CFT 20-R – Grundintelligenztestskala 2 - Revision mit Wortschatztest (WS) und Zahlenfolgentest (ZF) - Revision, 2. Auflage

Altersbereich: 8;5 bis 64;0 Jahre

Test-Typ: Einzel- und Gruppentest

Jahr: 2019

  • 1. Beschreibung

    • 1.1 Zielsetzung und Grundlagen

      Der CFT 20-R ist ein breit einsetzbares Verfahren zur Erfassung der fluiden Intelligenz mittels figuralem Aufgabenmaterial im Altersbereich von 8;5-64 Jahren. Zwei optionale Ergänzungstests dienen der Erfassung der kristallinen Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen zwischen 8;5–19;11 Jahren mittels sprachlichem (WS-R) oder numerischem (ZF-R) Aufgabenmaterial.

      • Dem Test liegt die Intelligenztheorie von Cattell (1963) zugrunde. Demnach setzt sich die allgemeine intellektuelle Leistungsfähigkeit aus kristalliner Intelligenz (erworbenes Faktenwissen) und fluider Intelligenz (Fähigkeit zum Erkennen von Unterschieden, Beziehungen und zum schlussfolgernden Denken) zusammen.

        Eingeordnet in das Berliner Intelligenzstrukturmodell von Jäger (1982) erfasst der CFT 20-R figurale Verarbeitungskapazität. Die optionalen Ergänzungstests WS/ZF-R erfassen die verbale und numerische Verarbeitungskapazität.

        Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet die 2. Auflage des Tests vor allem geprüfte und zum Teil neue Normen. Das Testmaterial ist unverändert.

    • 1.2 Aufbau

      • CFT 20-R - 2 Testteile mit jeweils 4 Subtests mit figuralem Aufgabenmaterial (Reihenfortsetzen, Klassifikationen, Matrizen und Topologien):

        1. Die Subtests bestehen aus insgesamt 101 nach Schwierigkeit geordneten Einzelaufgaben (Testteil 1: 56 Aufgaben; Testteil 2: 45 Aufgaben).
        2. Es existiert eine Kurzform (Testteil 1) und eine Langform (Testteil 1 & 2).
        3. Es existiert kein Paralleltest.
        4. Computergestützte Version im Hogrefe Testsystem vorhanden (mit Option der Instruktionsintensivierung für klinische Diagnostik bei 18-50-jährigen Personen mit geistiger Behinderung).

        WS/ZF-R:

        1. WS-R: 30 Wortschatzaufgaben (zu jeweils einem Schlüsselwort soll aus 5 Alternativen ein Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung ausgesucht werden).
        2. ZF-R: 21 Zahlenfolgeaufgaben (zu einer Zahlenfolge aus jeweils 6 Zahlen soll aus 5 Alternativen die korrekte siebte Zahl ausgesucht werden).
        3. 2 Pseudoparallelformen A und B.
        4. Computergestützte Version im Hogrefe Testsystem vorhanden.
    • 1.3 Quellen

      • Weiß, R.H. (2019). CFT 20-R mit WS/ZF-R. Grundintelligenztest Skala 2 – Revision mit Wortschatztest und Zahlenfolgentest – Revision (2. überarbeitete Auflage mit aktualisierten und erweiterten Normen). Göttingen: Hogrefe.

  • 2. Anwendung in der Hochbegabungsdiagnostik

    • 2.1 Zusammenfassung

      • Der CFT 20-R eignet sich für die Intelligenzmessung im hohen Begabungsbereich vor allem als Screening-Instrument sowie zum Einsatz in Grundschule und erste Hälfte der Sekundarstufe 1.

        Aufgrund des eingeschränkten Messbereichs (fluide Intelligenz erfasst mit figuralem Aufgabenmaterial) sollte der CFT 20-R in der Hochbegabungsdiagnostik nur in Kombination mit weiteren Testverfahren eingesetzt werden. Die optionalen Ergänzungstests WS/ZF-R reichen zur Erfassung verbaler und numerischer Verarbeitungskapazität alleine nicht aus.

        Bei einem hohem Wert im ersten Testteil des CFT 20-R (IQ>120) ist ein motivationsbedingter Leistungsabfall in Testteil 2 möglich; in diesem Fall sollte der bessere Testteil zur Beurteilung herangezogen werden. Ab einer Diskrepanz von 12 IQ-Punkten zwischen Testteil 1 und 2 sollte kein Gesamtwert berechnet werden.

        Es sind besondere Hinweise zur Bewertung von Item 15 aus Teil 1 bei der Hochbegabungsdiagnostik zu beachten (im CFT 20-R Manual auf S. 42).

    • 2.2 Eignung als Screening

      Als Screening geeignet

      • Ökonomischer Gruppentest.

    • 2.3 Eignung zur Profilerstellung

      Fähigkeitsprofil möglich

      • Profilanalyse der Verarbeitungskapazität nach Bereichen figural, numerisch und verbal möglich. Jedoch wird die numerische und verbale Verarbeitungskapazität mit nur jeweils einem Aufgabentyp erfasst, daher eingeschränkte Aussagekraft des Intelligenzprofils.

    • 2.4 Eignung für die Schullaufbahnberatung

      Für die Schullaufbahnberatung eingeschränkt geeignet

      • Aufgrund des eingeschränkten Messbereichs (Verarbeitungskapazität) nur in Kombination mit mehrdimensionalen Tests geeignet; insbesondere Ergänzung um weitere Tests numerischer und verbaler Fähigkeiten als wichtige Prädiktoren für Schulerfolg erforderlich (Vock, 2008).

        Zumeist für Beratung zur weiterführenden Schule.

    • 2.5 Eignung für Selektionsentscheidungen

      Für Selektionsentscheidungen eingeschränkt geeignet

      • Sehr gute Reliabilität des CFT 20-R Gesamttestwerts und damit genaue Messung und relativ kleine Konfidenzintervalle.

        Differenzierungsfähigkeit aufgrund von Deckeneffekten im oberen Leistungsbereich bei älteren Schüler/innen eingeschränkt; Einsatz eher in unteren Klassenstufen.

  • 3. Normierung

    • 3.1 Vorbemerkungen

      Einsatzmöglichkeiten für Testpersonen ab 20 Jahren eingeschränkt

      • Im CFT 20-R liegen den Altersnormen für Erwachsene (20-64 Jahre) nur für Testteil 1 empirische Werte zugrunde; extrapolierte Normen für Testteil 2.

        Für die Ergänzungstests WS/ZF-R liegen keine Normen für Erwachsene vor.

    • 3.2 Aktualität der Normen

      Aktualität der Normen geprüft bzw. gegeben

      • CFT 20-R:

        Kontrolle und Ergänzung der Normen aus 2003/2004 in verschiedenen Untersuchungen zwischen 2011-2015.

        Testung von n = 163 Drittklässler/innen und 703 Viertklässler/innen aus BW in 2015; keine signifikanten Unterschiede zu Normen aus 2003/2004 und daher keine Änderungen der Klassenstufennormen für 3. und 4. Klassen.

        Aufgrund von Vergleich mit polnischen Normdaten aus 2010-2011 und tschechischen Normdaten aus 2011-2013 leichte Anpassung der Altersnormen für 8;5-8;11-Jährige und 9;0-9;6-Jährige (Korrektur der durchschnittlichen Rohwerte um 1-2 Punkte nach unten); restliche Altersnormen für unter 20-Jährige unverändert.

        Neue empirische Altersnormen zum Testteil 1 für 20-64-Jährige: n = 5858, Datenerhebung 2014-2015 in Twin-Life Studie mittels PC-Version.

        Altersnormen (IQ-Werte) für 8;5-15;0 Jahre in Halbjahresschritten, zusätzlich Altersnormen für die Bereiche 15;1-16;0, 16;1-17;0 und 17;1-19;11 Jahre sowie für 20 bis 64 Jahre in Fünfjahresschritten.

        Klassenstufennormen (IQ-Werte; schulformübergreifend): jeweils separat für die Klassenstufen 3-9, zusammen für Klassenstufen 10-13.

        Altersnormen (T-Werte) zum Testteil 1 bei Bearbeitung der computergestützten Version mit Instruktionsintensivierung für Menschen mit geistiger Behinderung für 18-30, 31-50 oder 18-50 Jahre (kleine Stichprobengrößen).

        WS/ZF-R:

        Kontrolle der Normen aus 2003/2004.

        Testung von n = 163 Drittklässler/innen und 703 Viertklässler/innen aus BW in 2015; keine signifikanten Unterschiede zu Normen aus 2003/2004 und daher keine Änderungen der Klassenstufennormen für 3. und 4. Klassen.

        Kontrollen der Normen für ältere Testpersonen fehlen.

        Insgesamt wurden in der 2. Testauflage keine Normänderungen im Vergleich zum Vorgänger vorgenommen.

        Altersnormen (T-Werte) für 8;5-13;0 Jahre in Halbjahresschritten, für 13;1-19;11 Jahre in Jahresschritten.

        Klassenstufennormen (T-Werte; schulformübergreifend): jeweils separat für die 2. Schuljahreshälfte der Klassenstufen 3-6.

    • 3.3 Repräsentativität der Normen

      Repräsentativität der Normen weitestgehend gegeben

      • Die Repräsentationsprüfung der Normen für Schüler/innen im CFT 20-R sowie in den Ergänzungstests WS/ZF-R bezieht sich auf Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2002/2003 und ist entsprechend nicht aktuell.

        CFT 20-R Normen für Schüler/innen: ca. 4.400 Schüler/innen (49 % Mädchen) der Klassenstufen 3 bis 13 in sechs Bundesländern (BE, BW, BY, HH, HE, TH).

        Über das gesamte Altersspektrum: 12-13 % Personen mit Migrationshintergrund (ca. 6 % türkische, 3 % russische und 7 % andere ausländische Schüler/innen).

        Bei den Berechnungen der Normen wurden Geschlecht, Alter, Schulart, regionale und soziale Herkunft entsprechend der Angaben des statistischen Bundesamtes (Statistik von 2002/2003) berücksichtigt.

        CFT 20-R Normen für Erwachsene: n = 5.858 Personen aus Twin-Life Studie; bei den Berechnungen der Normen wurde entsprechend der Angaben des statistischen Bundesamtes (Statistik von 2014/2015) gewichtet (u.a. nach Verteilung von Berufsgruppen, Schularten und Schulabschlüssen).

        WS/ZF-R Normen für Schüler/innen: n = 2.723 Schüler/innen für WS-R und n = 2.691 Schüler/innen für ZF-R der Klassenstufen 3 bis 13 in sechs Bundesländern (BE, BW, BY, HH, HE, TH); für Normberechnung Quotierung nach Schulart.

  • 4. Objektivität

    • 4.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise

    • 4.2 Durchführungsobjektivität

      Durchführungsobjektivität gegeben

      • Standardisierte Durchführungsinstruktionen vorhanden.

        Computergestützte Version im Hogrefe Testsystem vorhanden.

    • 4.3 Auswertungsobjektivität

      Auswertungsobjektivität gegeben

      • Genaue Auswertungshinweise, Durchschreibebogen bzw. Schablonen sowie Auswertungsbeispiele vorhanden.

        Auswerteprogramm im Hogrefe Testsystem vorhanden.

    • 4.4 Interpretationsobjektivität

      Interpretationsobjektivität gegeben

      • Normtabellen und ausführliche Interpretationshinweise (inkl. Interpretationsbeispiele) vorhanden.

  • 5. Reliabilität

    • 5.1 Vorbemerkungen

      Die Reliabilitätsangaben zur 2. Auflage des CFT 20-R beziehen sich auf Normdaten aus 1. Auflage (2003/2004) oder ältere Daten.

    • 5.2 Paralleltest-Reliabilität

      Paralleltest-Reliabilität entfällt

      • Nur Pseudoparalleltests für WS/ZF vorhanden.

    • 5.3 Testhalbierungsreliabilität

      Angaben zur Testhalbierungsreliabilität zum CFT 20-R fehlen (Testhalbierungsreliabilität WS/ZF-R gegeben)

      • WS/ZF-R: Hohe Testhalbierungsreliabilität für WS-R (im Mittel .87) und ZF-R (im Mittel .92, nur Klassenstufe 4 und 5) berechnet mit n = 618 Schüler/innen der Klassen 4-8 verschiedener Schulformen (genauere Angaben, auch zum Erhebungszeitpunkt der Daten, fehlen); geringere Werte aufgrund von Varianzeinschränkungen wegen Deckeneffekten in höheren Klassen.

    • 5.4 Retest-Reliabilität

      Retest-Reliabilität gegeben

      • CFT 20-R: n = 38 (Haupt-/Werkrealschule) und n = 13 (Förderschule); nach Test-Retest-Intervall von 2-5 Monaten hohe Stabilität der Testteile (Teil 1: .69-.85; Teil 2: .82-.86) und des Gesamttests (.83-.91).

        WS/ZF-R: n = 42 (Klasse 4) und n = 34 (Klasse 9); nach Test-Retest-Intervall von 2-4.5 Monaten hohe Stabilitäten (.68-.89; durchschnittlich für WS .83 und für ZF .85).

    • 5.5 Interne Konsistenz

      Interne Konsistenz CFT 20-R gegeben (Angaben zu WS/ZF-R fehlen)

      • CFT 20-R: n = 144 aus 5. bis 7. Klassen aller Schulformen (Daten aus 2003); interne Konsistenz ist für die Testteile gut bis sehr gut (Teil 1: .89-.92; Teil 2: .87-.90), für den Gesamttest sehr gut (.93-.95).

        CFT 20-R: n = 4325 aus der Normstichprobe (Daten aus 2003/2004); hohe Korrelation zwischen Testteil 1 und 2 (ohne Testzeitverlängerung .80, mit Testzeitverlängerung im Teil 1 .82).

    • 5.6 Profilreliabilität

      Profilreliabilität gegeben

      • Hohe Profilreliabilität (.96) für CFT 20-R, WS-R und ZF-R; es bleibt allerdings unklar, auf welcher Datengrundlage die Profilreliabilität berechnet wurde.

  • 6. Validität

    • 6.1 Vorbemerkungen

      Die Validitätsangaben zur 2. Auflage des CFT 20-R beziehen sich überwiegend auf Normdaten aus 1. Auflage (2003/2004) oder ältere Daten.

    • 6.2 Konstruktvalidität

      Konstruktvalidität weitestgehend gegeben

      • Altersverlaufsanalysen des CFT 20-R im Vergleich zu Verlaufsdaten aus IST-Screening und polnischen Normdaten zeigen theoriekonform bis Mitte 20 Anstieg und danach eine leichte, aber kontinuierliche Abnahme der Testwerte.

        CFT 20-R und Ergänzungstests: n = 714 Schüler/innen der Daten aus 2015 zur Normprüfung; mittlere Korrelationen für CFT 20-R Gesamttest mit Wortschatztest (.45) und Zahlenfolgentest (.51).

        Faktorielle Validität:

        Hauptkomponentenanalyse mit Normdaten der Klassenstufen 5-9 ergab einen dominanten Faktor (ca. 50 % Varianzaufklärung).

        Gemeinsame Faktorenanalyse von Daten aus CFT 20-R und PSB-R 4-6 (Horn, Lukesch, Kormann & Mayrhofer, 2002) bei n = 860 Viertklässler/innen zeigt: beide Testteile des CFT 20-R sowie WS und ZF laden bedeutsam auf dominantem Faktor, die drei weiteren Faktoren differenzieren zwischen den PSB 4-6-Subtests. CFT 20-R zeigt Bezüge zu Subtests des PSB-R 4-6, die fluide Intelligenz erfassen.

        Untersuchung zur Faktorstruktur von WS und ZF im Kontext weiterer Tests vorhanden, aber nicht sinnvoll interpretierbar aufgrund zu kleiner Stichprobengröße (n = 27 bei 8 Testverfahren, die z.T. nach Subskalen betrachtet wurden).

    • 6.3 Kriteriumsvalidität

      Kriteriumsvalidität gegeben

      • Zusammenhänge von CFT 20-R mit anderen Intelligenztests:

        PSB-R 4-6 (Horn et al., 2002): n = 860 (Klasse 4) aus einer Berliner Hochbegabtenstudie; mittlere Korrelation von PSB-R 4-6-Gesamtwert und CFT 20-R (.56).

        BIS-HB (Jäger et al., 2006): Angaben aus BIS-HB Normierung zeigen hohe Korrelation von CFT 20-R mit BIS-Verarbeitungskapazität (.74).

        Zusammenhänge mit Schulnoten:

        CFT 20-R: in Normstichprobe mittlere Korrelationen mit Mathematiknoten (über alle Klassen, Schularten und -stufen hinweg .49), Korrelationen mit Deutschnoten erwartungskonform niedriger (.35); mit zunehmender Klassenstufe sinken die Korrelationen.

        WS/ZF-R: in Normstichprobe mittlere Korrelationen von WS mit Deutschnote (.48) bzw. Englischnote (.51) sowie von ZF mit Mathematiknote (.51); höchste Zusammenhänge in Klassenstufe 4; mit zunehmender Klassenstufe sinken die Korrelationen.

        Studie mit n = 299 (Grundschule) und n = 420 (Gymnasium) (Achtziger & Bayer, 2018); mittlere Korrelationen von ZF mit Mathematiknote (.37-.38) sowie Notendurchschnitt (.32-.36).

    • 6.4 Prognostische Validität

      Angaben zur prognostischen Validität zum Teil unklar

      • CFT 20-R: Ausgangsstichprobe von n = 860 (Klasse 4) aus einer Berliner Hochbegabtenstudie; kleine Korrelation (.33) von CFT 20-R als Eingangstest in 2005 mit Abschneiden im Probehalbjahr 2006 (Operationalisierung unklar).

        WS/ZF-R: Studie mit n = 299 (Grundschule) und n = 420 (Gymnasium) (Achtziger & Bayer, 2018); mittlere Korrelationen von ZF mit Einzelnoten 6 Monate später (.22-.43; höchste Zusammenhänge mit Mathenote) sowie Notendurchschnitt 6 Monate später (.36-.38).

  • 7. Ökonomie

    • 7.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise

    • 7.2 Durchführungsökonomie

      Durchführung ökonomisch

      • CFT 20-R Kurzform (Gruppentest) inkl. Einführung und Instruktion: ca. 35 bis 40 Min.

        CFT 20-R Langform (Gruppentest) inkl. Einführung und Instruktion: ca. 60 Min.

        Für Testteil 1 des CFT 20-R besteht die Möglichkeit, die Testzeit für jeden Subtest um 1 Minute zu verlängern (sinnvoll bei alleinigem Einsatz von Testteil 1, Testängstlichkeit, Proband/innen mit geringer Testerfahrung und Schwierigkeiten beim Instruktionsverständnis).

        WS-R: inkl. Einführung und Instruktion ca. 15 Min.

        ZF-R: inkl. Einführung und Instruktion ca. 15-25 Min.

    • 7.3 Auswertungsökonomie

      Auswertungsdauer ökonomisch

      • Manuelle Auswertung dauert nur wenige Minuten. Computergestützte Auswertung mit Hogrefe Testsystem.

  • 8. Weiterführende Informationen

    • 8.1 Vorgängerversion

      • Weiß, R.H. (2006). CFT 20-R. Grundintelligenztest Skala 2 – Revision. Göttingen: Hogrefe.

    • 8.2 Literaturangaben

      • Achtziger, A. & Bayer, U. C. (2018). Self-control mediates the link between gender and academic achievement depending on the sex-stereotype of the school subject. Current Psychology. Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s12144-018-9867-x

        Cattell, R.B. (1963). Theory of fluid and crystallized intelligence: a critical experiment. Journal of Educational Psychology, 54, 1-22.

        Horn, W., Lukesch, H., Kormann, A. & Mayrhofer, S. (2002). PSB-R 4-6. Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung für 4. bis 6. Klassen. Revidierte Fassung. Göttingen: Hogrefe.

        Jäger, A.O. (1982). Mehrmodale Klassifikation von Intelligenzleistungen. Experimentell kontrollierte Weiterentwicklung eines deskriptiven Intelligenzstrukturmodells. Diagnostica, 28, 195-226.

        Vock, M. (2008). Non-verbaler Intelligenztest (SON-R 2½-7). Dt. Standardisierung von P.J. Tellegen, J.A. Laros & F. Petermann. Unter Mitarbeit von Nina Janke, Norbert Karpinski und Anja Renziehausen (2007) [Testinformation]. Diagnostica, 54, 112-115.