Schulen gestalten: Begabungen fördern – Erfahrungen teilen – Transfer initiieren
Im Zentrum des Projekts Begabungsförderung – Schulentwicklung – Transfer (BeST) (2020–2024) steht zum einen die Frage, wie sich eine „begabende“ Schulkultur nachhaltig gestalten lässt. Zum anderen wird untersucht, wie sich daraus abgeleitete Impulse der Begabungs- und Begabtenförderung wirksam in andere schulische Kontexte transferieren lassen.
Aufbauend auf dem Projekt Karg Campus Schule Bayern (KCSB) (2014–2017) untersucht BeST, welche kulturellen, strukturellen und professionellen Entwicklungsprozesse in acht Gymnasien mit Hochbegabtenförderung – den sogenannten Kompetenzzentren für Begabtenförderung (KompeZBF) – angestoßen und verstetigt wurden. Dabei wird Schulentwicklung nicht als technische Reform, sondern als kultureller Wandel verstanden, der auf personorientierte Bildungsprozesse, pädagogische Haltungen und gemeinschaftlich getragene Werte zielt. Darüber hinaus werden die Transferaktivitäten der KompeZBF im Sinne von Professionalisierungs- und Austauschformaten für Kolleg:innen umliegender Gymnasien in den Blick genommen.
Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte über einen partizipativen, reflexiven Forschungsansatz. Damit liefert BeST wichtige empirische Befunde und praxisrelevante Erkenntnisse über den Transfer von Impulsen zur Begabungs- und Begabtenförderung sowie den Verlauf schulischer Gestaltungsprozesse hin zu einer begabenden Schule, die auf Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und die Stärkung individueller Potenziale aller Lernenden zielt.
Infos zur Publikation:
Karg-Stiftung, 90 Seiten
Erschienen: Dezember 2025
Quellenangabe:
Mirjam Maier-Röseler, Corinna Maulbetsch, Gabriele Weigand:
Schulen gestalten: Begabungen fördern – Erfahrungen teilen – Transfer initiieren. Befunde und Impulse aus dem Projekt Begabungsförderung, Schulentwicklung und Transfer (BeST). Frankfurt am Main: Karg-Stiftung 2025, 90 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-344918 - DOI: 10.25656/01:34491
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-344918
https://doi.org/10.25656/01:34491