Sachsen-Anhalt

  • 1. Allgemeine Angaben zum Schulsystem

    • 1.1 Dauer der Grundschule

      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 1.2 Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Erläuterungen

        Stichtag ist der 30.06. des jeweiligen Einschulungsjahres.
    • 1.3 Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

      • Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

        Keine Angaben
    • 1.4 Weiterführende Schulformen

      • Weiterführende Schulformen

        - Gemeinschaftsschule
        - Gesamtschule (kooperativ/integrativ)
        - Gymnasium
        - Sekundarschule
      • Erläuterungen

        Gemeinschaftsschule
        In der Gemeinschaftsschule findet keine frühzeitige Festlegung auf einen Bildungsgang bzw. Abschluss statt. Alle Bildungswege bleiben so lange wie möglich offen. Die Schüler erhalten eine grundlegende, vertiefte und erweiterte Allgemeinbildung mit dem Ziel, den höchstmöglichen Abschluss zu erreichen. Die Gemeinschaftsschule ist dabei geprägt von Gedanken der Vielfalt als Bereicherung, der Schaffung von Motivation und Lernfreude durch selbstbestimmtes Arbeiten und eine Kultur der Anerkennung individueller Fortschritte. Ab der 5. Klassenstufe orientieren sich die Unterrichtsangebote an den Stärken und Bedürfnissen der Schüler. Ab der 7. und 8. Klassenstufe unterstützen zusätzliche Angebote die Orientierung der Jugendlichen auf mögliche Ziele in ihrer schulischen Entwicklung. Erst ab der 9. Klassenstufe beginnt der nach Schulabschlüssen differenzierte Unterricht. Die Gemeinschaftsschule ermöglicht den Erwerb aller Abschlüsse der allgemeinbildenden Schulen. Die gymnasiale Oberstufe wird entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit einem Gymnasium, einem Fachgymnasium, einer Gesamtschule oder einer anderen Gemeinschaftsschule geführt. Je nach Angebot kann das Abitur nach 12 oder 13 Schuljahren erworben werden.

        Gesamtschule
        In der Gesamtschule werden Schüler/innen der Klassenstufen 5-12 bzw. 13 unterrichtet. Die Klassenstufen 10-12 bzw. 11-13 werden als gymnasiale Oberstufe geführt.
        Die Gesamtschule wird in integrativer oder kooperativer Form geführt wie folgt:

        Gesamtschule in integrativer Form
        Die Gesamtschule in integrativer Form bildet eine pädagogische und organisatorische Einheit und ermöglicht in einem differenzierten Unterrichtssystem Bildungsgänge, die ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schulformen zu allen Abschlüssen der Sekundarbereiche I und II Sachsen-Anhalts führen. Die Klassenstufen 7-10 werden im Klassenverband und in einer sukzessive zunehmenden Anzahl von Fächern in Kursen unterrichtet. Diese werden nach Leistung und Neigung der Schüler/innen gebildet. Ab der 9. Klassenstufe kann ein Gymnasialzweig eingerichtet werden.

        Gesamtschule in kooperativer Form
        Die Gesamtschule in kooperativer Form führt die Sekundarschule und das Gymnasium pädagogisch und organisatorisch zusammen. Von der Klassenstufe 5 an wird der Unterricht in schulformspezifischen Klassen und in schulformübergreifenden Lerngruppen erteilt, wobei der schulformspezifische Unterricht überwiegen muss.


        Gymnasium
        Das Gymnasium umfasst die Klassenstufen 5-12 und schließt mit dem Abitur ab. Die 10. Klassenstufe dient als Einführungsphase in die Oberstufe und bereitet diverse Auswahlmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler im Zugang zur Qualifikationsphase vor. Die Klassenstufen 11 und 12 bilden die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe. Diese ist in vier Kurshalbjahre strukturiert.
        Wenngleich der gymnasiale Bildungsgang auf den Erwerb des Abiturs ausgerichtet ist, wird am Gymnasium mit der Versetzung in die 10. Klasse der Hauptschulabschluss und mit der Versetzung in die 11. Klasse ein dem erweiterten Realschulabschluss vergleichbarer Abschluss erworben. Frühestens nach der 11. Klasse kann bei Erfüllung entsprechender Leistungsvorgaben auch der schulische Teil der Fachhochschulreife bescheinigt werden. ((Rückfrage: Was bedeutet "der schulische Teil der Fachhochschulreife" in diesem Zusammenhang? Gibt es auch einen außerschulischen Teil der Fachoberschule und falls ja, um welchen handelt es sich hierbei?))

        Sekundarschule
        Die Sekundarschule umfasst die Klassenstufen 5-10. Ziel ist der Erwerb des Real- bzw. Hauptschulabschlusses. Die Sekundarschule vermittelt eine allgemeine und berufsorientierte Bildung und bereitet so auch auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt vor.
        Der Unterricht umfasst in den KLassenstufen 5 und 6 für alle Schüler/innen dieselben verpflichtende Lerninhalte. Darüber hinaus bestehen Angebote zur Entwicklung besonderer Interessen und Neigungen sowie zur Leistungsförderung. Die Schüler/innen und die Erziehungsberechtigten erhalten dadurch Orientierungen für den weiteren Bildungsweg.
        Ab der 7. Klassenstufe beginnt eine auf Abschlüsse bezogene Differenzierung.
        Der auf den Hauptschulabschluss bezogene Unterricht bezieht sich auf die Klassenstufen 7-9. Mit dem erfolgreichen Besuch der 9. Klassenstufe wird der Hauptschulabschluss erworben. Hauptschüler/innen können an einer besonderen Leistungsfeststellung zum Erwerb des qualifizierten Hauptschulabschlusses teilnehmen. Dieser Abschluss berechtigt zum Besuch der 10. Klassenstufe der Sekundarschule, in welcher der Realschulabschluss, bei besonderen Leistungen auch der erweiterte Realschulabschluss erworben werden.
        Der auf den Realschulabschluss bezogene Unterricht umfasst die Klassenstufen 7-10. Mit dem erfolgreichen Besuch der 10. Klassenstufe und bestandener Abschlussprüfung wird der Realschulabschluss erworben. Bei Erreichen besonderer Leistungen kann der erweiterte Realschulabschluss erworben werden, der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Fachgymnasien berechtigt.
    • 1.5 Schulzeit bis zum Abitur

      • Schulzeit bis zum Abitur

        Gemeinschaftsschule: 4+8 bzw. 9 Jahre
        Gesamtschule (kooperativ/integrativ): 4+8 bzw. 9 Jahre
        Gymnasium: 4+8 Jahre
      • Erläuterungen

        Einführung G8: Schuljahr 2003/2004 (für die Klassenstufen 5-9)
        Doppelter Abiturjahrgang: 2007
        Rückkehr zu G9 ist derzeit nicht geplant
    • 1.6 Zentralabitur

      • Zentralabitur

      • Erläuterungen

        Zentrale Abituraufgaben bestehen in den Fächern:
        - Biologie,
        - Chemie,
        - Deutsch,
        - Englisch,
        - Französisch,
        - Geschichte,
        - Mathematik,
        - Physik,
        - Russisch.
  • 2. Begabtenförderung im Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit für Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung

        Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
        Turmschanzenstraße 25
        39114 Magdeburg
      • Zuständigkeit für Begabtenförderung

        Keine Angaben
    • 2.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Kita-Gesetz

        Keine Angaben
      • Regelungen im Bildungs- und Erziehungsplan

        Keine Angaben
      • Schwerpunktsetzungen

        Keine Angaben
    • 2.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

        Keine Angaben
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.4 Netzwerke/Kooperationen/Kompetenzzentren

      • Netzwerke in Landesverantwortung

        Keine Angaben
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

        Keine Angaben
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.5 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung im Elementarbereich

        Keine Angaben
  • 3. Begabtenförderung in der Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

    • 3.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Schulgesetz

        § 1 Abs. 1 Satz 2 Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (SchulG LSA):
        „Insbesondere hat jeder junge Mensch ohne Rücksicht auf seine Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seine Begabungen, seine Fähigkeiten und Neigungen fördernde Erziehung, Bildung und Ausbildung.“
        § 1 Abs. 3 Satz 1 und2 SchulG LSA: „Die Schule hat die Pflicht, die individuellen Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Schülerinnen und Schüler sind bei Bedarf zusätzlich zu fördern, um einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss zu erlangen.“
      • Rahmenkonzept/Gesamtdarstellung

      • Erläuterungen

        RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187)
      • Schwerpunktsetzungen

      • Erläuterungen

        Siehe RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187)
        LINK
    • 3.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Siehe RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187).
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        - Ferienangebote
        - Landesschülerakademie
        - Schülerlabore
        - Sommerakademien
        - Sommercamps

        Siehe hierzu auch den RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187) sowie Landesbildungsserver des Landes Sachsen-Anhalt mit dem jährlich aktualisierten Angebot.
    • 3.4 Akzeleration durch vorzeitige Einschulung / flexible Schuleingangsphase (bzw. ähnlich benannte Konzepte)

      • Regelung zur vorzeitigen Einschulung

      • Erläuterungen

        Das Mindestalter für eine Einschulung beträgt fünf Jahre.
      • Flexible Schuleingangsphase

      • Erläuterungen

        Für alle Grundschulen im Land Sachsen-Anhalt ist durch § 4 Abs. 3 Satz 1 und 2 SchulG LSA folgendes verbindlich geregelt:
        „Der 1. und 2. Schuljahrgang in der Grundschule bilden die Schuleingangsphase. Der Besuch kann entsprechend der Lernentwicklung der Schülerin oder des Schülers ein bis drei Schuljahre dauern. Die oberste Schulbehörde regelt die nähere Ausgestaltung der Schuleingangsphase durch Verordnung.“
        Die jeweiligen Konzepte zur Gestaltung dieser Schuleingangsphase liegt in der Eigenverantwortung der Schulen.
      • Weitere Regelungen

        Keine Angaben
      • Informationsquellen

        Keine Angaben
    • 3.5 Akzeleration durch Überspringen

      • Verfahrensweisen/pädagogisches Konzept

        Siehe RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA S. 187).
      • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Abschlussklassen sowie die Qualifikationsphase können nicht übersprungen werden.
      • Begrenzung bzgl. Anzahl an Klassenstufen, die auf einmal übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        beim Überspringen von Klassenstufen werden individuelle Regelungen seitens der Schulen in Absprache mit den Eltern getroffen.
      • Begrenzung hinsichtlich schulformübergreifenden Springens

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Begrenzung hinsichtlich Häufigkeit

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Angebote zum Gruppenspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

      • Erläuterungen

        Die Teilnahme am Umterricht in höheren Klassen in einzelnen Fächern wird nach Einzelfall individuell geregelt.
      • Statistiken zum Überspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.6 Akzeleration durch Frühstudium/Juniorstudium

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Standorte

        An allen Hochschulen/Universitäten bestehen verschiedene Angebote, die jeweils eigenständig gestaltet werden.
      • Ansprechpartner/innen / Koordinator/innen

        Ansprechpartner finden sich an der jeweiligen Hochschule/Universität sowie an den Schulen.
      • Zusätzliche Finanzierung aus Landesmitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen

        Es bestehen Kooperationsvereinbarungen zwischen universitären Einrichtungen und sogenannten PRIME-Gymnasien. Ferner gibt es einzelne Kooperationsschulen. Für alle anderen Schulen besteht die Möglichkeit für individuelle Vereinbarungen.
      • Bewerbungsverfahren/Zugangskriterien

        Interessenten werden von den Schulen intern ausgewählt und benannt.
      • Begleitung/Betreuung

        Sowohl an der Hochschule/Universität als auch an der Schule gibt es Ansprechpartner für die Schüler/innen.
      • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium

      • Erläuterungen

        Sofern an der jeweiligen Hochschule das Studium aufgenommen wird, können Einzelleistungen (Credits) auf ein späteres Studium angerechnet werden.
      • Abiturprüfung in einzelnen Fächern vorab

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.7 Angebote/Programme zur Optimierung von Übergängen

      • Übergang Elementarbereich — Grundschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang Grundschule — weiterführende Schule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang Schule — Beruf/Hochschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang zwischen verschiedenen Schulformen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.8 Netzwerke

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Sachsen-Anhalt unterhält 16 Netzwerkschulen, die sich explizit auf dem Gebiet der Begabtenförderung spezialisiert haben.
        Siehe hierzu RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187). Die Netzwerkschulen sind auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalts gelistet.
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Schülerlabore, Netzwerkschulen
    • 3.9 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung in der Schule

        Siehe RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA, 187).
    • 3.10 Schulische Begabtenförderung durch innere und äußere Differenzierung

  • 4. Akademien/Wettbewerbe/Kurse

    • 4.1 Deutsche SchülerAkademien (DSA)

      • Informationsangebote

        Keine Angaben
    • 4.2 DeutscheJuniorAkademien (DJA)

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Informationsangebote

      • Beschreibung der DJA

        Keine Angaben
      • Teilnehmerzahlen

        Keine Angaben
    • 4.3 Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Erläuterungen

        - Ferienangebote — Sommerakademien
        - Landesschülerakademie an der Köthen-Hochschule Anhalt,
        - „Lernen am anderen Ort“ (Kursangebot)
    • 4.4 Wettbewerbe

      • Informationsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Unterstützungsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Erläuterungen

        Landesbeauftragte für Wettbewerbe im besonderen Landesinteresse
      • Sonstige Wettbewerbe: bundesweit oder international

      • Erläuterungen

        Für Wettbewerbe, die von der KMK anerkannt sind
        siehe Bildungsserver Sachsen-Anhalt.
        LINK
    • 4.5 Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 4.6 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Akademien/Wettbewerben/Kursen

        RdErl. des MB vom 28.7.2016 Bekanntmachung von Schülerwettbewerbe; Änderung (SVBl. LSA S. 141); Bezug RdErl. des MK vom 27.3.2013 (SVBl. LSA S. 144)
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Keine Angaben
      • Ausbildung von Lehrkräften (Studium/Referendariat)

        1. Phase:
        Das Thema „Begabtenförderung“ ist im regulären Lehramtsstudium (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) integriert. Folgende Module, die diese Thematik beinhalten, müssen alle Lehramtsstudierenden absolvieren:
        - Modul „Schlüsselqualifikationen“
        - Fach Pädagogische Psychologie, hier: Modul II — Diagnostik und Forschung.

        2. Phase:
        Das Thema „Begabtenförderung“ ist Bestandteil der Ausbildung im Vorbereitungsdienst. In den Modulen „Erziehen, Beraten, Betreuen“ sowie im Modul „Diagnostizieren, Fördern, Beurteilen“ ist die Begabtenförderung ein expliziter Ausbildungsbestandteil.
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Angebote für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen

        Keine Angaben
      • Angebote für Lehrkräfte

        Die Finanzierung folgender Angebote erfolgt durch das Land Sachsen-Anhalt:
        - Förderung mathematischer Begabungen in der Sekundarstufe I (12h; 40 TN),
        - Elternarbeit und Gesprächsführung im Kontext von Begabungsförderung (12h; 40 TN),
        - Förderung sprachlich-literarischer Begabungen (6h; 25 TN),
        - Fachtag Begabungsförderung in Sachsen-Anhalt (6h; 53 TN).
        - MINT-Tage Sachsen-Anhalt (16h; 80 TN),
        - Aufbautraining „Jugend debattiert“ (6h; 7 TN),
        - „Zwischen Tradition und Moderne“: Begabtenförderung Musik in der Landesschule Pforta (6h; 7 TN),
        - 2. Netzwerktagung im Rahmen des 6. Münsterschen Bildungskongresses (24h; 14 TN).
        Letzteres Angebot wird in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Projektträger finanziert.


        Anbieter: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA)
      • Angebote für Beratungslehrkräfte

        Fachtag Begabungsförderung in Sachsen-Anhalt (s. 5.2.2)
      • Angebote für Schulpsychologinnen und -psychologen

        Keine Angaben
      • Angebote für weitere Bezugsgruppen

        Keine Angaben
    • 5.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Im Rahmen der personenbezogenen Beratung erfolgt Diagnostik und Beratung bei (vermuteter) Hochbegabung (vgl. RdErl. des MK vom 07.07.2004 Organisation und Aufgaben schulpsychologischer Beratung in Sachsen-Anhalt (SVBl. LSA S. 206), Pkt. 3.1.2.c). Diese Beratungstätigkeit ist reguläre Aufgabe der schulpsychologischen Referentinnen und Referenten für ihren regionalen Zuständigkeitsbereich.
      • Qualifikation schulpsychologischer Fachkräfte

        Die schulpsychologischen Referentinnen und Referenten verfügen über Netzwerk- und Beratungskompetenz. Spezifische Qualifikationen sind nicht vorhanden.
      • Ausstattung mit Schulpsychologinnen/-psychologen

        - Anzahl der Schulpsychologinnen und -psychologen: 22 Referentinnen/Referenten auf 18,4 Stellen (schulformübergreifend eingesetzt)
        - Anzahl der Schüler/innen pro Schulpsychologin/e:12.750
        - Anzahl der Lehrkräfte pro Schulpsychologin/e: 885
      • Einbindung Schulpsychologinnen/-psychologen

      • Erläuterungen

        Leistungen in der Lehrerfort- und -weiterbildung werden durch die „Begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN-ST“ ( LINK oder andere externe Experten erbracht.
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Sonstige Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        - Begabungsdiagnostische Beratungsstelle Sachsen-Anhalt (BRAIN-ST) an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg
        - Koordinierungs- und Beratungsstelle für Hochbegabungsförderung am
        Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)
        Riebeckplatz 9
        06110 Halle (Saale);

        Siehe auch RdErl. des MB vom 11.10. 2017, Begabtenförderung (SVBl. LSA,187).
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Beratungsstellen

        Keine Angaben
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Keine Angaben
      • Ergänzungen zu Beratung

        Keine Angaben
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Hochbegabte Underachiever

      • Hochbegabte Underachiever

      • Erläuterungen

        An der CJD Christophorus-Schule Droyßig gibt es individuelle Förderprogramme für Hochbegabte und hochbegabte Underachiever.
    • 7.2 Weitere spezifische Zielgruppen

      • Weitere spezifische Zielgruppen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 7.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Angeboten für bestimmte Zielgruppen

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte im Bereich Begabtenförderung

    • 8.1 Wissenschaftliche Stellen

      • Wissenschaftliche Stellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.2 Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.3 Forschungsarbeiten

      • Forschungsarbeiten

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.4 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.5 Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten

      • Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten im Bereich Begabtenförderung

        LSA nimmt an der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler (Lemas) teil. Die Laufzeit ist von 2018 bis 2028.
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Informationen im Internet

      • Informationen im Internet

        - Bildungsserver des Landes Sachsen-Anhalt
        LINK

        - Landesportal des Landes Sachsen-Anhalt
        LINK

        - Bildung und Begabung: Länder Spezial zu Sachsen-Anhalt
    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen

        - Bildungsserver Sachsen-Anhalts
        LINK

        - Veröffentlichungen des Landesinstitutes (LISA)

        Diverse Broschüren stehen zum Download bereit unter:
        LINK
    • 9.3 Veranstaltungen/Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

      • Erläuterungen

        - 5. April 2017: Tagung „Schulische Inklusion — (Wie) wird sie Hochleistern und Hochbegabten gerecht?“ 5 Jahre BRAIN-ST Begabungsdiagnostische Beratungsstelle

        - Regelfortbildungen über LISA
    • 9.4 Ergänzungen

      • Keine Angaben
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Regionale Stiftungen

      • Regionale Stiftungen

      • Erläuterungen

        Hugo-Meyer-Nachfahren-Stiftung für Tangermünde:
        Die Stiftung fördert Erziehung und Ausbildung elternloser oder mittelloser begabter Kinder. Sie ist ortsgebunden, weswegen Begünstigte der Stadt Tangermünde verbunden sein müssen.
    • 10.2 Sonstige Adressen/Ansprechpartner

      • Sonstige Adressen/Ansprechpartner

        Keine Angaben
    • 10.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Adressen und Kontaktinformationen

        Keine Angaben