Berlin

  • 1. Allgemeine Rahmenbedingungen

    • 1.1 Allgemeine Angaben zum Schulsystem

      • Schulstufenbezogene Orientierungsfunktion beim Übertritt von der Grundschule in die Sekundarstufe (z. B. Orientierungsstufe, Förderstufe)

        Keine Angaben
      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        6

        Pro Schuljahr beginnen - abweichend vom regulären Übergang nach Jahrgangsstufe 6 - ca. 70 Züge mit Jahrgangsstufe 5, für diese Schülerinnen und Schüler erfolgt der Wechsel damit nach vier Grundschuljahren in die weiterführenden Schule.
      • Weiterführende Schulformen

        Gymnasium
      • Weitere Schulformen

        Integrierte Sekundarschule

        Gemeinschaftsschule, Jg. 1 bis 10

        Gemeinschaftsschule als Schulversuch
      • Schulzeit bis zum Abitur in Jahren (nach Schulform)

        Gymnasium: 12 Jahre

        Integrierte Sekundarschule: 12 oder 13 Jahre
      • Zentralabitur



        Die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik gemeinsam mit dem Land Brandenburg.
    • 1.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • 1.2.1 Gesetzliche Regelungen

        • Aussagen zur Förderung besonders begabter Kinder in der Kita-Gesetzgebung
          Für den Elementarbereich ist das „Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt“ (BBP) verbindliche Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen und erfüllt damit den gesetzlich beschriebenen Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen nach § 22 des Tagesbetreuungsausbaugesetzes und § 1 KitaFöG.

          Jedes Kind steht mit seinen individuellen Bedürfnissen, Begabungen oder Beeinträchtigungen im Fokus von Bildung, Erziehung und Förderung in Kindertageseinrichtungen oder in Tagespflege.

          Textauszüge aus dem BBP:
          - Besondere Begabungen der Kinder sollen mittels Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Bildungsverläufe frühzeitig erkannt werden um entsprechende Unterstützungen für einzelne Kinder planen zu können (BBP, S. 12, 27).
          - Besondere Begabungen (...) prägen die Bildungswege der Kinder (BBP, S. 21).
          - Dass Zusammensein älterer und jüngerer Kinder, das gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung, die alltägliche Situation im Tagesablauf, die verschiedenen Spiele, die gemeinsam geplanten Projekte und nicht zuletzt die anregende Gestaltung der Räume ermöglichen reichhaltige Lernerfahrungen - für alle Kinder (BBP, S. 32).

          Gesetzliche Regelungen zur Begabtenförderung für den Elementarbereich in Berlin:

          1. Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG)
          2. Gesetz zur Weiterentwicklung des bedarfsgerechten Angebotes und der Qualität von Tagesbetreuung (Kindertagesbetreuungsreformgesetz)
          Artikel I - Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG) - § 13
          3. Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt
          4. Vereinbarung über die Qualitätsentwicklung in Berliner Kindertagesstätten (Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen – QVTAG)
      • 1.2.2 Bildungs- und Erziehungsplan oder Orientierungsplan

        • Aussagen zum Erkennen / zur Förderung besonders begabter Kinder im Bildungs- und Erziehungsplan
          Der Aspekt Begabung bzw. Hochbegabung ist implizit berücksichtigt:
          Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/[...]

          Im Rahmen der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen werden alle Kinder, auch hochbegabte Kinder, entsprechend ihrer Begabungen und Interessen gefördert. Mit geeigneten Beobachtungsinstrumenten wie z.B. "Das Sprachlerntagebuch" oder dem "Beobachtungsbogen zum Berliner Bildungsprogramm" werden regelmäßige und gezielte Beobachtungen dokumentiert, die Erzieherinnen und Erzieher in die Lage versetzen, Kinder wirksam in ihren Bildungsprozessen zu unterstützen (BBP S. 37 ff).
    • 1.3 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung im Schulbereich

      • 1.3.1 Allgemeine gesetzliche Regelungen

        • Regelungen zur Förderung besonders begabter Kinder im Schulgesetz
          Schulgesetz für Berlin i.d.F. vom 28. Juni 2010, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2010

          Grundlegend für die Förderung Hochbegabter ist Schulgesetz
          § 4 (3)
          "Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, hohen kognitiven Fähigkeiten oder mit erheblichen Lernschwierigkeiten sind besonders zu fördern (...)"

          Frühe Einschulung
          § 42 (1)
          Mit Beginn eines Schuljahres (1. August) werden alle Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder bis zum folgenden 31. Dezember vollenden werden.

          § 42 (2)
          Auf Antrag der Erziehungsberechtigten werden Kinder, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden werden, zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen, wenn kein Sprachförderbedarf besteht. Mit der Aufnahme in die Schule beginnt die Schulpflicht.


          Grundschulverordnung (GsVO) i.d.F. vom 9. September 2010

          § 18 - Besondere Förderung Hochbegabter, Abs. 1-3

          GsVO § 22 - Überspringen von Klassen
          GsVO § 22 (1)
          Innerhalb der Schulanfangsphase entfällt ein Aufrücken. Die Schülerinnen und Schüler rücken in der Regel nach zwei Schulbesuchsjahren in Jahrgangsstufe 3 auf.
          GsVO § 22 (2)
          Schülerinnen und Schüler in der Schulanfangsphase, bei denen die Klassenkonferenz nach einem Schulbesuchsjahr beschließt, dass sie die Lern- und Entwicklungsziele der Schulanfangsphase erreicht haben, rücken auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten vorzeitig in die Jahrgangsstufe 3 auf.
          GsVO § 22 (5)
          Ab Jahrgangsstufe 3 ist ein vorzeitiges Aufrücken (Überspringen) auf Antrag oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten möglich, wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Anforderungen regelmäßig hervorragend erfüllt sowie ihre oder seine Begabung den erfolgreichen Besuch der nächsthöheren Jahrgangsstufe und eine bessere Förderung der individuellen Lernentwicklung erwarten lässt. Darüber beschließt die Klassenkonferenz. Ein Überspringen während eines Schuljahres ist nur bis zum 1. März des Kalenderjahres möglich. Die Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht in einer höheren Jahrgangsstufe gemäß § 18 bleibt davon unberührt.


          Verordnung über die Schularten und Bildungsgänge der Sekundarstufe I (Sek I-VO) i.d.F. vom 17. September 2010

          Sek I-VO § 22 (2)
          Einem Antrag der Erziehungsberechtigten auf Überspringen einer Jahrgangsstufe und gegebenenfalls der Vorversetzung soll die Klassenkonferenz oder der Jahrgangsausschuss unter den Voraussetzungen des § 59 Abs. 4 des Schulgesetzes und folgenden Maßgaben entsprechen:

          1. Die Jahrgangsstufen 5 oder 7 und 10 dürfen nicht übersprungen werden.
          2. Das Überspringen und die Vorversetzung ist in der Regel nur zum Ende eines Schulhalbjahres oder des Schuljahres möglich.

          Für Schülerinnen und Schüler mit festgestellter Hochbegabung gelten ergänzend die besonderen Bestimmungen des § 18 Abs. 2.

          Sek I-VO § 18 - Förderung bei Hochbegabung
          Sek I-VO § 18 (1) Schülerinnen und Schüler, bei denen eine besondere Begabung, insbesondere eine kognitive Hochbegabung, in einem wissenschaftlich anerkannten Testverfahren festgestellt wurde, können auf Beschluss der Klassenkonferenz der bisher besuchten Klasse und im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten durch besondere Maßnahmen gemäß Absatz 2 oder 3 gefördert werden; die Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden.
          Sek I-VO § 18 (2) Hochbegabte Schülerinnen und Schüler können abweichend von § 22 Absatz 2 jede Jahrgangsstufe überspringen. Bei einem Überspringen der Jahrgangsstufe 10 muss zuvor der mittlere Schulabschluss erworben werden, indem die Schülerin oder der Schüler im zweiten Halbjahr der von ihr oder ihm besuchten Jahrgangsstufe 9 am Abschlussverfahren teilnimmt; für die Bildung des Gesamtergebnisses (§ 44) werden die Jahrgangsnoten der Jahrgangsstufe 9 herangezogen.
          Sek I-VO § 18 (3) Sofern für einzelne Fächer eine besondere Leistungsfähigkeit vorliegt und eine besondere Leistungsbereitschaft zu erwarten ist, können Schülerinnen und Schüler in bis zu zwei Fächern am Unterricht einer höheren Jahrgangsstufe der besuchten Schule (Gastklasse) teilnehmen. Die Teilnahme ist zunächst auf eine Beobachtungszeit von sechs Wochen zu beschränken; danach entscheidet die Klassenkonferenz der Stammklasse unter Berücksichtigung des Votums der jeweiligen Fachlehrkraft der Gastklasse über den weiteren Verbleib oder die Rückkehr in die Stammklasse. Der weitere Bildungsweg von Schülerinnen und Schülern, die am Unterricht unterschiedlicher Jahrgangsstufen teilnehmen, wird zwischen je einer Lehrkraft der Stammklasse und der Gastklasse abgestimmt. Die in einem solchen Fach erteilte Note wird auf dem Zeugnis mit dem Hinweis auf die Hochbegabung und auf die Jahrgangsstufe, in der der Unterricht besucht wurde, vermerkt; sie ist bei allen den weiteren Bildungsweg betreffenden Entscheidungen uneingeschränkt heranzuziehen.

          Besuch der Universität als Gasthörer oder Frühstudierender

          Sek I-VO § 18 (4)
          Sek I-VO § 18 (4) Besucht eine hochbegabte Schülerin oder ein hochbegabter Schüler eine Hochschulveranstaltung in dem Fach oder den Fächern, für die schwerpunktmäßig eine Hochbegabung vorliegt, so wird die Teilnahme auf dem Zeugnis ausgewiesen. Wird der Besuch der Hochschulveranstaltung durch die Hochschule benotet oder mit einem Bewertungsurteil versehen, wird dies ebenfalls auf dem Zeugnis vermerkt.

          Zahlen zur frühen Einschulung

          2006/07 781
          2007/08 662
          2008/09 460
          2009/10 440
          2010/11 359
          2011/12 299

          Über die Leistungsentwicklung/Lernresultate gibt es keine Erkenntnisse.

          Zahlen zu Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Frühstudium: Von WS 2006/07 bis SS 2010 haben 97 Schulen Frühstudierende entsendet. Pro Semester nehmen etwa 100 Schülerinnen/Schüler teil.
      • 1.3.2 Regelungen zur frühen Ein­schu­lung und zur flexiblen Schuleingangsphase

        • Mindestalter zur frühen (vorgezogenen) Einschulung


          5,4
        • Stichtagsregelung zur frühen (vorgezogenen) Einschulung


          Schulpflichtig werden Kinder im Jahr der Vollendung des 6. Lebenjahres (1.1. - 31.12. geboren); auf Antrag können auch Kinder aufgenommen werden, die das 6. Lebensjahr zwischen dem 1.1. und 31.3. des Folgejahres vollenden.
        • Flexible Schuleingangsphase


          Flexible Schulanfangsphase als Regelform flächendeckend seit Schj. 2005/06.
        • Mindestalter zur Einschulung in die flexible Schuleingangsphase


          5,4
        • Sonstige Regelungen zur frühen Einschulung oder flexiblen Schuleingangsphase
          Keine Angaben
        • Informationsquellen zur frühen Einschulung und zur flexiblen Schuleingangsphase
      • 1.3.3 Regelungen zum Überspringen

        • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen


          Klassenstufen: Jahrgangsstufe 5, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Klasse 4 erfolgt; 7, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Jahrgang 6 erfolgt.
        • Begrenzungen beim Überspringen: Häufigkeit


          Sek I-VO § 18 (2) Hochbegabte Schülerinnen und Schüler können abweichend von § 22 Absatz 2 jede Jahrgangsstufe überspringen. Bei einem Überspringen der Jahrgangsstufe 10 muss zuvor der mittlere Schulabschluss erworben werden, indem die Schülerin oder der Schüler im zweiten Halbjahr der von ihr oder ihm besuchten Jahrgangsstufe 9 am Abschlussverfahren teilnimmt; für die Bildung des Gesamtergebnisses (§ 44) werden die Jahrgangsnoten der Jahrgangsstufe 9 herangezogen.
        • Begrenzungen beim Überspringen: Klassenstufen


          Jahrgangsstufe 5 darf nicht übersprungen werden, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Klasse 4 erfolgt; Jahrgangsstufe 7 darf nicht übersprungen werden, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Jahrgang 6 erfolgt.
          Für Hochbegabte gelten die Regelungen nach Sek I-VO § 18 (2).
        • Verfahrensweisen bzw. pädagogische Konzepte zum Überspringen
          GsVO § 22 (2)
          Schülerinnen und Schüler in der Schulanfangsphase, bei denen die Klassenkonferenz nach einem Schulbesuchsjahr beschließt, dass sie die Lern- und Entwicklungsziele der Schulanfangsphase erreicht haben, rücken auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten vorzeitig in die Jahrgangsstufe 3 auf.
          GsVO § 22 (5)
          Ab Jahrgangsstufe 3 ist ein vorzeitiges Aufrücken (Überspringen) auf Antrag oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten möglich, wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Anforderungen regelmäßig hervorragend erfüllt sowie ihre oder seine Begabung den erfolgreichen Besuch der nächsthöheren Jahrgangsstufe und eine bessere Förderung der individuellen Lernentwicklung erwarten lässt. Darüber beschließt die Klassenkonferenz.
        • Regelungen zur Teilnahme am Unterricht höherer Klassen


          GsVO § 18 – Besondere Förderung bei Hochbegabung
          GsVO § 18 (1)
          Ab ihrem zweiten Schulbesuchsjahr können Schülerinnen und Schüler, bei denen eine besonders ausgeprägte Begabung, insbesondere eine kognitive Hochbegabung in einem wissenschaftlich anerkannten Testverfahren, festgestellt wurde, in bis zu zwei Fächern, für die eine hohe Leistungsfähigkeit vorliegt und eine entsprechende Leistungsbereitschaft zu erwarten ist, am Unterricht in einer höheren Jahrgangsstufe teilnehmen (Gastklasse). Die Teilnahme erfolgt auf Beschluss der Klassenkonferenz im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten zunächst für drei Monate. Danach entscheidet die Klassenkonferenz über den weiteren Verbleib in der Gastklasse oder die Rückkehr in die Stammklasse; sie berücksichtigt dabei das Votum aller die Schülerin oder den Schüler in der Gastklasse unterrichtenden Lehrkräfte. Auf dem Zeugnis wird die in diesen Fächern erteilte Bewertung mit dem Hinweis auf die Jahrgangsstufe vermerkt, deren Anforderungen ihr zugrunde liegen. Die Möglichkeit des vorzeitigen Aufrückens in eine Jahrgangsstufe gemäß § 22 bleibt von der Teilnahme am Unterricht in einzelnen Fächern in einer Gastklasse unberührt.

          GsVO § 18 (2)
          Der Bildungsweg von Schülerinnen und Schülern mit Hochbegabung, die am Unterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen teilnehmen, ist zwischen der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer der Stammklasse und einer Lehrkraft der jeweiligen Gastklasse zu koordinieren. Die individuellen Unterrichts- und Erziehungsziele sind gemeinsam abzustimmen.

          GsVO § 18 (3)
          Bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Rahmen der Bildungsgangempfehlung gemäß § 24 werden Fächer, in denen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 6 am Unterricht in einer höheren Jahrgansstufe teilgenommen haben, nur berücksichtigt, wenn darin mindestens gute Noten erzielt werden.

          Sek I-VO § 18 (3) Sofern für einzelne Fächer eine besondere Leistungsfähigkeit vorliegt und eine besondere Leistungsbereitschaft zu erwarten ist, können Schülerinnen und Schüler in bis zu zwei Fächern am Unterricht einer höheren Jahrgangsstufe der besuchten Schule (Gastklasse) teilnehmen. Die Teilnahme ist zunächst auf eine Beobachtungszeit von sechs Wochen zu beschränken; danach entscheidet die Klassenkonferenz der Stammklasse unter Berücksichtigung des Votums der jeweiligen Fachlehrkraft der Gastklasse über den weiteren Verbleib oder die Rückkehr in die Stammklasse. Der weitere Bildungsweg von Schülerinnen und Schülern, die am Unterricht unterschiedlicher Jahrgangsstufen teilnehmen, wird zwischen je einer Lehrkraft der Stammklasse und der Gastklasse abgestimmt. Die in einem solchen Fach erteilte Note wird auf dem Zeugnis mit dem Hinweis auf die Hochbegabung und auf die Jahrgangsstufe, in der der Unterricht besucht wurde, vermerkt; sie ist bei allen den weiteren Bildungsweg betreffenden Entscheidungen uneingeschränkt heranzuziehen.
        • Statistiken zum Überspringen


          Zahlen über die Anzahl der Überspringer liegen wie folgt vor:

          Anzahl der Überspringer:
          - an Berliner Grundschulen ca. 250-300 pro Schuljahr
          - an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sind es ca. 600 pro Schuljahr, davon etwa 550 im Schulversuch "Individualisierung des gymnasialen Bildungsganges".
        • Nutzung jahrgangsübergreifender Konzepte als Element der Begabtenförderung


          In jahrgangsübergreifend organisierten Klassen der Schulanfangsphase (Jahrgangsstufe 1/2, z. Zt. 96% der Grundschulen) sowie in JÜL-Klassen (Jgst. 1-3 bzw. 4-6) an Grundschulen im Rahmen des individualisierten Unterrichts.
  • 2. Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Ministerium / Senatsbehörde mit Zuständigkeit für Kindertagesstätten / Kindertagesbetreuung

        Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin
        Bernhard-Weiß-Straße 6
        10178 Berlin-Mitte
      • Für Hochbegabtenförderung zuständiges Referat

        Abteilung III (Jugend und Familie, Landesjugendamt)

        Referat IIIB (Familienpolitik, Kindertagesbetreuung, vorschulische Bildung)
      • Ansprechpartner und Kontaktdaten

        Keine aktuellen Angaben
    • 2.2 Angebote und Programme für die Begabtenförderung im Elementarbereich

      • Angebote bzw. Programme zur Begabtenförderung im Elementar- und Vorschulbereich (in Verantwortung des Landes)



        Jährlich finden im landeseigenen Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte bspw. zum Thema: "Hochbegabte Kinder in der Kindertagesbetreuung in Kitas, Horten und der Kindertagespflege" statt.
      • Netzwerke von Konsultationseinrichtungen / Kompetenzzentren mit Schwerpunkt Begabtenförderung (in Verantwortung des Landes)

        Keine Angaben
      • Sonstige Netzwerke/Kooperationen zur Begabtenförderung

        Keine Angaben
  • 3. Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner

      • Übergeordnetes Referat mit Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung

        Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin
        Bernhard-Weiß-Straße 6
        10178 Berlin-Mitte

        Referat IIa (Schulartenübergreifende Angelegenheiten, Inklusion, Qualitäts- und Bildungsmentoring)
        Regina Danielmeier
        E-Mail: regina.danielmeier@senbjw.berlin.de
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Grundschule

        Keine aktuellen Angaben
      • Zuständigkeit für Hochbegabtenförderung im Bereich Sekundarstufe

        Keine aktuellen Angaben
    • 3.2 Übergeordnete Aspekte der schulischen Begabtenförderung

      • 3.2.1 Rahmenkonzept und übergeordnete Programme oder Projekte

      • 3.2.2 Übergänge

        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Elementarbereich - Grundschule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)
          Keine Angaben
        • Angebote bzw. Programme zum Übergang Grundschule - weiterführende Schule für besonders begabte Kinder (in Verantwortung des Landes)
          Keine Angaben
        • Angebote zum Frühstudium
        • Standorte
          Technische Universität Berlin. Die übrigen Universitäten bieten Gasthörerstatus an.
        • Ansprechpartner
          Technische Universität Berlin
          Frau Claudia Cifire
          Projektleitung "Studieren ab 16"
          Allgemeine Studienberatung (IE13)
          Straße des 17. Juni 135
          10623 Berlin

          www.studienberatung.tu-berlin.de/menue/vor_dem_studium/[...]
        • Zusätzliche Fi­nan­zie­rung durch Lan­des­mit­tel
          Keine Angaben
        • Zusätzliche Finanzierung des Frühstudiums aus Landesmitteln
          Keine Angaben
        • Kooperationen zwischen Schulen und Universität


          Humboldt-Universität zu Berlin Kooperation mit ausgesuchten Gymnasien.
        • Koordination des Frühstudienangebotes
          Universität
        • Zugangskriterien
          Freistellung und Befürwortung durch die Schulleitung der entsendenden Schule.
        • Begleitung/Betreuung im Frühstudium
          Keine Angaben
        • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium
          Fachspezifische Studienleistungen können erworben und auf ein späteres entsprechendes Fachstudium deutschlandweit angerechnet werden.
        • Sonstige vom Land verantwortete Programme bzw. Projekte für den Übergang Schule - Beruf/Hochschule für besonders begabte Schülerinnen und Schüler
          Keine Angaben
    • 3.3 Angebotsformen in der schulischen Begabtenförderung

      • Gymnasien mit Schnelllernerklassen

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
          Keine Angaben
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Alle Bewerber unterziehen sich einer Gruppentestung, Einsatz von zwei IQ-Testbatterien.
          Ergebnisse aus der Testung und Noten aus der Grundschule bilden zu jeweils 50% die Aufnahmekriterien. Von 20 möglichen Punkten müssen mindestens 10 erreicht werden, davon mindestens 5 in jedem der beiden Bereiche.
        • Teilnahmezahlen
          In Berlin sind 2011/12 vierzehn Klassen eingerichtet worden mit Schulplätzen für 378 Schülerinnen bzw. Schüler.
        • Beschreibung des Angebots
          Von der 5. bis zur 10. Klasse werden die Kompetenzen in akzeleriertem Unterricht ausgebildet. In jedem Schuljahr werden dadurch sechs Wochen Unterrichtszeit für Enrichment-Angebote gewonnen. Die beteiligten sieben Schulen bieten leicht voneinander abweichende Konzepte an. So kann beispielsweise in einer Schnelllernerklasse jeder Freitag ein "Enrichment-Tag" sein, an dem Zusatzangebote realisiert werden.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen


          In Schnelllernerklassen kann Enrichment-Unterricht auch jahrgangsübergreifend angeboten werden.
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Regelmäßige Fortbildung; Lehrkräfte an den beteiligten Grundschulen und weiterführenden Schulen nehmen z.T. seit 1993 an Fortbildungsprogrammen teil und haben Expertise entwickelt.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Fortbildung durch Angebote der Senatsverwaltung.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Personelle Ausstattung, Mittel für Fortbildung.
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Gymnasien mit mathematisch-naturwiss. Schwerpunkt

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Es handelt sich um ein Angebot zur besonderen Förderung eines spezifischen Begabungsbereiches (mathematisch-naturwissenschaftlich).
          Begabte und interessierte junge Menschen können an den fachbezogenen Bewerbungsverfahren teilnehmen.
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Mathematisch-naturwiss. ausgerichtete, aufgabengleiche Aufnahmeprüfung an den entsprechenden Schulen.
        • Teilnahmezahlen
          - Fünf Klassen ab Jahrgangsstufe 5
          - Sechs Klassen ab Jahrgangsstufe 7
        • Beschreibung des Angebots
          Die Schüler dieser Klassen erhalten verstärkt Unterricht in Mathematik und den Naturwissenschaften. In der Oberstufe wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin Unterricht auf Universitätsniveau erteilt. Die erfolgreich teilnehmenden Schüler/Schülerinnen erhalten gleichzeitig mit dem Abiturzeugnis zwei Scheine aus dem Grundstudium Mathematik.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot
          Keine Angaben
        • Qualifikation des Personals
          Assistenten der Universität unterstützen den Unterricht in der Oberstufe.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Die Humboldt-Universität zu Berlin bildet die Fachlehrer fort.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Personelle Ausstattung
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Weitere Gymnasien mit mathematisch-naturwiss. Schwerpunkt:
          www.steingymnasium.de
          www.hwos.de
          www.09y11.de
      • Gymnasien mit Musikprofilierung

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Keine Angaben
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Kinder mit musikalischer Vorbildung.
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Aufnahmeverfahren mit Prüfung im musikalischen Bereich (Praxis und Theorie), Eignungsprüfung auf dem Instrument.
        • Teilnahmezahlen
          Sechs Klassen mit Beginn Jahrgangsstufe 5.
        • Beschreibung des Angebots
          Verpflichtende Teilnahme am Ensembleunterricht im Chor-, Orchesterbereich oder in der Folkloregruppe Shikamana, Klavierunterricht, Stimmbildungsunterricht, Konzert- und Ensemblereisen ins In- und Ausland.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot


          Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Schule
        • Qualifikation des Personals
          Kooperation mit Musikhochschulen
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Keine Angaben
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
          Keine Angaben
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
          Keine Angaben
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Keine Angaben
        • Kontakte/Infos
          www.musikgymnasium-berlin.de
          www.haendelgym.de
          Melanchthon-Gymnasium, Spezialklasse für Kinder mit musikalischem Interesse/musikalischer Vorbildung: www.melanchthon-schule-berlin.de
        • Sonstiges
          Keine Angaben
      • Schule mit Sportprofilierung

        • Trägerschaft
          Öffentliche Trägerschaft
        • Schulträger (nicht-öffentliche Trägerschaft)
          Öffentliche Trägerschaft: Eliteschulen des Sports
        • Grundschule bzw. Primarstufe
        • Sekundarstufe I
        • Sekundarstufe II
        • Regelangebot?
        • Spezialangebot?
          Es handelt sich um ein spezielles Angebot für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler (spezielle Kurse oder Klassen, Schulen mit besonderer Ausrichtung).
        • Spezifische Zielgruppe?
        • Erläuterungen zur Zielgruppe
          Es handelt sich um ein Angebot mit spezieller Ausrichtung auf leistungssportliche Talentförderung.
        • Aufnahmeverfahren?
        • Verfahren und Kriterien für eine Aufnahme
          Empfehlung durch den Landessportbund, genaue Aufnahmekriterien siehe Internetauftritt slzb.be.schule.de/
        • Teilnahmezahlen
          16 Klassen pro Jahrgang
        • Beschreibung des Angebots
          An den Eliteschulen des Sports in Berlin werden leistungssportliche Talente in den Schwerpunktsportarten des Olympiastützpunktes systematisch auf schulischen und sportlichen Gebieten gefördert und ausgebildet.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
          Keine Angaben
        • Internatsangebot
        • Qualifikation des Personals
          "Lehrer-Trainer" mit Trainerlizenz (mindestens B) für die sportliche Ausbildung der Schülerinnen/Schüler.
        • Nutzung von Fort- und Weiterbildung
          Spezielle Fort- und Weiterbildungsangebote auf den Gebieten des Leistungssports.
        • Besondere Ressourcenausstattung für Begabtenförderung
        • Finanzierung zusätzlicher Ressourcen für Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln
        • Art / Umfang der Ressourcen
          Personelle Ausstattung
        • Kontakte/Infos
        • Sonstiges
          Keine Angaben
  • 4. Außerschulische Angebote, Schülerwettbewerbe

    • 4.1 Akademie-Angebote und Feriencamps

      • Information zu Deutschen Schülerakademien (DSA)

        Jede weiterführende Schule erhält jährlich ein Schreiben mit Hinweis auf dieses Angebot und der Bitte, geeigente Schülerinnen und Schüler zu benennen.
      • Angebot von Deutschen JuniorAkademien (DJA)

      • Information zu Deutschen JuniorAkademien (DJA)

        www.humboldt-auf-scharfenberg.de
        Information durch Anschreiben an alle Grundschulen (Sommercamp für Jg. 4 bis 6) und alle weiterführenden Schulen (Dt. JuniorAkademie Berlin "Humboldt auf Scharfenberg" und weitere Schulangebote) (gemeinsamer Flyer).
      • Beschreibung des Angebots

        Das Angebot besteht seit 2008.
      • Teilnehmerzahlen DJA

        - JuniorAkademie: 60 pro Jahr
        - Sommercamp: 80 pro Jahr
      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote zur Hochbegabtenförderung (in Verantwortung oder mit (Teil-)Finanzierung des Landes)

      • Teilnehmerzahlen

        Humboldt-Sommercamp für Schülerinnen und Schüler der Jg.stufen 4 bis 6. Jährliches Angebot, letzte Woche der Sommerferien, 80 Teilnehmende, mit ca. 300 Nachfragenden stets deutlich überbucht. Teilnehmerkosten 200,-, Ko-Finanzierung durch das Land Berlin mit Lehrerstunden für die Kursleiter.

        Angebote von vier Gymnasien als Drei-Tage-Kurse ohne Übernachtung (täglich 9 bis 14 Uhr), Unkostenbeitrag für Materialverbrauch.
    • 4.2 Weitere außerschulische Angebote

      • Sonstige außerschulische Angebote für Hochbegabte aus öffentlichen Mitteln

        Keine Angaben
    • 4.3 Wettbewerbe

  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Keine Angaben
      • Verankerung Begabtenförderung in der Ausbildung von Lehrkräften (Studium oder Referendariat)

        Das Thema der Begabtenförderung in der Ausbildung von Lehrkräften ist verankert an der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Grassmann - Mathematik.
        Für das Referendariat ab Februar 2012 für alle als Modul angeboten.
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Erzieher / Sozialpädagogen (aus öffentlichen Mitteln)

        Keine Angaben
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Lehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        Es existieren folgende Angebote zur Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte zum Thema der Begabtenförderung:

        - Kurs: Philosophieren mit Kinder und Jugendlichen in der integrativen Begabungsförderung
        - durch Multiplikatoren für Begabungsförderung in der Grundschule
        - durch ganztägige Fortbildungsangebote für Lehrer der Sek I
        - durch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer an Gymnasien mit Schnellläufer- und Schnelllernerklassen
        - durch ganztägige Fortbildungsangebote für Lehrer der Sek I und II
        - durch Schulleitersitzungen für Grundschulen, Schulen der Sek I, Sek II und Gymnasien
        - regelmäßig, in jedem Bezirk stattfindende Regionalkonferenzen für die Fachgruppe Begabungsförderung der Grundschullehrer, unter Einbeziehung von Lehrern der Sek I und Sek II, der Gymnasien und Beratungslehrer, organisiert von dem Multiplikator für Begabungsförderung und dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung (20-25 Teilnehmer)
        - schulinterne Fortbildung im Rahmen von Dienstbesprechungen, Gesamtkonferenzen, Studientagen und Workshops zu ausgewählten Themen, organisiert von dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung und Multiplikator für Begabungsförderung des jeweiligen Bezirks (Teilnehmer: Schulleiter, alle Lehrer und Erzieher der jeweiligen Schule).
        Inhalte bspw.:
        - Erkennen intellektuell besonders begabter Schülerinnen und Schüler
        - Organisation individueller Förderung im Rahmen innerer und äußerer Differenzierung
        - Erarbeitung von individuellen Förderplänen
        - Beratung zu fachdidaktischen und methodischen Gestaltungsmöglichkeiten eines begabungsfördernden Unterrichts
        - Underachievement
        - Flexibilisierung der Schullaufbahn
        - Aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Phänomen der besonderen intellektuellen Begabung und zu Besonderheiten der psychischen Entwicklung betroffener Schüler
        - Bereitstellung von Fachliteratur, auch Einsatz des "Begabungskoffers" (ein Koffer mit umfangreicher Fachliteratur)
        - Verwendung der Broschüre zum Bereich Unterrichtsentwicklung "Kinder mit kognitiven Fähigkeiten in der Schulanfangsphase - Handreichung zur integrativen Förderung" (Hrsg. LISUM Berlin-Brandenburg); diese Broschüre wurde maßgeblich von der Fachgruppe der Multiplikatoren für Begabungsförderung, unter Beteiligung einer Schulpsychologin, erarbeitet.
        - Schulinterne Fortbildung für Lehrergruppen von Grundschulen, Schulen der Sek I/Sek II und Gymnasien mit dem "Impulskreis 1 und 2", organisiert in Tandemarbeit von den Multiplikatoren für Begabungsförderung und den Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung (8-10 Teilnehmer pro Impulskreis)
        - die Fachtagung "Wege der Begabtenförderung - Lernen individualisieren": Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II am 21./22.09.2010 in der Humboldt-Universität zu Berlin
        - Fachtagung für Schulleitungsteams "Begabungsförderung als Schulentwicklung und Begabungsförderung als Unterrichtskultur", 19.3.2011.
      • Fortbildungsprogramme zur Begabtenförderung für Beratungslehrkräfte (aus öffentlichen Mitteln)

        Es existieren Programme zur Fortbildung von Beratungslehrkräften zum Thema der Begabtenförderung:

        - durch ganztägige Fortbildungsangebote für Lehrer der Sek I und II
        - 19.3.2011 eVocation, Herr Hackl, für Schulleitungen von Schulen mit Schnelllerner- und Schnellläuferklassen
        - durch Regionalkonferenzen, die regelmäßig in jedem Bezirk stattfinden und von dem/der Multiplikator/Multiplikatorin für Begabungsförderung in Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung organisiert werden
        - durch Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema, die im Rahmen der Schulung der Beratungslehrer des Schulpsychologischen Dienstes (BSD) in jedem Schulpsychologischen Beratungszentrum durchgeführt werden
        - Zusatzqualifizierung "Impulskreis" für Multiplikatoren und Multipliktorinnen für Unterrichtsentwicklung Sek I (Karg-Stiftung und LISUM).
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung für Schulpsychologen (aus öffentlichen Mitteln)

        Es erfolgt die Teilnahme an Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen, die vom LISUM Berlin-Brandenburg ( = Landesinstitut für Schule und Medien) angeboten werden und in Absprache mit der Leiterin der Fachgruppe der Multiplikatoren für Begabungsförderung organisiert werden (20-25 Teilnehmer).
      • Fort- und Weiterbildungsangebote zur Begabtenförderung aus öffentlichen Mitteln für weitere Bezugsgruppen

        Es finden Fortbildungen im Rahmen des Netzwerks Begabtenförderung der Familien- und Erziehungsberatungsstellen statt.
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Hochbegabungsspezifische Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen



        Netzwerk für Begabungsförderung des Schulpsychologischen Dienstes Berlin (seit 2004): 12 Schulpsychologinnen/ Schulpsychologen (aus jedem bezirklichen Schulpsychologischen Beratungszentrum eine Kollegin/ein Kollege) bilden das Netzwerk und sind die Fachgruppe "Begabungsförderung" des Schulpsychologischen Dienstes.
        Aufgabenstellungen:
        - Systemberatung: Beratung, Unterstützung, Fortbildung für Lehrkräfte, Erzieher/innen und Schulleiter/innen
        - Schülerzentrierte Beratung: Einzelfallberatung für Schüler, deren Eltern, Lehrer und Erzieher
        - Mitwirkung am landesweiten Schulversuch "Individualisierung des gymnasialen Bildungsganges": Durchführung und Auswertung der standardisierten Eingangstestung für Schüler/innen, die sich zur Aufnahme in das Gymnasium für Jahrgangsstufe 5 (Schnellläufer- bzw. Schnelllernerklassen) angemeldet haben, einschließlich Elternberatung. Die berlinweite statistische Auswertung und Zusammenführung dieser Ergebnisse liegt in der Verantwortung der Fachgruppe. An der Weiterentwicklung dieses Konzepts wirkt in einer AG von SenBildJugWiss auch eine Schulpsychologin mit. Die Systemberatung und die Schülerzentrierte Beratung werden im jeweiligen Bezirk in enger Zusammenarbeit (Tandemarbeit) mit dem Multiplikator/der Multiplikatorin für Begabungsförderung, einer speziell hierfür ausgebildeten Lehrkraft, realisiert. Es sind 12 Multiplikatoren/-innen für Begabungsförderung (aus jedem Bezirk eine Lehrkraft), die eine Fachgruppe in der Lehrerschaft bilden.
      • Spezifische Qualifikationen der schulpsychologischen Fachkräfte für die Beratung im Themenfeld Hochbegabung

        Die 12 Schulpsychologen/-innen, die im Netzwerk Begabungsförderung zusammengefasst sind, sind Dipolom-Psychologen/-innen. Einige von ihnen verfügen darüber hinaus auch über eine abgeschlossene Lehrerausbildung.
        Die 12 Multiplikatoren/-innen für Begabungsförderung erhielten eine Fortbildung durch die KARG-Stiftung, die in Kooperation mit dem LISUM Berlin-Brandenburg durchgeführt wurde. Einige dieser Lehrkräfte sind zusätzlich auch qualifiziert als Beratungslehrer im Schulpsychologischen Dienst (BSD), als Sonderpädagogin/Sonderpädagoge, als ECHA-Diplomlehrkraft oder verfügen über andere zertifizierte Zusatzausbildungen.
      • Ausstattung mit Schulpsychologen / Relation Schulpsychologenstellen pro Schüler oder pro Schule

        ca. 1: 5000
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen zur Hochbegabung in ministerieller oder behördlicher Trägerschaft



        Ein Netzwerk für Begabungsförderung des Schulpsychologischen Dienstes Berlin wurde sukzessive seit 2001 aufgebaut.


        Kontakt (Telefonnummer - aufgeführt nach Bezirk):
        01 Mitte: 030 90184-7361
        02 Friedrichshain-Kreuzberg: 030 61671-7811
        03 Pankow: 030 4050 -0558
        04 Charlottenburg-Wilmersdorf: 030 90291-6840
        05 Spandau: 030 90279-5850
        06 Steglitz-Zehlendorf: 030 90299-2572
        07 Tempelhof-Schöneberg: 030 90277-4374
        08 Neukölln: 030 90239-2788
        09 Treptow-Köpenick: 030 6566-1230
        10 Marzahn-Hellersdorf: 030 91148-6722
        11 Lichtenberg-Hohenschönhausen: 030 51588-2711
        12 Reinickendorf: 030 90294-4837

        Die Anmeldung zu einer Beratung erfolgt im Schulpsychologischen Beratungszentrum des Bezirks, in dem die besuchte Schule liegt.
        Die Nachfrage und der Beratungsbedarf sind als sehr hoch einzuschätzen, mit steigender Tendenz.
      • Sonstige Beratungsstellen zur Hochbegabung mit öffentlicher Förderung

        Keine Angaben
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen mit spezifischer Qualifikation im Themenfeld Hochbegabung



        Es besteht ein Netzwerk Begabtenförderung der Familien- und Erziehungsberatungsstellen.

        Dr. André Jacob
        Jug 3200
        Diplompsychologe
        Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
        Psychosozialer Dienst, FB 3
        Erziehungs- und Familienberatungszentrum
        Dienstgebäude: Beethovenstr. 34; 12247 Berlin
        Tel.: 030/90299-2518
        Fax: 030/90299-2582
        Mail: andre.jacob@ba-sz.berlin.de
      • Vernetzung von Be­ra­tungs­stel­len



        Seit Februar 2011 besteht ein solches Netzwerk mit jährlich stattfindender Fachtagung.

        Dr. André Jacob
        Jug 3200
        Diplompsychologe
        Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
        Psychosozialer Dienst, FB 3
        Erziehungs- und Familienberatungszentrum
        Dienstgebäude: Beethovenstr. 34; 12247 Berlin
        Tel.: 030/90299-2518
        Fax: 030/90299-2582
        Mail: andre.jacob@ba-sz.berlin.de
      • Liste von Beratungsstellen Hochbegabung in Berlin

        Im Modul Beratung des Karg Fachportals Hochbegabung sind Beratungsstellen in Berlin aufgeführt, die sich auf das Thema Hochbegabung spezialisiert haben und die über strukturelle Voraussetzungen professioneller Beratung verfügen.
        www.fachportal-hochbegabung.de/beratungsstellen/be/
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen

      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für Underachiever (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        Keine Angaben
      • Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für weitere spezifische Zielgruppen (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        - Angebot von Stipendienplätzen im Internat der Schulfarm Insel Scharfenberg für besonders Begabte mit Migrationshintergrund.
        Träger: Land Berlin
        Anbieter: Schulfarm Insel Scharfenberg (Gymnasium)

        - START-Programm der Hertie-Stiftung
  • 8. Wissenschaftliche Projekte

    • 8.1 Wissenschaftliche Projekte im Bereich der Begabtenförderung

      • Wissenschaftliche Stellen mit dem Arbeitsbereich Begabtenförderung

        Keine Angaben
      • Vom Land (ko-)finanzierte wissenschaftliche Projekte zur Begabtenförderung

        Technische Universität Berlin:
        - Frühstudium
        www.schulportal.tu-berlin.de/menue/home/
        E.Mail: schuelerstudium@tu-berlin.de

        Freie Universität Berlin:
        - Schülergasthörer ab Klasse 10
        www.fu-berlin.de/sites/zfs/index.html
        - Chemie - Extra-Klasse für Schülerinnen und Schüler der Sek II
        userpage.chemie.fu-berlin.de/~fachdid/site/index.php
        - Weitere Angebote:
        - PhysLab - Brücke zwischen Schule und Universität
        - NatLab: Biologie und Chemie; Mitmach- und Experimentierlabor der FU Berlin
        - Sommeruniversität für Schülerinnen & Schüler

        Humboldt-Universität zu Berlin:
        - Mathematische Schülergesellschaft "Leonhard Euler", Jg. 7 bis 12
        - Gasthörerstatus für Frühstudierende
      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

        Ja:
        Humboldt-Universität zu Berlin: Netzwerk mit begabungsfördernden Schulen des Landes Berlin.
      • Evaluationen zur (vor-)schulischen Be­gab­ten­för­de­rung im Auftrag des Landes

        Ja:
        Prof. Dr. Vock, Universität Potsdam: Schulversuch Regionale Begabtengruppen am Nachmittag.
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Allgemeine Informationen im Internet

    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen zum Thema Hochbegabung im Auftrag des Landes

        Heft zur Unterrichtsentwicklung, Kinder mit hohen kognitiven Fähigkeiten in der Schulanfangsphase, Handreichung zur integrativen Förderung, 2010.
    • 9.3 Veranstaltungen und Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

        - Fachtagung "Wege der Begabtenförderung - Lernen individualisieren": Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II am 21./22.09.2010 in der Humboldt-Universität zu Berlin
        - Fachtagung für Schulleitungsteams "Begabungsförderung als Schulentwicklung und Begabungsförderung als Unterrichtskultur", 19.3.2011.

        Febr. 2012 Netzwerktreffen der Berliner Anbieter zur Begabtenförderung, jährlich.

        Vortragsveranstaltungen:
        - durch DGhK
        www.dghk-bb.de

        - durch Förderverein Pfiffikus
        www.pfiffikus-berlin.de

        S. auch "Fort- und Weiterbildung"
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

    • 10.2 Stiftungen

      • Regionale Stiftungen mit Projekten oder Programmen für besonders begabte Kinder und Jugendliche

        Keine Angaben
    • 10.3 Sonstige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Begabten­förderung und Beratung im Bundesland