Sachsen

  • 1. Allgemeine Angaben zum Schulsystem

    • 1.1 Dauer der Grundschule

      • Dauer der Grundschule (in Jahren)

        4
      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 1.2 Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Stichtagsregelung für die reguläre Einschulung

      • Erläuterungen

        Stichtag: 30. Juni
    • 1.3 Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

      • Funktion der Jahrgangsstufen 5 & 6

        Die Klassen 5 und 6 dienen den Schüler/innen an der Oberschule und am Gymnasium zur Orientierung. Die Lehrpläne beider Schulformen sind in diesen zwei Jahrgangsstufen so aufeinander abgestimmt, dass bei entsprechenden Leistungen ein einfacher Wechsel zwischen den beiden Schularten möglich ist.
    • 1.4 Weiterführende Schulformen

      • Weiterführende Schulformen

        Förderschule
        Gymnasium: Jahrgangsstufe 5 bis 12 (Allgemeine Hochschulreife / Abitur)
        Oberschule: Klassenstufen 5 bis 9 (Hauptschulabschluss) oder 5 bis 10 (Realschulabschluss)
        Sorbisch-deutsche Schulen: gleichwertige Abschlüsse
      • Erläuterungen

        Förderschule
        Gemäß §13 Schulgesetz gibt es sieben sonderpädagogische Förderschwerpunkte, die mit entsprechenden Förderschultypen korrespondieren.
        Ferner existieren Klinik- und Krankenhausschulen.

        Gymnasium
        Das Gymnasium beginnt mit der Jahrgangsstufe 5. Die Mittelstufe am Gymnasium umfasst die Jahrgänge 5 bis 9. Mit der Versetzung in die 10. Klasse wechseln die Schüler/innen in die einjährige Einführungsphase der gymnasiale Oberstufe, die die Schüler/innen auf die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 11 und 12) vorbereitet. Das Gymnasium schließt mit der Abiturprüfung ab und verleiht die Allgemeine Hochschulreife. Die Klassen 5 und 6 dienen den Schüler/innen am Gymnasium – wie auch an der Oberschule – zur Orientierung. Die Lehrpläne beider Schulformen sind in diesen zwei Jahrgangsstufen so aufeinander abgestimmt, dass bei entsprechenden Leistungen ein einfacher Wechsel zwischen den beiden Schularten möglich ist. Die einzelnen Gymnasien bieten verschiedene Profile an. In den jeweiligen Profilen werden besondere Bildungsschwerpunkte gesetzt. Besonders begabte Schüler/innen haben die Möglichkeit, an spezielle Gymnasien zu wechseln. Weitere Informationen zu Gymnasien mit vertiefter Ausbildung, die zur Förderung besonders begabter Schüler/innen besondere Bildungswege anbieten, finden sich unter Punkt 3.2.1 (§4 Gymnasien mit vertiefter Ausbildung, §5 Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen).

        Oberschule
        Die Oberschule vereint Haupt- und Realschulbildungsgang unter einem Dach. Sie setzt auf individuelle Förderung, Leistungsorientierung, Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit. Die Oberschule ist besonders auf den Übergang in berufliche Bildungswege ausgerichtet. Praktisch, handwerklich oder technisch begabte Jugendliche werden optimal gefördert. Aber auch wirtschaftlich, sprachlich oder musisch interessierte Schüler/innen, die an einer beruflichen Schule weiterlernen wollen, erwerben an der Oberschule eine gründliche allgemeine und berufsvorbereitende (Aus-)Bildung.
        An der Oberschule können der Hauptschulabschluss, der qualifizierende Hauptschulabschluss (d. h. Erreichen guter Noten im Rahmen des Hauptschulabschlusses) und der Realschulabschluss erworben werden. Zahlreiche Oberschulabsolventen mit Realschulabschluss setzen ihre Ausbildung am Beruflichen Gymnasium (Abschluss Abitur) oder der Fachoberschule (Abschluss Fachhochschulreife) fort.

        Sorbisch-deutsche Schulen
        Zusätzlich gibt es zweisprachige sorbisch-deutsche Schulen. Lehrplaninhalte für sächsische öffentliche Schulen sind für zweisprachige sorbisch-deutsche Schulen gültig und verbindlich. Es werden gleichwertige Abschlüsse vergeben.


        Alle Informationen zu den weiterführenden Schulformen sind dem Themenportal Bildung des Sächsischen Ministeriums für Kultus entnommen. LINK
        Eine detaillierte Übersicht/Grafik über das sächsische Schulsystem findet sich hier: LINK .
    • 1.5 Schulzeit bis zum Abitur

      • Schulzeit bis zum Abitur

        Gymnasium: 12 Jahre (4+6+2: 4 Jahre Grundschule, 6 Jahre Sekundarstufe I, 2 Jahre Sekundarstufe II / Oberstufe)

        Berufliches Gymnasium: 13 Jahre (4+6+3: 4 Jahre Grundschule, 6 Jahre Sekundarstufe I an der Oberschule oder 6 Jahre Sekundarstufe I am Gymnasium, 3 Jahre Sekundarstufe II / Oberstufe, (davon Jahrgangsstufe 11 Einführungsphase und Jahrgangsstufen 12+13 gymnasiale Oberstufe))

        Weitere Informationen, auch zur Fachoberschule, die dann den Abschluss Fachhochschulreife ermöglicht, finden sich hier: LINK .
      • Erläuterungen

        Einführung G8 Schuljahr: seit 1992
    • 1.6 Zentralabitur

      • Zentralabitur

      • Erläuterungen

        In den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathe wird ein Teil der Aufgaben aus dem deutschlandweiten Aufgabenpool für die Abiturprüfungen entnommen; der Rest der Aufgaben und die Aufgaben für die anderen Fächer werden von Arbeitsgruppen sächsischer Lehrer erstellt, sodass es sachsenweit ein zentrales Abitur in allen Fächern gibt.
  • 2. Begabtenförderung im Elementarbereich

    • 2.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit für Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung

        Sächsisches Staatsministerium für Kultus
        Carolaplatz 1
        01097 Dresden
        Referat 42

        Ansprechpartnerin:
        Dr. Nicole Wolfram
        nicole.wolfram@smk.sachsen.de
      • Zuständigkeit für Begabtenförderung

        Beratungsstelle zur Begabtenförderung
        (am Landesamt für Schule und Bildung)
        Dresdner Straße 78c
        01445 Radebeul
        Referat 23 Qualitätsentwicklung und -sicherung an allgemeinbildenden Schulen

        Postanschrift:
        Postfach 10 08 15
        01078 Dresden

        Ansprechpartnerin:
        Katrin Kündiger
        Tel.: 0351/8324-511
        Fax: 0351/8324-395
        vs-bzb@lasub.smk.sachsen.de
    • 2.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Kita-Gesetz

        Gesetz über Kindertageseinrichtungen (in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.5.2009 (SächsGVBl. S. 225), das zuletzt durch Artikel 22 des Gesetzes vom 14.12.2018 (SächsGVBl. S. 782) geändert worden ist)

        §2 Aufgaben und Ziele
        Abs. 2 
        „[…] Alle Mädchen und Jungen sind in ihren individuellen Wesens- und Interessenlagen wahrzunehmen. Diese sind angemessen zu berücksichtigen, um Benachteiligungen entgegenzuwirken und die Chancengleichheit zu fördern. Die Arbeit in den Einrichtungen soll sich am aktuellen Erkenntnisstand der Pädagogik, der Entwicklungspsychologie und Entwicklungsphysiologie sowie der Familien- und Bildungsforschung orientieren.“
        Quelle: LINK
      • Regelungen im Bildungs- und Erziehungsplan

        „Sächsische Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sollen allen Kindern – unabhängig von Geschlecht; Alter; sozialer, religiöser, ethnischer und kultureller Herkunft; physischen und psychischen Besonderheiten; Sozialisations- und biographischen Erfahrungen – soziale Übergänge eröffnen und Unterstützungsformen bieten, die ihnen einen Einstieg in das gesellschaftliche Leben mit seinen Herausforderungen und eine Ergänzung zu ihrer privaten Lebensumgebung ermöglichen.“
        Auszug aus dem sächsischen Bildungsplan: LINK

        Begleitheft zum sächsischen Bildungsplan (verkürzte Version) für Eltern: LINK
      • Schwerpunktsetzungen

        keine
    • 2.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.4 Netzwerke/Kooperationen/Kompetenzzentren

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Derzeit startet ein gemeinsames Projekt der Karg-Stiftung und des Freistaats Sachsen: „Karg Campus Sachsen“.

        Ziel (in Phase 1) ist es, Kita-Grundschul-Tandems zu entwickeln, um Konsultationseinrichtungen zur Begabungs- und Begabtenförderung in Sachsen zu erweitern; dazu werden Erzieher/innen und Lehrkräfte dieser Einrichtungen weitergebildet. Aktuell werden dazu fünf Kitas und fünf Grundschulen ausgewählt, die je ein Tandem in einer Region bilden.
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 2.5 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung im Elementarbereich

        Keine Angaben
  • 3. Begabtenförderung in der Schule

    • 3.1 Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen

      • Zuständigkeit Begabtenförderung übergeordnet

        Sächsisches Staatsministerium für Kultus
        Carolaplatz 1
        01097 Dresden
        Referat 45 (Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs)

        Ansprechpartner:
        Dr. Rainer Heinrich
        0351/564-69500
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Grundschule

        Sächsisches Staatsministerium für Kultus
        Carolaplatz 1
        01097 Dresden
        Referat 43

        Ansprechpartnerin:
        Annett Bauer (Grund- und Förderschulen)
        0351/564-69312


        Beratungsstelle zur Begabtenförderung
        (am Landesamt für Schule und Bildung)
        Dresdner Straße 78c
        01445 Radebeul

        Postanschrift:
        Postfach 10 08 15
        01078 Dresden

        Ansprechpartnerin:
        Dr. Heike Petereit (Leitung)
        0351/8324-512
      • Zuständigkeit Begabtenförderung Sekundarstufe

        Sächsisches Staatsministerium für Kultus
        Carolaplatz 1
        01097 Dresden
        Referat 45 (Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs)

        Ansprechpartner:
        Dr. Rainer Heinrich
        0351/564-69500


        Beratungsstelle zur Begabtenförderung
        (am Landesamt für Schule und Bildung)
        Dresdner Straße 78c
        01445 Radebeul

        Postanschrift:
        Postfach 10 08 15
        01078 Dresden

        Ansprechpartnerin:
        Dr. Heike Petereit (Leitung)
        0351/8324-512
    • 3.2 Rahmenbedingungen für die Begabtenförderung

      • Regelungen im Schulgesetz

        I. Die schulische Begabtenförderung ist im Schulgesetz des Freistaates Sachsen verankert (§§1, 7 und 35a SchulG).
        Verfügbar unter: LINK

        §1 Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule
        Abs. 2: Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.

        §7 Gymnasium
        Abs. 4: Zur Förderung besonders begabter Schüler werden an ausgewählten Gymnasien besondere Bildungswege angeboten.

        §35a Individuelle Förderung der Schüler
        Abs. 1: Die Ausgestaltung des Unterrichts und anderer schulischer Veranstaltungen orientiert sich an den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schüler. Dabei ist insbesondere Teilleistungsschwächen Rechnung zu tragen.
        Abs. 2: Zur Förderung des Schülers und zur Ausgestaltung des Erziehungs- und Bildungsauftrages können zwischen dem Schüler, den Eltern und der Schule Bildungsvereinbarungen geschlossen werden.
        Abs. 3: Zur Förderung individueller besonderer Begabungen können schul- und schulartübergreifende Kooperationen sowie Kooperationen mit Hochschulen, Berufsakademie, Forschungseinrichtungen, Vereinen oder Verbänden durchgeführt werden.
        Abs. 4: Der Freistaat Sachsen hält spezielle Beratungsangebote zur individuellen Förderung begabter Schüler vor.


        II. Besonders begabten Schülern mit Bildungsempfehlung für das Gymnasium stehen nach erfolgreich bestandenem Aufnahmeverfahren spezielle Einrichtungen offen: Gymnasien mit vertiefter Ausbildung fördern besondere Begabungen in einzelnen Domänen, das Sächsische Landesgymnasium St. Afra zu Meißen Mehrfachbegabungen. Der rechtliche Rahmen für diese Schulen wird in der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung (SOGYA) §§4 und 5 geregelt.
        Verfügbar unter: LINK

        §4 Gymnasien mit vertiefter Ausbildung
        Abs. 1: Gymnasien mit vertiefter Ausbildung als besonderem Bildungsweg gemäß §7, Abs. 4 des Sächsischen Schulgesetzes sind solche mit vertiefter
        1. mathematisch-naturwissenschaftlicher,
        2. musischer,
        3. sportlicher,
        4. sprachlicher oder
        5. binationaler-bilingualer
        Ausbildung. In den Klassenstufen 8 bis 10 tritt die vertiefte Ausbildung an die Stelle der schulspezifischen Profile.
        […]
        Abs. 3: Für die Aufnahme in Klassen mit vertiefter Ausbildung wird zusätzlich zu den allgemeinen Aufnahmebedingungen die erfolgreiche Teilnahme an einem besonderen Aufnahmeverfahren vorausgesetzt, bei dem die Eignung und Begabung der Bewerber für die jeweilige vertiefte Ausbildung festgestellt werden. Das Aufnahmeverfahren findet am aufnehmenden Gymnasium statt.
        […]

        §5 Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen
        Abs. 1: Das Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen dient der Hochbegabtenförderung und umfasst die Klassenstufen 7 bis 10 sowie die Jahrgangsstufen 11 und 12. Es bietet folgende Vertiefungsbereiche an:
        1. sprachlich,
        2. mathematisch-naturwissenschaftlich,
        3. musisch-künstlerisch und
        4. gesellschaftswissenschaftlich.
        […]
        Abs. 2: Die Aufnahme erfolgt in der Regel in die Klassenstufe 7 oder 9. Für die Aufnahme wird zusätzlich zu den allgemeinen Aufnahmebedingungen die erfolgreiche Teilnahme an einem besonderen Aufnahmeverfahren am Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen vorausgesetzt, bei dem die besondere Eignung und Begabung der Bewerber für diesen Bildungsweg festgestellt werden.
        […]
      • Rahmenkonzept/Gesamtdarstellung

      • Erläuterungen

        Das Sächsische Staatsministerium für Kultus verfolgt ein differenziertes Konzept der Begabtenförderung. Für die Förderung begabter und hochbegabter Schüler/innen hat Sachsen ein Gesamtsystem entwickelt und umgesetzt. Dabei gibt es spezifische schulische Angebote zur Förderung besonders Begabter und Hochbegabter. Hierbei handelt es sich einerseits um Gymnasien mit vertiefter Ausbildung (§4 Gymnasien) sowie um das Landesgymnasium St. Afra zu Meißen.
        Weiterhin ist ein Netzwerk aus je fünf Kompetenzzentren und Konsultationsschulen Teil des sächsischen Systems zur Begabungs- und Begabtenförderung, welches aus dem Projekt GIFted hervorging, das die Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) mit Unterstützung der Karg-Stiftung von 2009 bis 2016 durchführte. Das Projekt GIFted wurde 2009 mit 17 sächsischen Gymnasien gegründet und im Herbst 2011 auf 21 Schulen erweitert. Hauptanliegen des Netzwerkes war es, Gymnasien in der Schul- und Unterrichtsentwicklung so zu unterstützen, dass besonders begabte Schüler/innen erkannt und entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzungen gefördert werden. Zu den Zielen des Projektes gehörte u. a. die Vernetzung von Gymnasien mit unterschiedlichen Erfahrungen und Schwerpunkten, die Förderung der Schulentwicklung mit dem Schwerpunkt der inklusiven Begabtenförderung, der Einsatz spezieller Verfahren zur Diagnostik von Schüler/innen mit besonderen Begabungen sowie die Entwicklung und Etablierung individualisierter Lernangebote und Formen der Lernbegleitung an den Gymnasien. Mit Informationen und Beratung stehen diese aus dem Projekt GIFted hervorgegangenen Kompetenzzentren und Konsultationsschulen (insgesamt zehn Gymnasien) als regionale Ansprechpartner für Erzieher/innen, Lehrer/innen (auch anderer Schularten), Eltern und Schüler/innen zu Themen der schulischen Begabungs- und Begabtenförderung zur Verfügung.
        Seit 2019 steht für jeden Standort des Landesamtes für Schule und Bildung eine/n Fachberater/in für Begabungs- und Begabtenförderung für die Beratung und Unterstützung von Eltern, Kindern und Lehrkräften bei Fragestellungen im Zusammenhang mit der Förderung besonderer Begabungen aber auch für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Weiterbildungen zur Verfügung. Sie arbeiten mit anderen Fachberater/innen, mit der Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) und den regionalen Kompetenzzentren und Konsultationsschulen zusammen.
        Ab 2020 wird im Projekt „Karg Campus Sachsen“ gemeinsam mit der Karg-Stiftung ein Netzwerk aus Einrichtungen des Elementar- und Primarbereichs etabliert, das das System der sächsischen Begabtenförderung erweitern wird.
        Die BzB ergänzt, erweitert und flankiert diese schulischen Angebote dahingehend, dass sie Eltern bei der Suche nach individuell passfähigen Lösungen für ihre Kinder unterstützt und dabei sowohl die Begabungspotentiale und persönlichen Ressourcen als auch das familiäre und schulische Umfeld berücksichtigt. Darüber hinaus erweitert die BzB das System der Begabtenförderung, indem sie im Sinne der inklusiven Begabtenförderung den Vor- und Grundschulbereich miteinbezieht.

        Weitere Informationen zu den Projekten, an denen die Beratungsstelle zur Begabtenförderung beteiligt ist und war, finden sich unter LINK .
      • Schwerpunktsetzungen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.3 Angebote/Programme/Stipendien

      • Angebote/Programme/Stipendien in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Gewährung einer Zuwendung für Internatsschüler/innen allgemein bildender Schulen (Quelle: LINK )

        Das Sächsische Staatsministerium für Kultus gewährt eine finanzielle Unterstützung für Aufwendungen bei notwendiger auswärtiger Unterbringung im Internat für Schüler/innen bis zum 18. Lebensjahr, die ihren ersten Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben und folgende Schulen bzw. Ausbildungszweige besuchen:

        • das Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen,
        • die vertiefte Ausbildung an Gymnasien,
        • die sportliche Ausbildung am „Glückauf“-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg und am Julius-Mosen-Gymnasium Oelsnitz / Außenstelle Klingenthal,
        • Mittelschulen (Oberschulen), die den Gymnasien mit vertiefter sportlicher Ausbildung zugeordnet sind.

        Die Zuwendung erhalten auch tschechische Schüler/innen am Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna.


        Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der Technischen Universität (TU) Dresden

        Prämierung von Facharbeiten der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12.
        Die Technische Universität Dresden sucht jedes Schuljahr gemeinsam mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung sächsische Schüler/innen, die in ihren Facharbeiten an interessanten Themen geforscht haben und zum Ende des Schuljahres ihre Arbeiten der TU Dresden vorstellen möchten.
        Prämiert werden die drei besten Facharbeiten der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 jeweils aus den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik. Alle eingereichten Arbeiten werden von Wissenschaftlern der Technischen Universität Dortmund begutachtet.
        Folgende Preise werden vergeben:

        1. Preis: 600 €
        2. Preis: 400 €
        3. Preis: 200 €

        Die Schulen der Erstplatzierten erhalten zudem einen Sachpreis im Wert von 250 €. Die Sieger/innen des Wettbewerbs können an weiteren Fördermaßnahmen der Dr. Hans Riegel-Stiftung teilnehmen.
        Weitere Informationen finden sich hier: LINK


        Förderung von Kunst und Kultur in Projekten für Schüler/innen in Sachsen

        Dresdner Stiftung Kunst & Kultur
        Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden wurde 1992 von der Stadtsparkasse Dresden gegründet.
        Sie fördert
        • Kunst, Kultur und Denkmalpflege in Dresden, insbesondere Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film, Fotografie, darstellende und bildende Kunst (unter anderem Palucca-Stipendien, Carl-Maria-von-Weber-Stipendien),
        • außerunterrichtliche Projekte und Ausstattungen in Schulen und Kindertagesstätten, Breitensport, begabte Nachwuchssportler/innen, Sport mit Behinderten, jährliche Vergabe eines Nachwuchsförderpreises an einen Sportverein,
        • soziale Projekte und Umweltprojekte in Dresden,
        • regionale Sportvereine und Jugendarbeit, Projekte von Vereinen und Einrichtungen zur Talentförderung von Kindern und Jugendlichen.

        Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
        • Die Kulturstiftung vergibt Arbeits- und Aufenthaltsstipendien zur Förderung hervorragender künstlerischer Einzelleistungen. Informationen zur Projektförderung und zu den Zuwendungsvoraussetzungen finden sich hier: LINK .
        • Musikinstrumentenfonds: Mit dem Programm, das sich an Absolventen der Sächsischen Musikhochschulen und Preisträger von „Jugend musiziert“ wendet, stehen begabten sächsischen Nachwuchsmusikern wertvolle Instrumente für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung. Ziel des Fonds ist es, jungen Musiker/innen den Einstieg in eine professionelle Karriere zu erleichtern. Weiter Informationen finden sich hier: LINK
      • Weitere Angebote/Programme/Stipendien (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.4 Akzeleration durch vorzeitige Einschulung / flexible Schuleingangsphase (bzw. ähnlich benannte Konzepte)

      • Regelung zur vorzeitigen Einschulung

      • Erläuterungen

        §27 Sächsisches Schulgesetz: Beginn der Schulpflicht:
        Abs. 1: Mit dem Beginn des Schuljahres werden alle Kinder, die bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben, schulpflichtig. Als schulpflichtig gelten auch Kinder, die bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben und von den Eltern in der Schule angemeldet wurden.

        Eine vorzeitige Einschulung kann bei der jeweiligen Grundschule also dann erfolgen, wenn das Kind am 01. Oktober des Jahres der geplanten Einschulung noch nicht sechs Jahre alt ist.
      • Flexible Schuleingangsphase

      • Erläuterungen

        Jede Grundschule hat ein Konzept zur Gestaltung der Schuleingangsphase. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Zusammenarbeit mit den Eltern und den Kindertageseinrichtungen. Die Schuleingangsphase liegt in Verantwortung der Grundschulen. (Quelle: LINK )
        Der Anfangsunterricht ist Bestandteil der Schuleingangsphase und umfasst die Klassen 1 und 2. Diese beiden Jahrgänge werden dabei als pädagogische Einheit gestaltet.
      • Weitere Regelungen

        keine
      • Informationsquellen

        keine
    • 3.5 Akzeleration durch Überspringen

      • Verfahrensweisen/pädagogisches Konzept

        §27 Schulordnung Grundschulen
        §27 Wechsel und Überspringen einer Klassenstufe
        Ein Schüler kann im Laufe des Schuljahres in die nächsthöhere Klassenstufe überwechseln oder zum Schuljahresende eine Klassenstufe überspringen, wenn:
        1. sein Entwicklungs- und Leistungsstand erwarten lassen, dass er den Anforderungen gewachsen sein wird,
        2. ein Beschluss der Klassenkonferenz unter Vorsitz des Schulleiters vorliegt und
        3. die Eltern das Einverständnis erklärt haben.
        Der Wechsel oder das Überspringen einer Klassenstufe wird in der Halbjahresinformation oder im Jahreszeugnis vermerkt.

        §33 Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung (SOGYA)
        §33 Überspringen einer Klassenstufe
        Durch Beschluss der Klassenkonferenz unter Vorsitz des Schulleiters kann mit Einverständnis der Eltern ein Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 zum Ende des ersten Schulhalbjahres in die nächsthöhere Klassenstufe überwechseln und ein Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 zum Schuljahresende eine Klassenstufe überspringen, wenn seine bisherigen Gesamtleistungen und seine Befähigung erwarten lassen, dass er den Anforderungen gewachsen sein wird. Der Wechsel oder das Überspringen einer Klassenstufe wird in der Halbjahresinformation oder im Jahreszeugnis vermerkt.
      • Klassenstufen, die nicht übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Klassenstufe 10 und 11 (siehe §33 SOGYA unter 3.5.1)
      • Begrenzung bzgl. Anzahl an Klassenstufen, die auf einmal übersprungen werden dürfen

      • Erläuterungen

        Es kann maximal eine Klassenstufe auf einmal übersprungen werden.
      • Begrenzung hinsichtlich schulformübergreifenden Springens

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Begrenzung hinsichtlich Häufigkeit

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Angebote zum Gruppenspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen

      • Erläuterungen

        Im Sinne eines Drehtürmodells für einzelne Schüler/innen, in dem die Kinder/Jugendlichen in bestimmten Fächern am Unterricht der höheren Klassenstufe teilnehmen; Regelungen dazu erfolgen schulspezifisch und mit Absprache aller Beteiligten und unter Anpassungen des Stundenplans. In Einzelfällen ist ein Drehtürmodell auch am Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule möglich (d. h. von Klasse 4 zu 5).
      • Statistiken zum Überspringen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.6 Akzeleration durch Frühstudium/Juniorstudium

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Standorte

        - Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, Dresden LINK ,
        - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig – Hochschule für angewandte Wissenschaften LINK ,
        - Hochschule Zittau/Görlitz – Hochschule für angewandte Wissenschaften LINK ,
        - Westsächsische Hochschule Zwickau LINK ,
        - Technische Universität Chemnitz LINK ,
        - Technische Universität Dresden LINK .


        Rechtsgrundlage: §19 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz
        §19 Gasthörer, Frühstudierende
        Abs. 1: Die Hochschule kann Gasthörer zu einzelnen Lehrveranstaltungen zulassen, auch wenn diese die Hochschulzugangsberechtigung nach §17 nicht nachweisen.
        Abs. 2: Ein Schüler, der nach dem einvernehmlichen Urteil von Schule und Hochschule eine besondere Begabung aufweist, kann als Frühstudierender zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen zugelassen werden. Vor seiner Zulassung ist er als Frühstudierender zu immatrikulieren. §18 findet keine Anwendung; der Frühstudierende hat kein Wahlrecht an der Hochschule. An Kunsthochschulen können Nachwuchsförderklassen für Schüler eingerichtet werden. Erzielte Studien- und Prüfungsleistungen sind auf Antrag in einem späteren Studium anzuerkennen, wenn sie dortigen Erfordernissen gleichwertig sind.
      • Ansprechpartner/innen / Koordinator/innen

        Jede Hochschule regelt das Prozedere selbst.
        Ein Überblick über Kontaktinformationen findet sich hier: LINK
      • Zusätzliche Finanzierung aus Landesmitteln

      • Erläuterungen

        Es gibt keine finanzielle Unterstützung, aber die Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) zeigt Eltern, Schüler/innen und Lehrkräften in der Beratung die Möglichkeit des Frühstudiums als eine der Förderformen auf.
      • Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen

        Keine Angaben
      • Bewerbungsverfahren/Zugangskriterien

        Grundsätzlich gelten folgende Voraussetzungen:
        - Besuch der gymnasialen Oberstufe,
        - fortgeschrittene Schulkenntnisse,
        - besondere Begabung nach einvernehmlichem Urteil von Schule und Hochschule.
        Weitere Regelungen zum Bewerbungsverfahren und zu den Zugangskriterien sind hochschulspezifisch und können an den einzelnen Hochschulen erfragt werden.
        LINK
      • Begleitung/Betreuung

        Das erfolgt individuell und in Absprache zwischen jeweiliger Schule und Hochschule. Hilfreich ist sicherlich, wenn an der Schule ein/e Mentor/in den Prozess begleitet.
      • Anrechnung von Leistungen auf späteres Studium

      • Erläuterungen

        Eine Anerkennung muss beantragt werden (vgl. §19 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz, Abs. 2). Hier gibt es hochschulspezifische Regelungen.
      • Abiturprüfung in einzelnen Fächern vorab

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.7 Angebote/Programme zur Optimierung von Übergängen

      • Übergang Elementarbereich — Grundschule

      • Erläuterungen

        Derzeit (2020) startet das Projekt „Karg Campus Sachsen“, dass in der ersten Phase die Etablierung von fünf Kita-Grundschultandems zum Ziel hat (siehe Punkt 2.4.1).
      • Übergang Grundschule — weiterführende Schule

      • Erläuterungen

        BMBF-Projekt „Leistung macht Schule“ (LemaS): drei der zehn Gymnasien, die aus Sachsen am Projekt teilnehmen, arbeiten im Teilprojekt 3 (Adaptive MINT-Übergangskonzepte); weitere Informationen unter LINK

        Projekt „Karg Campus Sachsen“: perspektivisch (in Phase 2 des Projektes) wird angestrebt, die Kita-Grundschul-Tandems um jeweils ein bereits bisher als Konsultationsschule oder Kompetenzzentrum arbeitendes Gymnasien zu Tridems zu erweitern
      • Übergang Schule — Beruf/Hochschule

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Übergang zwischen verschiedenen Schulformen

      • Erläuterungen

        In Einzelfällen, d. h. auf Anfrage findet eine Einzelfallprüfung durch die Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) statt, die neben der Diagnostik der leistungsbezogenen und persönlichen Voraussetzungen die Beratung und Begleitung umfasst.
    • 3.8 Netzwerke

      • Netzwerke in Landesverantwortung

      • Erläuterungen

        Kompetenzzentren und Konsultationsschulen
        - Schulnetzwerk aus Kompetenzzentren und Konsultationsschulen (siehe Punkt 3.2.2 und unter LINK ),
        - fünf Gymnasien als Kompetenzzentren (Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz; Gymnasium Dresden-Plauen; Gymnasium St. Augustin zu Grimma; Anton-Philipp-Reclam-Schule – Gymnasium im Deutsch-Französischen Bildungszentrum der Stadt Leipzig; Humboldt-Gymnasium Radeberg) und
        - fünf Konsultationsschulen (Goethe-Gymnasium Bischofswerda; Lessing-Gymnasium Hoyerswerda; Immanuel-Kant-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig; Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau; Gymnasium Franziskaneum Meißen),
        - Ziel: Koordinierung und Steuerung institutions- und schulartübergreifender lokaler Netzwerke; Informationen und Beratung von Erzieher/innen, Lehrer/innen (auch anderer Schularten), Eltern und Schüler/innen zu Themen der schulischen Begabungs- und Begabtenförderung,
        - Koordination: Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB).
        Weitere Informationen unter LINK

        Bund-Länder-Förderinitiative „Leistung macht Schule“ (LemaS)
        - Aus Sachsen nehmen zehn Schulen (Gymnasien) am bundesweiten Projekt teil: Goethe-Gymnasium Bischofswerda; Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz; Gymnasium Dresden-Plauen; Gymnasium St. Augustin zu Grimma; Lessing-Gymnasium Hoyerswerda; Anton-Philipp-Reclam-Schule – Gymnasium im Deutsch-Französischen Bildungszentrum der Stadt Leipzig; Immanuel-Kant-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig; Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau; Gymnasium Franziskaneum Meißen; Humboldt-Gymnasium Radeberg,
        - Ziel: Optimierung der schulischen Entwicklungsmöglichkeiten von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schüler/innen; Entwicklung von Konzepten für ein leistungsförderliches Schulklima und zur gezielten Talentförderung im Regelunterricht.
        Weitere Informationen unter LINK

        Länderübergreifende Kooperation
        - die Länder Bayern, Hessen und Sachsen haben sich das Ziel gesetzt, im Rahmen der von der Kultusministerkonferenz beschlossenen „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler“ auf dem Feld der Begabtenförderung enger zusammenzuarbeiten,
        - aus jedem Bundesland nehmen jeweils acht Gymnasien teil (Sachsen: Gymnasium Dresden-Plauen; Anton-Philipp-Reclam-Schule – Gymnasium im Deutsch-Französischen Bildungszentrum der Stadt Leipzig; Immanuel-Kant-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig; Humboldt-Gymnasium Radeberg; Lessing-Gymnasium Hoyerswerda; Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz; Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau; Goethe-Gymnasium Auerbach),
        - Ziel ist der Austausch zwischen Schulen, die spezielle Bildungsangebote für Begabte bereithalten und letztlich die Bildung eines Netzwerkes zwischen diesen Schulen.

        Ab 2020 werden Netzwerke im Elementar- und Primarbereich im Projekt „Karg Campus Sachsen“ etabliert.
      • Weitere Netzwerke (vom Land unterstützt)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 3.9 Ergänzungen

      • Ergänzungen zur Begabtenförderung in der Schule

        Angebote der Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB)

        Angebote für Schüler/innen sowie deren Eltern:
        - psychologische und pädagogische Diagnostik,
        - Beratung zu Fragen der schulischen Entwicklung,
        - konkrete Absprachen mit Lehrkräften zu Möglichkeiten individueller Förderung in der Schule.

        Angebote für Schulen und Vorschule:
        - Unterstützung für Lehrer/innen sowie Erzieher/innen bei der Begleitung begabter Kinder und Jugendlicher,
        - Impulse zum begabungsgerechten Unterrichten,
        - Fortbildung,
        - Koordination schulischer Netzwerke.

        weitere Angebote:
        - Veranstaltungen,
        - Ausbildung von Multiplikator/innen.

        Weitere Informationen verfügbar unter LINK
    • 3.10 Schulische Begabtenförderung durch innere und äußere Differenzierung

      • Kompetenzzentren/Konsultationsschulen (= Gymnasien mit innerer Differenzierung) (siehe Punkt 3.8.1)

        • Beschreibung des Angebots
          Je nach Schule variieren die Förderkonzepte, aber wesentliche Elemente sind übergreifend in allen Schulen:
          - Enrichment,
          - Akzeleration durch Drehtürmodell,
          - Überspringen möglich,
          - in Einzelfällen Mentoring,
          - Schulentwicklung und Personalqualifizierung durch Teilnahme an Veranstaltungen des Netzwerkes und an SchiLF (Schulinterne Fortbildung: stellt ein wesentliches Element schulischer Qualitätsentwicklung dar. Sie liegt vollständig in der Zuständigkeit der Einzelschule. Den Schulen werden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, die sie in eigener Verantwortung und an den spezifischen Zielen der Entwicklung ihrer Schule orientiert einsetzen können. Quelle und weiterführende Informationen: LINK ),
          - Vernetzung und Beratung als Teil der Aufgabe im Schulnetzwerk.
        • Trägerschaft
          Landesträgerschaft des Freistaates Sachsen
        • Schulstufe
          Sekundarstufe I und II
        • Schulisches Angebot
          - Angebot zur Förderung besonders begabter und hochbegabter Schüler/innen innerhalb des Regelunterrichts (innere Differenzierung der Aufgabenstellungen durch Wochenplanarbeit oder Drehtürmodell),
          - je nach Schule: Teilzeitangebot für besonders begabte und hochbegabte Schüler/innen außerhalb des Regelunterrichts (spezielle Projekte oder Kurse),
          - keine Internatsplätze.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Keine Angaben
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Das übliche Bewerbungsverfahren für Gymnasien.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Nicht im Regelunterricht, aber je nach Schule in zusätzlichen Lernangeboten (z. B. Projekten, Lerncamps, Spezialistenlager u. ä.).
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          - Teilnahme an einschlägigen Fortbildungen (zentral, regional und schulinterne Fortbildungen SchiLF (die in Eigenverantwortung der Schule organisiert werden können)),
          - Teilnahme am Sächsischen Kolloquium zur Begabtenförderung.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          Die Schulen erhalten Anrechnungsstunden.
        • Sonstiges
          Eine Übersicht über die Kompetenzzentren und Konsultationsschulen mit Kontaktdaten finden sich unter LINK .
      • §4-Gymnasien mit vertiefter Ausbildung

        • Beschreibung des Angebots
          - Diagnostik erfolgt durch schulspezifisches Aufnahmeverfahren,
          - Gruppierung erfolgt durch thematische Schwerpunkte der §4-Schulen sowie durch Bildung homogener Leistungsgruppen (durch Auswahl der Schüler/innen),
          - Teilnahme an Wettbewerben als fester Bestandteil des Schullebens,
          - Angebote je nach Schule verschieden und sämtliche Methoden der Begabtenförderung (in Gruppen und individuell) umfassend,
          - Mentoring, Schulentwicklung, Personalqualifizierung.
        • Trägerschaft
          Landesträgerschaft des Freistaates Sachsen
        • Schulstufe
          Sekundarstufe I und II
        • Schulisches Angebot
          - Vollzeitangebot für besonders begabte und hochbegabte Schüler/innen (Schulen mit besonderer Ausrichtung),
          - z. T. mit Internatsplätzen.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          §4-Schulen sind Gymnasien mit vertiefter Ausbildung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderer Begabung in einer Domäne (mathematisch-naturwissenschaftlich; musisch; sportlich; sprachlich; binational-bilingual), siehe dazu auch LINK .
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Es gibt schulspezifische Aufnahmeverfahren, die an die Diagnostik der Leistungsfähigkeit gebunden sind.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Jahrgangsgemischtes Lernen findet nicht im Regelunterricht, aber je nach Schule in zusätzlichen Lernangeboten (z. B. Projekten, Lerncamps, Spezialistenlager u. ä.) statt.
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          - Teilnahme an einschlägigen Fortbildungen (zentral, regional und schulinterne Fortbildungen SchiLF (die in Eigenverantwortung der Schule organisiert werden können)),
          - Teilnahme am Sächsischen Kolloquium zur Begabtenförderung.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          Die Schulen erhalten Sachmittel, um bestimmte Angebote vorhalten zu können.
        • Sonstiges
          Weiterführende Informationen und Kontaktdaten finden sich unter LINK .
      • Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen

        • Beschreibung des Angebots
          - Diagnostik erfolgt bei Aufnahme,
          - Gruppierung durch Bildung homogener Leistungsgruppen (durch Auswahl der Schüler/innen),
          - Teilnahme an Wettbewerben als fester Bestandteil des Schullebens,
          - Angebote umfassen sämtliche Methoden der Begabtenförderung (in Gruppen und individuell),
          - Mentoring, Schulentwicklung, Personalqualifizierung.

          Weitere Informationen unter: LINK
        • Trägerschaft
          Landesträgerschaft des Freistaates Sachsen
        • Schulstufe
          Sekundarstufe I und II
        • Schulisches Angebot
          - Vollzeitangebot für besonders begabte und hochbegabte Schüler/innen,
          - Internatspflicht für alle Schüler/innen.
        • Spezifische Zielgruppe
        • Erläuterungen
          Förderung hoch- bzw. mehrfachbegabter Kinder und Jugendlicher ab Klasse 7.
        • Aufnahmeverfahren bzw. Zugang
        • Erläuterungen
          Es gibt ein schulspezifisches zweitägiges Aufnahmeverfahren, das u. a. an die Diagnostik der kognitiven Leistungsfähigkeit gebunden ist. Ein Zugang ist in Klassenstufe 7 und 9 möglich.
        • Jahrgangsgemischtes Lernen
        • Erläuterungen
          Jahrgangsgemischtes Lernen gibt es nicht im Regelunterricht, aber in zusätzlichen Lernangeboten (weitere Informationen unter: LINK ).
        • Qualifikation und Fort- und Weiterbildung
          - Teilnahme an einschlägigen Fortbildungen (zentral, regional und schulinterne Fortbildungen SchiLF (die in Eigenverantwortung der Schule organisiert werden können)),
          - Teilnahme am Sächsischen Kolloquium zur Begabtenförderung.
        • Ressourcenausstattung
        • Erläuterungen
          Sachmittel, um bestimmte Angebote vorhalten zu können.
        • Sonstiges
          Internetseite des Landesgymnasium St. Afra: LINK
  • 4. Akademien/Wettbewerbe/Kurse

    • 4.1 Deutsche SchülerAkademien (DSA)

      • Informationsangebote

        Direkt durch Informationsmaterial der DSA.
    • 4.2 DeutscheJuniorAkademien (DJA)

      • Vorhaltung von Angeboten

      • Informationsangebote

        Keine Angaben
      • Beschreibung der DJA

        Keine Angaben
      • Teilnehmerzahlen

        Keine Angaben
    • 4.3 Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Sonstige Akademie- oder Ferienkursangebote (in Verantwortung oder mit (Ko-) Finanzierung des Landes)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 4.4 Wettbewerbe

      • Informationsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

        Auf dem Bildungsserver wird über zahlreiche Wettbewerbe informiert.
        Bildungsserver des Landes Sachsen: LINK
        Ausgewählte Wettbewerbe werden jährlich zu Schuljahresbeginn im Ministerialblatt veröffentlicht.
        Für Wettbewerbe, die in Kooperation mit dem Kultusministerium veranstaltet bzw. die durch das Kultusministerium finanziert werden, wird aktiv Medienarbeit betrieben.
      • Unterstützungsangebote zu bundesweiten Schülerwettbewerben (Bildung & Begabung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Sonstige Wettbewerbe: bundesweit oder international

      • Erläuterungen

        Sächsische Schüler/innen nehmen an zahlreichen Wettbewerben auf verschiedenen Ebenen teil. Eine zentrale Koordinierung erfolgt nicht. Es liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrer/innen und Schulleiter/innen, an welchen Wettbewerben sich Schulen bzw. Schüler/innen beteiligen. Das Kultusministerium unterstützt zahlreiche Wettbewerbe bzw. die Teilnahme der Schüler/innen an diesen.
        Landesspezifische Wettbewerbe, die das Kultusministerium unterstützt, sind u. a.:
        - BandClash (Schülerbandwettbewerb; zwölf Schülerbands spielten im Januar 2020 um den Einzug ins Landesfinale),
        - Jugendjournalistenpreis,
        - Informatikolympiade,
        - Adam-Ries-Wettbewerb.

        Europäischer Wettbewerb: „An der Wettbewerbsrunde 2018/19 haben insgesamt 653 Schüler/innen aus Sachsen aus 18 Schulen teilgenommen. Zur Bundesebene weitergereicht wurden Arbeiten von 53 Teilnehmenden. Diese konnten insgesamt 13 Preise und eine besondere Auszeichnung auf Bundesebene gewinnen.“ Zitiert aus LINK
    • 4.5 Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Sonstige außerschulische Angebote aus öffentlichen Mitteln

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 4.6 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Akademien/Wettbewerben/Kursen

        Zuständigkeit Wettbewerbe:

        Sächsisches Staatsministerium für Kultus
        Carolaplatz 1
        01097 Dresden
        Referat 41

        Ansprechpartnerin:
        Irina Schenk
        0351/564-69114
  • 5. Aus-, Fort- und Weiterbildung

    • 5.1 Ausbildung

      • Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

        Keine Angaben
      • Ausbildung von Lehrkräften (Studium/Referendariat)

        Keine Angaben
    • 5.2 Fort- und Weiterbildung

      • Angebote für Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen

        Keine Angaben
      • Angebote für Lehrkräfte

        In der zentralen Lehrerfortbildung sowie auch in der regionalen Lehrerfortbildung durch das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) werden Veranstaltungen zum Thema „Begabtenförderung“ angeboten. Dabei variieren die Angebote im Hinblick auf Umfang, Teilnehmerzahlen und Abschlüsse.

        Abs. 1: Veranstaltungen aus dem Fortbildungsprogramm
        Abs. 1a: Sächsisches Kolloquium zur Begabtenförderung
        Das regelmäßig stattfindende sächsische Kolloquium zur Begabtenförderung ist eine Veranstaltung des Landesamtes für Schule und Bildung in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB), dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und dem Sächsischen Landesgymnasium St. Afra. Es wendet sich an Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schularten, Erzieher/innen sowie an Referendare und Referendarinnen in der Lehramtsausbildung.

        Abs. 1b: Erkennen und Fördern von (besonderen) Begabungen im schulischen Kontext
        Einmal im Schuljahr findet dieser schulartübergreifende Kurs statt, in dem Voraussetzungen und Möglichkeiten der Förderung von (besonders) begabten und hochbegabten Schüler/innen entsprechend ihrer individuellen Lernfähigkeit betrachtet werden. Er wird von Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) durchgeführt.

        Weitere Informationen zu Veranstaltungen unter Mitwirkung der BzB finden sich unter LINK . Weitere wechselnde regionale und zentrale Veranstaltungen finden sich im Online-Fortbildungskatalog: LINK .

        Abs. 2: Schulinterne Fortbildungen
        Entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen der einzelnen Schulen können schulinterne Fortbildungen nach individuellen Absprachen zwischen Schule und Fortbildner/innen zu folgenden Themen entwickelt und durchgeführt werden:
        - Begabtenförderung,
        - Begabungsdiagnostik,
        - individuelle Förderung,
        - begabungsförderlicher Unterricht,
        - Impulskreise der Karg-Stiftung,
        - mBET (multidimensionales Begabungs-Entwicklungs-Tool; ist ein umfangreiches Diagnoseinstrument für Lehrer/innen, das am Österreichischen Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) entwickelt wurde ( LINK ). Es unterstützt die Lehrkräfte bei der ganzheitlichen Begabungsförderung von Lernenden. Der mBET ist für Schüler/innen der Klassenstufen 2 bis 6 geeignet. Die Fortbildung zur Anwendung des mBET hat zum Ziel, Lehrkräfte zum selbstständigen Einsatz des mBET, zur Durchführung von Fördergesprächen und der Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen zu befähigen. Durchgeführt werden die Fortbildungen von mBET-Multiplikator/innen.).

        Mögliche Referent/innen sind die Mitarbeiter/innen der BzB, die sächsischen Fachberater/innen für Begabungs- und Begabtenförderung und Lehrkräfte vor allem aus den sächsischen Kompetenzzentren bzw. Konsultationsschulen. Eine Übersicht über Referent/innen und Multiplikator/innen aus Sachsen findet sich unter LINK .
      • Angebote für Beratungslehrkräfte

        - allgemein: zentrale Fortbildungen für bestimmte Funktionsgruppen (z. B. Fachberater/innen),
        - Qualifizierung von Beratungslehrer/innen: Hochbegabtendiagnostik und -förderung stellt einen Teilbereich innerhalb der aktuellen Qualifizierung dar.
      • Angebote für Schulpsychologinnen und -psychologen

        keine Angebote
      • Angebote für weitere Bezugsgruppen

        - Fachberater/innen für Begabungs- und Begabtenförderung: wurden qualifiziert in Beratungskompetenzen; bevorzugte Teilnahme an zentralen Fortbildungen zum Thema Diagnostik und Förderung besonderer Begabungen; Kooperation mit der BzB
        (weiterführende Informationen: LINK ),
        - Impulskreis-Moderator/innen (die im Rahmen von schulinternen Fortbildungen eingeladen werden können): Ausbildung finanziert durch die Karg-Stiftung und den Freistaat Sachsen
        (Übersicht: LINK ),
        - mBET Multiplikator/innen: wurden mit Mitteln des Freistaates ausgebildet, um das Wissen in zentralen Fortbildungen und in schulinternen Fortbildungen weiterzugeben
        (Übersicht: LINK ).
    • 5.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

        Keine Angaben
  • 6. Beratung

    • 6.1 Schulpsychologischer Dienst

      • Angebote des schulpsychologischen Dienstes / schulpsychologischer Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Schulpsychologische Diagnostik und Beratung von Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen wird angeboten. Je nach Anliegen und bei Bedarf wird der Fokus auf besondere Begabungen gelegt. Eine schwerpunktmäßige Ausrichtung des Schulpsychologischen Dienstes besteht nicht.
      • Qualifikation schulpsychologischer Fachkräfte

        Die in den Angeboten tätigen Schulpsychologinnen und -psychologen sind Diplompsychologinnen und -psycholgen bzw. Psychologinnen und -psychologen mit Masterabschluss mit Kenntnis des Systems Schule. Diese haben sich zu dieser Thematik in überregionalen und regionalen Veranstaltungen weitergebildet und die gewonnenen Kenntnisse im Team multipliziert. Spezifische Qualifizierungen liegen nicht vor.
      • Ausstattung mit Schulpsychologinnen/-psychologen

        Keine Angaben
      • Einbindung Schulpsychologinnen/-psychologen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 6.2 Beratungsstellen

      • Zentrale Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB)
        weiterführende Informationen unter: LINK

        Konzept, Zielgruppe:
        Die Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) möchte Kinder und Jugendliche im Schulvorbereitungsjahr und in der Schule sowie deren Eltern, Lehrkräfte und Erzieher/innen beim Erkennen und Fördern besonderer Begabungen unterstützen.

        So ist es das Anliegen der Einzelfallberatung, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um eigene Potenziale und Ressourcen zu erkennen und Probleme schrittweise zu lösen. Die Beratung in der Beratungsstelle ist freiwillig, d. h. sie erfolgt nur mit Einverständnis der Sorgeberechtigten, vertraulich, d. h. die Mitarbeiter/innen unterliegen der Schweigepflicht, kostenfrei und erfolgt ausschließlich für Klienten, die eine Kindertagesstätte oder allgemeinbildende Schule innerhalb Sachsens besuchen, ergebnisoffen in Bezug auf das zugrunde liegende konkrete Anliegen.

        Pädagogische und psychologische Fachkräfte arbeiten im Tandem. Durch das Zusammenwirken von psychologischen und pädagogischen Sichtweisen im Beratungsprozess können gemeinsam differenzierte Lösungswege erarbeitet werden. Dabei orientieren wir uns an den Potenzialen und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen und arbeiten institutions- und schulartübergreifend.

        Weiterhin soll Lehrkräften und Erzieher/innen eine alltagswirksame Förderung ermöglicht werden. Wir unterstützen sie dabei, Entwicklungsbesonderheiten und Begabungen zu erkennen und Möglichkeiten für eine individuelle Förderung sowie eine begabungsgerechte Gestaltung des Kita-Alltags und des Unterrichts zu finden. Dies erfolgt durch die individuelle Unterstützung von Lehrer/innen sowie Erzieher/innen bei der Begleitung begabter Kinder und Jugendlicher, durch Impulse zum begabungsgerechten Unterrichten, durch Fortbildungen und die Koordination schulischer Netzwerke.

        Personalausstattung: Pädagoginnen und Pädagogen und Psychologinnen und Psychologen in Festanstellung, unterstützt durch pädagogische und psychologische Honorarkräfte.

        Nachfrage nach Beratung: seit Gründung der BzB 2008: ca. 3.500 Einzelfälle

        Kooperation mit Schulen/Universitäten:
        - mit allen allgemeinbildenden Schulen öffentlicher und freier Trägerschaft in Sachsen,
        - mit Stiftungen und Vereinen (z. B. Karg-Stiftung; DGhK e. V.),
        - mit Universitäten im Rahmen von Projekten (z. B. Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster im BMBF-Projekt Bund-Länder-Förderinitiative „Leistung macht Schule“ (LemaS)).



        Beratungsstelle zur Begabtenförderung
        (am Landesamt für Schule und Bildung)
        Dresdner Straße 78c
        01445 Radebeul

        Postanschrift:
        Postfach 10 08 15
        01078 Dresden

        Ansprechpartnerin:
        Dr. Heike Petereit (Leitung)
        0351/8324-512
        LINK
      • Sonstige Beratungsstellen (öffentliche Finanzierung)

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Familien- und Erziehungsberatungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Vernetzung von Beratungsstellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
      • Keine Angaben
      • Ergänzungen zu Beratung

        Keine Angaben
  • 7. Angebote für bestimmte Zielgruppen

    • 7.1 Hochbegabte Underachiever

      • Hochbegabte Underachiever

      • Erläuterungen

        Es bestehen Unterstützungsmöglichkeiten für hochbegabte Underachiever im Rahmen der Einzelfall- und Schulberatung durch die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle zur Begabtenförderung (BzB) des Landesamtes für Schule und Bildung / SMK.
        Auf der Grundlage von psychologischer und pädagogischer Diagnostik werden von Pädagoginnen und Pädagogen und Psychologinnen und Psychologen der BzB in enger Kooperation mit den jeweiligen Schulen individuelle Förderkonzepte entwickelt und in ihrer Umsetzung begleitet.
    • 7.2 Weitere spezifische Zielgruppen

      • Weitere spezifische Zielgruppen

      • Erläuterungen

        Unterstützungsmöglichkeiten für weitere Zielgruppen werden im Rahmen der Einzelfall- und Schulberatung durch die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle zur Begabtenförderung angeboten. Dabei werden ausgehend von den jeweiligen Fragestellungen im Zusammenwirken von pädagogischen und psychologischen Sichtweisen individuelle Lösungswege entwickelt.
    • 7.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Angeboten für bestimmte Zielgruppen

        Keine Angaben
  • 8. Wissenschaftliche Projekte im Bereich Begabtenförderung

    • 8.1 Wissenschaftliche Stellen

      • Wissenschaftliche Stellen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.2 Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Vom Land finanzierte wissenschaftliche Projekte

      • Erläuterungen

        BMBF-Projekt „Leistung macht Schule“ (LemaS), an dem zehn sächsische Gymnasien beteiligt sind (Phase 1: 2018 – 2022); weitere Informationen unter LINK .

        Projekt „Karg Campus Sachsen“ ( LINK ; LINK )
    • 8.3 Forschungsarbeiten

      • Forschungsarbeiten

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 8.4 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis

      • Erläuterungen

        BMBF-Projekt „Leistung macht Schule“ (LemaS), insbesondere Phase 2 des Projektes (2023 – 2027) (Transfer der Ergebnisse aus Phase 1) LINK .

        Projekt „Karg Campus Sachsen“ ( LINK ; LINK )
    • 8.5 Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten

      • Ergänzungen zu wissenschaftlichen Projekten im Bereich Begabtenförderung

        Keine Angaben
  • 9. Informationsangebote und Veranstaltungen

    • 9.1 Informationen im Internet

      • Informationen im Internet

        Online-Informationsangebote zur Begabtenförderung im Bundesland Sachsen finden sich unter: LINK
    • 9.2 Publikationen

      • Publikationen

        Handreichung
        Sächsisches Staatsministerium für Kultus (Hrsg.) (2016). „Jeder zählt!“ - Begabungs- und Begabtenförderung in Sachsen.
        LINK

        Dokumentation
        Sächsisches Staatsministerium für Kultus (Hrsg.) (2015). Integrative Begabtenförderung. Ein Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung an Sachsens Grundschulen.
        LINK

        Unterrichtsmaterial
        Sächsisches Staatsministerium für Kultus (Hrsg.) (2015). Integrative Begabtenförderung. Ein Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklungen Sachsens Grundschulen. Ergänzendes Unterrichtsmaterial.
        LINK

        Beitrag in Sammelband
        Korn, M. & Rohrmann, T. (2011). Übergang Grundschule - Sekundarstufe I: Begabtenförderung am Übergang - Kooperation als Herausforderung. Ergebnisse eines Projekts in Sachsen. In: Koop, C. & Steenbuck, O. (Hrsg.), Herausforderung Übergänge - Bildung für hochbegabte Kinder und Jugendliche gestalten (S. 31-35). Frankfurt, M.: Karg-Stiftung.
        LINK
    • 9.3 Veranstaltungen/Tagungen

      • Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Hochbegabtenförderung (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung)

      • Erläuterungen

        - 2017 und 2019: Sächsisches Kolloquium zur Begabtenförderung,
        - Netzwerktagungen der Kompetenzzentren und Konsultationsschulen im Rahmen des Projektes GIFted (2009 – 2016),
        - Netzwerktagungen im Rahmen des Projektes der Bund-Länder-Förderinitiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) (seit 2018),
        - Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen der Beratungsstelle zur Begabtenförderung, 25. Oktober 2019 LINK .
    • 9.4 Ergänzungen

      • Keine Angaben
  • 10. Adressen und Kontaktinformationen

    • 10.1 Regionale Stiftungen

      • Regionale Stiftungen

      • Erläuterungen

        Keine Angaben
    • 10.2 Sonstige Adressen/Ansprechpartner

      • Sonstige Adressen/Ansprechpartner

        Keine Angaben
    • 10.3 Ergänzungen

      • Ergänzungen zu Adressen und Kontaktinformationen

        Keine Angaben