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7255
        Mail: s.behrend@bildung.saarland.de

        sowie für die Gemeinschaftsschulen:
        Karin Elsner
        Referat C3
        Tel.: 0681/501-7366
        Mail: k.elsner@bildung.saarland.de

        sowie für die Gymnasien:
        Andrea Zimmermann
        Referat C4
        Mail: a.zimmermann@bildung.saarland.de
        Tel.: 0681/501-7329
    • 3.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Schulgesetz

        Laut Art. 1 der Verordnung zur inklusiven Unterrichtung und besonderen pädagogischen Förderung (Inklusionsverordnung) vom 3. August 2015, geändert durch die Verordnung vom 8. August 2016 (Amtsbl. I S. 656) gilt:
        „§1 (1) Das gemeinsame Leben und Lernen und die individualisierte Bildung und Erziehung aller Schülerinnen und Schüler ist grundlegendes Prinzip der gesamten schulischen Arbeit und Ziel eines inklusiven Schulsystems. (…)“
        „§2 (1) Die Regelschule ist ein Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler die individuell bestmögliche Unterstützung erhalten sollen. Schülerinnen und Schüler können vor dem Hintergrund der schulischen Anforderungen des jeweiligen Bildungsganges neben den Leistungen außerschulischer Leistungserbringer aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen in den Bereichen der kognitiven, körperlichen, sensorischen, motorischen, emotionalen, sozialen und sprachlichen Entwicklung besondere pädagogische Förderung benötigen, dies gilt auch für chronisch kranke Kinder. Von der besonderen pädagogischen Förderung sind auch Schülerinnen und Schüler, bei denen Teilleistungsstörungen im Bereich des Lesens, des Rechtschreibens oder des Rechnens vorliegen, Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes, ihrer sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen benachteiligt sind sowie Schülerinnen und Schüler, bei denen eine besondere Begabung vorliegt, umfasst.“
      • Rahmenkonzept/Gesamtdarstellung

      • Erläuterungen

        Die Begabtenförderung im Saarland ist wie folgt geregelt:
        Die Beratungsstelle (Hoch-)Begabung – das saarländische Kompetenzzentrum für Fragen rund um das Thema Begabtenförderung – versteht Begabungs- und Begabtenförderung immer auch als Persönlichkeitsförderung. Eine ganzheitliche Sicht auf das einzelne Kind / den Jugendlichen berücksichtig neben der kognitiven auch die soziale und emotionale Entwicklung und bildet damit die Grundlage für weitere Beratungsschwerpunkte. Die Konzeption im Saarland sieht vor, dass die verschiedenen Dienstleistungen (Beratung, Förderung und Qualifizierung) „aus einer Hand” angeboten werden. Dies hat den Vorteil, dass die verschiedenen Bereiche aufeinander abgestimmt werden können: So kann beispielsweise die Qualifizierung von Lehrkräften zielgerichtet mit Blick auf konkrete Fördermaßnahmen erfolgen; über die Förderung von Schülern kann individuell unter Berücksichtigung der jeweiligen Personen, situativen Umstände und der angebotenen Maßnahmen beraten und entschieden werden. Dabei ist die multiprofessionelle Kooperation mit anderen Institutionen von besonderer Bedeutung.
        Die Beratungsstelle Hochbegabung wurde im Sommer 2000 vom saarländischen Kultusministerium (Ministerium für Bildung und Kultur) eingerichtet. Zu ihren Aufgaben gehört u. a.:
        • die Beratung von Eltern und Pädagogen aller Schulformen
        • die Vorbereitung und Organisation der SommerAkademie (Klassen 3-6), der JuniorAkademie (Klassen 7-9) und der Saarländischen SchülerAkademie (Gymnasiale Oberstufe, Klassen 10/11)
        • die Konzeption und Organisation der Hochbegabtenförderung an saarländischen Schulen und im Vorschulbereich
        • die Organisation und Durchführung von Studientagen für Vorschulkinder und für Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie die Organisation und Durchführung von Querdenkertagen in den Sekundarstufen I und II und von Fördergruppen an Grundschulen und Gymnasien
        • die Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen
        • Begleitung von Schulen bei der Entwicklung eines Konzeptes zur Begabtenförderung
        • Sensiblisierung von Pädagoginnen und Pädagogen in Kindergärten und Schulen für die Thematik (Hoch)begabung, um (hoch)begabte Kinder rechtzeitig zu erkennen und zu fördern.

        Ziel der Fördermaßnahmen ist es eine kontinuierliche Begabungsförderung vom Elementarbereich über die Schulzeit bis hin zur Berufsausbildung oder zum Studium. Im Vordergrund steht eine umfassende Persönlichkeitsbildung. Die Begleitung und Förderung der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt durch die bestehende Vielfalt unterschiedlicher Angebote auch die Förderung in möglichen Schwächebereichen. Je früher und kontinuierlicher eine solche Förderung stattfindet, desto besser ist sie geeignet, unterschiedlich günstige Bildungsvoraussetzungen auszugleichen.
        Beratung:
        Erziehungsberechtige, Pädagoginnen und Pädagogen können sich mit allen Fragen rund um das Thema Begabungsförderung zu einer Einzelfallberatung an die Beratungsstelle (Hoch-)Begabung wenden. Ziel der Einzelfallberatung ist es, Eltern und Lehrkräfte im Umgang mit (hoch)begabten Kindern und Jugendlichen und bei deren Förderung adäquat zu unterstützen. Gegebenenfalls sind dabei weitere Ansprechpartner hinzuzuziehen (z.B. Schulpsychologen, Lehrkräfte der Regelschule, u.a.). Die Gespräche sind vertraulich. Nur mit Rücksprache und mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten werden weitere Ansprechpartner hinzugezogen. Die Beratungsstelle bietet Beratung u.a. zu folgenden Themen an:
        • Allgemeine Informationen zum Thema (Hoch-)Begabung,
        • Hilfe bei Schullaufbahnentscheidung,
        • Suche nach geeigneten Fördermöglichkeiten,
        • Beratung zur Auswahl und zum Einsatz geeigneter Fördermaterialien,
        • Klärung der Fragen, inwiefern eine vorzeitige Einschulung, temporäre Teilnahme am Unterricht höherer Klassen und Klassenstufen, das Überspringen einer Klassenstufe oder Juniorstudiengänge für ein Kind / einen Jugendlichen eine geeignete Möglichkeit darstellt, der kognitiven Unterforderung entgegenzuwirken.
        • Beratung in Konfliktfällen,
        • Beratung bei Problemen des Kindes, z.B. Langeweile/Schulunlust, Leistungsprobleme, mangelnde Lern- und Arbeitstechniken, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, schulisches Störverhalten, Probleme mit Mitschülern, fehlende Kontakte zu Gleichaltrigen.
        Das Rahmenkonzept ist in Gänze dargestellt unter: LINK

        Ferner gibt der Erlass des Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur
        zur Errichtung der Akademie Hochbegabung vom 7. Oktober 2008 nähere Auskünfte: LINK
      • Schwerpunktsetzungen

      • Erläuterungen

        Als zentrales Kompetenzzentrum widmet sich die Akademie (Hoch)Begabung (eine Einrichtung des Ministeriums für Bildung und Kultur) seit 2000 den Belangen begabter und potenziell besonders leistungsfähiger Kinder und Jugendlicher. Sie verantwortet und gestaltet die Begabungsförderung im Saarland. Beratung, Förderung und Qualifizierung werden „aus einer Hand“ angeboten: Mit dem Projekt „Karg Campus Beratung Saarland“ wird das Beratungsangebot und die multiprofessionelle Kooperation mit anderen Institutionen weiter ausgebaut und professionalisiert.
    • 3.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        - Programme siehe insbesondere die Angebote unter 3.10.
        - Stipendien siehe LINK
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        - Bildung und Begabung (JuniorAkademien),
        - Karg-Stiftung (Projekt „Karg Campus Beratung Saarland“),
        - Roland-Berger-Stiftung (Stipendien für begabte Kinder- und Jugendliche aus sozial schwachen Familien),
        - StudienstiftungSaar (Stipendien für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende),
        - START Stiftung (Stipendienprogramm für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund)
    • 3.4 Akzeleration durch vorzeitige Einschulung / flexible Schuleingangsphase (bzw. ähnlich benannte Konzepte)

      • Regelung zur vorzeitigen Einschulung

      • Erläuterungen

        Schulpflichtgesetz
        §2 (2) „Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Anfang des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie im laufenden oder im folgenden Kalenderjahr das sechste Lebensjahr vollenden. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter auf der Grundlage einer Untersuchung durch eine Schul- oder Amtsärztin oder einen Schul- oder Amtsarzt, zu der auch eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe herangezogen werden kann, und nach Durchführung eines Beratungsgesprächs mit den Erziehungsberechtigten. Bei der Untersuchung von Kindern, die erst im folgenden Kalenderjahr das sechste Lebensjahr vollenden, ist eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe hinzuzuziehen. Vorzeitig aufgenommene Kinder werden mit ihrer Aufnahme in die Schule schulpflichtig.“
      • Flexible Schuleingangsphase

      • Erläuterungen

        Im Saarland gilt flächendeckend die sogenannte „Schuleingangsphase“ (Klassenstufe 1 und 2). Sie kann in einem, zwei oder drei Jahr/en durchlaufen werden. Die Entscheidung über die Verweildauer trifft die Klassenkonferenz.
      • Weitere Regelungen

        Keine Angaben
      • Informationsquellen

        Keine Angaben
    • 3.5 Akzeleration durch Überspringen

      • Verfahrensweisen/pädagogisches Konzept

        - siehe hierzu die unter 3.4.2 benannte flexible Schuleingangsphase
        - ferner die Zeugnis- und Versetzungsordnungen der jeweiligen Schulform, deren wesentlichen Regelungen sind wie folgt:
        1.) Zeugnis- und Versetzungsordnung der Grundschule:
        §14 (1) Einem/Einer besonders begabten und leistungswilligen Schüler/Schülerin der Klassenstufe 3 oder 4 kann der Schulleiter / die Schulleiterin das Überspringen einer Klassenstufe gestatten, wenn die Klassenkonferenz auf Antrag der oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten einen entsprechenden Antrag an den Schulleiter / die Schulleiterin gestellt hat. Voraussetzung ist, dass die Leistungen des betreffenden Schülers / der betreffenden Schülerin deutlich über die Leistungen der Spitzengruppe seiner / ihrer Klassenstufe hinausragen und Begabung sowie Leistungswille ein erfolgreiches Lern- und Arbeitsverhalten in der neuen Klasse erwarten lassen. Die Entscheidung darf nicht von einer Prüfung abhängig gemacht werden. Das Überspringen wird im Zeugnis vermerkt.
        (2) Ein Überspringen der Klassenstufe 4 ist nur in besonderen Ausnahmefällen und mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde zulässig.
        (3) Nach der Einweisung in eine neue Klasse ist wegen der Umstellung auf die neuen Lerninhalte für den Schüler / die Schülerin eine angemessene Zeit zur Eingewöhnung vorzusehen.

        2.) Zeugnis- und Versetzungsordnung – Schulordnung – für die Klassenstufen 5 bis 10 des Gymnasiums (ZVO-Gym.)
        § 19 Überspringen einer Klassenstufe
        (1) Besonders begabten und leistungswilligen Schülern/Schülerinnen kann der Schulleiter / die Schulleiterin im Verlauf der Klassenstufen 5 bis 9 einmal das Überspringen einer Klassenstufe gestatten, wenn die Klassenkonferenz auf Antrag der oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten einen entsprechenden Antrag an den Schulleiter / die Schulleiterin gestellt hat. Voraussetzung ist, dass die Leistungen des Schülers / der Schülerin über die Leistungen der Spitzengruppe der betreffenden Klassenstufe hinausragen und Begabung sowie Leistungswille eine erfolgreiche Mitarbeit in der neuen Klassenstufe erwarten lassen. Die Entscheidung darf nicht von einer Prüfung abhängig gemacht werden.
        (2) Ein Überspringen kann zum Ende des Schulhalbjahres oder Schuljahres erfolgen; in der Klassenstufe 9 ist ein Überspringen nur nach dem Schulhalbjahr möglich. Das Überspringen wird im Zeugnis vermerkt.
        (3) Nach der Einweisung in eine neue Klasse ist wegen der Umstellung auf die neuen Lerninhalte für den Schüler / die Schülerin eine angemessene Zeit zur Eingewöhnung vorzusehen.

        3.) Verordnung – Schulordnung – über die Bildungsgänge und die Abschlüsse der Gemeinschaftsschule (Gemeinschaftsschulverordnung - GemSVO) (Art. 6 der Verordnung) vom 1. August 2012 zuletzt geändert durch die Verordnung vom 24. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 477).
        § 16 Überspringen einer Klassenstufe
        (1) Einer besonders begabten und leistungsstarken Schülerin oder einem besonders begabten und leistungsstarken Schüler kann die Schulleiterin oder der Schulleiter das Überspringen einer Klassenstufe gestatten, wenn die Klassenkonferenz auf Antrag der oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten dies vorschlägt. Voraussetzung ist, dass die Leistungen der Schülerin oder des Schülers deutlich über die Leistungen der Spitzengruppe der jeweiligen Klassenstufe hinausragen und die Gesamtpersönlichkeit eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Klassenstufe erwarten lässt. Die Entscheidung darf nicht von einer Prüfung abhängig gemacht werden.
        (2) Die Klassenstufen 5, 9 und 10 können nicht übersprungen werden. Eine Schülerin oder ein Schüler kann während des Besuchs der Gemeinschaftsschule nur einmal einen Schuljahrgang überspringen. Ein Überspringen kann zum Ende eines Schulhalbjahres oder eines Schuljahres erfolgen; die Entscheidung über den Zeitpunkt trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter. Das Überspringen wird im Zeugnis vermerkt.
        (3) Nach dem Eintritt in die neue Klassenstufe ist wegen der Umstellung auf die neuen Lerninhalte für die Schülerin oder den Schüler eine angemessene Zeit der Eingewöhnung vorzusehen.
        (4) Für die gymnasiale Oberstufe gilt die GOS-VO .4

        Für alle Schulformen gilt, dass bei der Entscheidungsfindung/Vorbereitung des Springens die Akademie (Hoch)Begabung sowie die Schulpsychologischen Dienste beraten können.
      • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        - Grundschule: Ein Überspringen der Klassenstufe 4 ist nur in besonderen Ausnahmefällen und mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde zulässig.
        - Gymnasium: Besonders begabten und leistungswilligen Schüler/innen kann der/die Schulleiter/in im Verlauf der Klassenstufen 5 bis 9 einmal das Überspringen einer Klassenstufe gestatten, wenn die Klassenkonferenz auf Antrag der oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten einen entsprechenden Antrag an den/die Schulleiter/in gestellt hat. Ein Überspringen kann zum Ende des Schulhalbjahres oder Schuljahres erfolgen; in der Klassenstufe 9 ist ein Überspringen nur nach dem Schulhalbjahr möglich.
      • Begrenzung bzgl. Anzahl an Klassenstufen, die auf einmal übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Es darf maximal eine Klassenstufe übersprungen werden.
      • Begrenzung hinsichtlich schulformübergreifenden Springens

      • Erläuterungen

        Schulformübergeifendes Springen ist nur in besonderen Ausnahmefällen und mit Genehmigung der Schulaufsichtbehörde gestattet.
      • Begrenzung hinsichtlich Häufigkeit

      • Erläuterungen

        Abgesehen von der flexiblen Schuleingangsphase darf i.d.R nur eine weitere Klassenstufe übersprungen werden.
      • Angebote zum Gruppenspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

      • Erläuterungen

        Die Teilnahme in einzelnen Fächern ist im Rahmen eines Drehtürmodells möglich.
      • Statistiken zum Überspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.6 Akzeleration durch Frühstudium/Juniorstudium

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Standorte

        Universität des Saarlandes:
        LINK
      • Ansprechpartner/innen / Koordinator/innen

        Leitung (Universität)
        Prof. Dr. Roland Brünken
        Vizepräsident für Lehre und Studium der Universität des Saarlandes

        Leitung (schulischer Bereich)
        OStD Herbert Jacob
        Schulleiter des Technisch-Wissenschaftlichen Gymnasiums Dillingen

        Koordination
        Dagmar Weber und Sandra Lenert
        Campus Saarbrücken
        Gebäude A2 3, Raum 2.03 und Raum 2.01
        Tel.: 0681 302-3575, Tel.: 0681/ 302-2601
        juniorstudium(at)uni-saarland.de
      • Zusätzliche Finanzierung aus Landesmitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen

        Das Saarbrücker Juniorstudium beruht auf der Partnerschaft und engen Zusammenarbeit zwischen Schule, Universität und Juniorstudent/in.
        Die Anmeldung zum Juniorstudium erfolgt auf Empfehlung der Schule; eine Anmeldung durch den/die Schüler/in selbst ist ohne eine Empfehlung seitens der Schule nicht möglich. Jede/r Bewerber/in benennt einen Paten (in der Regel eine Lehrerin bzw. ein Lehrer) an der Schule. Bei minderjährigen Juniorstudierenden muss ein/e Erziehungsberechtigte/r der Teilnahme zustimmen.
        Bewerber werden von Vertretern der gewählten Fachrichtung zu einem Beratungsgespräch eingeladen, das Bewerber/in und den Verantwortlichen der universitären Fachrichtung die Möglichkeit gibt, offene Fragen zu klären, über Erwartungen zu sprechen und den konkreten Ablauf des Juniorstudiums zu planen.
        Über die Aufnahme in das Juniorstudium entscheiden die Verantwortlichen der gewählten Fachrichtung. Die Juniorstudenten werden auf der Jahresfeier des Juniorstudiums offiziell aufgenommen.
        Die Schule ermöglicht dem/r Schüler/in die Teilnahme an Lehrveranstaltungen der Universität des Saarlandes. In welchem Umfang und zu welchen Zeiten schulischer Unterricht ausfallen darf, entscheidet die Schule. Juniorstudierende sind verpflichtet, die Universitätsveranstaltungen formal wie den Unterricht in der Schule zu handhaben, d.h. regelmäßig teilzunehmen und sich gegebenenfalls wie in der Schule krank zu melden.
      • Bewerbungsverfahren/Zugangskriterien

        Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Saarbrücker Juniorstudium sind sehr gute schulische Leistungen, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft sowie die Fähigkeit, sich eigenständig um das Juniorstudium zu kümmern, unterstützt von Schule und Universität. Ein verbindlicher Notenschnitt für die Aufnahme zum Juniorstudium wird nicht verlangt, der Notenschnitt aller Fächer sollte sich aber im sehr guten Bereich bewegen. Die einzelnen Fachrichtungen können zusätzliche Anforderungen definieren.
        Die Anmeldung zum Juniorstudium erfolgt auf Empfehlung der Schule; eine Anmeldung durch den/die Schüler/in selbst ist ohne diese Empfehlung nicht möglich. Jede/r Bewerber/in benennt einen Paten (in der Regel eine Lehrerin bzw. ein Lehrer) an der Schule. Bei minderjährigen Juniorstudierenden muss ein/e Erziehungsberechtigte/r der Teilnahme zustimmen.
        Das Juniorstudium beginnt zum Wintersemester. In der Regel wird ein Juniorstudium in Klassenstufe 11 begonnen, Ausnahmeregelungen sind möglich.
        Bewerber werden von Vertretern der gewählten Fachrichtung zu einem Beratungsgespräch eingeladen, das Bewerber/in und den Vertretern der Fachrichtung die Möglichkeit gibt, offene Fragen zu klären, über Erwartungen zu sprechen und den konkreten Ablauf des Juniorstudiums zu planen.
        Über die Aufnahme in das Juniorstudium entscheiden die Verantwortlichen der gewählten Fachrichtung. Die Juniorstudenten werden auf der Jahresfeier des Juniorstudiums offiziell aufgenommen.
      • Begleitung/Betreuung

        Die Juniorstudentinnen und -studenten haben jeweils einen Paten (in der Regel eine Lehrerin bzw. ein Lehrer) an der Schule.
      • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium

      • Erläuterungen

        Nach dem zweijährigen Juniorstudium werden die Teilnehmer/innen in einer offiziellen Feier verabschiedet und erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme am Saarbrücker Juniorstudium. Die Teilnehmer/innen sind in der Wahl ihres zukünftigen Studienfaches absolut frei.

        Bis dahin erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden bescheinigt und an der Universität des Saarlandes angerechnet. Die Universität des Saarlandes hat keine Einflussmöglichkeiten darauf, ob die im Juniorstudium erbrachten Leistungen an einer anderen Universität anerkannt werden.
      • Abiturprüfung in einzelnen Fächern vorab

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.7 Angebote/Programme zur Optimierung von Übergängen

      • Übergang Elementarbereich — Grundschule

      • Erläuterungen

        Gegebenenfalls kann eine Begleitung von Eltern und Schülerinnen/Schülern über die Beratungsstelle (Hoch)Begabung stattfinden. Die Beratungsstelle spricht in diesem Falle im Vorwege mit der aufnehmenden Schule und versucht, gute Bedingungen für den Übergang zu schaffen.
      • Übergang Grundschule — weiterführende Schule

      • Erläuterungen

        Gegebenenfalls kann eine Begleitung von Eltern und Schülerinnen/Schülern über die Beratungsstelle (Hoch)Begabung stattfinden. Letztere nimmt in diesem Falle im Vorwege Kontakt mit der aufnehmenden Schule auf und versucht, gute Bedingungen für den Übergang zu schaffen.
      • Übergang Schule — Beruf/Hochschule

      • Erläuterungen

        Gegebenenfalls kann eine Begleitung von Eltern und Schülerinnen/Schülern über die Beratungsstelle (Hoch)Begabung stattfinden. Letztere nimmt in diesem Falle im Vorwege Kontakt mit der aufnehmenden Schule bzw. der Universität auf und versucht, gute Bedingungen für den Übergang zu schaffen.
      • Übergang zwischen verschiedenen Schulformen

      • Erläuterungen

        Gegebenenfalls kann eine Begleitung von Eltern und Schülerinnen/Schülern über die Beratungsstelle (Hoch)Begabung stattfinden. Letztere nimmt in diesem Falle im Vorwege Kontakt mit der aufnehmenden Schule auf und versucht, gute Bedingungen für den Übergang zu schaffen.
    • 3.8 Netzwerke

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        - ProfIL (Projekt für individuelle Lernbegleitung an Gymnasien): ProfIL zielt darauf ab, den individualisierenden und schüleraktivierenden Unterricht zu stärken. Durch Anknüpfen an individuelle Begabungen und Interessen soll das eigenverantwortliche Lernen von Schüler/innen gefördert und ihre Leistungsfähigkeit unterstützt werden. Die fachliche Begleitung der Lehrkräfte erfolgt in verschiedenen Netzwerken mit Unterstützung von Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren sowie nationaler Experten.
        Ansprechpartner:
        MBK (Referat C4 Gymnasien)
        LPM (Fachbereich Schulentwicklung)
        LINK

        Bund-Länder-Förderinitiative „Leistung macht Schule (LemaS)“
        Die vier im Saarland an der Initiative beteiligten Pilotschulen bilden landesintern ein Netzwerk.
        Ansprechpartnerin:
        Sandra Behrend
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten
        Referat B1
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten, Begabungsförderung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7255
        Mail: s.behrend@bildung.saarland.de
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        - Karg Campus Beratung: Im Projekt Karg Campus Beratung Saarland entstand in den Jahren 2016 bis 2018 ein nachhaltiges und flächendeckendes Netzwerk professionell Beratender im Bereich der Begabungs- und Hochbegabtenförderung, bestehend aus der bereits seit dem Jahr 2000 bestehenden Beratungsstelle Hochbegabung des Saarlandes, den Schulpsychologischen Diensten und Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Ziel ist die strukturelle und fachliche Weiterentwicklung der Begabungsförderung im Saarland durch eine Stärkung der Diagnostik- und Beratungsressourcen. Mit dem Projekt wird das Qualifizierungskonzept Karg Campus erstmalig im Bereich Beratung realisiert.
        LINK
    • 3.9 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung in der Schule

        Keine Angaben
    • 3.10 Schulische Begabtenförderung durch innere und äußere Differenzierung

      • Studientage

        • Beschreibung des Angebots
          Bei den Studientagen handelt es sich um thematisch orientierte, ein- bzw. mehrtägige Veranstaltungen. Sie richten sich an (hoch-)begabte Kinder und Jugendliche ab dem Vorschulalter bis zur Oberstufe. Zugangsvoraussetzung für diese Maßnahmen ist eine Empfehlung der Schule. Für diese außerschulischen Unterrichtsveranstaltungen, die in der Regel während der regulären Schulzeit stattfinden, werden die Schüler/innen vom Regelunterricht befreit.
          LINK
        • Trägerschaft
          Beratungsstelle (Hoch)Begabung, angesiedelt am Ministerium für Bildung und Kultur
        • Schulstufe
          letztes Kindergartenjahr bis Sekundarstufe II
        • Schulisches Angebot
          Bei den Studientagen handelt es sich um ein Teilzeitangebot für (hoch-)begabte Schüler/innen außerhalb des Regelunterrichts (spezielle Projekte oder Kurse).
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Es handelt sich hierbei um ergänzende Enrichment-Angebote zum differenzierten Regelunterricht für potenziell leistungsstarke oder (hoch)begabte Schüler/innen. Sie werden zentral von der Beratungsstelle (Hoch)Begabung gesteuert, aber dezentral an den Schulen angeboten.

          Ziel ist ein offener, differenzierender und individualisierender Unterricht, der Kinder entlang ihrer Begabungen und auch ihrer Schwächen begleitet. Nicht die Wissens- sondern die Methodenvermittlung steht im Vordergrund. Eine reine Förderung innerhalb einzelner Domänen findet nicht statt, auch wenn mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen meist eine große Rolle spielen.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Der Aufnahme geht eine Empfehlung der Schule voraus.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Alle Angebote sind jahrgangsgemischt. Die altersgemischten Lerngruppen kommen allen Kindern gleichermaßen zugute, weil dabei alle Kinder – auch (hoch-)begabte – Anregung, Herausforderung, Sicherheit und Bestätigung finden können.
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Die Lehrkräfte durchlaufen spezielle Fort- und Weiterbildungsangebote. In der Regel handelt es sich dabei um Lehrkräfte, die bereits über Kompetenzen im Bereich der Begabtenförderung verfügen. Sofern nicht pädagogisches Personal Studientage anbietet, werden diese durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle begleitet und im Vorfeld die Passung des Angebots zu den Schülerinnen und Schülern abgestimmt.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          - personelle Ausstattung
          - Sachausstattung
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Querdenkertage

        • Beschreibung des Angebots
          Querdenkertage finden zu unterschiedlichen Themengebieten statt. Sie umfassen einen Zeitraum von einem Trimester (in der Regel zehn Veranstaltungstage) und werden jeweils an einem festgelegten Wochentag von 8:00-12:30 Uhr angeboten. Die Kinder besuchen an diesem Tag dieses Angebot alternativ zum Regelunterricht.
          Die Querdenkertage bieten die Gelegenheit, sich mit anderen Interessierten in Kleingruppen tiefgründig mit einer bestimmten Thematik auseinanderzusetzen. Aktuell werden Gruppen für Schüler/innen der Grundschule und der Sekundarstufe I angeboten.
        • Trägerschaft
          Beratungsstelle (Hoch)Begabung, angesiedelt am Ministerium für Bildung und Kultur
        • Schulstufe
          Der Schwerpunkt liegt auf der Primarstufe/Sekundarstufe I (Sekundarstufe II ist auch möglich).
        • Schulisches Angebot
          Es handelt sich um ein Teilzeitangebot für (hoch-)begabte Schüler/innen außerhalb des Regelunterrichts. Für ein Trimester (ca. zehn Veranstaltungstage) können sich motivierte, interessierte und leistungsstarke Schüler/innen jeweils einen Tag in der Woche intensiv mit einem Thema beschäftigen.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Querdenkertage finden zu unterschiedlichen Themengebieten statt.
          Adressiert werden besonders Leistungsstarke, potenziell Leistungsfähige sowie Hochbegabte.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Zugangsvoraussetzung zur Teilnahme an einem Querdenkertage-Trimester ist ein Vorschlag der jeweiligen Schule. Vorgeschlagen werden können Schüler/innen, die leistungsstark, motiviert und interessiert sind.
          Die teilnehmenden Schüler/innen werden für die Dauer des Trimesters für einen Tag pro Woche vom Besuch des regulären Unterrichts befreit. Die Tage, an denen die Schüler/innen an den Querdenkertagen teilnehmen, werden nicht als Fehlzeiten auf dem Zeugnis vermerkt. Dies wird im Vorfeld mit der Schule abgeklärt. Die Schüler/innen erhalten eine schriftliche Teilnahmebescheinigung.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Der Unterricht findet in jahrgangsgemischten Gruppen statt, zum Teil auch schulformübergreifend.
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten spezielle Fort- und Weiterbildungsangebote. Die Lehrkräfte hospitieren in etablierten Querdenkergruppen und erhalten eine Einweisung durch Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Beratungsstelle samt eines Manuals und aller notwendigen Unterlagen. Alle Querdenker-Lehrkräfte finden sich zudem mindestens viermal pro Jahr zu gemeinsamen Querdenker-Netzwerktreffen ein. Hier wird unter Leitung einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters der Beratungsstelle das nächste Thema vorstrukturiert und es finden Fallintervisionen statt. Allen Querdenkerlehrkräften steht zudem das Fortbildungsangebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien sowie der Beratungsstelle zur Verfügung.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          - personelle Ausstattung,
          - Sachausstattung
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Fördergruppen

        • Beschreibung des Angebots
          Die Fördergruppen sind Angebote für diagnostizierte hochbegabte Schüler/innen. Sie sind für diese Kinder und Jugendlichen auf Empfehlung des Schulpsychologischen Dienstes zugänglich. Der Teilnahme an den Fördergruppen geht ein spezielles Verfahren (schulpsychologische Diagnostik, Beratung der Erziehungsberechtigten, Rücksprache mit der Regelschule) voraus.
          Die Förderung findet wöchentlich als Alternativangebot zum Regelunterricht an einem Vormittag (Vormittagsfördergruppe) oder als Zusatzangebot (Nachmittagsfördergruppe) statt.
          An den restlichen Tagen besuchen die hochbegabten Kinder und Jugendlichen den Unterricht in ihrer Regelklasse. Diese Regelung garantiert kontinuierliche und feste Sozialkontakte der Kinder in ihrer angestammten Lerngruppe und die Entwicklung ihrer Sozialkompetenzen in vertrauter Umgebung.
        • Trägerschaft
          Beratungsstelle (Hoch)Begabung, angesiedelt am Ministerium für Bildung und Kultur
        • Schulstufe
          Der Schwerpunkt liegt auf Primarstufe/Sekundarstufe I (Sekundarstufe II ist möglich).
        • Schulisches Angebot
          Es handelt sich um ein Teilzeitangebot für diagnostizierte hochbegabte Schüler/innen außerhalb des Regelunterrichts. Hochbegabte Schüler/innen erhalten hierbei an einem Tag pro Woche in Kleingruppen eine spezielle Förderung, die sie außerhalb des Regelunterrichts besuchen.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Das Angebot ist als fächerverbindendender Projektunterricht organisiert. Dabei bestimmen die Schüler/innen die Lerninhalte mit. Das Angebot richtet sich explizit an diagnostizierte hochbegabte Schüler/innen.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Die Aufnahme erfolgt auf der Basis einer Intelligenztestung durch eine/n Schulpsychologin/e, deren Ergebnis eine Hochbegabung ergeben muss, sowie auf Empfehlung der Schule.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Der Unterricht findet in jahrgangsgemischten Gruppen statt.
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Die Lehrkräfte nehmen spezielle Fort- und Weiterbildungsangebote wahr. Es handelt sich um hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle oder um Kolleginnen bzw. Kollegen mit bereits langjähriger Erfahrungen im Bereich der Begabtenförderung.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          - personelle Ausstattung,
          - Sachausstattung
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Akademien

        • Beschreibung des Angebots
          Es bestehen folgende Angebote im Rahmen der Akademien:
          - Saarländische SommerAkademie (seit 2002) für die Klassen 3-6
          - Saarländische JuniorAkademie (seit 2003) für die Klassen 7-9
          - Saarländische SchülerAkademie (seit 1999) für Oberstufenschüler

          Zu Beginn eines jeden Jahres werden alle allgemeinbildenden Schulen angeschrieben und dazu aufgefordert, motivierte, interessierte, leistungsfähige und leistungsbereite Schüler/innen für die Akademien in den Sommerferien vorzuschlagen. Die Konzeption der jeweiligen Akademie wird dabei der jeweiligen (individuellen) Zielgruppe angepasst.
          LINK
        • Trägerschaft
          Beratungsstelle (Hoch)Begabung, angesiedelt am Ministerium für Bildung und Kultur
        • Schulstufe
          Primarstufe / Sekundarstufe I / Sekundarstufe II
        • Schulisches Angebot
          Es handelt sich um ein Teilzeitangebot für besonders begabte und hochbegabte Schüler/innen in den Sommerferien.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Die Sommer- und JuniorAkademien stehen unter einem übergeordneten Gesamtthema, das multidisziplinär erarbeitet wird.
          Die SchülerAkademie besteht aus Kursen unterschiedlicher Disziplinen (z.B. Biochemie, Psychologie, ...).
          Adressiert werden besonders Leistungsstarke, potenziell Leistungsfähige sowie Hochbegabte.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Die Auswahl der Teilnehmer/innen basiert auf der Empfehlung der Schulen sowie die jeweilige Eigenbewerbung des/der empfohlenen Schüler/in.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          - SommerAkademie: Klassen 3-6
          - JuniorAkademie: Klassen 7-9
          - SchülerAkademie: Oberstufe
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          Sofern es sich nicht um Lehrkräfte handelt, die bereits über Erfahrungen im Bereich der Akademien / der Begabtenförderung verfügen, werden sie durch die jeweiligen Akademieleitungen und die Beratungsstelle in der Kursausgestaltung begleitet. Bei der Akademieleitung handelt es sich immer um pädagogisches Personal.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          - personelle Ausstattung,
          - Sachausstattung
        • Sonstiges
          Keine Angaben
  • 4. Akademien/Wettbewerbe/Kurse

    • 4.1 Deutsche SchülerAkademien (DSA)

      • Informationsangebote

        Die Schulen werden per Dienstpost vom Ministerium sowie per Newsletter von der Beratungsstelle (Hoch)Begabung informiert.
    • 4.2 DeutscheJuniorAkademien (DJA)

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Informationsangebote

        Hierfür werden Rundschreiben an die Schulen versandt. Ferner wird per Newsletter sowie im Internet über die Juniorakademien informiert: LINK
      • Beschreibung der DJA

        JuniorAkademie (Klasse 7-9/10)
        Die Saarländische JuniorAkademie steht unter einem jährlich wechselnden Leitthema und findet in Wallerfangen (Haus Sonnental) statt. Innerhalb der jeweiligen Thematik arbeiten die Schüler/innen in verschiedenen inhaltlich abgegrenzten Werkstätten (Stationen). Jede Werkstatt behandelt jeweils einen anderen Aspekt des Gesamtthemas. Dadurch lernen die Teilnehmer Inhalte aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Disziplinen und gleichzeitig auch die fachübergreifenden Beziehungen kennen. Auf diese Weise erhalten die Jugendlichen einen umfassenden Überblick und lernen, sich in einer neuen Materie zu orientieren. Diese Idee soll helfen, dass nicht allzu früh ein enges Spezialistenwissen angehäuft wird und dabei der Blick für die Vielfalt der wissenschaftlichen Disziplinen verloren geht. Damit wird bereits früh ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung geleistet. Diese Arbeitsform vermeidet eine allzu frühe Festlegung der Schüler/innen der Sekundarstufe I auf eine einzelne Fachdisziplin. Statt dessen bietet der Wechsel zwischen den Werkstätten eine nützliche Orientierungshilfe bei der Schwerpunktbildung in der gymnasialen Oberstufe.
      • Teilnehmerzahlen

        ca. 50 Teilnehmer/innen pro Akademie
    • 4.3 Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Erläuterungen

        - Saarländische SommerAkademie (Klassen 3-6): ca. 50-60 Teilnehmer/innen pro Akademie
        - Saarländische SchülerAkademie (gymnasiale Oberstufe); ca. 40 Teilnehmer/innen pro Akademie
    • 4.4 Wettbewerbe

      • Informationsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

        Die Information werden an alle Schulen über das Schulnetz und den Bildungsserver weitergegeben.
      • Unterstützungsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Erläuterungen

        - Fortbildungsveranstaltungen des Landesinstituts für Pädagogik und Medien zu Wettbewerben
        - Landesbeauftragte für einzelne Wettbewerbe („Jugend forscht“, „Schüler experimentieren“, „Jugend debattiert“)
        - finanzielle Unterstützung für einzelne Wettbewerbe („Jugend forscht“, „Schüler experimentieren“, „Jugend debattiert“) durch das Ministerium für Bildung und Kultur

        Ferner unterstützen Sponsoren einzelne Wettbewerbe.
      • Sonstige Wettbewerbe: bundesweit oder international

      • Erläuterungen

        Neben den landesinternen Wettbewerben sind alle in der KMK gelisteten Wettbewerbe für das Saarland von Relevanz.
    • 4.5 Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 4.6 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Akademien/Wettbewerben/Kursen

        Keine Angaben
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Im Lehrplan für die fachtheoretische Ausbildung der Akademie für Erzieher und Erzieherinnen (Fachschule für Sozialpädagogik) ist die Begabtenförderung auf den Seiten 97, 115 sowie 119 verankert:
        LINK
      • Ausbildung von Lehrkräften (Studium/Referendariat)

        Für die Ausbildung von Lehrkräften sind die Seminare an den Studienseminaren und an der Universität des Saarlandes zuständig. Sowohl für die erste Phase der Lehrerbildung als auch für die zweite gibt es verschiedene Angebote in unterschiedlichen Fachdisziplinen. Regelmäßig werden hier auch Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Beratungsstelle als Experten eingeladen. Angehende Lehrkräfte haben zudem die Möglichkeit, in Maßnahmen zu hospitieren. Nicht selten werden auch wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Begabtenförderung durch die Beratungsstelle begleitet.
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Angebote für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen

        Die Beratungsstelle Hochbegabung führt Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Erzieher/innen durch, um diese für die Umsetzung der Förderkonzepte in den Schulen und Kindergärten zu qualifizieren. In den Seminaren werden theoretische und praktische Kenntnisse zur Planung und Gestaltung förderlicher Lernumwelten für (hoch)begabte Kinder und Jugendliche vermittelt. Neben einer wissenschaftlichen Grundlegung zur Hochbegabung und Kenntnissen aus dem Bereich der Diagnostik sind konkrete Fördermöglichkeiten in den einzelnen Fachdisziplinen sowie die Auswahl und das Erstellen adäquater Lernmaterialien ebenso Thema von Fortbildungsangeboten wie die Entwicklung von Beratungskompetenz im Umgang mit Eltern, Kindergartenkindern, Schülern und Kollegen.
        An der Beratungsstelle stehen zudem eine umfangreiche Bibliothek sowie Materialkisten zu verschiedenen Themenbereichen zur Verfügung. Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können sich nach vorheriger Terminabsprache die Materialien in unserer Präsenzbibliothek in Dillingen ansehen, um neue Impulse für Ihre Arbeit zu erhalten. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Termin in Rentrisch zu vereinbaren, bei dem in ausgewählte Materialien ein Einblick gegeben werden kann.
        Über Fortbildungen werden die Schulen postalisch informiert. Sofern sie sich für den Newsletter (LINK) eingetragen haben, erhalten sie die Informationen auch darüber. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Kindertagesstätten und Schulen mit der Beratungsstelle einen individuellen Fortbildungsplan absprechen oder einen pädagogischen Tag planen.
        Darüber hinaus werden mehrtätige Veranstaltungen an besonderen Lernorten (z.B. Deutsches Museum in München) angeboten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, in den bereits bestehenden Fördergruppen zu hospitieren bzw. zu unterrichten und dort eigene Erfahrungen im Umgang mit hochbegabten Kindern zu sammeln.
        Regelmäßige Treffen mit den Lehrer/innen der Fördergruppen, der Querdenkertage, der Akademien und der Studientage dienen der Koordination der Förderprojekte und ihrer fachlichen Begleitung.
      • Angebote für Lehrkräfte

        Keine Angaben
      • Angebote für Beratungslehrkräfte

        Zuletzt gab es Weiterbildungen in den Jahren 2016-2018 im Rahmen des Projektes Karg Campus Beratung Saarland:
        LINK

        Weitere Projekte befinden sich derzeit in Vorbereitung.
      • Angebote für Schulpsychologinnen und -psychologen

        Zuletzt gab es Weiterbildungen in den Jahren 2016-2018 im Rahmen des Projektes Karg Campus Beratung Saarland:
        LINK
      • Angebote für weitere Bezugsgruppen

        Im Projekt Karg Campus Beratung wurden Erziehungsberater/innen aus Saarbrücken und fünf Landkreise zuletzt in den Jahren 2016-2018 zur Begabtenförderung weitergebildet.
        LINK

        Desweiteren werden ca. 80-100 Akteure aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen im Rahmen jährlich stattfindender Tagungen des Netwerkes Begabungsförderung Saar weitergebildet.
    • 5.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Alle Schulpsychologischen Dienste im Saarland führen im Zusammenhang mit (Hoch)Begabung Testdiagnostik durch, beraten zu Fördermöglichkeiten sowie zur individuellen Schullaufbahn und klären Ursachen bei Problemlagen (u.a. Arbeitshaltung, Unterforderung, Leistungsdefizite). Sie arbeiten hierbei eng mit der Beratungsstelle (Hoch)Begabung zusammen.
      • Qualifikation schulpsychologischer Fachkräfte

        Die Fachkräfte werden spezifisch geschult, zuletzt in den Jahren 2016-2018 im Rahmen des Projektes Karg Campus Beratung Saarland:
        LINK
      • Ausstattung mit Schulpsychologinnen/-psychologen

        Anzahl der Schulpsychologinnen/-psychologen (in Vollzeitstellen): 23 (davon 11 Stellen bis 2019)
        Anzahl der Schüler/innen pro Schulpsychologin/e (alle Schulformen): 5.509
        Anzahl der Lehrer/innen pro Schulpsychologine (alle Schulformen): 392
      • Einbindung Schulpsychologinnen/-psychologen

      • Erläuterungen

        Sie sind insbesondere in Kooperation mit der Beratungsstelle (Hoch)Begabung eingebunden. Nähere Informationen sind im Flyer Netzwerk „Begabungsförderung Saar“ dargestellt.
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Beratungsstelle (Hoch)Begabung
        Wallerfanger Straße 25
        66763 Dillingen (Anfahrt)
        Tel.: 06831/76983-0
        E-Mail: info@iq-xxl.de
        Ansprechpartner: Herbert Jacob, Sandra Behrend
        LINK
      • Sonstige Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen

      • Erläuterungen

        Im Rahmen des Projektes Karg Campus Beratung Saarland, das in den Jahren 2016-2018 stattfand, waren auch Erziehungsberatungsstellen aus Saarbrücken und fünf Landkreise einbezogen:
        LINK
      • Vernetzung von Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Karg Campus Beratung Saarland
        LINK

        „Netzwerk Begabungsförderung Saar“
      • Sandra Behrend
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten
        Referat B1
        Bildungspolitische Grundsatzangelegenheiten, Begabungsförderung
        Trierer Straße 33
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/501-7255
        Mail: s.behrend@bildung.saarland.de
      • Ergänzungen zu Beratung

        Keine Angaben
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Hochbegabte Underachiever

      • Hochbegabte Underachiever

      • Erläuterungen

        Underachiever werden im Rahmen der Beratungstätigkeit (Beratungsnetzwerk Begabtenförderung, Arbeit der Schulpsychologinnen und -psychologen, Arbeit der Erziehungsberater/innen sowie die Arbeit der Beratungsstelle (Hoch)Begabung) erreicht. Gegebenenfalls werden sie im Verlauf der Beratung auch im Bereich der Förderung aufgenommen.
    • 7.2 Weitere spezifische Zielgruppen

      • Weitere spezifische Zielgruppen

      • Erläuterungen

        Es bestehen keine expliziten Maßnahmen ausschließlich für einzelne Gruppen. Beratung, Qualifizierung und Fördermaßnahmen der Beratungsstelle (Hoch)Begabung berücksichtigen aber die besonderen Bedarfe bestimmter Zielgruppen.
    • 7.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Angeboten für bestimmte Zielgruppen

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte im Bereich Begabtenförderung

    • 8.1 Wissenschaftliche Stellen

      • Wissenschaftliche Stellen

      • Erläuterungen

        Prof. Dr. Jörn R. Sparfeldt
        Universität des Saarlandes
        Campus Saarbrücken
        Geb. A5 4, Zi. 3.31
        Tel.: 0681/302-57490
        Mail: j.sparfeldt(at)mx.uni-saarland.de
    • 8.2 Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Erläuterungen

        - Prof. Dr. Susanne Buch (Bergische Universität Wuppertal, ehem: Universität des Saarlandes): Evaluation der 6. Saarländischen SchülerAkademie und 5. Saarländischen JuniorAkademie im Sommer 2007.

        - Sandra Behrend, Herbert Jacob, Prof. Dr. Susanne Buch (Bergische Universität Wuppertal, ehem: Universität des Saarlandes), Antonia Schulze (Dipl.-Psych.): Pädagogisch-psychologische Begleitung der Hochbegabtenförderung im Saarland – Abschlussbericht
    • 8.3 Forschungsarbeiten

      • Forschungsarbeiten

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.4 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Erläuterungen

        Das Saarland beteiligt sich an der Bund-Länder Förderinitiative „Leistung macht Schule (LemaS)“.
    • 8.5 Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten

      • Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten im Bereich Begabtenförderung

        Keine Angaben
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Informationen im Internet

    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen

        - aktuelle Informationen über die Internetseite: LINK
        Broschüre (derzeit in Überarbeitung): LINK
    • 9.3 Veranstaltungen/Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

      • Erläuterungen

        - Veranstaltungen/Tagungen zwischen 2016-2018 im Zusammenhang mit Karg Campus Beratung Saarland,
        - Praxistage zur Begabtenförderung,
        - Veranstaltungen im Rahmen der Umsetzung der Inklusion im Saarland,
        - pädagogische Tage an Kindergärten und Schulen zum Thema Hochbegabung,
        - Veranstaltungen im Rahmen des Schulentwicklungsprojektes ProfIL
        ...
    • 9.4 Ergänzungen

      • Keine Angaben
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Regionale Stiftungen

      • Regionale Stiftungen

      • Erläuterungen

        Studienstiftung Saar
        Anschrift
        StudienStiftungSaar
        Schubertstraße 4
        66111 Saarbrücken
        Tel.: 0681/93837620
        E-Mail: info@studienstiftungsaar.de
    • 10.2 Sonstige Adressen/Ansprechpartner

      • Sonstige Adressen/Ansprechpartner

        Keine Angaben
    • 10.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Adressen und Kontaktinformationen

        Keine Angaben