Hochbegabte fördern

Hochbegabte fördern

Was tun, wenn sich ein Kind bereits vor Schuleintritt das Lesen oder Rechnen beibringt?

Der kindlichen Lernfreude und Neugierde sollten grundstzlich keine Grenzen gesetzt werden. Beschftigt sich ein Kind aus eigener Motivation heraus mit dem Lesen, mit Schrift, mit Zahlen oder mit Rechnen sollte es nicht ausgebremst werden. Vielmehr sollten pdagogische Fachkrfte und Eltern das Kind in seiner Wissbegierde angemessen begleiten. Das bedeutet nicht, dass das Kind unbedingt systematisch im Lesen oder Rechnen unterrichtet werden muss. Dennoch sollten die Lernbedrfnisse des Kindes aufgegriffen und entsprechende Materialien (z. B. einfache Erstleser-Bcher, Buchstabentafeln, Montessori-Material) oder diesbezgliche Lerngelegenheiten angeboten werden.

Das erreichte Niveau beim Erlernen der Kulturtechniken muss gegebenenfalls bei der Gestaltung des bergangs von der Kita in die Grundschule besonders beachtet werden. Eltern, Kita und Grundschule sollten den individuellen Lernstand des Kindes mit Blick auf die Anforderungen in der Schule kennen und reflektieren, um eine dauerhafte Unterforderung gleich zu Beginn der Schullaufbahn verhindern zu knnen. Es sollte dabei das Prinzip gelten, dass sich primr nicht das kindliche Lernen den Systemgrenzen anpassen muss, sondern die Lerngelegenheiten den Fhigkeiten des Kindes entsprechend gestaltet werden. Wird ein Kind mit Vorkenntnissen im Lesen, Schreiben oder Rechnen eingeschult, ist daher auch die Schule gefordert, eine angemessene weitere Frderung des Kindes zu gewhrleisten.

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Fragen und Antworten zu hoher kognitiver Begabung im Kita-Alter

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