Exekutive Funktionen: Welche Bedeutung haben sie für die Potenzialentfaltung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen?
Die Expertise untersucht die Bedeutung der Exekutiven Funktionen (EF) für die Potenzialentfaltung hochbegabter Kinder und Jugendlicher. Im Fokus stehen zentrale kognitive Steuerungsprozesse wie Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität, die wesentlich zur Selbstregulation, zu zielgerichtetem Handeln und zur Anpassungsfähigkeit beitragen. Auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche werden theoretische Grundlagen zu EF und Intelligenz dargestellt, deren Überschneidungen und Abgrenzungen analysiert sowie Zusammenhänge mit Bildungserfolg, Lernverhalten und Potenzialentfaltung beleuchtet.
In der Publikation, die in Kooperation mit dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universität Ulm, entstanden ist, finden sich sowohl die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Thema als auch Handlungsempfehlungen für Fachkräfte. So kann Wissen mit Handeln verbunden werden, welches sowohl den Fachkräften als auch den zu Fördernden zugutekommt.
Infos zur Publikation:
Karg-Stiftung, 119 Seiten
Erschienen: Dezember 2025
Quellenangabe:
Carmen Hofmann, Anna M. Stegmüller, Laura M. Walk:
Exekutive Funktionen: Welche Bedeutung haben sie für die Potenzialentfaltung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen? Frankfurt am Main: Karg-Stiftung 2025, 119 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-344558 - DOI: 10.25656/01:34455
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-344558
https://doi.org/10.25656/01:34455