Hochbegabung erkennen

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Was bedeuten verschiedene Testnormen?

Intelligenztests erbringen standardisierte Normwerte für die allgemeine Intelligenz und/oder für spezifische Komponenten der Intelligenz (z. B. verbale, mathematische oder räumliche Intelligenz). Unabhängig davon, ob es eine Rückmeldung über die allgemeine Intelligenz oder über bestimmte Teilfähigkeiten gibt, meldet der Testleiter oder die Testleiterin den Eltern die Ergebnisse zumeist in Form von IQ-Werten zurück.

Manchmal werden alternativ auch andere Normwerte verwendet, die sich jedoch durch eine einfache Rechnung leicht ineinander überführen lassen. Man muss dafür zwei Werte der jeweiligen Standardisierung kennen: den Mittelwert und die Standardabweichung.

Die IQ-Skala hat einen Mittelwert von 100 und eine Standardabweichung von 15. Ein IQ von 130 bedeutet daher, dass die Testleistung zwei Standardabweichungen (2 x 15) über dem Mittelwert liegt (100 + 2 x 15 = 130). Häufig verwendet werden auch so genannte T-Werte. Die T-Wert-Skala hat einen Mittelwert von 50 und eine Standardabweichung von 10. Ein T-Wert von 70 ist daher äquivalent zu einem IQ-Wert von 130 (50 + 2 x 10 = 70). In manchen Tests werden auch Standardwerte (Z-Werte) verwendet, diese haben einen Mittelwert von 100 und eine Standardabweichung von 10. Einem IQ-Wert von 130 entspricht somit ein Standardwert von 120 (100 + 2 x 10).

Ebenfalls Verwendung finden so genannte Prozentränge. Der Prozentrang gibt an, wieviel Prozent der Kinder der Vergleichsgruppe in dem gleichen Test schlechter abgeschnitten haben als das getestete Kind. Ein Prozentrang von 98 bedeutet zum Beispiel, dass nur zwei Prozent der Vergleichsgruppe in dem Test besser abgeschnitten haben. Dieser Wert entspricht einem IQ-Wert von 130.

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