Hochbegabte fördern

Hochbegabte fördern

Wie lässt sich im Kita-Alltag eine Unterforderung von Kindern mit hohen Begabungen vermeiden?

Wird ein Kind in der Kindertageseinrichtung seinen Interessen, Bedürfnissen und Stärken entsprechend individuell gefördert, ist eine andauernde Unterforderung eher unwahrscheinlich. Je besser die pädagogischen Fachkräfte das Kind kennen, umso besser können sie es durch entsprechende pädagogische Angebote in seiner persönlichen Wissbegierde, seinem Forscherdrang oder Lernverhalten unterstützen. Einzelne Unterforderungssituationen stellen für die Entwicklung der Kinder in der Regel auch keine ernsthafte Gefährdung dar. Wichtig ist, dass die Kinder grundsätzlich die Erfahrung machen, dass auch auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird.

Es kann jedoch auch sein, dass es nicht hinreichend gelingt, die Angebote in der Kindertageseinrichtung den Fähigkeiten und den Potenzialen des Kindes entsprechend angemessen zu gestalten und sich eine Unterforderungssituation einstellt. Hinweisen des Kindes darauf, dass es sich oftmals langweilt oder es nicht mehr gerne in die Kita geht, ist daher unbedingt nachzugehen. Manchmal können Kinder die empfundene Langeweile auch nicht artikulieren und zeigen stattdessen unangepasstes Verhalten (z. B. clowneskes Verhalten, Aggressivität gegenüber anderen Kindern, Rückzugsverhalten). In diesen Fällen ist es notwendig, dass sich Eltern und Fachkräfte zu weiteren Möglichkeiten der Förderung verständigen, z. B. über eine frühzeitige Einschulung, anreichernde, die Kita ergänzende Kursangebote.

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Fragen und Antworten zu hoher kognitiver Begabung im Kita-Alter

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