Glossar-Begriffe: Buchstabe D
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Diagnostik
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Diagnostik bezeichnet die Abklärung einer spezifischen Fragestellung. Dafür werden unterschiedliche Informationsquellen genutzt.
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Diagnostik, Frühpädagogische
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Diagnostik, Pädagogische
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Diagnostik, Psychologische
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Differenzierung
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Differenzierung umschreibt den Einsatz von Lernangeboten bzw. Fördermaßnahmen, welche sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientieren. Dies kann sowohl im schulischen als auch im frühpädagogischen Bereich stattfinden.
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Disharmoniehypothese
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Die Disharmoniehypothese (auch Divergenzhypothese) beschreibt die Annahme, dass eine hohe intellektuelle Begabung einhergehe mit negativ bewerteten Persönlichkeitseigenschaften, emotionalen Störungen, einem Mangel an sozialen Kompetenzen oder einer verminderten Fähigkeit, im Alltag zurechtzukommen.
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Divergenzhypothese
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Dokumentation
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Die Dokumentation von Bildungsprozessen dient als Grundlage für die pädagogische Arbeit und pädagogische Entscheidungen in Kita und Schule und ist fester Bestandteil der Pädagogischen Diagnostik.
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Drehtürmodell
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Im Drehtürmodell haben Schüler:innen die Möglichkeit, den Unterricht ihrer Klasse für eine oder mehrere Stunden zu verlassen, um in dieser Zeit z. B. am Fachunterricht einer höheren Klasse teilzunehmen, an eigenen Projekten zu arbeiten, Angebote der Digitalen Drehtür wahrzunehmen, sich auf Wettbewerbe vorzubereiten oder ein Juniorstudium zu absolvieren.
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Dyskalkulie
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Dyskalkulie ist eine Lernstörung, die sich auf das Verständnis und die Verarbeitung von mathematischen Konzepten und Zahlen auswirkt. Menschen mit Dyskalkulie haben oft andauernde Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Fertigkeiten wie den Grundrechenarten oder dem Erkennen von Zahlen und Mengen. Bereits zu Beginn des Rechenerwerbs liegen betroffene Kinder in ihren Rechenfertigkeiten deutlich unter dem Niveau, das aufgrund ihres Alters und ihrer Intelligenz zu erwarten wäre.
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Dyslexia
