SB5 – Stanford-Binet Intelligence Scales, Fifth Edition von Gale H. Roid (Deutschsprachige Adaptation)

Altersbereich: 4;0 bis 83;11 Jahre

Test-Typ: Einzeltest

Jahr: 2020

  • 1. Beschreibung

    • 1.1 Zielsetzung und Grundlagen

      Die SB5 erfassen die Nonverbale und Verbale sowie die Allgemeine Intelligenz über die gesamte Lebensspanne (4 bis > 80 Jahre), anhand von je fünf untergeordneten Intelligenzfaktoren.

      • Die intelligenztheoretischen Grundlagen bilden das CHC-Modell (Flanagan, 2000; Evans et al., 2001; McGrew, 2005) für die Intelligenzfaktoren sowie Spearmans (1904) Zwei-Faktoren Theorie für die Allgemeine Intelligenz.

    • 1.2 Aufbau

        1. 10 Untertests, die die Intelligenzfaktoren Fluides Schlussfolgern (FS), Wissen (W), Quantitatives Schlussfolgern (QS), Visuell-Räumliche Verarbeitung (VRV) und Arbeitsgedächtnis (AG), jeweils separat für den nonverbalen (NV) und verbalen Bereich (V) erfassen. Das Gesamtergebnis aller Untertests liefert den Wert für die allgemeine Intelligenz (Gesamt-IQ).
        2. Pro Untertest werden 5 Aufgabengruppen mit je 3-6 Aufgaben präsentiert.
        3. Das Screening bildet einen Teil des Gesamtverfahrens ab und ist der leitende Ausgangspunkt für die weitere Testdurchführung. Es umfasst jeweils einen Untertest des nonverbalen (FS NV) und des verbalen Bereichs (W V) und liefert zudem einen eigenen Intelligenzwert (Screening-IQ).
        4. Aufgaben auf fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus (Levels) werden nacheinander präsentiert, wobei das Screening-Ergebnis das jeweilige Einstiegslevel im nonverbalen sowie verbalen Bereich festlegt (mögliche Einstiegs-Levels: 1-4).
        5. Kein Paralleltest vorhanden
        6. Computerversion für das Hogrefe Testsystem (HTS) in Planung
    • 1.3 Quellen

      • Grob, A., Gygi, J., & Hagmann-von Arx, P. (2020). SB5 – Deutschsprachige Adaptation der Stanford-Binet Intelligence Scales, Fifth Edition von Gale H. Roid. Hogrefe.

  • 2. Anwendung in der Hochbegabungsdiagnostik

    • 2.1 Zusammenfassung

      • Detailreiche Profilanalysen geben Aufschluss über spezifische Stärken und Schwächen in einzelnen Leistungsbereichen sowie deren Bedeutsamkeit.

        Die differenzielle Gültigkeit der SB5-Ergebnisse für den Hochbegabungsbereich ist aufgrund von eher niedrigen Faktoren- und Intelligenzmittelwerten der überdurchschnittlich intelligenten Stichprobe (110 ≤ IQ ≤ 117) unklar. Dies könnte ein Hinweis auf ein insgesamt hohes Schwierigkeitsniveau der SB5 sein. Die Normwertverteilung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren lässt keine Deckeneffekte vermuten (Höchstwert: IQ 145).

        Der Screening-IQ, als eigenständiger Teil der SB5, ist wenig repräsentativ für das Gesamtverfahren. Der Hinweis, in Einzelfällen den nonverbalen IQ zur Einschätzung einer Hochbegabung heranzuziehen, ist kritisch zu sehen.

    • 2.2 Eignung als Screening

      Als Screening eingeschränkt geeignet

      • Ökonomische Erfassung des Screening-IQs möglich (ca. 20 Minuten).

        Keine Gruppentestung möglich.

        Reliabilität des Screening IQs (teilw. Rel < .80) eingeschränkt.

    • 2.3 Eignung zur Profilerstellung

      Fähigkeitsprofil möglich

      • Intelligenzprofile im nonverbalen und verbalen Bereich sowie bereichsübergreifend für die Intelligenzfaktoren und Intelligenzwerte möglich. Zusätzliche Analysen kritischer Differenzwerte liefern Aufschluss über relative Stärken und Schwächen in einzelnen Untertests.

    • 2.4 Eignung für die Schullaufbahnberatung

      Für die Schullaufbahnberatung eingeschränkt geeignet

      • Konkurrente Kriteriumsvalidität der SB5 für Schulnoten (.34 ≤ r ≤ .42) der 5-18-Jährigen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Mensch & Umwelt liegen vor.

        Prognostische Validitätsbelege für Schulleistungen fehlen.

    • 2.5 Eignung für Selektionsentscheidungen

      Angaben zur Beurteilung der Eignung für Selektionsentscheidungen nicht ausreichend

      • Die differenzielle Validität der SB5 für überdurchschnittlich intelligente Kinder und Jugendliche ist aufgrund der geringen gematchten Stichproben (nEG = nKG = 24) sowie aufgrund von eher niedrigen Faktoren- und Intelligenzmittelwerte der überdurchschnittlich intelligenten Stichprobe (110 ≤ IQ ≤ 117) unklar.

        Reliabilität des Screening-IQs (teilw. Rel < .80), sowie einzelner Faktorwerte (teilw. Rel < .80) und Untertests (teilw. Rel < .70) für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren teilweise stark eingeschränkt.

        Konkurrente Kriteriumsvalidität der SB5 für Schulnoten (.34 ≤ r ≤ .42) der 5-18-Jährigen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Mensch & Umwelt liegen vor.

        Prognostische Validitätsbelege für Schulleistungen fehlen.

  • 3. Normierung

    • 3.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise.

    • 3.2 Aktualität der Normen

      Aktualität der Normen gegeben

      • Normierungszeitraum: Juli 2015 – Juli 2017.

    • 3.3 Repräsentativität der Normen

      Repräsentativität der Normen eingeschränkt

      • Die SB5 wurden an einer Stichprobe von N = 1.829 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland (n = 822) und der deutschsprachigen Schweiz (n = 1.007) im Alter von 4;0 bis 83;11 Jahren normiert.

        Altersgruppennormen liegen vor für 4;0 bis 9;11- (in 4-Monats-Schritten), 10;0 bis 14;11- (in 6-Monats-Schritten), 15;0 bis 19;11- (in 12-Monats-Schritten), 20;0 bis 29;11- (in 5-Jahres-Schritten), 30;0 bis 59;11- (in 10-Jahres-Schritten), 60;0 bis 74;11- (in 5-Jahres-Schritten) und 75;0 bis 83;11-Jährige (eine Altersgruppe).

        Die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren in der deutschen sowie der schweizerischen Normierungsteilstichprobe sind hinsichtlich der höchsten abgeschlossenen Ausbildung der Erwachsenen repräsentativ. Leichte Einschränkungen ergeben sich hinsichtlich des besuchten Schultyps von Kindern und Jugendlichen. In beiden Normstichproben absolvierten mehr Schüler:innen das Gymnasium und weniger eine berufliche Grundbildung (Schweiz) bzw. Berufsschule (Deutschland) als bevölkerungsstatistisch erwartet. Bildungsspezifische Normen (z.B. Schularten-Normen) existieren nicht.

  • 4. Objektivität

    • 4.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise

    • 4.2 Durchführungsobjektivität

      Durchführungsobjektivität weitestgehend gegeben

      • Das SB5-Manual sowie das Testmaterial selbst beinhalten detaillierte Durchführungshinweise, inklusive wörtlicher Instruktionen.

        Die Testdurchführung stellt hohe Anforderungen an an Testleiter:innen, weshalb im Manual zweimaliges Proben der Durchführung empfohlen wird.

        Kritisch anzumerken ist, dass die Testperson beim Umblättern der Aufgabenkarten möglicherweise das Ergebnis der vorangegangenen Aufgabe erkennen und ablesen kann, was die weitere Testung stark beeinflusst.

    • 4.3 Auswertungsobjektivität

      Auswertungsobjektivität gegeben

      • Im SB5-Manual sowie im Testmaterial selbst sind richtige und falsche Lösungen vermerkt. Zu weniger eindeutigen, notwendigen Kategorisierungen einzelner Antworten (0, 1 oder 2 Punkte) für bestimmte Aufgabentypen sind Beispiele gegeben. Das Manual liefert zudem detaillierte Hinweise zur Auswertung des Protokollbogens anhand konkreter Beispiele.

    • 4.4 Interpretationsobjektivität

      Interpretationsobjektivität weitestgehend gegeben

      • Das SB5-Manual beinhaltet detaillierte Interpretationshinweise in Form eines 7-Schritte-Vorgehens anhand konkreter Fallvignetten. Eine leichte Einschränkung stellt die verbale Beschreibung der Intelligenzwerte (weit unterdurchschnittlich – weit überdurchschnittlich) dar, die auf Basis der Normwerte selbst, anstatt auf Basis von Konfidenzintervallen, erfolgt.

  • 5. Reliabilität

    • 5.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise

    • 5.2 Paralleltest-Reliabilität

      Paralleltest-Reliabilität entfällt (Kein Paralleltest vorhanden)

    • 5.3 Testhalbierungsreliabilität

      Testhalbierungsreliabilität weitestgehend gegeben

      • Die Split-Half-Reliabilitäten für Intelligenzwerte (.97 - .99 für gesamten Altersbereich) und Faktorwerte (.96 - .97 für gesamten Altersbereich) der SB5 sind gut. Für die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren ergeben sich Einschränkungen für den Screening-IQ (Rel < .80 für alle Altersgruppen zwischen 9 und 24 Jahren) sowie für einzelne Faktorwerte (Rel < .80 für FS für alle Altersgruppen zwischen 9 und 24 Jahren; Rel = .76 für W bei 18-24-Jährigen) und einzelne Untertests (Rel < .70 für 3 nonverbale und 2 verbale Untertests).

    • 5.4 Retest-Reliabilität

      Retest-Reliabilität eingeschränkt gegeben

      • Auf Untertest-Ebene finden sich einige Retest-Reliabilitäten < .80 (.75 - .79) sowie eine Retest-Reliabilität < .70 (rtt = .68 für VRV NV). Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich aufgrund der geringen Retest-Stichprobe (n = 49) sowie des kurzen Retest-Intervalls (M = 22 Tage).

    • 5.5 Interne Konsistenz

      Angaben zur Beurteilung der internen Konsistenz fehlen

    • 5.6 Profilreliabilität

      Angaben zur Beurteilung der Profilreliabilität fehlen

  • 6. Validität

    • 6.1 Vorbemerkungen

      Keine speziellen Hinweise

    • 6.2 Konstruktvalidität

      Konstruktvalidität eigeschränkt gegeben

      • Faktorielle Validität:

        Angaben zur Gültigkeit der Faktorstruktur der SB5 liegen in Form von explorativen und konfirmatorischen Faktorenanalyseergebnissen vor. Die Nonverbal-Verbal-Struktur liefert für die Gesamtstichprobe sowie für die meisten Altersbereiche die beste Passung im Vergleich zu g-Faktor-Modell und Fluid-Kristallin-Struktur (beste Passung für 7-11- und 40-59-Jährige). Einige Ergebnisse der konfirmatorischen Faktorenanalysen weisen keine gute Passung zur vorliegenden Datenbasis auf (RMSEA > .08, bzw. >.10; CFI < .95, s. Hu & Bentler, 1999).

        Konvergente Validität:

        Angaben zur konvergenten Validität der SB5 liefern Korrelationen mit anderen Intelligenztestergebnissen (WISC-IV, Petermann & Petermann, 2014; WIE, von Aster et al., 2006/2009; RIAS, Hagmann-von Arx & Grob, 2014; SON-R 6-40, Tellegen et al., 2012). Die Höhe der Korrelationen der Gesamt-IQ-Werte von SB5 und Wechsler-Verfahren (WISC-IV: r = .75, WIE: r = .67) sowie SB5 und SON-R 6-40 (r = .71) sind akzeptabel. Die Höhe der Korrelation der Gesamt-IQ-Werte von SB5 und RIAS (r = .51) fällt geringer aus. Zudem korreliert der nonverbale IQ der SB5 in vergleichbarem Maße mit Verbalem sowie Nonverbalem Intelligenzindex der RIAS.

        Diskriminante Validität:

        Angaben zur diskriminanten Validität der SB5 liegen in Form erwartbar hoher Korrelationen mit Ergebnissen der M-ABC-2 (Petermann, 2011) vor (rmax = .41 für Intelligenzwerte). Es sind weitere Befunde nötig, um die diskriminante Validität der SB5 näher zu beurteilen (z.B. Korrelationen mit anderen Leistungstests, wie Aufmerksamkeits- und Konzentrations- oder spezifischen Fähigkeitstests).

    • 6.3 Kriteriumsvalidität

      Kriteriumsvalidität eigeschränkt gegeben

      • Konkurrente Validität:

        Hinweise zur konkurrenten Kriteriumsvalidität der SB5 liegen in Form von Korrelationen des SB5-Gesamt-IQs mit Elterneinschätzungen von Schulleistungen (.42 ≤ r ≤ .55) und Schulnoten (.34 ≤ r ≤ .42) der 5-18-Jährigen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Mensch & Umwelt vor.

        Differenzielle Validität:

        Hinweise für die Validität der SB5-Ergebnisse für spezifische Zielpopulationen (Überdurchschnittliche Intelligenz / Intelligenzminderung / Fremdsprachigkeit / Entwicklungsstörungen schulischer Fähigkeiten / AD(H)S) liegen vor. Hierfür wurden gematchte Stichproben aus der jeweiligen Ziel- und einer geeigneten Kontrollpopulation verglichen. Die differenzielle Validität der SB5 für überdurchschnittlich intelligente Kinder und Jugendliche ist aufgrund des geringen Umfangs der gematchten Stichproben (nEG = nKG = 24) sowie aufgrund von eher niedrigen Faktoren- und Intelligenzmittelwerten der überdurchschnittlich intelligenten Stichprobe (110 ≤ IQ ≤ 117) unklar. Letzteres könnte ein Hinweis auf ein insgesamt hohes Schwierigkeitsniveau der SB5 sein (s.o.).

    • 6.4 Prognostische Validität

      Angaben zur prognostischen Validität fehlen

  • 7. Ökonomie

    • 7.1 Vorbemerkungen

      Das Ergebnis des SB5-Screenings bestimmt das Einstiegs-Level der Schwierigkeit im weiteren Testverlauf für den Verbalen und Nonverbalen Subtest (Einstieg auf Level 1-4 von insgesamt 5 möglich). Dieses zweistufige Vorgehen verkürzt die Testdauer und ermöglicht den Einstieg auf einem individuell angemessenen Schwierigkeitsniveau.

    • 7.2 Durchführungsökonomie

      Durchführung Gesamtverfahren aufwändig

      • Mit einer Gesamtdauer von bis zu 120 Minuten ohne Möglichkeit der Gruppentestung sind die SB5 insgesamt aufwändig und komplex./p>

        Ökonomische Erfassung des Screening-IQs möglich (ca. 20 min).

    • 7.3 Auswertungsökonomie

      Auswertung ökonomisch

      • Die Auswertung der SB5-Faktoren- und Intelligenzwerte ist aufgrund detaillierter Auswertungshinweise im Manual sehr leicht verständlich und schnell durchführbar.

        Profil- und Zusatzanalysen (bspw. zur Ermittlung relativer Stärken und Schwächen) fallen aufwändiger aus, sind jedoch ebenso einfach verständlich.

        Computerisierte Auswertung in geplanter HTS-Version zu erwarten.

  • 8. Weiterführende Informationen

    • 8.1 Vorgängerversion

      • Thorndike, R. L., Hagen, E. P., & Sattler, J. M. (1986). Stanford-Binet Intelligence Scale: Fourth Edition. Riverside Publishing.

        Englische Originalversion:

        Roid, G. H. (2003). Stanford-Binet Intelligence Scales, Fifth Edition. Riverside Publishing.

        Für den deutschen Sprachraum sind die Stanford-Binet Intelligenzskalen in Form der SB5 seit 2020 erstmals in normierter Form verfügbar.

    • 8.2 Literaturangaben

      • Binet, A., & Simon, T. (1905). Méthodes nouvelles pour le diagnostique du niveaux intellectual des anormaux. L’année Psychologique, 11, 191–336.

        Evans, J. J., Floyd, R. G., McGrew, K. S., & Leforgee, M. H. (2001). The relations between measures of Cattell-Horn-Carroll (CHC) cognitive abilities and reading achievement during childhood and adolescence. School Psychology Review, 31(2), 246–262. https://doi.org/10.1080/02796015.2002.12086154

        Flanagan, D. P. (2000). Wechsler-based CHC cross-battery assessment and reading achievement: Strengthening the validity of interpretations drawn from Wechsler test scores. School Psychology Quarterly, 15(3), 295–329. https://doi.org/10.1037/h0088789

        Grob, A., Gygi, J., & Hagmann-von Arx, P. (2020). SB5 – Deutschsprachige Adaptation der Stanford-Binet Intelligence Scales, Fifth Edition von Gale H. Roid. Hogrefe.

        Hagmann-von Arx, P., & Grob, A. (2014). Reynolds Intellectual Assessment Scales and Screening – Deutsche Version (RIAS). Hans Huber.

        Hu, L., & Bentler, P. M. (1999). Cutoff criteria for fit indexes in covariance structure analysis: Conventional criteria versus new alternatives. Structural Equation Modeling: A Multidisciplinary Journal, 6(1), 1–55. https://doi.org/10.1080/10705519909540118

        McGrew, K. S. (2005). The Cattell-Horn-Carroll theory of cognitive abilities: Past, present, and future. In D. P. Flanagan & P. L. Harrison (Eds.), Contemporary intellectual assessment: Theories, tests, and issues (2nd ed., pp. 136–181). Guilford Press.

        Petermann, F. (2011). Movement Assessment Battery for Children, Second Edition (M-ABC-2). Pearson Assessment.

        Petermann, F., & Petermann, U. (2011). Wechsler Intelligence Scale for Children, Fourth Edition – Deutsche Version (WISC-IV). Hans Huber.

        Roid, G. H. (2003). Stanford-Binet Intelligence Scales, Fifth Edition. Riverside Publishing.

        Spearman, C. (1904). “General Intelligence,” Objectively Determined and Measured. The American Journal of Psychology, 15(2), 201–292. https://doi.org/10.2307/1412107

        Tellegen, P. J., Laros, J. A., & Petermann, F. (2012). Snijders Oomen Nonverbaler Intelligenztest (SON-R 6-40). Hogrefe.

        Thorndike, R. L., Hagen, E. P., & Sattler, J. M. (1986). Stanford-Binet Intelligence Scale: Fourth Edition. Riverside Publishing.

        von Aster, M., Neubauer, A., & Horn, R. (2006/2009). Wechsler Intelligenztest für Erwachsene (WIE). Pearson Assessment.