Hochbegabte fördern

Hochbegabte fördern

Was muss mit Blick auf die soziale Integration von Kindern mit hohen Begabungen in den Gruppenalltag beachtet werden?

Der Großteil der Kinder im Kita-Alter mit hoher kognitiver Begabung ist gut in das soziale Gefüge und in Gruppen integriert und findet ebenso Freundschaften wie andere Kinder. Oft bringen begabte Kinder auch im sozialen Bereich besondere Kompetenzen mit (z. B. durch die Fähigkeit zur Streitschlichtung oder Interessensvertretung gegenüber den Fachkräften), die sie zu beliebten Spielpartnerinnen und Spielpartnern machen. Sie sind zudem aufgrund ausgefallener Spielideen oft geschätzt.

Vorteilhaft sind für Kinder mit hoher kognitiver Begabung altersgemischte Kita-Gruppen. Sie ermöglichen ihnen das Knüpfen von Kontakten zu Älteren, die vielleicht ähnlichere Spielthemen oder Interessen haben als Gleichaltrige.

Wirkt ein Kind nicht gut in die Kindergruppe integriert, isoliert sich aktiv oder ist häufig einsam, kann das vielfältige Gründe haben. Ursachen können darin liegen, dass es durch den Alltag und die Angebote der Kita zu wenig in seinen Interessen und Bedürfnissen angesprochen wird. Auch Konflikte und häufige Missverständnisse mit anderen Kindern oder aktuelle bzw. chronische familiäre Probleme können in Erwägung gezogen werden. Ist der Zustand dauerhaft und das Kind sichtbar belastet, sollten Eltern und Kita Maßnahmen ergreifen, um dem Kind wieder zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen. Hierfür kann es erforderlich sein, externe professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. In manchen Fällen kann auch der Wechsel einer Einrichtung erforderlich sein.

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Fragen und Antworten zu hoher kognitiver Begabung im Kita-Alter

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