Karg Heft 10
Viele Erzieherinnen und Erzieher stellen sich die Frage, wie sie den Anspruch auf eine individuelle Förderung auch für entwicklungsschnelle oder hochbegabte Kinder einlösen können. Karg Heft 10 zeigt Antworten auf, indem es Erfahrungen aus den Stiftungsprojekten im Themenfeld Kita vorstellt.
Im Heft wird ein breites Themenspektrum der Frühen Begabungsförderung beleuchtet: Von einer anregungsreichen, begabungsermöglichenden Förderung in Kinderkrippen über gruppendynamische Fragen in der Projektarbeit, die Förderung von Meta-Kognitionen, die Bedeutung einer partizipativen Grundhaltung bis hin zu einer „zugehenden Elternberatung“ (bei der professionelle Berater/innen, die sonst extern tätig sind, für Elterngespräche in die Einrichtung kommen). Interviews mit pädagogischen Fachkräften ergänzen die Fachartikel und bieten so einen abwechslungsreichen, fundierten und praxisorientierten Einblick in die Frühe Begabtenförderung – sowohl für Praktiker/innen als auch eher theoretisch Interessierte.
Die Erfahrungen aus den Projekten zeigen: Insbesondere die Offenheit und professionelle pädagogische Haltung, mit der Fachkräfte den entwicklungsschnellen Kindern begegnen, sind für das Gelingen von Begabtenförderung wesentlich. Durch eine frühe Achtsamkeit für individuelle Stärken und Begabungen können insbesondere auch Kinder chancengerecht(er) gefördert werden, die häufig als bildungsbenachteiligt gelten. Von der Umsetzung einer stärkenorientierteren Haltung profitieren letztendlich alle Kinder – nicht nur, aber auch die hochbegabten.
Mit Beiträgen von:
Christine Koop und Markus Riefling (Hrsg.), Nicole Berger, Gerhard Büttner, Annett Fischer-Neumann, Silke Forstmeier, Beatrix Hirschbolz-Ter, Jens Hoffsommer, Jan Rösler, Reinhard Ruckdeschel, Michaela Schmid, Kathrin Schmitt, Wolfgang Schneider
82 Seiten, broschiert
ISSN 2191-9984 (Print)
ISSN 2191-9992 (Internet)
Erschienen: Februar 2017