Hochbegabte fördern

Hochbegabte fördern

Welche den Unterricht ergänzenden Fördermöglichkeiten können Schulen entwickeln?

Neben der Förderung in einem differenzierten Unterricht können Schulen viele weitere Angebote für Hochbegabte schaffen. Die Möglichkeiten reichen von relativ einfach einzurichtenden einzelnen Angeboten wie Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag bis hin zu komplexeren Ansätzen, die die Schule als Ganzes betreffen. Schon einzelne Angebote können sehr hilfreich und wichtig sein – dazu gehören beispielsweise besondere Kurse im Ganztag, die Ermutigung zur Teilnahme an Schülerwettbewerben und Begleitung bei der Vorbereitung darauf, oder die Möglichkeit, in der Mittel- und Oberstufe zusätzliche Wahlkurse zu belegen. Etwas aufwendiger zu organisieren, dafür aber auch mit größerem Wirkungskreis, sind komplexere Modelle. Gute Erfahrungen gibt es etwa mit sogenannten Pull-Out-Programmen an Grundschulen, bei denen die begabten und leistungsstarken Kinder an einem Tag der Woche ihre Klasse verlassen und gemeinsam von einer Lehrkraft bei der Arbeit an weiterführenden Projekten betreut werden. Zusätzlich hat sich das aus den USA stammende »Drehtürmodell« bewährt, bei dem Schülerinnen und Schüler sehr flexibel die verschiedenen Lernmöglichkeiten der Schule nutzen können, indem sie temporär ihre Lerngruppe verlassen und an Teilen des Unterrichts in anderen Kursen, höheren Jahrgangsstufen oder – wie beim Pull-Out – an einer speziellen Gruppe für die Bearbeitung von Projekten teilnehmen. Ältere Schülerinnen und Schüler können von der Schule bei der Organisation eines Auslandsjahrs oder bei der Aufnahme eines Frühstudiums unterstützt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Broschüre

Fragen und Antworten zu hoher kognitiver Begabung

Download

Druckversion

Gerne senden wir Ihnen die Druckversion unserer Broschüre per Post.

Bestellen

Weitere Informationen