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Schule

Erkennen, verstehen, fördern – der pädagogisch-diagnostische Prozess bei Hochbegabung

Erkennen, verstehen, fördern – der pädagogisch-diagnostische Prozess bei Hochbegabung

„Wie passt das eigentlich zusammen?“ Wenn Schüler:innen sich auffällig verhalten oder gelangweilt wirken, gleichzeitig aber hohes Interesse an speziellen Themen zeigen, kann der Kreislauf der Pädagogischen Diagnostik helfen, eine Erklärung dafür zu finden.

Was ist die Aufgabe von Lehrkräften? Auf diese Frage wäre die spontane Antwort vermutlich: „Unterrichten.“ Natürlich ist das richtig – aber es ist nicht das Unterrichten allein, sondern auch das Beobachten, Beraten, Beurteilen und Feedback geben, um Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zu entdecken und gezielt anzustoßen. Diese Aufgaben sind wesentliche Elemente der Pädagogischen Diagnostik und ein wichtiger Teil des beruflichen Alltags von Lehrkräften.

Der pädagogisch-diagnostische Prozess organisiert diese Elemente zyklisch und dialogisch und führt so in strukturierter Weise zu Fördermöglichkeiten, die individuell auf die im Mittelpunkt stehenden Kinder und Jugendlichen zugeschnitten sind.

Der Begriff „pädagogisch-diagnostischer Prozess“ mag zunächst etwas sperrig klingen, er beinhaltet aber ein sehr konkretes und praxistaugliches Vorgehen – das zeigt der folgende Film.

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